Beiträge von xminimaxix

    Tilly wurde mehrmals vom Tierarzt durchgecheckt, Blutwerte genommen, Schilddrüse überprüft.


    Dann habe ich mich falsch ausgedrückt, sie kommentiert jedes Geräusch was da ist und sie hört wenn sie gerade wach ist. Wenn sie schläft, schrickt sie nicht wegen jedem Geräusch hoch.


    Wir kommen gerade von einem Spaziergang mit 1 Stündiger Futterbeutel-Suchaktion und es geht gleich weiter. Eben bevor wir ins Haus gegangen sind, hat sie angeschlagen als irgendwo ein Tür-Summer betätigt wurde. Ich habe bei ihr das Gefühl, dass es mehr eine panische Überreaktion als richtiges Anschlagen ist.


    Das Argument "Hündisches Verhalten" passt leider so nicht ganz auf unsere Situation. Ich habe hier ja einen Hund, der normales Hündisches Verhalten zeigt, in Situationen, die ihm komisch vorkommen anschlägt. Das ist bei ihr nicht der Fall. Sie grummelt sogar weiter, wenn sie sieht, was der Auslöser für das Geräusch ist.


    Vielen Dank an diejenigen, die ihre Erfahrung mitteilen und Tipps geben! Es geht also eindeutig in die Richtung, melden zu loben statt es zu unterbinden...

    Der Hund scheint in einer für ihn komplett gruseligen Welt zu leben. Und dann wird er von seinem Menschen noch traktiert und drangsaliert. Puh, da bekomme ich richtig Beklemmungen.


    Irgendwie fehlt mir hier das komplette Grundverständnis für die Not, die der Hund hat. Der muss ja mittlerweile bei all dem Schlafmangel auch das reinste Nervenbündel sein.

    Huch? Moment mal, wer sagt denn was von Schlafmangel? Sie schläft genauso viel wie mein Hund auch, der komplett entspannt ist.


    Ich arbeite seit über einem Jahr geduldig mit diesem Hund, der nicht mal mir gehört (habe mir bewusst nie einen Zweithund geholt). Aber nun ist er nun mal da. Eventuell kann man da verstehen, wenn einem nach dieser Zeit so langsam die Kraft und Nerven entgleiten :)

    Ich habe mal ein Video angehängt, wie es sie gerade horcht und jedes Geräusch kommentiert. Sie ist allgemein Zuhause sehr viel damit beschäftigt, einfach zu horchen um dann zu grummeln.


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    Mein Freund hat früher Mantrailing mit ihr gemacht, in den letzten Monaten aber nicht mehr. Das hat ihr immer gut gefallen. Gegrummelt und angeschlagen hat sie zu der Zeit aber auch schon. Ab und zu gehen wir in den Wald und verstecken Futterbeutel, aber das gibt es nicht täglich.


    Ein Kong ist nochmal eine gute Idee

    Hmm ok interessant, daran hätten wir gar nicht gedacht und irgendwie scheue ich mich auch aus Angst, es schlimmer zu machen.
    Würdet ihr sie dann auch loben, wenn sie auf Geräusche reagiert, die ich selber verursacht habe? In schlimmen Zeiten müsste ich sie dann 10-20 Mal die Stunde loben, weil sie wirklich ALLES kommentiert. Das ist natürlich wenig vereinbar mit meiner Arbeit.


    Wie sieht es aus mit der Türklingel? Da ist sie wirklich richtig hysterisch und total in ihrer Welt, sodass nichts zu ihr durchdringt.

    Hallo ihr Lieben,


    ich war nun sehr lange nicht mehr aktiv, wende ich aber nun verzweifelt an euch mit meinem Problem.


    Es geht gar nicht um meinen eigenen Hund, sondern um den Hund meines Freundes, eine 2 jährige Dackel Hündin. Wir wohnen nun ein halbes Jahr zusammen. Da ich selbstständig bin und von zuhause aus arbeite, sind die Hunde überwiegend bei mir. Während ich mit Milo's Erziehung kaum großartige Probleme hatte und er inzwischen echt total pflegeleicht ist, ist Tilly das totale Gegenteil.


    Das Problem: Tilly bellt und grummelt bei wirklich JEDEM Geräusch. Es fängt an bei Geräuschen im Treppenhaus oder Kindern die bei offenem Fenster vorbeilaufen, jemand der draußen hustet oder niest und sogar Geräuschen in der Wohnung wie zum Beispiel der Waschmaschine, wenn ich oder mein Freund im Nebenraum ein Geräusch machen, ich mal summe beim Aufräumen und und und. Sie bellt dann entweder direkt hysterisch oder grummelt vor sich hin. Wenn es an der Tür klingelt wird auch hysterisch gekläfft, besonders wenn noch eine Männerstimme zu hören ist, wie zum Beispiel der Paketbote. Das hört auch erst auf, nachdem die Tür wieder geschlossen ist oder sie den Besuch begrüßt hat.


    Da ich den Großteil des Tages mit ihr zusammen bin, raubt es mir langsam den letzten Nerv. Wir haben schon einige Hundetrainer Stunden hinter uns. Unter anderem ein intensives Training mit einer Trainerin, was auch kurzzeitig etwas gebracht hat. Der Ansatz war, ihr keine Kontrolle mehr zu überlassen. Sie war einige Wochen draußen und drinnen nur an der Leine und auf ihrem Platz und bei jedem Geräusch ihrerseits wurde sie von uns zurückgedrängt und zum richtigen Zeitpunkt korrigiert. Bei richtigem Verhalten natürlich gelobt. Außerdem wurden ein paar Rituale eingeführt, wie das die Hunde nur noch nach uns die Wohnung verlassen und betreten, nicht alleine aufs Sofa gehen etc.


    Tatsächlich hat dieser ganze Aufwand auch kurzzeitig Besserung gebracht, aber sobald wir das Programm nicht zu 100% durchgeführt haben, verschlechterte es sich wieder. Da ich tagsüber zwar Zuhause bin, aber arbeiten muss, kann ich mich nicht den ganzen Tag mit ihr beschäftigen und sie 100 Mal korrigieren. So ist es schon so weit, dass ich sie teilweise in einen anderen Raum bringen muss, um überhaupt Arbeiten zu können.
    Außerdem geht sie seit ein paar Wochen an 2 Tagen zu einer privaten Hundesitterin um mich zu entlasten, wodurch sich ihr Zustand aber noch etwas verschlechtert hat.


    Mit Wasser bespritzen, bestrafen, schimpfen, zurückdrängen, korrigieren, ignorieren - nichts führt zum Erfolg. Allgemein dreht sie sehr schnell hoch, was leider in der Vergangenheit auch immer eher gefördert wurde. Nur schwer konnten wir Familie, Freunden etc. beibringen, Tilly bei der Begrüßung zu ignorieren statt auf ihre Aufgeregtheit einzugehen und sie hochzupushen.


    Was sich tatsächlich nach der Hundetrainerin verbessert hat: Sie dreht nicht mehr so schnell und doll hoch und beruhigt sich schneller wieder. Alles andere ist leider gleich geblieben oder schlimmer geworden.


    Wir sind uns auf jedenfall sicher, dass ihr Verhalten auf Unsicherheit zurückzuführen ist. Das merkt man ihr an, da sie draußen sehr ängstlich anderen Hunden gegenüber ist und sich bei Geräuschen oft unter dem Bett versteckt oder sich irgendwo zurückzieht.


    Wir sind langsam mit unserem Latein am Ende und brauchen dringend neuen Input, da so auf Dauer mit ihr einfach kein harmonisches Zusammenleben möglich ist.


    Ein weiteres Problem ist, das mein eigener Hund Milo inzwischen so sensibel ist, dass er sich teilweise schon verkriecht wenn im Treppenhaus laute Geräusche sind, weil er Angst vor unserer Reaktion auf Tilly's Bellen hat.


    Hat jemand ähnliche Erfahrung, evtl. auch direkt mit einem Dackel gemacht und hat noch irgendwelche Ansätze, die man verfolgen könnte? :|


    Vielen Dank im voraus!

    Heute Morgen gab es das Futter schon in getrennten Räumen. Danach hab ich die Näpfe auch gleich hochgestellt. So hats gut geklappt :) Snacks gibts für die Beiden jetzt dann nicht mehr. Kleine Leckerlies zur Belohnung gehen aber. Ist schnell gegessen und wahrscheinlich nicht so "hochwertig" wie ein Stück Hühnchen =)

    Er wird im April 3. Habe auch schon überlegt, ob wir es vielleicht mal nicht mitbekommen haben und Loui ihm was geklaut hat...wäre nicht unwahrscheinlich, so verfressen wie er ist.


    Wie meinst du das mit Verstecken? Dass ich ihm das nicht erlauben soll?

    Huhu


    wir waren hier länger nicht mehr aktiv, aber nun gibt es mal wieder ein Thema, was sich in letzter Zeit erst entwickelt hat. Milo ist nämlich öfter mal bei einer Freundin mit Hund zu Besuch und umgekehrt ist er auch oft bei uns. Die Beiden werden dann auch zusammen gefüttert. Natürlich jeder mit seinem eigenen Napf und es wird auch aufgepasst, dass niemand dem anderen was klaut. Das war bisher nie ein Problem (seit 2 1/2 Jahren machen wir das so). Aber in letzter Zeit ist es vorgekommen, dass Milo knurrt und schnappt, wenn der andere Hund sich auch nur einen Zentimeter auf seinen Napf zubewegt. Dazu kommt aber, dass Milo nie sofort frisst sondern erst wartet, bis der andere fertig ist, und dann irgendwann selber anfängt.


    Eben wollte ich Beiden als Snack noch ein Stück getrocknetes Hühnchen geben. Loui hat seins sofort inhaliert, während Milo erstmal planlos damit weggelaufen ist und es irgendwo abgelegt hat. Macht er übrigens immer....er sucht dann verzweifelt nach einem Platz wo er es hinlegen kann und frisst es nach 5 Minuten dann schließlich doch. Loui hat dann als er mit seinem fertig war, neugierig zu ihm hingeguckt und wollte zu ihm hin, wobei ich ihn aber noch aufhalten konnte. Aber anscheinend war das Milo schon zu viel, denn der ist richtig ausgerastet, hat geknurrt und die Zähne gezeigt.


    Habe es ihm jetzt im Endeffekt weggenommen, weil er es einfach nicht essen wollte sondern nur verteidigen (aber nur Loui gegenüber) und weil ich keine Lust auf weitere Zickereien habe. Ab jetzt gibt es sowas für die Beiden auch nicht mehr! Aber ich frage mich trotzdem, wie ich eigentlich hätte reagieren können und woher diese Aggressionen so plötzlich kommen. Denn eigentlich sind die Zwei immer ein Herz und eine Seele gewesen. Kann man da überhaupt was machen oder muss man das einfach so akzeptieren und eben aufpassen wenn es was zu Essen gibt?