Gassi im Dunkeln....*grusel*

  • Hallo zusammen,

    wollte mal fragen ob ihr mir nen guten Tipp habt... Ich gehe mit Newton morgens und abends eine große Runde (45 Min). Nun hatte ich in den Ferien den Luxus, dass es immer schon hell war, als ich morgens lief. Nun klingelt der Wecker wieder um 5 und da ist es bei uns hier eben zappenduster... Straßenbeleuchtung gibt es nur auf vllt einem Viertel der Strecke, der Rest ist vollständig unbeleuchtet.

    Als ich heute diese Runde zum ersten Mal im Dunkeln lief, war es doch mehr oder minder problematisch.

    Problem 1: Ich sehe die Schleppleine nicht. Obwohl sie schon neon-orange ist... D.h. ich musste das Ende in der Hand halten, was ich sonst nicht tue. Dementsprechend artete das ganze in eine Art Schleppleinen-Harakiri aus...

    Problem 2: Wenn Newton so doof steht, dass das Leuchthalsband verdeckt ist, sehe ich ihn überhaupt nicht. Braun sieht man nachts offenbar noch schlechter als schwarz... :(

    Problem 3: Ich sehe entgegenkommende Fußgänger und Radfahrer sehr sehr spät. Manchmal habe ich sie schon gehört, bevor ich sie gesehen habe. Ganz davon abgesehen, dass das mega gruselig ist, habe ich auch Bedenken, dass sie mich und vor allem Newton auch nicht sehen und sich dann erschrecken, wenn sie merken, da ist ein Hund...

    Also ich bin jetzt nicht nachtblind oder so. Aber es war halt echt zappenduster... Die einzige Strecke wo es hier Straßenbeleuchtung gibt, ist an der Hauptstraße durch den Ort. Das ist aber keine sonderlich attraktive Strecke, wie ihr euch vorstellen könnt... Mit der Schleppleine laufen, ginge da gar nicht, weil der Bürgersteig total schmal ist. Außerdem gibt es da quasi null Grün wo Newton seine Geschäftchen verrichten könnte...

    So nun vermute ich, dass es unter euch auch Leute gibt, die im Stockdunkeln mit ihren Hunden Gassi gehen. Wie macht ihr das? Also dass ihr besser seht im Dunkeln und gesehen werdet? Taschenlampe finde ich umständlich, da ich dann neben der Schleppleine noch die Taschenlampe halten muss. Weiterhin glaube ich, dass so eine normale Taschenlampe einfach nicht weit genug strahlt. Gibt es für Hunde irgendwelche großflächigeren "Leuchtmittel", damit man Newton auf jeden Fall sieht? Mir kann ich immerhin die Warnweste anziehen, wobei die ja auch nur reflektiert und nicht selbst leuchtet... Wie könnte man das Problem mit der "unsichtbaren" Schleppleine lösen? :ka:

    Nun ja, bisher bin ich ratlos und hoffe auf euren Input.

    Danke und liebe Grüße,
    Rafaela

  • Also statt Taschenlampe geht Stirnlampe, dann hast du die Hände frei. Gibts oft für Jogger im Angebot bei Lidl o.Ä.
    Für den Hund gibts zusätzlich Led-Anhänger oder sowas wenn man ein K9-Geschirr hat http://www.alsa-hundewelt.de/leuchtstreifen-led
    Für die Schleppleine fällt mir nix ein. Wenn er stiften geht, würde ich entweder eine Flexi dran machen oder an der kurzen Leine halten.

    Bei mir schaut es so aus, dass ich ohne "Beleuchtung" spazieren gehe. Je mehr am Hund leuchtet oder ich mit irgendwas leuchte, desto weniger sehe ich wenn ich wegschaue von der Leuchtquelle. Die Hunde laufen frei, allerdings sind die Wege hier auch sehr einsam.

  • Ich bin momentan auch viel im Dunklen unterwegs.
    Ich sehe die Hunde durch die Leuchthaldbaender (einer braucht noch eines und ich bin noch auf der Suche) und durch diese, werden sie auch durch entgegenkommende Menschen gesehen.
    Schleppleine waere mir zu bloed im Dunkeln, deswegen gibts bei uns nur an der normalen Leine oder Freilauf (oder Louis manchmal an der Flexi).
    Da ich dort gehe, wo sonst kaum jemand ausser Fahrraeder unterwegs sind, sind wir ziemlich ungestoert. Jedoch gehe ich selten alleine so weit raus.

    Ansonsten bleibt auch uns der relativ unakktraktive Stadtpark mit Leinenpflicht und 40% Beleuchtung (dazu tausende Hasen :D).

    LG Anna

  • Hallo,

    als meine alte Dame noch lebte, hatte ich auch immer das Gefühl, braun sieht man schechter im Dunkeln. Wo schwarz manchmal noch einen etwas dunkleren Fleck ergibt, verschmilzt braun scheinbar ganz mit dem Hintergrund ;-)))

    Aaaaalso... ich hab eine Stirnlampe, da ist so ein Band dran und das hat vorn ein recht strahlend helles Licht und hinten sogar ne kleine rote Rückleuchte, damit man auch von anderen wahrgenommen wird.

    Meine Hunde haben Leuchties, aber hast recht, je nach Winkel sieht man die auch nicht immer.

    Ich seh hier immer eine marschieren, deren Hunde haben genauso neongelbe Warndecken über, wie sie eine Weste trägt. Ich hab diese Neon-Hundedinger glaubich schon mal bei Fressnapf oder wo gesehen.

    Und es gibt reflektierende Leinen, obs die allerdings auch als Schleppleine gibt, kann ich dir nicht sagen.
    Ansonsten könnte ich dir noch empfehlen, selbst Reflexband aufzunähen oder zu bügeln (wobei nähen wohl die stabilere Variante ist). Hab ich aufs Geschirr genäht, damit mein Hundi besser sichtbar ist und das nutzt ganz gut.
    Es gibt jedenfalls Refelxband und -folie zum Bügeln oder eben zum Nähen. Es wäre ein einmaliger Aufwand, aber mein Geschirr ist echt gut.

  • Mia hat eine neonfarbene , reflektierende Weste von Hurtta und zusätzlich LeuchtHB oder Blinkie.
    Im Dunkeln bleibt sie aber trotzdem immer an der 2m Leine. Die Gefahr für andere ist einfach zu groß, dass jemand über ne lange Schlepp stolpert oÄ

    Im Dunkeln bleibe ich idR aber an der Straße, da muss sie dann eben ohne Wiese auskommen

    Mein Mann hat eine Stirnlampe, die er zT frühmorgens benutzt

  • Ja genau, Stirnlampe wäre eine gute Idee, dann siehst du alles und hast die Hände frei.

    Leuchtende Warnwesten hat 'ne Freundin auch für ihre Hunde, da übersiehst du sie definitiv nimmer ;)

    Auf die Schlepp würd ich einfach verzichten wenn's stockduster ist und zur Not halt eine Flexi nehmen.

    Finde das immer lustig wie vollbepackt die Hunde mit irgendwelchen Leuchtutensilien sind^^

    Gut, klar, wenn das mit dem Freilauf ned geht.. aber ich muss da immer schmunzeln. Laufe im Winter ohne irgendwelchen Schnickschnack im Dunkeln und die Hibbelbirne auch - ohne Leine

  • Ich nutze im Winter auch eine Stirnlampe! Hab angefangen mit einer günstigen von Lidl und hab mittlerweile ein Modell welches wirklich ordentlich Leistung und einen breiten Lichtkegel hat (war ein Weihnachtsgeschenk)... damit hab ich die Hände frei und ich kann ca. 10-15m gut sehen und über die ganze Breite der Feldwege!

    Die hat zwar sicher etwas mehr gekostet, aber da ich ab November nur noch im dunkeln unterwegs bin, bin ich über die Lampe sehr dankbar!

    Zusätzlich hat mein Hund ein Leuchthalsband mit Reflektoren und die Schleppleine, so wie die kurze Leine haben auch Reflektoren.. Ich selber habe noch einen Bauchgurt mit Reflektor und Blinker auf der Rückenseite, damit mich Fahrräder und Co. sehen können!

    Richtig im dunkeln laufe ich dennoch ungerne mit Schlepp, sondern steige dann lieber auf die Flexi um! Liegt daran, dass der Hund im dunkeln noch wachsamer ist und so die Wahrscheinlichkeit einfach zu groß ist, dass sie Wild oder anderes weit vor mit mitbekommt und ich daher nicht schnell genug ordentlich nachfasse und 32kg Dobermann mit ordentlich Speed in der 10m Schlepp hängen zu haben bei Nässe muss nicht sein! An der 8m Flexi bekomm ich das gut hin und drück reflexartig schon auf den Stopper in Notsituationen..

  • Meine hat eine Warnweste von Hunter. Da reicht ein kleiner Lichtstrahl und man sieht den dunklen Schäfer. Ein Leuchthalsband haben wir zwar auch, aber das nehme ich nur wenn wir noch mal ans Feld gehen. Meine Maus ist eigentlich immer in meinem Dunstkreis :bindafür: und hört mittlerweile zuverlässig wenn ich ein Kommando gebe.
    Hier sind die Wege auch kaum ausgeleuchtet und ich werde jetzt auch die Stirnlampe wieder benutzen.
    Schleppleine würde ich keine benutzen. Das wäre mir im Dunkeln viel zu gefährlich.
    Bei meiner alten Hündin habe ich eine Flexileine benutzt, auch nicht viel besser, und darauf geachtet das wir beide immer auf der gleichen Wegseite waren. Mit einem Jungspunt geht das wohl eher nicht.

    LG Terrortöle

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