Bindung aufbauen?
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Da habe ich sie z.B. auch gewarnt, wenn hinter ihr ein Hund stand, den sie noch nicht bemerkt hatte
.Was macht denn dein Hund dann?
Und wie warnst du ihn?
Interessiert mich vom Ablauf.
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Also, meine Hunde würden es vor mir merken, wenn irgendwo ein Hund kommt... vor allem am Strand. Finde ich schon merkwürdig, irgendwie.
Sie rast nur in Zäune, wenn sie gerade im Spiel ist. Dann ist sie mit den Gedanken ganz woanders.
Mmh, finde ich trotzdem komisch. Würde sie auch in andere Hunde rasen?
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Nach einem umsehen hätte ich beim Hund eher dem guten Training als der guten Beziehung zugesprochen. Ich kenne jemand der hat seinen Hund aus dem Tierheim bereits nach einem Tag ableinen können. Nicht weil sie so eine gute Beziehung zueinander hatte sondern weil der Hund einfach so war. Es gibt auch Hunde die unabhängiger sind, das bedeutet nicht, dass sie eine schlechte Beziehung zu ihrem Herrchen/Frauchen haben.
Für mich ist es auch wichtig, dass ein Hund auch ohne sein Frauchen/Herrchen kann und Sachen selber bewältigen und entscheiden darf. Damit meine ich nicht, dass der Hund alles tut was er will. Und für mich ist es vorallem wichtig, dass der Hund sich auch ohne mich entspannen und eine gute Zeit haben kann. Einstein war früher wahnsinnig gestresst, wenn ich nicht bei ihm war. Darunter haben wir gelitten. Jetzt geht es mit der Zeit immer besser. Nachlaufen in der Wohnung muss ich dennoch unterbrechen.
Über die Bindung und Beziehung mache ich mir keine Gedanken. Wenn es dem Hund gut geht und er entspannt ist, ist mir das genug. Vielleicht auch, weil ich die Bindung sehr schlecht einschätzen kann. Ich freue mich schon, dass er zu mir kommt, wenn er Angst vor anderen Hunden hat. Aber das ist auch angelernt, da er weiß, dass ich ihn beschütze.
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Also, meine Hunde würden es vor mir merken, wenn irgendwo ein Hund kommt... vor allem am Strand. Finde ich schon merkwürdig, irgendwie.
Mmh, finde ich trotzdem komisch. Würde sie auch in andere Hunde rasen?
Smilla rast manchmal in andere Hunde, wenn das Spiel extrem wild ist und sie deswegen nicht rechtzeitig bremsen kann. Vor allem als sie noch jünger und etwas linkisch war, ist das öfter passiert, heute eher selten. Ich kenne das auch von anderen Hunden, gerade dann, wenn wilde Renn- und Raufspiele gespielt werden, dazu in Kombination mit wenig Platz oder vielen "Hindernissen".
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Also, meine Hunde würden es vor mir merken, wenn irgendwo ein Hund kommt... vor allem am Strand. Finde ich schon merkwürdig, irgendwie.
Ich finde es ebenfalls seltsam, denn auch meine Hunde bemerken andere vor mir, vor allem, wenn sie von hinten kommen.
Und in Zäune rennen sie nie. Als Junghund hat jeder seine Erfahrung mit einem Elektrozaun gemacht, die Nase kam halt dran, danach nie wieder.
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Ich finde es ebenfalls seltsam, denn auch meine Hunde bemerken andere vor mir, vor allem, wenn sie von hinten kommen.
Und in Zäune rennen sie nie. Als Junghund hat jeder seine Erfahrung mit einem Elektrozaun gemacht, die Nase kam halt dran, danach nie wieder.Vielleicht liegt es daran, dass der Hund nie selbständig seine Erfahrungen damit gemacht hat. Einstein war am Anfang auch tollpatschig, jetzt nicht mehr.
Aber er hat auch schon Hunde übersehen. Wenn er gerade intensiv an etwas riecht. Der andere Hund war aber auch leise, den hatte ich auch nicht gesehen.
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Also, meine Hunde würden es vor mir merken, wenn irgendwo ein Hund kommt... vor allem am Strand. Finde ich schon merkwürdig, irgendwie.
Mmh, finde ich trotzdem komisch. Würde sie auch in andere Hunde rasen?
Meine merken mit ihren viel schärferen Sinnen auch viel früher irgendwelche Dinge in der Umgebung. Die, die sie scheinbar "nicht bemerken" sehen/ riechen/ hören/ fühlen sie schon, beachten sie aber nicht, weil sie es in ihren Augen nicht Wert sind, beachtet zu werden.Ganz ehrlich: ich würde dem Hund deutlich mehr Freiheit geben. Freiheit, auch mal seine eigenen Fehler machen zu können, wie z.B. in einen Zaun reinbrettern.
So, wie Du es handhabst, lernt sie keine "Bindung", sondern sie lernt, auf Dich zu achten, anstatt auf ihre Umgebung. Und zwar AUSSCHLIESSLICH auf Dich. Das ist in meinen Augen keine gesunde Beziehung sondern ein durch ständiges Gängelband herbeigeführtes Abhängigkeitsverhältnis. Kurz Der Hund wird dumm (in Bezug auf seine Umwelt) gehalten, damit er den Menschen extrem braucht. Der Hund wird unfähig, eigene Entscheidungen zu treffen.Mein Rat: Mach Dich einfach mal locker in Bezug auf Deinen Hund, alles, was ich bisher gelesen habe von Dir klingt sehr verkrampft und unentspannt.
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Dann läuft der Hund eben mal wogegen oder erschreckt sich etwas, weil er einen anderen Hund nicht bemerkt hat - aber daran stirbt er doch nicht!Im Gegenteil:
Ich hab keinen Bock darauf, dass mein Hund "kopflos" durch die Gegend rennt, weil Frauchen sagt ja Bescheid, wenn was im Weg steht, und dann bin ich doch mal abgelenkt oder so und sage nichts und mein Hund rennt in einen Zaun/Gegenstand/ein Loch und verletzt sich evtl. ernsthaft weil er eben nicht gelernt hat damit umzugehen!Jin (13 Wochen) hat auch vorgestern gelernt, dass einfach losrennen auf einer hubbeligen Wiese zu Purzelbäumen führt - und? was ist passiert? aufgestanden, geschüttelt, weitergerannt - also nichts! (ok, außer, dass wir etwas zu lachen hatten)
Wenn ich mir nun vorstelle, sie hätte dieselbe Erfahrung erst gemacht, wenn sie größer und bedeutend schneller unterwegs ist (ein erwachsener Whippet kann immerhin bis zu 50 km/h erreichen) ne, das hätte ernsthaft ins Auge gehen können!lg
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Meine merken mit ihren viel schärferen Sinnen auch viel früher irgendwelche Dinge in der Umgebung. Die, die sie scheinbar "nicht bemerken" sehen/ riechen/ hören/ fühlen sie schon, beachten sie aber nicht, weil sie es in ihren Augen nicht Wert sind, beachtet zu werden.
Ganz ehrlich: ich würde dem Hund deutlich mehr Freiheit geben. Freiheit, auch mal seine eigenen Fehler machen zu können, wie z.B. in einen Zaun reinbrettern.
So, wie Du es handhabst, lernt sie keine "Bindung", sondern sie lernt, auf Dich zu achten, anstatt auf ihre Umgebung. Und zwar AUSSCHLIESSLICH auf Dich. Das ist in meinen Augen keine gesunde Beziehung sondern ein durch ständiges Gängelband herbeigeführtes Abhängigkeitsverhältnis. Kurz Der Hund wird dumm (in Bezug auf seine Umwelt) gehalten, damit er den Menschen extrem braucht. Der Hund wird unfähig, eigene Entscheidungen zu treffen.Mein Rat: Mach Dich einfach mal locker in Bezug auf Deinen Hund, alles, was ich bisher gelesen habe von Dir klingt sehr verkrampft und unentspannt.
Toll formuliert. Es gibt eine Sendung bei Riepes Hundetalk die sich mit der Freiheit von Hunden beschäftigt. Besonders mit der Freiheit allein Situationen zu bewältigen.
Ein Hund der keine Entscheidung selbst treffen kann ist auch kein Hund mit sehr viel Selbstbewusstsein. Er lernt ohne Mensch bin ich hilflos.@l'eau : Genau. ein Hund darf doch auch Fehler machen. Das bedeutet ja nicht, dass man ihn auf die Straße laufen lässt.
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Ich finde manches jetzt doch einseitig. Ob der Hund durch die gelegentliche Warnung vor nem Loch und sonstigem in ein Abhängigkeitsverhältnis gebracht wird oder sich am Gängelband befindet und dumm gehalten wird, mag ich in solcher Einseitigkeit zu bezweifeln. Das ist gedacht und in den Gedanken mag viel Wahres drin sein. Aber dennoch, wenn der Hund wirklich manches übersieht, finde ich eine kleine Warnung besser, als das er sich die Haxen bricht, wenn er in ein Loch stolpert (so abwegig ist das ja gar nicht). Man kann ja auch bei solchen Warnungen dem Hund innerlich die Freiheit lassen, wenn die Einstellung stimmt. Dann kann so eine Warnung - wie die TE anstrebt - dem Hund vermitteln, ich helfe Dir. Nicht jede Hilfe macht ja gleich klein und zum Trottel unf führt in die Abhängigkeit. Kritischer würde ich sehen, vor anderen Hunden am Horizont zu warnen und zu vermitteln, dies sei eine schwierige Situation, die man gemeinsam lösen muß, es sei denn der Hund hat wirklich Angst vor anderen Hunden und bekommt nicht Frauchens Ängste übertragen. Hat er aber wirklich Angst, finde ich die Idee, ihm zu zeigen, daß man die Sache regelt, bzw. an seienr Seite ist, doch nicht verkehrt.
Ich denke, man kann solche Sachen spielerisch oder ritualisiert einbauen, wenn sie nötig sind und dem Hund an anderen Stellen dennoch viel freiheit lassen. - Vor einem Moment
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