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Welpengruppen nur für Rassehunde?

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    Die Leiterin der Welpengruppe unserer Hundeschule hat sich den Spaß gemacht und eine Statistik über "ihre" Welpen erstellt, die in den vergangenen 5 Jahren (30 - 40 pro Jahr) ihren Welpengarten bevölkerten. Darin listete sie die jährlich teilnehmenden Welpen nach rassenreinen Welpen und Mischlingswelpen auf.


    Das eindeutige Ergebnis war dann doch etwas überraschend: 80 - 83 % pro Jahr waren reinrassige Welpen und nur 17 - 20 % Mischlingswelpen.


    Nun stellt sich mir die Frage:
    Warum sind Welpenbesitzer von Rassehunden eher bereit, kompetente Hilfe in Anspruch zu nehmen?

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  • Zitat von "bodyguard"

    Nun stellt sich mir die Frage:
    Warum sind Welpenbesitzer von Rassehunden eher bereit, kompetente Hilfe in Anspruch zu nehmen?


    Ich denke viele (nicht alle um Gottes Willen), die sich Mischlingswelpen aus Ups-Würfen oder geplanten Mix-Verpaarungen holen, ist ein Rassehund zu teuer und da so eine Welpengruppe eben Geld kostet ist das genauso wie Papiere eben "unnötig" und "das gabs früher auch nicht" ;)


    Könnte ich mir zumindest hier gut vorstellen, ohne jmd jetzt was unterstellen zu wollen.


    Bei nem teuren Rassehund macht man sich in der Regel eben mehr Gedanken. Wobei da auch viele genügend private Kontakte haben und so eine Welpengruppe nicht brauchen.

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  • In unserer Welpengruppe wurden Hunde von Hundehändlern, aus Zoogeschäften und von "Hundefarmen" nicht aufgenommen.


    D.h. die nimmt nur Welpen von seriösen Züchtern oder aus dem Tierschutz. Was ich persönlich gut finde. Man kann zwar sagen: ja, aber gerade die Welpen aus unseriöser Zucht brauchen die Hundeschule. Aber ich finde das ein Statement gegen unseriösen Tierhandel. Außerdem bietet die Trainerin KOSTENLOS eine Beratung an VOR der Hundeanschaffung.


    In unserer Hundeschule waren daher nur Rassewelpen und man musste auch nachweisen, woher man den Hund hat.

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    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


    Das hat mir die weitere lange Suche nach dem richtigen Futter erspart: Hier müssen Ihr lediglich wenige Minuten investieren und einige konkrete Fragen zu Ihrem Hund oder Katze beantworten. Anschließend erhaltet Ihr, abgestimmt auf Ihren Liebling, bis zu fünf Futterproben als kostenloses Paket zugeschickt!


    Einfach den Futtercheck ausprobieren - ich bin sehr glücklich, auf diesem Weg nun das richtige Futter gefunden zu haben.


    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Züchter raten einem dazu, gerade wenn man Hundeneuling ist, eine Hundeschule aufzusuchen. Meine Züchterin zb. hätte mir dazu geraten, auch als nicht Anfänger, wenn ich nicht schon eine gehabt hätte.


    Zudem belesen sich viele Leute, die einen Rassehund anschaffen wollen, mehr (Bücher, Zeitschriften, Foren, angefangen hier zb. von "Welche Rasse passt"?) und bekommen dann auch erst solche Optionen aufgeführt, indem sie davon lesen.
    Was nicht heißt, dass sich weniger Mixbesitzer informieren, aber diese hohlen meist ältere Tiere aus dem Tierschutz und seltener den Welpen aus den Kleinanzeigen.


    Als ich damals meine Mixe bekommen hab, hab ich zb. gar nicht gewusst, dass es sowas wie Welpenstunden überhaupt gibt (gab es die vor 10 Jahren überhaupt schon oder ist das ein neueres Ding? :???: ). Da "reichte", was man von Bekannten gehört hat oder auf dem Hundeplatz. Im Nachhinein muss ich sagen, ein Glück das meine Hunde keine Psychos geworden sind.

    LG Romina mit

    Krabat, Welsh Corgi Cardigan *03.06.2014
    DaVinci, Deutscher Schäferhund *05.04.2019


    Das Leben wäre ein kleines Stück gerechter, wenn Dummheit ein Sperrungsgrund wäre.


    Das Herz auf vier Pfoten = Helena, Corgi-Mix *24.04.2002 + 06.02.2014

    Gutmütiger Schatten = Sams(on), Schnauzer-Briardmix *05.04.2005 +18.11.2019

  • Zitat von "PawPoints"

    Das finde irgendwie unsinnig, einem Trainer sollte das Wohl aller Hunde wichtig sein.


    Der Trainerin entgeht dadurch Geld. Und sie will damit erreichen, dass niemand mehr aus so fragwürdigen Quellen seinen Hund bezieht. Unsinnig ist das also nicht. Ich kann nicht gegen Welpenkauf im Zooladen sein und dann aber gleichzeitig genau solche Welpen in meiner Welpenschule aufnehmen und damit mein Geld verdienen. Das wäre etwas verlogen.

  • Hier gibts für Welpengruppen Altersgrenzen. Die meisten Welpen aus dem Auslandstierschutz sind mind. 16 Wochen alt, wenn sie nach D kommen und somit zu alt für Welpengruppen. ( Zumindest in den Hundeschulen, die ich kenne )

    Liebe Grüße,


    Nicole

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