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Welche weiteren Untersuchungen bei unbekannter "Krankheit"?

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    Guten Abend, bzw. eher gute Nacht allerseits,



    wir haben unsere Hündin nun seit März vergangenen Jahres und seitdem eigentlich kaum einen Monat ohne Tierarztbesuch.
    Als sie hier ankam, Geburtsdatum wird um den Januar 2012 geschätzt, war sie ein gutes Jahr alt, hatte eine tolle Figur, dichtes, weiches Fell und sah eigentlich rundum gesund aus. Von Anfang an hatten wir aber Probleme mit der Verdauung bei ihr. Sie hat angefangen Kot abzusetzen und anfangs war auch alles normal, aber nach wenigen Sekunden hat sie immer weiter gemacht und es kam nach und nach nur noch ganz weicher, breiiger Kot. Das ging teilweise wirklich über Minuten, in denen sie immer weitergelaufen ist.
    Wir haben dann eine Kotprobe untersuchen lassen, welche positiv auf Giardien ausfiel.
    Diese also mit Panacur und der Kräuterbuttermilchkur behandelt und nach wenigen Wochen war der Spuk vorbei. Wir haben noch dreimal nachtesten lassen, immer mit Proben von mehreren Tagen, und es war jedes Mal negativ.


    Seitdem geht es mit Ilda nur noch auf und ab.
    Sie ist, insgesamt gesehen, eigentlich ein sehr sehr agiler Hund, immer auf Trab und aufgedreht. Zuhause schläft sie viel, ist aber sofort mit Eifer dabei, wenn was passiert.
    Wie gesagt, von Beginn an hatten wir dann also Probleme:


    -Augenentzündungen
    -Ohrenentzündungen
    -Analdrüsen, die entleert werden mussten
    -Bauchgrummeln
    -Unwohlsein
    -Nüchternerbrechen
    -Erkältungen
    -undefinierbarer Juckreiz unter den Achseln/am Bauch
    -Zahnfleischentzündungen mit starkem Maulgeruch


    Alles in allem war und ist sie einfach extrem sensibel. Man könnte das jetzt so stehenlassen und es einfach hinnehmen, aber irgendwie hatte ich immer das Gefühl, dass etwas nicht stimmt. Wie gesagt, sie ist eigentlich immer aufgedreht, aber wir hatten oftmals auch Phasen, in denen es ihr richtig unwohl zu sein schien. Da wirkte und wirkt sie einfach extrem traurig, ist irgendwie verlangsamt und schleicht nur hinter einem her. Das geht dann auch schnell wieder vorbei und am nächsten Tag ist alles wieder gut, aber mich lässt einfach das Gefühl nicht los, dass sie irgendwas hat.
    Ich habe mehrfach mit den Vermittlern von ihr gesprochen, auch, weil eine etwaige Futtermittelallergie im Raum stand und immernoch steht, die meinten mehrfach, dass ihnen nie etwas aufgefallen sei.
    Eben jener Juckreiz und die Entzündungen, sowie Analdrüsenprobleme haben uns dann zur Futtermittelallergie geführt. Nachdem ich nämlcih bei uns in der Tierklinik war und das Blutbild unauffällig gewesen ist, genauso wie ein großes Kotprofil und der Mittelmeerkrankheitencheck, sagte uns die Tierärztin, bevor sie eine Ultraschalluntersuchung, sowie weitere, teure UNtersuchungen anfängt, sollten wir erst einmal eine Ausschlussdiät anfangen.


    Gesagt getan. Mit Ziege und Quinoa haben wir das also mehrere Wochen durchgezogen. So ganz überzeugt hat mich das nicht. Ihr Kot war oft weich und sie hat abgenommen. Ziege ist eben nicht sehr fetthaltig. Zum Winter hin war mir das dann zu heikel und ich habe auf Vet-Concept umgestellt. Das ging Wochen gut, dann wieder ein Einbruch mit Juckreiz und den, am Anfang, bei den Giardien geschilderen, Problemen beim Kotabsatz.
    Dann auf eine andere Sorte umgestellt: Wieder mehrere Wochen top. Dann das gleiche Problem.


    Danach haben wir mit Wolfsblut wirklich lange Zeit Ruhe gehabt und plötzlich fing Ilda an, immer extrem aufzustoßen, zu schmatzen, etc. Wir haben, mal wieder, auf eine Gastritis getippt, aber sie hat das Trockenfutter einfach nicht mehr vertragen.
    Seitdem füttern wir Real Nature pures Pferd und bis dato läuft es ganz gut. Wir haben auch eine Darmsanierung gestartet, die wirklich zu guten Ergebnissen geführt hat. Ihr ging es irgendwie besser.
    Dann hatte sie plötzlich Würmer im Kot (die letzte Kotprobe war schon ein paar Wochen her, entwurmt habe ich nie, weil sie ja eh so empfindlich war).
    Also entwurmt. Ade Darmsanierung.
    Ein paar Wochen später waren die Probleme mit ihren Zähnen nicht mehr in den Griff zu bekommen. Sie hat zwar keinen extremen Zahnstein, aber sie stank phasenweise bestialisch aus dem Maul und das Zahnfleishc war gerötet und blutig. Der Tierarzt hat dann Antiobiotikum verschrieben, mit dem es kurzzeitig besser wurde. Hat sie vom Darm auch ganz gut vertragen und das Zahnfleisch wurde auch besser.
    Aber das hat dann auch wieder angefangen. WIr haben, nachdem sie von Knochen einmal furchtbaren Durchfall hatte, nochmal einen versuch mit Pferdeknochen gestartet.
    Damit halten wir das mit den Zähnen nun in Schach und der Zahnstein ist, Gott sei Dank, fast weg.



    Nun sitzen wir also hier. Mit einem Hund, der einfach total übersensibel ist. Ilda ist ständig krank. Es sind nie ernsthafte Sachen in dem Sinne, aber sie ist auch nie mal lange richtig gesund. Ich hab so oft das Gefühl, dass ihr irgendwas fehlt, also ihr unwohl ist. Aber ich kann ihr einfach nicht mehr helfen.
    Ansonsten ist sie so fidel, fit und fröhlich.
    Unser größtes Problem ist wirklich das mit dem Darm. Sobald sie irgendwas frisst, was nicht "normal" für sie ist, reagiert sie mit diesem "Drücken, aber es kommt nicht wirklich was". Das tut mir immer so weh, sie so zu sehen..
    Und dann natürlich dieser undefinierbare Juckreiz. Bis vor Kurzem war es, ohne erkennbaren Grund, wieder so schlimm an den Augen und in den Ohren. Und nun ist es einfach wieder weg. Ohne, dass wir es geändert haben!
    Ich hab ja lange an die Allergiesache geglaubt, aber irgendwie passt es einfach nicht. Sie hat in der Phase mit dem schlimmen Juckreiz defintiv nichts Anderes bekommen und auch nichts aufgesammelt.
    Meine einzige Vermutung, die noch existiert ist, dass es ihr damals einfach den ganzen Darm zerschossen hat mit den Giardien und dann dem Panacur und das einfach ihr Immunsystem zerstört hat. Dafür würde ja auch sprechen, dass es während der Darmsanierung irgendwie besser war. Zwar nicht gut, aber besser. Aber darauf verlassen möchte ich mich auch nicht zu 100%.



    Jetzt daher, nach dem ewig langen Roman, meine Frage an euch:


    Was würdet ihr noch an Diagnostik machen lassen?
    Ich möchte die Tage nochmal zum Tierarzt und ganz klipp und klar sagen, was ich möchte und was nicht.
    An was ich bisher noch gedacht habe war:


    -Bauchspeicheldrüse (wurde mir geraten)
    -Schilddrüse (mir wurde damals gesagt, die sei ok, aber als ich jetzt das Blutbild angefordert habe, stand sie nicht mit drauf)


    Ich möchte Ilda nicht irgendwelche unnötigen Diagnostiken aufhalsen, aber ich möchte auch, dass ihr, falls sie wirklich was hat, endlich mal geholfen werden kann. Nicht, dass es eigentlich was ganz Simples ist, aber wir nicht drauf kommen.



    Ich hoffe auf eure HIlfe und sage schon einmal ganz lieben Dank!


    Lara & Ilda

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  • Ich würde die Schilddrüse nochmal machen lassen und zwar ein Komplettprofil.
    Viele TAs machen zu wenige Werte oder verwerfen die Idee SDU zu schnell, wenn die Werte noch nicht total im Keller sind.


    Such mal hier im gesundheitseck ein bisserl, da findest du recht gute Anleitungen, welche werte alle notwendig sind. Denn es reicht nunmal nicht - wie es noch immer zu viele TAs machen - nur den T4 zu testen

    LG Raphaela

    "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem." Cpt Jack Sparrow

    "Das ist der Weg" Din Djarin

    Mr Ekko, Cardassia & Azog

  • ich würde die Zähne nochmal ansehen lassen. Zahnstein wegmachen lassen und gucken, ob da irgendein Zahn faul ist. Die Bakterien dort verbreiten sich durch den ganzen Körper. Nur Antibiotika zu geben ist ja auch keine Lösung.


    Dann würde ich auf die Bauchspeicheldrüse testen lassen, vor allem den TLI-Wert (Achtung: 12 Stunden nüchtern sein vor Blutabgabe). Der Hund kam ja gesund bei Euch an, mal von den Giardien abgesehen. Darmsanierung ist nach jeder Antibiotikagabe und nach jedem Wurmmittel angesagt. Und die Ernährung würde ich mir nochmal genauer ansehen. Fütterst Du Trockenfutter? Ich würde dann wenigstens auf ein gutes Nassfutter umsteigen. Du kannst zusätzlich zur Abklärung der Bauchspeicheldrüse noch eine Kotprobe abgeben und da u. a. untersuchen lassen, wie die Nahrung verwertet wird und mit welchen Nahrungsbestandteilen es Probleme gibt. Nahrungsausnutzung oder -verwertung heißt das glaub ich

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  • Vielen Dank für eure Antworten :)


    Helfstyna
    Ich werd hier auf jeden Fall nochmal nachsehen, welche Werte man da genau untersuchen lassen sollte und mir das auch aufschreiben für den Tierarzt.


    phyton
    Hm, das mit den Zähnen hatte ich auch schon überlegt. Ich darf ihr auch in aller Ruhe ins Maul schauen und sehe da auch alle Zähne. Seit dem Knochen sieht das eigentlich auch wieder sehr gut. <der Zahnstein ist überall ab. Ich wollte halt eine Narkose gerne vermeiden, daher bin ich da etwas vorsichtig.. Aber ich habe eben auch schon gelesen, dass am Teil des Zahnes, den man sehen konnte, nichts mehr war, aber oben, quasi unter dem Zahnfleisch. massiver Zahnstein/Faulheit vorhanden war.
    Allerdings ist seit der Knochengabe auch der Maulgeruch weg. Nur das Zahnfleisch hat sich noch nicht beruhigt.


    Als Futter bekommt sie Nassfutter. Wie gesagt, dass Trockenfutter bekommt sie nur noch als Leckerchen.
    Das mit der Kotprobe klingt auf alle Fälle interessant. Das werde ich mir nochmal genauer ansehen.
    Lieben Dank!

  • Das alles erinnert mich erschreckenderweise an unsere Problematik! Seit ich Milo habe leidet er unter unnormal starkem Juckreiz und wir konnten bisher nicht rausfinden woran es liegt. Auch ich schließe inzwischen eine Futtermittelunverträglichkeit fast aus, da wir so vieles durchprobiert haben, es aber nie besser wurde. Dann hatte er vor 2-3 Monaten Zwingerhusten, wir haben ewig gebraucht bis der weg war. Und seit Samstag dasselbe, wieder geschwollene Lymphknoten und Schnupfen...Ich habe das Gefühl sein Immunsystem ist total im Keller...der arme Kerl hat auch schon 3 Spot-Ons, mehrere Entwurmungen und 5 Tage Antibiotikum hinter sich. Ich versuche daher gerade auf jegliche Chemie zu verzichten.
    Bin gespannt ob bei euch noch etwas raus kommt, denn ich selber weiß im Moment nicht weiter.

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


    Das hat mir die weitere lange Suche nach dem richtigen Futter erspart: Hier müssen Ihr lediglich wenige Minuten investieren und einige konkrete Fragen zu Ihrem Hund oder Katze beantworten. Anschließend erhaltet Ihr, abgestimmt auf Ihren Liebling, bis zu fünf Futterproben als kostenloses Paket zugeschickt!


    Einfach den Futtercheck ausprobieren - ich bin sehr glücklich, auf diesem Weg nun das richtige Futter gefunden zu haben.


    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • xminimaxix:


    Ich halte dich auf alle Fälle auf dem Laufenden. Ich weiß ja, wie doof das ist, wenn man einfach gar keine Ahnung hat.


    phython:
    Wie gesagt, ich füttere momentan das Real Nature pures Pferd, weil sie das einfach perfekt verträgt bisher. Hatte, in Ergänzung zu dem Wolfsblut Trockenfutter, das Nassfutter von Wolfsblut gefüttert. Das hat sie aber nicht vertragen.
    Mit dem Real Nature fahren wir ganz gut. Ab und an gibts dazu noch gekochte Süßkartoffel, um noch mehr Energie zuzuführen und mehr zu sättigen. Das verträgt sie auch gut, solang es nicht zu viel ist.
    Den Pilz werde ich mir auch mal ansehen, danke :)

  • das futter besteht zu 95 % aus fleisch. das ist viel zu viel! ich würde das nicht machen, das geht auf die nieren. und pferd ist eh zu mager. gerade hirse ist sehr gesund und hat eine antientzündliche wirkung.

  • Naja, wie bereits mehrfach geschrieben, was Anderes als Pferd geht definitiv nicht!
    Nicht im Moment. Ich bin mir schon darüber bewusst, dass es sehr viel Fleisch ist, aber es ist momentan das Einzige, was sie gut verträgt. Hirse habe ich bereits probiert, das ging definitiv nicht.
    Und ich bin ehrlich gesagt froh, dass ich momentan was gefunden habe, was sie sowohl vom Magen, als auch vom Darm und dem Juckreiz verträgt..

  • Moin,


    nur kurz - ich muss gleich los, wie steht es denn mit alternativer Medizin?


    Unser Hund kränkelte eine weile rum. Sie humpelte, war schlapp, träge und gereizt.


    Wir haben eine Haaranalyse machen lassen. Dabei kam raus, dass sie eine Gelenksentzündung, eine Borroliose (schreibt man das so??) und einen Pilz in der Lunge/Nase/Nebenhölen hatte.


    Sie hat Tabletten bekommen (bekommt die immer noch) und ist wie verwandelt.

    Viele Grüße Kerstin und
    Prinzessin Leja


    Ich mag die doch sehr eigene Art von Labbis. So eine Mischung aus Zirkusclown, Mittelstreckenrakete, Biotonne, Schmusekatze und Esel. Dazu ein Augenaufschlag, der Kühlschranktüren zu öffnen vermag.

    • Neu

    Welches Futter ist das beste?

    Einer meiner Hunde war Allergiker und zudem ein eher mäkeliger Esser. Jetzt habe ich einen gemütlichen Senior aus dem Tierschutz, der leicht verwertbares Futter benötigt und außerdem Nährstoffe für die arthritischen Gelenke braucht.


    Bei jedem meiner Hunde stellte sich die Frage nach dem richtigen Futter: Welches verträgt der jeweilige Nahrungsspezialist am besten? Welches wird seinen Ansprüchen gerecht und kommt seiner Gesundheit zugute?


    Es war müßig und natürlich auch teuer, für meinen Allergiker das geeignete Futter zu finden. Ich weiß nicht mehr, wie viele Hersteller und Sorten ich durchprobiert habe - es war zum Verzweifeln. Irgendwann stieß ich auf den Futtercheck Schaden kann es nichts, also versuche ich es einfach, dachte ich.


    Gesagt, getan: Details zu meinem Hund wurden abgefragt und schon einige Tage später erhielt ich kostenlose Futterproben - optimal auf die Bedürfnisse meines Sensibelchens hin ausgesucht. Es gibt bis zu fünf Proben unterschiedlicher Hersteller. Tatsächlich war genau das Richtige dabei und die lange Suche hatte endlich ein Ende.


    Ich habe natürlich nicht lange gezögert, später auch für meinen Senior gleich einen Futtercheck gemacht und dank der kostenlosen Proben schnell das für ihn beste Futter gefunden. Versucht es selbst - auch für Katzen gibt es übrigens den kostenlosen Futtercheck!


    LG Chris hugging-dog-face


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