Junghund will einfach nicht aufhören zu ziehen!

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    Hallo!


    Also ich hab folgendes Problem mit meinem Staffordshire Bullterrier Diego:


    Er will an der Leine ständig vorne laufen und zieht auch, zwar nicht sehr stark, aber es ist immer ein leichter Zug auf der Leine!
    Ich hab es jetzt schon mit dem stehenbleiben, Richtungswechsel , im Kreis laufen, achter laufen, rückwärtslaufen, die körperliche Variante > sich ihm in den Weg stellen und mit einem schht stoppen versucht, ihn immer wenn er vorlaufen will an der Brust zurück schieben!


    Nichts funktioniert und ich bin wirklich sehr konsequent, mein Freund darf schon nicht mehr mit zum Gassi gehen, da ich nur mehr wie eine Bescheuerte hin und her laufe und ich mich auch nicht noch nach ihm umsehen kann und ständig sagen er zieht ich wechsle die Richtung! :headbash:


    Natürlich üben wir nicht erst seit gestern aber er ist so stur, wenn ich die Richtung wechsle muss ich ihn richtig mitziehen und er schaut überall hin nur nicht zu mir! :verzweifelt:


    Gestern hab ich mir aus Verzweiflung einen Stock im Wald mitgenommen und ihn immer wenn er vorlaufen wollte als verlängerten Arm vor seine Brust gehalten, und ein schht gesagt, das funktionierte gar nich so schlecht, nur heute beeindruckte Diego der Stock wieder weniger und er versuchte ihn anzubeißen, darunter durch zu robben, darüber zu springen und hinter mir ständig Links und rechts vorbei zu flitzen!


    Habt ihr noch Ideen was ich versuchen kann...( Hundeschule hat auch keinen Rat mehr, sie meinten ich würde das Training richtig ausführen und sie wissen auch nicht warum es nicht funktioniert) :hilfe:


    Ich wünsche mir so sehr einen aufmerksamen Leinenführigen Hund!!


    Glg Silvia

    Glg Silvia&Diego

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  • Zitat von "Silvia2603"

    Hallo!


    Ich hab belohnt, aber es wurde von Diego falsch verknüpft er zog noch mehr kam dann wenn ich stehen blieb zu mir bekam sein Leckerli und preschte wieder nach vorne!


    LG


    Dann stimmte evtl dein Timing nicht ;)


    Ich hab das hier mit meinem Dobi-Knalltüten-Junghund auch gerade, du bist nicht alleine. Draußen ist alles sooooooooooo spannend, da interessiert alles, nur nicht ich.


    Wir machen es gerade so (es NERVT, aber ich denk, da müssen wir durch): Ich lasse ihn am Tor absitzen, gehe zuerst durchs Tor und hole ihn zu mir. Will er losstürmen, gehen wir wieder rein. Und wieder von vorn. Das hab ich gestern 20 min lang gemacht, ich kam echt nur 5, 6 m weit... jedes Mal, wenn er zog, sofort kommentarlos rum gedreht und wieder rein gegangen. Der Kerl hat echt sparsam geguckt, wurde dann aber VIEL besser.


    Ärger dich nicht, mach es dem Kerl uninteressant. Je mehr er zieht, um so weniger Input bekommt er draußen. Er will ja weiter, er will ja Gassi, schnüffeln etc. Vielleicht lernt er so, dass sich ziehen nicht lohnt. Und wenn er etwas hat, worauf er besonders steht, sei es ein Spielzeug oder besondere Leckerlis nutze das aus.


    Oder schau mal, flying-paws hat ein ganz tolles Video gepostet, ich glaube, in einem der Cesar-Milan-Beiträge oder in dem positive-Verstärkung-bei-Red-Zone-Hunden-Beitrag, da sieht man ganz toll, wie man es auch noch probieren könnte.

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    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Also ich gehe immer vor Diego durch jede Tür und jedes Tor und hole ihn dann erst durch ein okay nach, wir haben auch schon einmal 10x die Straße überquert, weil er nach dem absitzen an der Straße sofort wie ein Verrückter über die Straße rennen wollte! Eine Nachbarin meinte " sie haben aber Gedult" :???:


    Ich verwende im Moment ein Halsband und eine 3 m Leine( hab auch schon Brustgeschirr probiert kein Unterschied )

    Glg Silvia&Diego

  • Hallo,


    ich hatte ein ähnliches Problem - er zog ständig, wollte immer vorne laufen... und ich probierte auch alles (stehen bleiben, umdrehen, zu nem Fixpunkt zurückgehen...). Nix half. Dann wurde mir auch geraten, dass er einfach gar nicht mehr vorne laufen darf. Die Trainerin bemängelte bei mir auch, dass ich sehr "Wischi-waschi" wäre. Somit wird nun auch nach der Mehtode gearbeitet, wie du es gerade beschreibst. Aaaaber: Es wird klar zwischen "Arbeit" und "Freizeit" unterschieden. Es gibt momentan 3 Kommandos - Arbeit - Leine - Frei. Arbeitet bedeutet, er läuft nicht vor, es wird nicht geschnüffelt, gepieselt oder Sonstiges - bleibe ich stehen, schlendert man nicht weg sondern setzt sich hin. Will er vor, gibt es ein Handzeichen, wird das ignoriert gibts ein "sssschhhhh" - nutzt das nichts, dann gibt es ein SITZ - ist er wieder bei mir und guckt mich an gehts mit "Arbeit" weiter. Da das natürlich nicht ewig und stundenlang geht (Konzentration ist irgendwann alle), gibts das Kommando "Leine". Das bedeutet eigentlich, du darfst im Radius der Leine alles machen, was du willst, Hauptsache es zieht nicht. Da wir auch noch nicht so weit sind, bleibe ich stehen und er darf im Umkreis von 3 Metern Schnüffeln (so lang ist die Leine). Irgendwann soll das dann auch mit Laufen funktionieren. Frei ist dann Freilauf ohne Leine und mir ist egal, ob er vorne oder hinten läuft....
    Meine Trainerin meinte, anfangs ist es wichtig, klare Trennungen zu haben. Also auf Asphalt ist es nun immer "Arbeit" - egal wie lang wir laufen, wie weit es ist - dann gibt es halt öfters zwischenrein "Leine". Im Gras gibt es momentan nur Freilauf - die Ablenkungen sind dort zu gross und es entsteht nur Frust. Zwischen den "Einheiten" gibt es ganz klare Abgrenzungen - wenn ich von "Leine" zu "Arbeit" wechsel (oder andersrum), dann gibt es ein "Sitz" - damit der Hund einfach merkt, dass ich was von ihm möchte (und auch, damit ich nicht wieder so wuschig werd und dauernd irgendwas anders verlange).
    Mittlerweile hab ich grosse Forschritte gemacht, sind wir auf dem Rückweg (da ist er müde), kann ich ihn sogar schon ohne Leine auf dem Asphalt laufen lassen und er läuft brav neben/hinter mir.
    Wichtig ist auch die Konsequenz. Anfangs war es echt hart und weder mir noch Hund hat es Spass gemacht. Nix darf man mehr, alles ist blöd, man sitzt fast nur noch rum...wir hatten hier sogar Arbeitsverweigerung - er legte sich einfach mitten auf den Weg und ging keinen Schritt weiter. Aber das ging vorbei - lief er mal 2 Meter schön, gabs gleich Belohnung in Form von "Leine". Nach einer Woche hatte er das Prinzip verstanden gehabt (auch wenn er es nicht soooo toll fand) und seitdem wirds von Tag zu Tag besser (insgesamt üb ich jetzt seit 4 Wochen)


    Ach so, sollte man mal nicht trainieren können, sollte man unbedingt ne andere Leine nehmen.
    Gestern war so ein Tag, wir waren mit Bekannten unterwegs und ich nahm dann lieber die 5 Meter Schleppleine mit. Anfangs freute er sich, dass er mal wieder kreuz und quer laufen konnte - aber später lief er dann brav im Arbeitsmodus - ich freute mich wie Bolle (und mein Hund freute sich dann auch).

    Manu mit
    Chester *5.7.2013

  • Ich würde Spaziergänge in verschiedene Einheiten unterteilen.
    Also kurze Strecken ordentlich gehen, belohnen und aufhören (zur Belohnung zum Beispiel laufen lassen), wenn es richtig gut läuft - anfangs werden das vielleicht nur ein paar Meter sein, später dann mehr.


    Führen würde ich den Hund dazu im Wechsel zwischen lange Leine/kurze Leine (lang für-Hund darf noch ziehen; kurz für-jetzt wird ordentlich gegangen=). Das gleiche geht auch mit einem Wechsel zwischen Leine am Halsband oder am Geschirr). Wichtig ist, dass der Hund merkt, dass jetzt etwas anderes kommt.


    Kein Mensch kann immer und in jeder Situation von Anfang an korrekte Leinenführigkeit üben, dazu gibt es zu viele Situationen im Alltag, wo es vielleicht einfach mal schnell gehen muss und man nicht darauf achtet, dass der Hund zieht.
    Denn das Ziehen wird er ja gelernt haben, für ihn scheint es sich ja schon mal gelohnt zu haben, dass er mit Ziehen seinem Ziel näher kommt.


    Und ansonsten ist es immer besser, man bleibt konsequent bei EINER Methode und probiert nicht ständig neue Sachen aus, das kann der Hund ja nicht verstehen.


    Wie ist es denn sonst so um die Erziehung bestellt? Nimmt der Hund euch ernst, könnt ihr ihn frei laufen lassen, funktioniert sonst alles? Hat er eine Beschäftigung?


    Hat er auf Spaziergängen vielleicht eine gewisse Erwartungshaltung erlernt? Wie laufen Spaziergänge ab?

  • Also Diego ist sehr gut erzogen er darf viel ohne Leine laufen, da er immer abrufbar ist! Er sieht sich immer nach mir um und ich muss kaum Befehle erteilen. Wir haben auch von Anfang an Regeln im Haus wie zB : manche Räume sind tabu, nicht auf die Couch, er darf mir nicht hinterher laufen, ich gehe zuerst durch jede Tür, wenn es an der Tür läutet muss er warten bis ich ihm erlaube den Besuch zu begrüßen....
    Ich war und bin immer sehr konsequent mit allem was ich trainiere, deshalb wundert es mich ja das nichts funktioniert! Mir ist klar das ich anscheinend zu blöd bin ihm verständlich zu machen was ich von ihm will! :headbash:

    Glg Silvia&Diego

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