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Schwer als Familie mit kleinem Kind

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    Hallo,
    Wir sind zur Zeit auf der Suche nach einem neuen Familienmitglied für Januar. Wir haben wirklich Schwierigkeiten, einen Hund, wegen dem Alter unseres Kindes zu finden. Er ist drei Jahre alt und überhaupt nicht der Draufgängertyp.

    Hat jemand schonmal ähnliche Erfahrungen gemacht? Wir haben mittlerweile zig Tierheime und Pflegestellen abtelefoniert. Meist vermitteln sie erst ab Schulalter.
    Einerseits kann ich es ja verstehen. Viele Kinder sind halt sehr grob zu den Hunden und können damit halt nicht umgehen... Hach, ich verzweifel noch daran.


    Lieben Gruß
    Bluka

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  • Moin,


    ja, das find ich auch immer komisch, die Auswahlkriterien sind da häufig sehr seltsam..... als wenn Frau nicht Kinder bekommen könnte, nach dem Hund? :D


    Ich hab damals einen Hund vom Züchter gekauft, da war meine Jüngste 3 und ich noch ein wenig unsicher, wie Hudne mit Kindern klar kommen - ich wollte einen gut gezogenen unverdorbenen Hund ohne schlimme Erfahrungen haben. Heute würde ich mir einen Hund aus dem Tierschutz unbedingt zutrauen. Ich hab selbst einen.


    Es ist nur wichtig vorher zu wissen, ob der Hund kleine Kinder mag, mein Lucas findet sie unheimlich.... nicht das ich denke, er würde ihnen etwas tun, aber er "fürchtet" sich und da will ich kein Risiko eingehen, meine sind alle groß.


    Wir vermitteln übrigens grad einen Hund in Familie mit kleinem Kind, ich schreib Dir mal ein PN.


    Sundri

  • Ehrlich gesagt, wäre ich froh, wenn die Pflegestellen den Hund richtig einschätzen. Stell dir mal vor, du kriegst einen Hund, der Panik vor Kindern hat?


    Leider ist Hund+Kleinkind wirklich nicht ganz einfach. Es lohnt sich, da wirklich umsichtig zu suchen. Ich würde auch mal nach privaten Abgabehunden schauen.


    Wird das euer erster Hund?

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  • Hallo Bluka,


    manche Tierheime sind wirklich komisch: Auf der einen Seite muss man einen Job haben und gut Geld verdienen (für die evt. TA-Kosten), auf der anderen Seite darf man nicht die ganze Zeit aus dem Haus sein. Haus mit großem Garten wird auch immer gern gewünscht, keine kleinen Kinder, besser auch keine Katzen und anderes Kleingetier. Wenn man das alles so hört, hat man manchmal das Gefühl, die wollen ihre Tiere gar nicht vermitteln. Dennoch - es gibt genug Tierheime und Orgas, die realistisch an die ganze Sache herangehen. Da hilft nur: weitersuchen! :smile: Mit kleinem Kind ist es natürlich immer etwas schwerer, weil man bei "Gebraucht"hunden nicht immer ganz einschätzen kann, was die bisher so für Erfahrungen gemacht haben. Ich arbeite ja selbst für eine Orga und wir vermitteln viele große Hunde (vor allem Riesenschnauzer), bei denen wir auch sehr genau schauen, ob das mit kleineren Kindern passt. Oft sind Riesen ja doch etwas stürmisch und grobmotorisch - das ist für ein zurückhaltenes Kind, das dem Hund im Stehen gerade mal so in die Augen schauen kann, nicht angenehm ... :roll:


    Was hast du denn für Vorstellungen von eurem neuen Familienmitglied? Wie groß und alt soll er/sie sein? Welche Rassevorlieben hast du? Wie sollte der Charakter sein? Vielleicht passen deine Vorstellungen bisher einfach nicht mit den Hunden zusammen, die du dir ausgesucht hast. Nur ein Extrembeispiel: Wenn du bisher nur nach ausgewachsenen Kangal-Rüden mit Beißgeschichte Ausschau gehalten hast, könnte ich verstehen, dass die Orgas mit kleinem Kind abgelehnt haben ... ;)


    LG
    das Krümelmonster

  • Hallo,
    Vielen Dank für die ganzen Antworten.


    Also ich würde sagen wir sind ziemlich anspruchslos. Wir hätten gerne etwas kleineres, gerne ein Mischling. Ein Kleines Handicap wäre für uns auch kein Problem. Ob Rüde oder Hündin sind wir uns einfach noch nicht einig bzw. sollte es Klick machen. Er sollte gerne draußen sein, da wir einen alten Resthof haben. Mehr Anforderungen haben wir eigentlich nicht. Naja ich würde mir gerne den Hund vorher anschauen, ob die Chemie stimmt.


    Also es wäre unser erster richtiger Hund. Ich habe damals schonmal einen Hund gehabt. Aber etliche Jahre Katzenbesitzerin gewesen.


    Wirklich, ich kann es nachvollziehen das es für viele Pflegestellen schwer ist, die Hunde richtig einzuschätzen bzw. in eine Familie zu geben. Aber man kann doch nicht jetzt vollkommen Familien mit kleinem Kind abschmettern.


    Lieben Gruß
    Bluka

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Einfach den Futtercheck ausprobieren - ich bin sehr glücklich, auf diesem Weg nun das richtige Futter gefunden zu haben.


    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Ich würde es nicht so persönlich nehmen, viele Hunde, die im Tierschutz oder Tierheim sitzen, sind ja dort, weil sie wegen irgendwelcher Unarten abgegeben worden sind. Ich habe es in deinem Eingangsthread so verstanden, dass du denkst ihr bekommt keinen Hund, weil die Leute denken, dass dein Kind den Hund nervt oder ärgert, aber ich denke zu 90% ist es das Gegenteil. Der Tierschutz will dein Kind schützen, weil sie denken, dass der Hund eventuell nicht damit klar kommt und das Kind in irgendeiner Form angreifen könnte.


    Ich bin auch der Meinung, dass die Auswahlkriterien da manchmal ganz schön seltsam sind, aber in dem Fall sollten wirklich beide Parteien vorsichtig sein. Es bringt nichts, zu schauen, ob es dann gut geht, denn sollte der Hund deinem Kleinen dann doch was "antun", wird der Hund wieder abgegeben, dann sitzt er wieder beim Tierschutz und hat die x-te Familie durch.


    Gebt die Hoffnung nicht auf, irgendwann ist einer dabei, der passt ;)

    Jana
    mit Athos - Australian Shepherd *26.03.2014
    und Gipsy - Quarter Pony *18.06.2012
    und Henry - EKH Kater *2011
    und Stella - Menschenkind :) *03.05.2007

  • Also bei uns im Tierheim waren meistens so ein oder zwei Hunde dabei, die man auch mit kleineren Kindern bekommen hätte - die waren aber meist auch schnell wieder vermittelt.


    Gibt euer Tierheim überhaupt keine Hunde an Familien mit kleineren Kindern ab oder hatten sie nur gerade keine?


    Unseren ersten Hund hatten wir aus Spanien - total treu, ausgeflippt und kinderlieb ohne Ende. :gut: Damals war meine kleine Schwester gerade 2 Jahre alt - hat nicht gestört. Das ist jetzt aber auch schon fast 15 Jahre her - den Verein gibts schon lange nicht mehr.

  • Ganz ehrlich, wenn ich nicht weiß, wie und ob ein Hund auf ein Kleinkind reagiert, würde ich als Vermittler da auch ablehnen.
    Leider hat man nunmal nicht immer das Hintergrundwissen, um beurteilen zu können, ob ein Vermittlungshund eine Gefahr für kleine Kinder darstellt und bevor man ein Risiko eingeht, lehnt man lieber ab.


    Da muss man einfach Glück haben, dass ein Welpe oder Junghund in der Vermittlung ist, denn Hunde mit nachweislich positiver Erfahrung mit Kleinkindern sind einfach selten.

  • Wenn alles klappt werden wir Pflegestelle ab morgen. Und das mit Katze und Kleinkind Zuhause.


    Manche Leute haben echt schräge Ansichten.


    Gesendet via Handy

    • Neu

    Welches Futter ist das beste?

    Einer meiner Hunde war Allergiker und zudem ein eher mäkeliger Esser. Jetzt habe ich einen gemütlichen Senior aus dem Tierschutz, der leicht verwertbares Futter benötigt und außerdem Nährstoffe für die arthritischen Gelenke braucht.


    Bei jedem meiner Hunde stellte sich die Frage nach dem richtigen Futter: Welches verträgt der jeweilige Nahrungsspezialist am besten? Welches wird seinen Ansprüchen gerecht und kommt seiner Gesundheit zugute?


    Es war müßig und natürlich auch teuer, für meinen Allergiker das geeignete Futter zu finden. Ich weiß nicht mehr, wie viele Hersteller und Sorten ich durchprobiert habe - es war zum Verzweifeln. Irgendwann stieß ich auf den Futtercheck Schaden kann es nichts, also versuche ich es einfach, dachte ich.


    Gesagt, getan: Details zu meinem Hund wurden abgefragt und schon einige Tage später erhielt ich kostenlose Futterproben - optimal auf die Bedürfnisse meines Sensibelchens hin ausgesucht. Es gibt bis zu fünf Proben unterschiedlicher Hersteller. Tatsächlich war genau das Richtige dabei und die lange Suche hatte endlich ein Ende.


    Ich habe natürlich nicht lange gezögert, später auch für meinen Senior gleich einen Futtercheck gemacht und dank der kostenlosen Proben schnell das für ihn beste Futter gefunden. Versucht es selbst - auch für Katzen gibt es übrigens den kostenlosen Futtercheck!


    LG Chris hugging-dog-face


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