Abrufen üben
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Wenn ich z.B. Wiener für ihn habe (und er gerade wach ist) läuft er mir sowieso schon hinterher.. das einzig gute
Aber vom normalen Futter ist er da glaube ich nicht so begeistert - Vor einem Moment
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Hallo,
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Briefe mag er übrigens auch gerne, da kommt er schon angerannt wenn ich mit einem daher komme..
Wenn er angerannt kommt gleich das Kommando sagen oder? -
Bei einem erwachsenen Hund würde ich etwas anders vorgehen, als bei einem Welpen. Einfach weil der natürliche Folgetrieb beim Welpen viel stärker ausgeprägt ist.
Zuerst einmal fängt man nicht draußen an den Rückruf aufzubauen, sondern dort, wo die geringste Ablenkung für den Hund stattfindet. Das ist in aller Regel die Wohnung oder der eigene Garten. Zuerst muss man dann das Rückruf Signal konditionieren. Der Hund sitzt dabei direkt neben dir. Du sagst dein Signal (bitte nicht "Komm", das sagt man auch in zig anderen Situationen unbewusst zum Hund) oder gibst einen Pfiff mit deiner Pfeife und dann bekommt der Hund sofort eine Superbelohnung. Das kann je nach Hund ein ausgelassenes Zergelspiel, ein schönes Stück Fleischwurst oder sonst was sein, dass der Hund als hochwertig empfindet.
Wenn der Hund nach einigen Trainingseinheiten das Signal sicher mit der Belohnung verknüpft hat, steigert man die Distanz zum Hund und ruft dann. Belohnung, wenn der Hund bei dir ist. Oder man beginnt sich rückwärts zu entfernen, der Hund wird nachlaufen. Kurz bevor er bei dir ist, kommt dein Signal. Wenn er bei dir ist, kommt die Belohnung. Nun kann man langsam beginnen Distanz und Ablenkung zu steigern. Man kann den Hund auch zwischen den Familienmitgliedern hin und her rufen. Dabei ruft aber immer nur der, bei dem der Hund nicht gerade um Leckerli bettelt. In den ersten Monaten ist es sehr wichtig, den Hund nur abzurufen, wenn du dir sicher bist, dass er auch unter der gegebenen Ablenkung kommt. Wenn du zweifelst, geh hin und hol ihn. Ansonsten nutzt du dein Rückrufkommando ganz schnell wieder ab und er lernt es zu ignorieren.Ansonsten kann ich mich nur FlyingPaws anschließen. Eine Hundeschule, die so den Rückruf "trainiert", ist keinen Cent wert. Du bewirkst nur Fehlverknüpfungen beim Hunde, die dir die Erziehung erschweren. Bei welcher Hundeschule muss man im Übrigen 400 Euro im Voraus berappen? Alleine das erscheint mir unseriös. Ich muss doch erstmal eine Gelegenheit bekommen, mir einen Eindruck der Trainingsmethode zu verschaffen.
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Also 400 EUR im Voraus bei einer Hundeschule zu bezahlen
Da würde ich doch im Leben nicht hingehen, das klingt ja nach Abzocke! Und diese Trainingsmethode dazu noch mehr... -
Also 400 EUR im Voraus bei einer Hundeschule zu bezahlen
Da würde ich doch im Leben nicht hingehen, das klingt ja nach Abzocke! Und diese Trainingsmethode dazu noch mehr...nicht ganz 400€, aber ich habe auch im Voraus bezahlt. Allerdings für Einzeltraining und ich hätte es auch bei jeder Stunde einzeln bezahlen können...
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Zitat
Naja aber wenn die Hundeschule solche Tipps zum Rückruf gibt, dann ist das Geld da sicherlich auch nicht gut angelegt (wenn nicht sogar zum Fenster rausgeworfen) -.-
Im Gegenteil, dann gibst noch doppelt und dreifach Geld dafür aus, das, was die für 400,- € versaut haben, wieder rauszukriegen. Dann bist billiger dran, wenn Du auf den Rest der 400,- € einfach verzichtest statt den Hund weiter von Ahnungslosen verbiegen zu lassen.....
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Also, ich hab mal probiert von ihm weg zu gehen (das wurde mir vom Trainer gesagt) als sie auf dem Hunde-Platz spielen durften. Er kam sofort her, das hat mich total glücklich gemacht.
Nun 2 Fragen:
1. wie baue ich nun das Kommando ein?
2. soll ich ihn dann gleich anleinen? ich habs 3 mal versucht, 2 mal ist er nämlich wieder weg gelaufen als ich die Leine dran machen wollte.
Ich werd da dann leider ein wenig hektisch und verscheuch ihn warscheinlich nur wieder :/ -
Hört sich so an, als hätte der Hund schon die Verknüpfung "wenn Frauchen ruft und ich komme, werde ich angeleint und der Spaß ist vorbei".
Von daher würde ich anders ansetzen.
Erst mal nur ohne Ablenkung üben. Hund mit Namen ansprechen, wenn er guckt und in Deine Richtung kommt, das Rückrufwort, ist er bei Dir, wird er kurz gehalten, gestreichelt, bekommt ein Leckerchen und dann wird er wieder frei gegeben bzw. geschickt.
Also immer mal rufen, belohnen und wieder frei geben. Nicht immer sofort nach dem Hund grabschen und ihn fest halten und anleinen, sondern erst mal nur kurz berühren, halten und dann noch mal laufen lassen. Anleinen immer mal zwischendurch.
Wenn er freudig kommt, wird die Ablenkung gesteigert, je nachdem, was Deinem Hund wichtig ist, fängst Du mit der kleinsten Ablenkung an, z.B. an einem Spielzeug oder einem Futterbrocken vorbei rufen (erst mal mit großer Distanz zur Verleitung, dann näher).
Dann vielleicht mal gezielt an einem anderen (angebundenen oder angeleinten und ruhigem) Hund vorbei, erst auf große Distanz zum anderen Hund, dann kleiner werden lassen. Dann an verschiedenen Orten und mit möglichst vielen verschiedenen Hunden üben.Eigentlich bietet sich eine Hundeschule an, genau das zu üben und solche Situationen zu stellen. Mitten aus dem Spiel mit einem anderen Hund raus zu rufen, ist dann die Königsdisziplin.
Wichtig ist, den Namen nur zum Ansprechen zu nehmen und nie als Rückrufwort. Und das Rückrufwort nur dann benutzen, wenn man sich ziemlich sicher ist, dass der Hund in der Situation auch kommen kann. Wenn nicht, dann lieber nichts sagen, hingehen und anleinen, sonst verbrennt man sich das Rückrufwort recht schnell.
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Naja, also wenn ich ihn rufe kommt er eigentlich nicht. Nur wenn er eben sieht dass ich mich von ihm weg bewege.
Dann dazu seinen Namen rufen ? -
Ich komm nicht drüber weg... Wozu gehst Du in die Hundeschule? Das meine ich nicht ketzerisch, sondern wirklich ernsthaft. Was genau lernst Du dort?
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