Bindung aufbauen?
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Ich warne nicht vor Fahrrädern, ich schicke meine Hunde an die Seite, damit nichts passiert.
Das mache ich allerdings auch bei Joggern, Menschen mit Kinderwagen, Rollstuhlfahrern. - Vor einem Moment
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Hi,
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Ich warne trotzdem vor Fahrräder von hinten, (die von vorne sieht mein Hund schon selber), denn mein Hund hatte ein schlechtes Erlebnis.
Jetzt könnte ich noch sagen, zur Seite gehen tut mein mündiger Hund dann schon alleine, den muß ich nicht schicken. Darum geht es mir aber gar nicht. natürlich nehme ich meinen Hund aus dem Weg, wenn er es nicht selber tut, auch schon aus Eigenschutz, aber unangenehme Dinge ankündigen, vor denen sich der Hund erschreckt, find ich fairer und netter im Umgang, als ihn da reinrasseln zu lassen.
Mein könnte umgekehrt auch sagen, daß es Hunden Stabilität und Sicherheit gibt - völlig mit allem alleine lassen, macht auch unsicher.
Und nee, ich würde meinen Hund nicht in nen Elektrozaun rennen lassen, wenn ich sehe, was passieren wird, damit er Erfahrungen macht. Wozu braucht er diese? Erfahrungen machen Hunde in unserer Umwelt so vielfältige, da muß ich unangenehme Sachen nicht noch sehenden Auges zulassen. -
Einstein: ich meinte auch nicht Dich, sondern vor allem die Worte von "Cattlefan". Wie gesagt, vom Ansatz teil ich das auch, aber für mich klang das Eingangsposting anders, als hier weiter ausgeführt wurde, als ob viel mehr Spaß und Leichtigkeit in der Beziehung der beiden herrscht und kein unbewußt oder bewußt herbeigeführtes Schaffen eines Abhängigkeitsverhältnisses, damit sich der Hund auf seinen Menschen ausschließlich fixiert.
Ok. Ich denke schon, dass die TE ihren Hund gerne hat und nur das beste für ihn will. Aber ein Hund der bei jeder Entscheidung sein Frauchen oder Herrchen anschaut und um Hilfe bittet, finde ich etwas bedenklich (jetzt unabhängig von der TE, ich kenne die Situation nicht genau). Das hat für mich dann nichts mehr mit Bindung zu tun sondern mit Unsicherheit.Ich denke auch nicht, dass hier jemand freiwillig seinen Hund in den Stromzaun rennen lässt, Unfälle passieren aber manchmal.
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Aber ein Hund der bei jeder Entscheidung sein Frauchen oder Herrchen anschaut und um Hilfe bittet, finde ich etwas bedenklich (jetzt unabhängig von der TE, ich kenne die Situation nicht genau). Das hat für mich dann nichts mehr mit Bindung zu tun sondern mit Unsicherheit.
Da stimme ich Dir wohl zu, denn ein sicherer Hund entscheidet selbst, auch wenn das nicht immer erwünscht ist
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Da stimme ich Dir wohl zu, denn ein sicherer Hund entscheidet selbst, auch wenn das nicht immer erwünscht ist
Leider müssen wir unsere Hunde sehr einschränken. Aber es gibt ein paar Entscheidungen, die wir dem Hund überlassen können. Leider wird das nicht oft gemacht.
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Ok. Ich denke schon, dass die TE ihren Hund gerne hat und nur das beste für ihn will. Aber ein Hund der bei jeder Entscheidung sein Frauchen oder Herrchen anschaut und um Hilfe bittet, finde ich etwas bedenklich (jetzt unabhängig von der TE, ich kenne die Situation nicht genau). Das hat für mich dann nichts mehr mit Bindung zu tun sondern mit Unsicherheit.
Ich denke auch nicht, dass hier jemand freiwillig seinen Hund in den Stromzaun rennen lässt, Unfälle passieren aber manchmal.
daß der Hund bei jeder Entscheidung fragt, steht hier auch nicht. Es steht, was das Frauchen macht, nämlich: "-Helfe ihr, wenn sie mich anguckt und nicht weiter weiß". Wie oft das vorkommt, weiß doch keiner. Es war ja nur ein Beispiel von der TE dafür. daß sie meint, sie möchte bei ihrem Hund sein, wenn er Hilfe benötigt.
Das mit dem Stromzaun war hier als Beispiel dafür aufgeführt, daß der Hund seine Erfahrungen selber machen muß, wie wenn man das Kind auf die heiße Herdplatte greifen läßt udn es nicht verhindert.s o habe ich das verstanden.
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Leider müssen wir unsere Hunde sehr einschränken. Aber es gibt ein paar Entscheidungen, die wir dem Hund überlassen können. Leider wird das nicht oft gemacht.
Genau. Und weil wir unsere Hunde manchmal eben einschränken müssen, zu deren eigener Sicherheit, finde ich es nicht prinzipiell ein Zeichen für Unsicherheit, wenn der Hund nachfragt, was gewünscht ist, sondern ein Zeichen für einen Hund, mit dem gearbeitet wird.
ich hatte beim Lesen echt den Eindruck von nem lustigen Team, wie die TE auch schreibt: "Denn um Bindung aufzubauen, muss man ja vor allem Spaß haben."
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Stefanie: Es war wirklich unabhängig von der TE. Sie hat ja auch nicht so viel beschrieben, dass sich Schlüsse ziehen lassen. Wenn es in Ausnahmesituationen vorkommt, dann ist es ja richtig. Ich freue mich immer wenn mein Hund bei mir Schutz sucht. Ich denke das geht jeden so. Wenn es aber bei den kleinsten Entscheidungen vorkommt, was die TE ja nicht so gesagt hat, fände ich es bedenklich.
Und ich finde auch, wenn der Hund sich nach einem umdreht, ist es ein Zeichen, dass mit ihm gearbeitet wird. Muss aber kein Zeichen der Bindung sein.
Aber der Hund sollte schon Entscheidungen treffen können und selbst mit Situationen umgehen können. Im Rahmen des möglichen.
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sehe ich auch so. Ich dachte, Du meinst die TE. Da fand ich es allgemein nur bedenklich, daß hier so wilde Schlüsse gezogen wurden von Gängelband bis Abhängigkeiten schaffen. Ansonsten sehe ich das Problem ja genauso, nur ob es hier zutrifft, kann man ja nicht sagen. Das war mein Punkt ;-)
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@Cattlefan Irgendwie hast du recht... Ich bin, wie es aussieht, einfach zu perfektionistisch... Ich habe mich nochmal über die Rollen der einzelnen Hunde im Rudel informiert und meiner Einschätzung nach ist mein Hund, der, der immer geschickt wird um zu schauen, ob die Luft rein ist. Also ist es kein Ungehorsam, dass sie ständig auf jeden Hof will und ich bei jedem Hof erneut "nein" sagen muss...
Ich habe sie nur häufig mit anderen Hunden verglichen und wenn die Besitzer dann NICHTS konnten, der Hund aber trotzdem bei ihnen geblieben ist, gedacht, dass ich irgendetwas falsch mache... Jetzt weiß ich, dass mein Hund eine mindestens genauso gute Bindung zu mir haben kann, wie die anderen Hunde und trotzdem ab und zu einfach mal ihres Weges geht und den Wald "unsicher" macht
. Ich gehe dann einfach weiter und sie kann sich dann austoben und dann entscheiden, ob sie mit kommen will oder nicht
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Wir haben jetzt einfach mehr Spaß und erarbeiten keine Bindung, sondern erspielen und erkuscheln sie uns und zwar mit viel Geduld
.Und nochmal zu unserer Verteidigung: Ich sage nicht bei jeder Kleinigkeit "Vorsicht", sondern wenn es nötig ist. Sie weiß einfach, dass sie sich auch mal ganz alleine auf den tollen Duft der Laterne konzentrieren kann und ich ihr Bescheid sage, wenn da etwas kommt. Das Warnen vereinfacht uns den Alltag übrigens, weil sie z.B. im Park (wenn wir eine Pause machen) oder im Restaurant einfach schlafen kann und ich sie warne, wenn da ein aufdrinnlicher Hund kommt. Natürlich warne ich sie nicht vor jeder Kleinigkeit, aber heute wollte sie ins Wasser springen und ich habe sie gewarnt, weil es tief war. Dann ist sie vorsichtig hinein gegangen. Einige denken jetzt: Soll sie doch einfach mal rein fallen. Sie wird es sich merken und vorsichtiger sein... Das ist eine Sichtweise! Ich warne sie eben lieber. Das heißt ja nicht, dass sie selber nicht mehr auf die Umwelt achten muss.
Außerdem habe ich diese Frage ja gestellt, um Tipps zu bekommen und meinen Umgang mit Lilli evtl. zu verändern und werde jetzt versuchen, alles lockerer zu sehen

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