Hund soll nicht in die Küche

  • Schönen Mittag euch :winken:
    Zur Zeit wohne ich mit meinem Hund in einer Wohnung, in der Küche und Wohnzimmer in einem Raum sind.
    Ich werde bald aber umziehen (mit meinem Freund in eine gemeinsame Wohnung). Dort ist die Küche und das Wohnzimmer getrennt. Wir beide möchten da gerne, dass er die Küche dort nicht betritt.
    Jedoch möchten wir dann nicht einfach die Türe schließen-Hund soll das lernen. Wie sollte man das am besten antrainieren? Futterstelle (und Wasser) wird im Flur sein.


    Ich danke schon mal für eure Methoden-Vorschläge ;)

  • Die Hunde dürfen bei uns uns meinen Eltern auch nicht in die Küche. Wenn es eine Tür bzw. einen erkennbaren Durchgang und ggf. noch Wechsel vom Bodenbelag gibt, dann ist das einfach.


    Kommt der Hund rein, wieder rausbringen und mit dem Kommando (bei uns ist es ''Ab'') hinter die Türschwelle befördern. Je nach dem wie sensibel der Hund ist, kann man ihn entweder rausbegleiten oder auch einfach rausscheuchen.


    Wenn er von selbst vor der Tür stehen bleibt und nicht rein kommt, dann gibts nen Leckerli/Lob.


    Bei uns haben alle Hunde das sehr schnell gelernt und auch Besucherhunde begreifen das nach wenigen malen schon sehr gut.


    Bei uns siehts dann so aus: an der silbernen Trittleiste ist die ''Grenze'' und dahinter können sie gerne warten


  • Unser Hund darf nicht ins Badezimmer und das haben wir ihm ganz schnell beigebracht. wir haben das Bad als tabuzone erklärt mit dem Kommando nein, und anfangs die Tür (auch vor ihm) zugemacht, sobald er reinwollte und auch zugelassen, wenn er mal alleine bleiben musste.
    Nach und nach haben wir die Tür aufgelassen, und sobald er reinwollte, ihn "zurückgedrängt" mit nein und die Tür zugemacht. wenn er sich ans verbale nein gehalten hat, ließen wir die Tür auf und haben ihn gelobt. heute hält er sich komplett dran, wir können Problemlos die Tür auflassen, er weiss dass er da nicht reindarf und hält sich daran.
    wir loben ihn ab und zu wenn wir im Bad sind und wir ihn davor warten sehen, um das "aufzufrischen"

  • Damit es für den Hund sichtbarer wird, wo deine Grenze (also die Küchenschwelle) ist, hilft es euch,am Anfang mit Tesafilm in Knöchelhöhe ein rot-weißes Plastikabsperrband an den Türrahmen zu kleben.
    Damit lernt er leichter, was du von ihm willst.
    Und dann wie die anderen schon geschrieben haben, mit konsequentem "NEIN!" den Hund vor die Grenze schieben.
    Wichtig auch, dass alle Familienmitglieder das konsequent mitmachen.

  • Ich habs meinen beiden genau so beigebracht wie @Lara004. Das hat bei beiden problemlos geklappt.
    Bei uns heißt es "Raus", genauso wie draußen, wenn sie sich zu weit vom Weg ins Gebüsch vorwagen.
    Bis es sicher sitzt, kann man ja in Abwesenheit die Tür zu machen (falls vorhanden).

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Einfach den Futtercheck ausprobieren - ich bin sehr glücklich, auf diesem Weg nun das richtige Futter gefunden zu haben.


    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face


  • Hallo das gleiche Problem habe ich auch mit meinem Rocky.


    Wir sind gerade erst umgezogen und haben jetzt eine Wohnküche. Auch dort möchten wir nicht das Rocky in die Küche geht.

    Tagsüber funktioniert das auch sehr gut.


    Da wir eine klare Linie auf dem Boden haben, konnte ich es ihm auch schnell an gewöhnen.

    Nur nachts geht er immer noch rein und durchsucht die Mülleimer und nimmt sich ab und zu die ein oder andere Beute im ins Plätzchen.


    Ich habe abends vorm schlafen gehen eine Kamera in der Küche auf gestellt, mit der ich ihn erwischt habe. Nur sehe ich das immer erst morgens.


    Nun meine Frage habe ihr eine Idee wie ich es ihm an gewöhne auch nachts nicht mehr in die Küche zu gehen??


    Lg Kathi


    und sorry wenn ich im falschen Thema bin

  • Nachts wenn Du schläfst ist es genau als wärst Du weg, Du kannst nicht aktiv eingreifen, Du kannst nicht verdeutlichen was Du möchtest, das bedeutet passiv vorher dafür sorgen, dass die Regeln während Deiner Abwesenheit/Schlaf eingehalten werden, Tür zu oder auch Kindergitter davor (sofern das als Barriere akzeptiert wird). So wie es jetzt ist, wird das einfach zur Gewohnheit, Du trainierst quasi gerade explizit, dass die Küche nachts freigegeben ist.

  • Kannst Du die Küche nachts nicht einfach absperren, z.B. mit einem Welpengitter genau entlang der "Grenzlinie"? Oder wenigstens die Mülleimer und alles Fressbare so wegräumen, dass Rocky nicht drankommt?


    Wenn da nachts leckere Sachen herumliegen und Rocky weiß, dass Du dann nicht da bist und nichts dagegen tun kannst, weil Du schläfst, wäre er ja blöd, wenn er das nicht ausnutzen würde.


    Edit: Tucker war schneller :rolling_on_the_floor_laughing:

  • Besorge dir Mülleimer, die hundesicher sind oder die du hundesicher unterbringen kannst, zB hinter einer Schranktür.


    Inzwischen hat dein Hund ja gelernt, daß die Küche nachts freigegeben ist - und ist dafür toll belohnt worden. Ich würde da keinen erzieherischen Kriegsschauplatz aufmachen.

    Wenn Leckereien nur durch einen Strich auf dem Boden und einen leicht zu öffnenden Deckel vom Hund getrennt sind und stundenlang keiner ein Auge drauf hat, würde auch ein mustergültiger Streber das Naheliegende tun und sich den Snack genehmigen.


    haben jetzt eine Wohnküche. Auch dort möchten wir nicht das Rocky in die Küche geht.

    Natürlich hat jeder seine eigenen Hausregeln, aber wenn die Wohnküche der eigentliche Mittelpunkt des familiären Lebens ist, finde ich es schade, daß der Hund da nicht hindarf.

  • Huhu,


    Willy darf an dem Ort, an dem wir grade oft sind, auch nicht in die Küche, die keine Tür hat. Das klappt recht gut, wenn wir da sind. Sie geht trotzdem rein, wenn ich nicht da bin.

    Ich sperre sie dann in meiner Abwesenheit ins Wohnzimmer, wo sies gemütlich hat.


    In meinem Laster ist alles ein Raum, 9qm. Dort handhabe ich es so, dass nichts Fressbares rumliegt. Sie kann also keinen Erfolg haben.


    Ich fahre also mehrgleisig.

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