Welpe (4 Monate) knurrt, wenn ich ihm seinen Platz streitig mache - wie richtig damit umgehen?

  • naijira, genau das ist doch der Punkt. Der Hund zeigt das Verhalten freiwillig! Das ist hier aber eben nicht der Fall. Man kann es nicht erzwingen, dass sich der Hund unterordnet. Man kann ihn vielleicht unterdrücken, aber das ist dann nicht das, was ich mir unter einer gesunden Beziehung zueinander vorstelle.Und verdreschen deshalb, weil es doch genau das ist, was sich viele vorstellen, wie es in nem Rudel eben abläuft. Wenn der Rangniedere nicht spurt (oder aufmüpfig wird) gibts auf die Mütze.

    Naja wenn unsere Jungspunde mit 4 Monaten ne Ressource (Fressen, Schlafplatz oä) gegenüber den beiden älteren Labbidamen beanspruchen wollten... Hui da hat/hätte es tatsächlich Ärger gegeben, zu Recht wie ich finde. Trotzdem verstehen sich die vier gut!

  • Ich würde meinen Hund auch von Sofa schieben, wenn er mir keinen Platz macht oder mich sogar anknurrt. Der Punkt ist aber, dass das nie der Fall war. Verstehst du was ich meine?
    Sollte mich mein Hund einmal anknurren, würde ich das SEHR ernst nehmen und erstmal nach der Ursache suchen, dann entscheiden wie ich damit umgehe.

    Und nochmal: Es ist ganz normal, dass auch Welpen (Hunde sowie Wölfe) ihre Ressourcen verteidigen dürfen! Da hat sich die Natur auch was bei gedacht.

  • Man muss es doch einfach praktisch sehen, es ist MEIN Bett und MEINE Couch, klar will der Hund darauf liegen, ist schön gemütlich und riecht gut nach Frauchen/Herrchen im ganzen ist DAS ja auch nicht das Problem, ein Problem ist es dann, wenn der Hund MEIN Bett oder MEINE Couch für SICH beanspruchen möchte und MICH dann mit entsprechender Körpersprache fernhalten will. Klar könnte ich da jetzt drum rum düdeln, Leckerchen werfen oder eine Clicker Orgie Starten, ich kann aber auch den Hund ganz einfach auf seinem Platz verweisen und ihm mit einer ganz klaren Ansage eintrichtern, dass ich zwar gerne MEIN Bett oder MEINE Couch mit ihm teile, aber sie nach wie vor MEINS ist, nicht seins.
    Egal für welchen Weg man sich Entscheidet, der Hund wird weder von einer klaren Ansage einen Schaden bekommen, noch von anderen Methoden um ihm klar zu machen, dass er sich so nicht zu Verhalten hat.

  • Das Anknurren und Fletschen ist ja schon Vergangenheit - die Situation schon vorbei. Ich würde mein Augenmerk jetzt auch verstärkt auf Ursachenforschung und Training richten. Bei dem Training würde ich Sofa und Bett miteinbeziehen und nicht als Tabuzone erklären.

  • Über die verschiedenen Methoden um das "Problem" zu lösen, kann man sich streiten. Es gibt, wie man hier sieht, unterschiedliche Ansichten. Fakt ist, wenn der eigene Hund einen anknurrt, vorausgesetzt er/sie hat keine Schmerzen oder wird nicht körperlich misshandelt, dann respektiert er deine Führungsposition nicht und stellt sie in Frage oder versucht auszutesten womit er/sie durchkommt. Und das darf nicht sein, da der Hund immer wieder diese Grenzen austesten wird und irgendwann die Führungsrolle übernehmen wird. Dies geschieht aus einen natürlichen Bedürfniss. Der Hund kann noch so passiv und lieb sein. Der Instinkt sagt dem Hund, dass der Rudel einen Führer braucht. Stellt der Hund fest, der Mensch ist nicht in der Lage (Grenzen werden nicht eingehalten), wird der Hund die Position übernehmen. Das sind Fakten! Das ist Hundepsychologie! Kann jeder Mensch in der entsprechenden Fachliteratur nachlesen. Worüber man sich offensichtlich streiten kann, sind die Erziehungsmethoden. Aber Körpersprache lügt nicht! Das Verhalten des Hundes ist falsch und muss korrigiert werden. Auf welche Weise muss jeder selbst entscheiden.

  • Sollte mich mein Hund einmal anknurren, würde ich das SEHR ernst nehmen und erstmal nach der Ursache suchen, dann entscheiden wie ich damit umgehe.

    Grundsätzlich stimme ich dir da zu.

    Was ich mich allerdings frage: Wieso wird "Knurren" und anderes Drohverhalten einerseits als völlig normales Kommunikationsmittel dargestellt (was ich übrigens auch so sehe), andererseits kriegt man aber nen Herzkasper wenn der Hund dann mal knurrt und "sucht erstmal nach der Ursache". Hat alles einen tieferen Sinn oder nen dunklen Hintergrund? ;)

  • Weil Ursachenforschung zu gutem Training gehört - schließlich will man die Wurzel des Übels packen und nicht nur stumpfe Symptombekämpfung betreiben.

    Ich bekomme da auch keinen Herzkasper, da muss ich dich enttäuschen.

  • Über die verschiedenen Methoden um das "Problem" zu lösen, kann man sich streiten. Es gibt, wie man hier sieht, unterschiedliche Ansichten. Fakt ist, wenn der eigene Hund einen anknurrt, vorausgesetzt er/sie hat keine Schmerzen oder wird nicht körperlich misshandelt, dann respektiert er deine Führungsposition nicht und stellt sie in Frage oder versucht auszutesten womit er/sie durchkommt. Und das darf nicht sein, da der Hund immer wieder diese Grenzen austesten wird und irgendwann die Führungsrolle übernehmen wird. Dies geschieht aus einen natürlichen Bedürfniss. Der Hund kann noch so passiv und lieb sein. Der Instinkt sagt dem Hund, dass der Rudel einen Führer braucht. Stellt der Hund fest, der Mensch ist nicht in der Lage (Grenzen werden nicht eingehalten), wird der Hund die Position übernehmen. Das sind Fakten! Das ist Hundepsychologie! Kann jeder Mensch in der entsprechenden Fachliteratur nachlesen. Worüber man sich offensichtlich streiten kann, sind die Erziehungsmethoden. Aber Körpersprache lügt nicht! Das Verhalten des Hundes ist falsch und muss korrigiert werden. Auf welche Weise muss jeder selbst entscheiden.

    soso, ist das so? Interessant...

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