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Erfahrungen gesucht! Zwei intakte Hunde unterschiedlichen Geschlechts halten

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    Hallo ihr Lieben!
    Leider fiel mir absolut kein Titel ein, der besser klang als dieser und gleichzeitig noch sofort deutlich machte, was mein Anliegen ist.


    Eigentlich war ja geplant, dass Ende nächsten Jahres (also 2016) erst der Dritthund einzieht. Es sollte auch wieder ein Corgi werden, wieder eine Hündin und mit der Option, mir langsam eine Zucht aufzubauen, mit ihr also - wenn alles klappt - auch die Zuchtzulassung zu machen.
    Nun hat sich aber leider alles sehr verschoben und viele Dinge haben sich geändert. Der potentielle Dritthund wird ein Zweithund, weil meine Große leider nicht mehr unter uns ist. Ich möchte unter diesen Umständen auch nicht mehr bis Ende 2016 warten sondern das Ganze ein Jahr nach vorn verlegen. Das ist auch alles so machbar und schon soweit "in trockenen Tüchern".
    Es hat sich in der Zwischenzeit auch ergeben, dass es, bis die Umstände alle soweit passen, noch mindestens vier, vielleicht sogar fünf Jahre dauern wird, bevor ich daran denken könnte, meine eigene Zucht anzumelden.
    Und da fängt jetzt mein Hirn an zu rattern: Eigentlich war völlig klar für mich, dass der Zweithund auch eine Hündin wird. Nun zwar doch nicht mit der Option, mit ihr eventuell die Zuchtzulassung zu machen, aber trotzdem eine Hündin.
    Es gibt aber - grade in Deutschland - auch nur sehr wenige Deckrüden unter den Welsh Corgi Pembrokes und wenn Carlie ein Rüde geworden wäre, wäre sie (bzw. dann er) wohl auch in die Zucht gegangen, wenn das so geklappt hätte.
    Ich würde wirklich gerne einen Rüden nehmen, mit ihm die Zuchtzulassung machen und ihn dann auch als Deckrüden eintragen lassen.
    Und da ist nun das Problem: Ich will Carlie nicht kastrieren lassen und habe keine Möglichkeit, einen der Hunde während ihrer Läufigkeit bei jemand anderem unter zu bringen.
    Nun gibt es ja auch hier im Forum viele Leute, die Erfahrungen damit haben, intakte Rüden und intakte Hündinnen zusammen zu halten.
    Ich stelle mir das ganze sehr stressig (vor allem für die Hunde) vor und würde gerne mehr zu dem Thema erfahren.


    Wie handhabt ihr das in der Läufigkeit? Trennt ihr dann strickt räumlich?
    Leiden eure Rüden sehr darunter, wenn eure Hündin läufig ist?
    Vielleicht ist es auch noch mal was ganz anderes, weil es in meinem Fall ja angestrebt wäre, dass er in die Zucht geht?
    Der Rüde wäre auf jeden Fall ein Halbbruder von Carlie. Das heißt: Da darf auf gar keinen Fall irgendetwas passieren. Nicht, dass ich das ansonsten leichtfertig gehandhabt hätte.

    Es grüßt Sabrina Sophie mit
    der Corgizei:
    Welsh Corgi Pembroke Sheriff Carlie (*19.08.2014)
    & Welsh Corgi Pembroke Deputy Scooter (*07.08.2015)


    Lieben heißt auch loslassen...
    Berner Sennenhündin Maja (*09.04.2011 - †27.03.2015)

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  • Das Geheimrezept lautet "Erziehung und Türen"


    So lange ich Zuhause bin sind die Hunde zusammen, der Rüde weiß, dass es sehr unangenehm werden würde, wenn er einen Versuch startet - ganz davon ab das Cardassia ihn selbst in den Stehtagen wegbeißt. Bin ich auf Arbeit kommen die Hunde in getrennte Zimmer und gut.


    Stress ist relativ.
    Haben die Hunde früh die Möglichkeit sich mit der Situation auseinanderzusetzen, ist es für die meisten kein Problem, sondern ein normaler Abschnitt. Nervig ist Ekko nur an den Stehtagen, da wird er fiepsig und mäkelt beim Fressen, wenn Cardassia in der Nähe ist.
    Das sind zwei bis vier Tage in der Läufigkeit, da gibt es mM nach schlimmeres.

    LG Raphaela


    The problem is not the problem, the problem is your attitude about the problem - Cpt. Jack Sparrow

    Dolor hic tibi proderit olim. - Ovid

    Schön ist, was dem Gebrauch dient

  • Die Hündin kann 8 Tage lang den Schwanz zur Seite legen und der Rüde wird sie besteigen wollen.


    Es reicht nicht nur die Trennung in den Stehtagen. Du wirst trennen müssen!

    Wege zu gehen, die steinig sind. Berge zu ersteigen, die niemals enden wollen.
    Erfahrungen zu machen, die Wunden hinterlassen und trotzdem aufstehen und lachen.
    Ich bin ich, werde nie ein anderer sein.
    Dies ist meine Zeit, dies ist mein Leben!

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  • Ich hatte auch schon unterschiedliche intakte Geschlechter - Konstellationen im Haus und muss sagen : alles halb so wild.
    Die Rüden wussten immer ziemlich genau wann es Zeit werden würde und dann hab ich meistens getrennt. Ich fand meine Rüden immer erstaunlich zurück haltend und ziemlich liebevoll. Schlimmer sind die Hündinnen gewesen die sich teils hartnäckig aufdrängten.

  • Ich hab ja seit letztem Jahr auch eine Dame unter meinen (unkastrierten) Jungs und hab es mir schlimmer vorgestellt :gut:
    Wir haben bisher zwar erst eine Läufigkeit hinter uns und ich bin gespannt, was die nächsten so bringen... Aber es hat gut geklappt!
    Frau Fräulein neigt dazu, sich immer (auch außerhalb der Läufigkeit) gerne anzubieten :hust: Deshalb waren wir doppelt wachsam. Wenn wir dabei waren, wurde genau beobachtet und jeder zu intensive Annäherungsversuch direkt unterbunden (das hatten die Jungs auch ziemlich schnell kapiert). Bis auf, dass noch mehr als sonst mit ihr gespielt wurde, war kaum was Auffälliges.
    Einzig Fred war ziemlich gestresst, aber mit längeren Spaziergängen und viel Kopffreiarbeit konnte ich ihn auch wieder runterbringen.
    Beim Schlafen wurde sicherheitshalber getrennt (mein Freund und die Jungs im Bett, Buh und ich ein Stockwerk drunter im Wohnzimmer auf der Couch). Die meiste Zeit ihrer Läufigkeit habe ich sie lieber überallhin mitgenommen, das ging auch gut. War das mal nicht möglich, wurde strikt getrennt. Die Jungs größtenteils im Obergeschoss und die Türen abgeschlossen (Fred öffnet sie!), nur Bob durfte (im Kennel) mit im selben Zimmer sein, da die Beiden am Besten zusammen alleine bleiben und der Kennel auch 100%ig für die beiden Zwerge nicht zu knacken gewesen wäre (und sie auch keinerlei Anstalten dahingehend gemacht haben). Bei größeren Hunden wäre mir der Kennel wahrscheinlich zu riskant (und auch zu klein, zum drin bleiben).


    Also bisher ist hier alles gut machbar und bis auf Fred haben sich die Jungs auch von selbst gut damit arrangieren können :gut:

    Liebe Grüße
    Binks mit ihren Monstern
    Manfred, Rottweiler-Mix, ca *01.07.2004
    Lennard ("Ferkel"), DSH, ca *01.11.2006
    Bob, Zwergspitz, *19.07.2007
    Buh, Zwergspitz, *24.03.2014
    Ulf-Wolfram, Wolfsspitz, *01.12.2014
    und im Herzen Fil, DSH, *12.11.1998 - 08.2004

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    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Vielen Dank schonmal für eure Antworten! =)
    Ich würde in meiner Abwesenheit auch auf jeden Fall trennen, das ist gar keine Frage.
    Ich finde es sowieso wichtig, dass der Zwerg lernt, wirklich alleine allein zu bleiben, weil es immer mal sein kann, dass ich nur mit einem der Hunde unterwegs bin. War bei Maja & Carlie ja auch schon so und auch nie ein Problem.
    Räumlich trennen ist hier auch absolut möglich. Ich habe eben nur nicht die Möglichkeit, einen der Hunde während er Läufigkeit "auszuquartieren" und würde das auch gar nicht wollen.


    Ich denke, wie stressig das für den jeweiligen Hund ist, hängt halt auch vom jeweiligen Hund ab.
    Ich frage mich halt auch, ob der Rüde verstehen würde, dass er auf Carlie nicht aufreiten darf, aber auf andere Hündinnen (die, die er eben decken soll) schon. Darüber will ich aber sowieso auch noch mit "meiner" Züchterin sprechen. Die kann mir da sicherlich weiter helfen.

    Es grüßt Sabrina Sophie mit
    der Corgizei:
    Welsh Corgi Pembroke Sheriff Carlie (*19.08.2014)
    & Welsh Corgi Pembroke Deputy Scooter (*07.08.2015)


    Lieben heißt auch loslassen...
    Berner Sennenhündin Maja (*09.04.2011 - †27.03.2015)

  • Also wir hatten zwar auch erst eine Läufigkeit, aber außerhalb der Stehtage haben wir nicht getrennt. Höchstens nachts, da sie einfach nicht ins Bett sollte :tropf: In den Stehtagen war dann Tag und Nacht die Türe (oder Box) dazwischen und wir sind getrennt gassi gegangen - grade weil wir da noch nicht super erfahren waren. Einen Abend lang hat Casanova dann auch leise gejammert.
    Hatte es mir aber schlimmer vorgestellt. Aber wenn der Neuzugang damit aufwächst, kriegt ihr das schon hin, denke ich.


    Achja, Casanova soll ja auch Deckrüde werden. Unsere Züchterin meinte, das sei gar kein Problem, er wird den Unterschied schon merken ;)

  • Hier lebt ein intakter rüde mit zwei intakten hündinnen. Ist völlig problemlos und stresslos möglich. Wenn ich da bin, muss ich auch in den stehtagen nicht trennen (nur nachts schläft immer abwechselt einer in der box), bin ich nicht da, gibt es Türen, die ich schließe. Mehr ist nicht nötig. Meine Hündinnen beißen den Rüden auch in den stehtagen weg und mein rüde ignoriert die Läufigkeit bis zu den stehtagen komplett. Dann wird er etwas nervig, lässt sich aber immer kontrollieren.


    Gassi gehe ich auch während der stehtage mit allen zusammen, hab halt immer ein Auge auf die Hunde.
    Nach 3 Tagen sind die stehtage rum und alles läuft einfach so weiter wie immer. Also bei uns, alles halb so wild, absolut händelbar und echt easy im Griff zu haben.


    Aber mein rüde durfte eben auch lernen mit läufigen hündinnen umzugehen und ich habe ihn nie damit "verschont".


    Er hat sich und seinen trieb im Griff und wenn er sich mal nicht im Griff hat, habe ich ihn durch Erziehung unter Kontrolle und im Griff.


    Aber er ist auch kein deckrüde und soll auch keiner werden.


    Lg

  • Ich bin ja mit meiner Hündin zu meinem Freund mit den beiden Jungs gezogen. Balko kastriert und ozzy zu dem Zeitpunkt 7 Jahre alt.
    Zwei läufigkeiten war hier alles schick.... Ozzy war interessiert aber laika fand ihn scheiße, hat das sehr deutlich klar gemacht und Ruhe war. Wir haben getrennt wenn wir nicht da waren und nachts aber sonst? Kein Thema.


    Und dann kam diese Läufigkeit.
    Ozzy mittlerweile 9 Jahre, senil, stur und nun ja.... Und laika ??? Fand ihn sooo toll.... Und wollte ihn! Mit stehtagen/ ohne Stehtage... Die Dorfnu..e vom Dienst.




    Und das machte es anstrengend. Drei Wochen haben wir ständig getrennt, ich hab oft alleine hier gesessen den Tränen nahe.... Ozzy der gezittert hat vor Stress, nichts gegessen hat und gejault hat! Laika, die fiebsig war wen sie ihn gehört hat, ständig zu ihm wollte, die gejankt hat wenn ich sie tagsüber weggesperrt habe.


    Und der Entschluss, der ozzy wird gechipt! Diesen Stress tu ich uns allen nicht mehr an. Und noch mehr Stress für unseren alten Herren muss auch nicht mehr sein.
    Ich hatte zwischenzeitlich echt Angst um den alten Kerl.

  • Das Geheimrezept lautet "Erziehung und Türen"


    So lange ich Zuhause bin sind die Hunde zusammen, der Rüde weiß, dass es sehr unangenehm werden würde, wenn er einen Versuch startet - ganz davon ab das Cardassia ihn selbst in den Stehtagen wegbeißt. Bin ich auf Arbeit kommen die Hunde in getrennte Zimmer und gut.


    Stress ist relativ.
    Haben die Hunde früh die Möglichkeit sich mit der Situation auseinanderzusetzen, ist es für die meisten kein Problem, sondern ein normaler Abschnitt. Nervig ist Ekko nur an den Stehtagen, da wird er fiepsig und mäkelt beim Fressen, wenn Cardassia in der Nähe ist.
    Das sind zwei bis vier Tage in der Läufigkeit, da gibt es mM nach schlimmeres.

    Das kann ich so unterschreiben.
    Ich denke es handelt sich dabei um durchaus normalen und zumutbaren Stress. Mein Rüde Tex kennt läufige Hündinnen von klein auf und hat einfach gelernt, wie er damit umzugehen hat und dass ich ein Wörtchen mitzureden habe, ob er auf eine Dame aufreitet. Das läuft hier eigentlich alles sehr problemlos ab.

    LG, Kathrin und Bliss

    Für immer im Herzen das Seelenhundrudel Tex, Joy und Luna

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