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Zweithund total gestresst vom Welpen

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    Hallo ihr Lieben,


    vor einer Woche ist ein WSS Rüde, 10 Wochen alt, zu meiner 3 jährigen Golddust Yorkie Hündin, eingezogen.
    Am Anfang hatte er total Angst vor ihr, das hat sich am nächsten Morgen aber wieder erledigt.


    Seit dem Einzug ist meine Hündin nur noch gestresst, sie übergibt sich ca. 6 Mal am Tag, möchte nur noch sehr selten fressen, liegt die ganze Nacht wach und wirkt totunglücklich. Ich bin nur noch verzweifelt, beim Tierarzt waren wir schon und haben sie gründlich abchecken lassen, aber gegen den Stress könnte man ihr nur Beruhigungstabletten geben, das setzt ihr aber so sehr zu, dass sie ihm alles durchgehen lässt.
    Sie hat Rückzugsorte und bekommt nach wie vor sehr viel Aufmerksamkeit, was ich noch machen kann weiß ich nicht. :(
    Ich bemitleide sie nicht, damit sie sich nicht bestärkt fühlt, dass es mit dem Weißen wirklich ganz schrecklich ist.


    Er ist eigentlich nur da und das reicht schon für das ganze Drama. Klar, wenn sie mal spielen ist er auch etwas unsensibel und ignoriert ihr Knurren total, aber laut dem Forum und allem anderen dürfen wir ja nicht dazwischen gehen sondern sollen es unter sich klären lassen.


    Wenn meine Maus noch ein bis zwei weitere Wochen so gestresst ist und die obengenannten Symtome zeigt muss der Kleine leider zurück zum Züchter. :(
    Steinigt mich ruhig, aber die Gesundheit von meiner Maus geht für mich vor, auch wenn ich den Weißen schon sehr ins Herz geschlossen hab und ihn abzugeben mein Albtraum wär. Ich weiß einfach nicht weiter. Hat jemand vielleicht einen Rat für mich??

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  • Hallo,


    wer sagt das, dass die Hunde das unter sich regeln sollen? Bei diesem Gewichtsunterschied finde ich das doch arg riskant...
    Als Newton Welpe war, gab es ähnliche Probleme mit der Hündin meiner Eltern. Da war ganz lange sehr viel Management gefragt. Wenn das gut gehen soll, bei euch, würde ich möglichst bald damit anfangen.


    Lg,
    Rafaela

  • Er ist eigentlich nur da und das reicht schon für das ganze Drama. Klar, wenn sie mal spielen ist er auch etwas unsensibel und ignoriert ihr Knurren total, aber laut dem Forum und allem anderen dürfen wir ja nicht dazwischen gehen sondern sollen es unter sich klären lassen.

    Was? :shocked:
    Wer hat hier geraten sie sollen das unter sich regeln? Das ist eigentlich was, was man die Hunde NICHT unter sich klären lassen sollte. Schon gar nicht wenn du weißt das der Welpe deine Hündin ignoriert wenn sie versucht maßzuregeln. Du bist dafür zuständig das sich beide Hunde wohl fühlen, also schreite ein wenn der Welpe deiner Hündin zusetzt. Dann fühlt sie sich auch gleich viel sicherer wenn sie weiß das Du alles unter kontrolle hast und der Welpe lernt durch dich das er andere Hunde nicht zu bedrängen hat.

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  • Er ist eigentlich nur da und das reicht schon für das ganze Drama. Klar, wenn sie mal spielen ist er auch etwas unsensibel und ignoriert ihr Knurren total, aber laut dem Forum und allem anderen dürfen wir ja nicht dazwischen gehen sondern sollen es unter sich klären lassen.

    Wer sagt denn sowas? Da musst du meiner Meinung nach durchaus regelnd eingreifen, ich denke der Kleine ist jetzt schon größer als die Yorkie Hündin, oder?


    Sollte sich auf Dauer raus kristallisieren, dass eure Ersthündin damit nicht klar kommt, würde ich persönlich die Abgabe des neuen Hundes verstehen.

  • Ich finde auch, dass sollte von Situation zu Situation individuell abgewägt werden!!


    Deine beiden Hunde sind ja nun schon sehr unterschiedlich in der Gewichtsklasse. Ich kenne mich mit Terriern nicht so aus und kenne deinen Hund auch persönlich nicht.
    Aber deine Ersthündin fühlt sich scheinbar nicht berufen (oder ist vllt. schon körperlich gar nicht mehr in der Lage) den Welpen zu maßregeln.


    Mein Rüde musste auch mal einen Welpen mit großziehen. Da sah man aber deutlich: Dass der Rüde "beherzt" zugepackt hat, wenn es denn sein musste. Er war fast strenger mit meiner ersten Zweithündin als ich ;)
    Für ihn war das alles kein Problem, er war entspannt und wenn nicht: zeigte er der Hündin schon was er will.


    Aber man sollte immer nachhelfen, wenn man das Gefühl hat, dass ein Hund in der Mehrhhund-Haltung überfordert scheint. Dann sollte man auch Partei ergreifen um den Hund zu schützen und Vertrauen zu schaffen!!

    My partner:

    Nala 11.1.2013


    Never forget

    Scar 24.04.07 - 12.08.19

    Lucy 21.08.12 - 03.02.14

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    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • pass auf die Hündin auf und halte ihr den Welpen vom Leib. Du schreibst sie spielen und er wird zu grob. Denkst du echt dass das ein spielen für deine Hündin ist nachdem was du vorher über sie geschrieben hast? Ganz sicher nicht. Alsogib der Hündin Schutz wo es nur geht und weise den Rüden auch für sie in die Schranken. Wenn sie merkt dass du sich für sie stark machst, stärkt das auch ihr Selbstbewußtsein.

  • Hatte ich nur früher schon öfter gelesen, dass man sich da als Mensch raushalten soll und meine Hundetrainerin hat gesagt, man soll dann aus dem Raum rausgehen und die Hunde mal machen lassen. :verzweifelt:
    Das trau ich mich nicht. Wenn er es zu sehr ausreizt mit dem stänkern hol ich ihn von ihr weg und es wird akzeptiert.
    Kaum verlasse ich den Raum, wo jeder auf seinem Platz liegt weiß er scheinbar, dass sie ihm ausgeliefert ist und macht es dann.


    Ich hab total Angst, was ist, wenn er größer ist. Jetzt wiegt er etwas mehr als 8kg, also das doppelte von ihr. Innerhalb weniger Wochen wird es sich geändert haben und er wird noch schwerer.


    Meine Maus ist eigentlich ein typischer Terrier, größenwahnsinnig und oft prollig, aber bei ihm verhält sie sich wie ein Angsthase.
    Den Labrador Mix mit seinen knapp 50kg hatte sie durch ihre Art immer gut unter Kontrolle und konnte sich gegen ihn behaupten und aufgewachsen ist sie mit einem Husky-Mix, mit dem auch alles bestens geklappt hat.
    Wenn das alles nicht gewesen wär hätte ich mich niemals für einen größeren Zweithund entschieden. Ich dachte ich tu ihr etwas gutes, weil sie hier keine Spielkameraden hat, alles nur Hofhunde die nie rausgehen oder komplett unverträglich sind.

  • pass auf die Hündin auf und halte ihr den Welpen vom Leib. Du schreibst sie spielen und er wird zu grob. Denkst du echt dass das ein spielen für deine Hündin ist nachdem was du vorher über sie geschrieben hast? Ganz sicher nicht. Alsogib der Hündin Schutz wo es nur geht und weise den Rüden auch für sie in die Schranken. Wenn sie merkt dass du sich für sie stark machst, stärkt das auch ihr Selbstbewußtsein.

    Wenn sie bei mir ist traut er sich nicht näher. Aber im Allgemeinen ist er auch bei anderen Sachen sehr unsensibel.

  • Wie verhält sich denn deine Hündin, wenn du mal Ruhe reingebracht hast und wie lang hält diese Ruhe an?


    Gehst du auch mal gemeinsam mit Beiden raus, oder nur einzeln?


    Gemeinsame (wenn auch noch kurze) Spaziergänge können auch das Gemeinsamkeits-Gefühl stärken.


    Dein Weisser testet natürlich erstmal aus und viele Welpen sind erstmal sehr aufdringlich in ihrer Art. Ich glaube nicht, dass dein Welpe "Beschädigungsabsichten" hat, aber spielen und Action sind nunmal spannender als nur herum liegen...
    Da liegt es nahe, dass dein Weisser sich wieder deiner Hündin zuwendet, sobald sie "allein" sind.


    Bedenke auch, dass ein Welpe auch erstmal lernen muss, Ruhephasen in der Wohnung zu halten. Ich würde die Beiden in dem Falle nicht zusammen alleine lassen!

    My partner:

    Nala 11.1.2013


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    Scar 24.04.07 - 12.08.19

    Lucy 21.08.12 - 03.02.14

  • Nee nicht unter sich ausmachen lassen, das geht selten gut. Stärke deiner Hündin den Rücken, zeige Verständnis für sie ( das hat nichts mit trösten zu tun ) und Welpie muss lernen das es Grenzen gibt.


    Ich habe öfters mal Pflegewelpen hier, wäre ja noch schöner wenn die meine 12 jährige Hündin ständig ärgern. Wenn sie zeigt das sie ihre Ruhe will dann lasse ich sie machen, abschnappen , Zähne zeige alles ist drin - versteht Welpi ( oder auch erwachsener Pflegie) das nicht schreite ich ein. Wichtig ist auch ein Rückzugsplatz da hat Welpie nichts zu suchen und glaube mir, das lernen sie schnell. Wenn deine Maus so sensibel reagiert, würde ich spielen im Haus grundsätzlich unterbinden, sie braucht ihre Ruhephasen und sie braucht Dich. Sie darf sich nicht zurückgesetzt oder alleine fühlen.


    Als ich damals zu meiner Ersthündin eine Welpen dazu geholt habe, hat sie ähnlich reagiert, ich fand sie regelrecht depressiv. Ich dachte auch schon an aufgeben, nach zwei Wochen war es extrem. Aber einige Wochen später hat sich alles eingespielt und ich bin froh um die Mädels gekämpft zu haben. Probleme gab es nochmal in der Pubertät, aber das ist ja normal. Das wird schon :streichel:

    Liebe Grüße Jana und Wuffel

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