• ANZEIGE
    Zitat von "harry97"

    Das versteh ich jetzt nicht. Wieviele Hüften hat dein Hund denn? Pro Gelenkkopf 2500,- - 3000,- Euro sind keine zehntausend.
    Meistens lohnt es sich auch noch woanders nachzufragen, manchmal gibt es enorme Preisunterschiede bei den Operationen.


    Das kann schon hinkommen.


    Mit Hüfte meint sie die Wiederherstellung der Gelenkpfanne = 3000.-- plus neuer Gelenkkopf 2500.-- das ganze mal zwei. Gute 10.000.-- Euro plus die im Anschluß unbedingt erforderliche Physiotherapie.


    Je nach Erkrankung des Hüftgelenks, die ich natürlich nicht beurteilen kann, würde sich vielleicht auch eine Femurkopfresektion, die bei ca. 500.-- Euro pro Hüfte liegt, anbieten. Auch da ist anschließend Physiotherapie nötig.


    Das alles kann aber wirklich nur eine Gedankenstütze für die TS sein und muß letztendlich mit dem TA gesprochen werden. Hier würde ich aber eine gute Tierklinik, die sich mit solchen Operationen auskennt, bevorzugen.


    Gaby, ihre schweren Jungs und Finn

    Lieben Gruß Gaby, ihre schweren Jungs und Finn

    Bruno

  • Dr. SAM - dein online Tierarzt
    ANZEIGE
  • Ja ich meinte die Hüftpfanne.... Hab ich aber auch schon geschrieben gehabt ... ist ja auch egal... Ich habe keine Ahnung davon und muss wie gesagt wohl den Termin abwarten... ich kann hier keine Fotos hochladen sonst hätte ich die Bilder mal gezeigt

  • ANZEIGE
    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


    Das hat mir die weitere lange Suche nach dem richtigen Futter erspart: Hier müssen Ihr lediglich wenige Minuten investieren und einige konkrete Fragen zu Ihrem Hund oder Katze beantworten. Anschließend erhaltet Ihr, abgestimmt auf Ihren Liebling, bis zu fünf Futterproben als kostenloses Paket zugeschickt!


    Einfach den Futtercheck ausprobieren - ich bin sehr glücklich, auf diesem Weg nun das richtige Futter gefunden zu haben.


    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



    Anzeige
  • Ich kann leider nix zum Thema beitragen, aber ich wollte dir ganz fest die Daumen drücken und hoffe das du bald eine annehmbare Lösung findest! ;)


    Und zu deinem Hund -> der ist ja mal mega süß! Ich steh total auf Molosser und deiner sieht wirklich super aus. Total mein Beuteschema :roll:


    Muskeln hat er ja ordentlich, diese musst du natürlich aufrecht erhalten. Vielleicht wäre Schwimmen eine gute Alternative zum Rennen. Jaro lastet es auch super aus und es schont die Gelenke.


    LG JaroMutti

  • ich muss gestehen, dass ich die Röntgenbilder im Vergleich zu den Bildern meiner Hündin und anderen HD-Aufnahmen gar nicht so schlimm finde. Bevor Du die teuerste Variante wählst, würde ich noch einen anderen Spezialisten zu den besten Möglichkeiten befragen.


    Bei dem Bild würde ich geziehlt nach einer FKR fragen, wenn ohne OP keine Schmerzfreiheit erreicht werden kann.

  • Ich würde mir auch in jedem Fall eine Zweitmeinung einholen.


    Ich kann nur von meinem letzten Hund berichten. Der war auch sehr aktiv und noch dazu im Jagdgebrauch, letzteres konnte man ihm auch nicht einfach so entsagen, des Hundes wegen (fürs Revier hätten wir auch noch andere Hunde gehabt). Er hatte schwergradige HD und konnte schon als Welpe nicht normal sitzen, sein Gang war schon in den ersten Lebensmonaten ziemlich auffällig. Im Alter deines Hundes hatte er schon Arthrose in Knien und Ellbogen, ein paar Jahre später Spondylose bis in die Schwanzspitzen, Verknöcherungen an Knien und Ellbogen und Arthrose bis in die Zehen. Der Bewegungsapparat war eine einzige Katastrophe - auf Bildern.
    Ich habe immer darauf geachtet, dass er sehr gut bemuskelt war, das konnte er auch bis ins Alter aufrecht erhalten. Seine sehr gute Bemuskelung hat ihm ein fast normales Leben ermöglicht - abgesehen von den sehr kalten, nassen Tagen, da merkte man die starke Arthrose natürlich schon, aber bis zu einem Alter von 8 Jahren ging es auch da ohne Schmerzmittel. Statt dessen habe ich ihn jeden Abend gelockert und gedehnt (die Verspannungen führen zu noch stärkerer Schonhaltung), die Gelenke ggf gekühlt und langsam wieder warm werden lassen. In den warmen Monaten waren wir regelmäßig im Wasser laufen, zusätzlich zu dem normalen Programm. Allerdings neigte er rassebedingt schon zu einem sehr muskulösen Körperbau, die Rasse ist sehr robust, von daher war das ein Pluspunkt. Wäre das nicht so gewesen, hätte ich noch gezielter gearbeitet, z.B. mit Theraband. Er lief zwar natürlich mit den Jahren weniger, hatte aber auch im Alter noch 45 minütige Spaziergänge und 3x wöchentlich Schweißfährtenarbeit.


    Eine OP kam bei uns nicht (mehr) infrage, eigene Erfahrung habe ich diesbzgl. also nicht. Ich habe meinen Hund noch im Alter implantieren lassen (Goldimplantate), auch wenn ich mir davon nicht wirklich viel erhofft habe, bin doch eher für konventionelle Behandlungsmethoden, wenn es denn schon sein muss. "Mehr" wäre in dem Zustand aber eh nicht mehr machbar gewesen, es ging nur um Schmerzreduktion. Er war schon recht alt, als er wirklich arge Probleme mit dem Aufstehen bekam aufgrund der Arthrose, das war für mich ausschlaggebend. Entgegen meiner Erwartungen halfen die Goldimplantate wohl doch. Er konnte nach 4-wöchiger Schonfrist wieder normal aufstehen, dh er stand auf und lief. Vorher hinkte er nach dem Aufstehen so stark, dass er wirklich taumelte (so ziemlich das einzige, woran er sich seinen "Zustand" anmerken ließ). Er lief auch nicht mehr so stark in seiner Schonhaltung, die Verspannungen wurden dadurch etwas weniger.


    Was ich damit sagen will: Schwere HD ist nicht per se ein Todesurteil. Leichte HD kann schwerwiegende Auswirkungen haben, schwere HD kann mäßig verlaufen. Es hängt stark vom Hund ab, von prophylaktischen Dingen (Bemuskelung aufbauen und erhalten, keine Wurfspielchen (plötzliches Abbremsen voll in die Gelenke), eher weichere Untergründe, entsprechende Liegefläche im Hundebett (sofern gerne genutzt), manuelle Therapie (Lockern, Dehnen, Massieren,...) usw. Man muss deshalb nicht gleich die Flinte ins Korn werfen.
    Bzgl. der OP würde ich mir definitiv eine Zweitmeinung einholen. Es geht auch nicht nur darum, welche OP die optimalste wäre. Ein TA sollte eigentlich mit dem Kunden zusammen erörtern, welche OP sinnvoll und gleichzeitig erschwinglich ist. Es nutzt niemandem, wenn ihr danach arm seid. Denn der Hund wird auch Nachbehandlung brauchen, auch wenn man mit etwas Wissen vieles selbst machen kann.
    Ggf kann man sich Goldimplantate im Hinterkopf behalten. Bei meinem Hund ging es wirklich nur noch um eine mögliche Schmerzlinderung. Hätte ich wieder so einen Fall und der Hund wäre noch deutlich jünger, würde ich in jungen Jahren implantieren lassen. Im Idealfall (bei uns war es so) werden Schmerzen dadurch deutlich weniger spürbar, der Hund läuft dadurch weniger in Schonhaltung und durch die gesündere Körperhaltung beim Laufen kann man Arthrose und Co (die "Anhängsel" der HD) hinauszögern. Dazu finde ich es absolut lohnend. Ist aber alles eine Einzelfallentscheidung, ein Facharzt wird dich da sicherlich ausführlich aufklären, welche Behandlungen in welcher Kombination am sinnvollsten sind.


    Edit:
    Habe mir gerade mal die Röntgenaufnahmen angeschaut. Die Hüfte meines Hundes sah auch deutlich schlimmer aus. Abgesehen von der Zweitmeinung bzgl Operationsmöglichkeiten würde ich auch die Bilder noch mal von einem Tierarzt beurteilen lassen, der sehr häufig Hüften begutachtet. Viele Tierärzte machen HD-Aufnahmen, das heißt nicht, dass sie die HD auch richtig einschätzen können. Im Gegenteil, HD ist etwas, was gar nicht so leicht zu beurteilen ist. Das sollte immer ein spezialisierter Arzt machen.

    »Und wenn du dich getröstet hast, wirst du froh sein, mich gekannt zu haben. Du wirst immer mein Freund sein."

  • Öhm, ich bin kein Tierarzt, hab aber schon viele Hüftröntgenbilder gesehen.
    So katastrophal sieht das nicht aus :???: .


    Zweitmeinung, definitiv!

    Patrick, you're a genius!" "Yeah, I get called that a lot." "What? A genius?" "No, Patrick." <Spongebob>

Jetzt mitmachen!

Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!