• Nein, die Beziehung.

    nein ich hab es so gemeint wie ich es geschrieben habe!

    Soziologisch betrachtet ist eine Beziehung von 2 Personen oder auch gruppen eine grundlegende Voraussetzung um erfolgreich zu sein. Beziehungen einzugehen erlernt man als Mensch in den ersten Lebensjahren, das sogenannte Urvertrauen hilft dabei. Störungen gibt es natürlich in diesem Verhalten aber da es hier um Mensch -Hund Beziehungen geht lasse ich das mal aussen vor (ich gehe von einem optimal aufgezogenem Hund aus). Ich gehe davon aus dass eine Beziehung zwischen Mensch und Hund genauso möglich ist wie zwischen Mensch und Mensch. Die Evolution hat es ermöglicht...

    Bindungen beschreiben emotionale Beziehungen zwischen Menschen und auch vielen Lebewesen. Bindungspersonen sind gleichzeitig Bezugspersonen, denn nur zu jemandem zu dem man eine Beziehung hat kann man eine Bindung aufbauen. Ganz besondere Bindungen bestehen zwischen Eltern und ihren Kindern. Bei Bedrohung, Angst, Schmerz also objektiven oder auch nur subjektiven Alarmsituationen bekommt das Kind Schutz und Beruhigung, Zuspruch von diesen engen Bezugspersonen. Bezugsperson = Bindungsperson. an diesem Punkt sollte deutlich werden dass Bindung nicht ohne Beziehung funktioniert. Zu jemandem zu dem man keinerlei Beziehung hat kann man keine Bindung aufbauen.

    Zu seinem eigenem Hund hat man nun doch aber eine Beziehung. Man kennt ihn (mehr oder weniger) man erlebt Dinge zusammen, man schützt, hilft, lenkt, leitet. Und wenn der Hund schon während der Aufzucht gelernt hat Menschen zu vertrauen, wird er sich schnell eng an seinen Menschen binden und ihm in wichtigen Situationen vertrauen. Sprich er geht eine Bindung zu seinem Menschen ein.

    Das Leben nun als Hund- Mensch-Gespann gemeinsam zu genießen bedeutet ja nicht nur gemeinsam spaß zu haben sondern auch gemeinsam täglich kleine Herausforderungen zu bewältigen.

    Ich merke den Unterschied sehr deutlich wenn ich "fremde" Hunde mit ihren Menschen ausbilde. Zu diesen Hunden habe ich eine Beziehung, keine Bindung. Zu meinen eigenen hingegen schon. Und so wird es den meisten Hundehaltern gehen. Man achtet auf einander, gibt Schutz, Hilfe, emotionale Rückmeldungen. Das ist Bindung. Von daher finde ich meinen Satz durchaus richtig.

  • Auch interessant:
    Zitat:
    „Bindung, ein zuerst von Konrad Lorenz entwickelter Begriff, der die
    Anhänglichkeit von Tierjungen gegenüber seiner Eltern erklärt. Die Basis ist Liebe. John Bowlby übertrug diese Erkenntnis auf das menschliche Verhalten und seine Theorien über unseren Bedarf an Zuneigung“ (Cohen, 1996, S. 49).

    Quelle: Online Lexikon für Psychologie und Pädagogik
    Link: http://lexikon.stangl.eu/1996/bindung/


  • Ich würde das "Vorsicht" komplett weglassen und dem Hund so zeigen, dass ich ihn nicht für einen totalen Idioten halte, sondern ihm zutraue, in seiner natürlichen Umwelt zurecht zu kommen.

    Bindung hat was mit (gegenseitigem) Vertrauen zu tun.....


    Jo - das mach ich höchstens mal bei meiner blinden Hündin - aber wenn die aufpaßt (und net mit dem Kopf bei der Katze ist, die grad den Weg quert), dann ist das selbst da vollkommen unnötig! Man kanns echt übertreiben.... *gg Ich sag immer, wenn sie wo gegen rempelt, dann paßt sie nächstes Mal wieder auf - ich will doch net den Hund vollkommen entmündigen und in Abhängigkeit von meiner Anwesenheit und Führung bringen.....

  • Ich antworte jetzt direkt, ohne etwas anderes gelesen zu haben.
    Mich erschreckt, was du alles tust. Finde ich total überflüssig und begluckend. Das muss nicht sein und es trägt auch nicht zu einer guten Beziehung bei.

    Vergiss nicht, Bindung ist freiwillig, das kann man nicht erzwingen.

    Atme tief durch, mach mal die Augen zu und schnupper die Umgebung oder so. Dein Hund ist schon groß. Geniess einfach, du bist schon genug ihr Mittelpunkt.

  • Das finde ich schon bedenklich... ist sie gesund?

    Sie rast nur in Zäune, wenn sie gerade im Spiel ist. Dann ist sie mit den Gedanken ganz woanders. Außerdem sind viele Zäune mittlerweile auch mit so dünnem Draht bespannt, dass man es kaum sehen kann.

    Wenn ihr dieses Kommando überflüssig findet, ist das eben so :ka: . Uns hilft es und ich sage ihr auch nicht bei jeder Kleinigkeit Bescheid, aber ich finde es schon fair, wenn sie z.B. am Strand schläft und ich sie dann warne, wenn da ein Hund kommt.

    Wir waren heute am Strand und sie hat sich oft nach mir umgesehen (außer im Spiel) und wenn sie mich nicht gesehen hat, hat sie mich gesucht :cuinlove: . Ich habe als Rufkommando einfach mal Winken genommen, weil es zu laut war um meine Stimme rauszuhören und dann noch herauszufinden, wo die herkommt. Ab und zu ist sie abgezischt, weil andere Hunde Bälle hatten, aber ich bin dann einfach meinen Weg gegangen und irgendwann kam sie schon wieder. Da habe ich sie z.B. auch gewarnt, wenn hinter ihr ein Hund stand, den sie noch nicht bemerkt hatte :D .

  • Übertrieben finde ich es nur, wenn es Deinen Hund einengt. Wenn es aber für Euch beide eine angenehme und näheschaffendeForm der Kommunikation ist, warum nicht auch vor Löchern unf Hunden warnen.

  • Wir waren heute am Strand und sie hat sich oft nach mir umgesehen (außer im Spiel) und wenn sie mich nicht gesehen hat, hat sie mich gesucht . Ich habe als Rufkommando einfach mal Winken genommen, weil es zu laut war um meine Stimme rauszuhören und dann noch herauszufinden, wo die herkommt. Ab und zu ist sie abgezischt, weil andere Hunde Bälle hatten, aber ich bin dann einfach meinen Weg gegangen und irgendwann kam sie schon wieder. Da habe ich sie z.B. auch gewarnt, wenn hinter ihr ein Hund stand, den sie noch nicht bemerkt hatte .

    Weswegen möchtest du denn, dass dein Hund sich ständig nach dir umsieht? Dass er dich sucht, sobald du außer Sichtweite bist, halte ich für relativ normal und auch ganz gut, allerdings halte ich es für ebenso normal, wenn ein Hund nicht sofort nach seiner Bezugsperson sucht, wenn er diese nicht mehr sehen kann, sondern kurz mit dem fortfährt, was er zuvor getrieben hat.

    Es könnte deinen Hund stressen, wenn er so sehr auf dich fixiert ist, dass er sich ständig nach dir umschaut, dich oder deine Nähe sucht. Wozu braucht der Hund das denn?

    Mein Hund schaut auch ab und zu mal, was ich mache, wenn er nicht in meiner unmittelbaren Nähe liegt (oder dann erst recht, weil ich mich ja bewege und ihn streicheln oder füttern könnte :roll: ), dafür läuft er aber auch mal 3 Meter in die andere Richtung oder schnüffelt noch zu Ende, obwohl ich schon außer Sichtweite bin.
    Warnen, wenn ein anderer Hund kommt, mache ich auch, aber bloß, weil Frau Hund garstig wird, sobald ein Artgenosse ohne mein ihr ausdrücklich verständlich gemachtes Okay in uns reinrauscht - und natürlich, wenn ein Hund sie umrennt. Sofern ein Hund nur rumsteht, sei es auch in der Nähe, würde ich nichts machen, aber Rumlungernde sind meinem auch Hund egal.

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