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Relativ langes Spazieren bei jungen Hunden wirklich sinnvoll?

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    Es heißt ja: Kleine Hunde öfters kurz raus
    Große Hunde z.B. 2 mal 1 Stunde
    Aber es kommt doch oft vor, dass die Hunde nach dem Spazieren-Gehen ihre 5 Minuten gekriegt haben, die als Normal gelten. Aber so wirklich normal kann das doch gar nicht sein?
    Das ist ja vermutlich ein Zeichen für Stressabbau/Reizüberflutung/...
    Wäre es da nicht sinnvoller, weniger rauszugehen? Bei uns war das auch schon so, aber nie nach kurzen, nur nach langen Strecken.


    Meine These ist nun: Auch Große Hunde (wenn sie noch jünger sind, bei älteren weiß ich es nicht) sollten lieber öfters am Tag kurz raus, als 2 große Strecken.
    Was meint ihr?
    :dafuer: ? :dagegen: ? :birthday: ?

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  • Also meiner Meinung hat das nix mit großem oder kleinem Hund zu tun. Kleine Hunde wollen genauso Bewegung wie große Hunde.
    Wenn die Hunde noch nicht ausgewachsen sind sollte man sowieso nicht sehr lange am Stück gehen

  • Hallo,


    ich finde auch, dass man gerade bei größeren Hunden, auch wenn sie jung sind, das Pensum oft weit überschreitet, ohne es wirklich zu merken.
    Ich gehe mit meinem Labbi Newton, 9 Monate alt, über den Tag verteilt insgesamt etwa 90 Minuten spazieren. Weiterhin gibt es eine kleine Trainingseinheit von etwa fünf Minuten. Damit ist er DICKE ausgelastet.
    Der DRC empfiehlt mit einem Junghund bis zu einem Jahr maximal drei bis vier Spaziergänge a 20 Minuten zu machen.
    Ich finde auch, dass man einem "Familienhund" nicht unnötig eine sehr hohe Ausdauer antrainieren muss, indem man immer wieder Gewaltmärsche von drei Stunden unternimmt. Eine Bekannte von mir läuft mit ihrer Hündin fünf (!!!!) Stunden pro Tag und hat dennoch das Gefühl, dass sie nicht ausgelastet ist... Und mittlerweile ist es halt auch so, dass die Hündin dieses Pensum auch einfordert... Der Schritt zurück wird hier sehr sehr schwierig sein.
    Ich mache mit Newton gelegentlich sonntags auch mal in Begleitung seiner Kumpels eine größere Runde und danach ist er dann auch wirklich noch den ganzen Montag bedient. ;)


    Lg,
    Rafaela

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  • Das Problem ist halt auch, dass viele Besitzer denken, es würde ihren Hunden nichts ausmachen und ein zu viel an Bewegung gäbe es nicht. Leider ist es mit Hunden anders als mit Kindern. Wenn ein Kind nicht mehr kann/will dann bleibt es stehen und heult/jammert. Ein junger Hund wird so lange laufen wie er muss um bei der Familie zu bleiben.

    Liebe Grüße


    Catta mit dem bunten Quartett


    Ares, JRT (*April 2006)
    Sir HickUP, Basset Hound (*März 2009)
    Milka, Flat Coated Retriever (*Januar 2011)
    Belle, Griffon Bleu de Gascogne (*Juni 2016)


    unser verstaubter Fotothread

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    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Wir gehen mit unserem Berner Sennenjunghund (7 Monate) insgesamt ca.2 Stunden. Das sind morgens(5,30Uhr) und abends (18,30 Uhr) je 30 min. Schnupper-Gassi-Runde und ca.11 Uhr und 15 Uhr Gassi-Tobe-Freilauf-Runden auch je 30 min. Iago ist weder unter- noch überfordert. Schläft drinnen viel, wird mit Futtersuchspielen und erlernen neuer Tricks beschäftigt.

    LG Frauke und iago


    iago , Berner Sennenhund, *01.07.2014


    Mein iago-Hund

  • Ich geh mit meinem Hund ca 30 min morgens, nachmittags 1-2 Stunden auf den Hundeplatz und abends noch eine lösungsrunde von 30 min.
    Wochenende sind es meist 4-5 Spaziergänge von ein bis anderthalb Stunden.
    Das mache ich nicht um den Hund auszulasten, sondern weils mir Spaß macht-

  • :???:
    Meine beiden (12 Monate und 14 Monate) kriegen morgens ne 10min Runde und Abends ne 10min Runde (manchmal wird das auch mit ner Runde toben im Garten ersetzt) und Nachmittags 30-90min, je nach dem wo wir sind. Im Schnitt sinds wohl 50-60min. Einen Tag in der Woche auch gar keine Gassigänge. Dafür mal HuPla und ne Runde mit Hundebekanntschaften. Und mir würde im Traum nicht einfallen da mehr zu machen, klar könnten sie, aber was solln die mal mit 5 laufen? :???: Ich finds gut, dass sie auch mal weniger ab können. Ne 3,5h Tour schaffen sie trotzdem problemlos, das soll aber trotzdem ne Ausnahme bleiben. Und ich hab ach so aktive Hütis, wenn auch in "light".


    aber 2x 20min als große Runde fänd ich ätzend. Da kommt man ja nicht weit und hat die Runde irgendwann satt gesehen.

  • Ich glaube das ist einfach total Einzelfall abhängig.


    Lino ist schnell überfordert von neuen Eindrücken und kriegt dann Angst oder wird unkonzentriert.Er ist zwar schon drei aber hat ein schlechte Vergangenheit.


    wir gehen morgens 15-30 Minuten und nachmittags 45-60 Minuten.
    dazu bau ich 2-3 Highlights pro Woche ein wie Trailen, Rad fahren oder Hundeschule.
    Am Wochenende machen wir auch öfters mal längere Touren.


    Meinem Hund scheint das gut zu tun so. Er ist ausgeglichen und total angenehm zuhause.

    LG von Lisa & Lino



    "Und beim Anblick dieser Schönheit fällt mir alles wieder ein: Sind wir nicht eigentlich am Leben, um zu lieben,um zu sein?

  • i

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    Ich finde das sehr viel. Und auch die Aufteilung unglücklich. Zuviel Bewegung in dem Alter im Wachstum ist auch nicht gesund für die Gelenke.

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