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Zusammenführung von Hund und kleiner Katze!!!

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    Hallo, liebe Community!


    Seit einem Jahr haben wir unseren Hund Janosch. Er ist sehr lieb und leicht erziehbar. Seit 3 Tagen haben wir uns einen kleinen Kater geholt. Jedes mal, wenn der Hund ihm näher kommt faucht der Kater ihn an...wobei wir nur das Gefühl haben, dass Janosch mit ihm spielen will. Er zeigt ohnehin überhaupt keine Aggression gegenüber Katzen, sondern ist lediglich interessiert und respektiert diese. Nun die Frage an alle Hunde- plus Katzenbesitzer. Wie gehen wir da am besten vor? Der kleine Kater ist im Moment im Bad einquartiert, damit er einen Raum nur für sich alleine hat. Dort schläft er im Moment auch. Später soll er Freigänger werden. 2 - 3 x am Tag versuchen wir nun Hund und Katze zusammenzuführen. Zum Teil liegt der Kater schon entspannt auf unserem Schoß, wenn der Hund im Raum ist und umgekehrt legt sich Janosch auch manchmal einfach hin und ist nicht interessiert. Die meiste Zeit versucht Janosch allerdings an ihm zu schnuppern oder mit ihm zu spielen. Er wedelt mit dem Schwanz und will zu dem Kätzchen, dass dann aber entsprechend faucht und kleine Hiebe austeilt.


    Kann jemand aus Erfahrung sprechen? Welche Tipps würdet ihr uns geben? Irgendwie erscheint es mir eher falsch, wenn wir Hund und Katze die ganze Zeit im gleichen Raum haben - frei nach dem Motto "die regeln das schon". Aber womöglich habe ich auch unrecht?


    Vielen Dank und liebe Grüße
    Pat

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  • Hm, ich finde jetzt das Bad nicht den richtigen Raum, um ihn der Katze zuzuteilen. Ansonsten machen wir z.Z. das gleiche durch. Nur dass wir 3 Hunde und 3 Katzen (plus 2 Pflegekatzen) haben.
    Wir handhaben das momentan so, dass der neue Kater das Zimmer zugeteilt bekommen hat, in dem ich mich am meisten aufhalte- mein Arbeitszimmer. Er ist also kaum alleine.
    Die Hunde dürfen ihm stundenweise dort Gesellschaft leisten. Z.Z. schlafe ich dort auch (mache ich immer so mit Neuzugängen) und zwei der Hunde dürfen auch mit dort schlafen. Ich achte darauf, dass noch nicht gespielt wird, solange der Kater das Spiel nicht initiiert. Ansonsten riechen sie sich halt und kuscheln.
    Die anderen bekommen ja auch mit, dass ein Neuankömmling im Haus ist. Sie riechen ihn durch die Tür, an mir und den anderen Menschen und Hunden.
    Wenn alle ihre Vorstellzeit hatten, in dem Arbeitszimmer (so nach einer Woche), werde ich den Kater unter Aufsicht das Haus erkunden lassen. Da hat er dann genügend Rückzugmöglichkeiten und kann die anderen Katzen kennenlernen. Sie werden von da an auch gemeinsam gefüttert.
    Eine Woche oder mehr später lernt er dann den Garten und die Katzenklappe kennen. Da müssen sich auch noch einmal alle daran gewöhnen, dass er dort ist und ihm nicht hinterher rennen. Also wieder nur unter Aufsicht und Leitung.
    Das alles kostet Zeit und Geduld. Aber es lohnt sich! Unsere Vierbeiner sind alle sehr harmonisch miteinander. Ich kann sie ohne Bedenken allein lassen und es ist einfach schön zu sehen, wie Hund und Katze miteinander Freundschaften schließen und harmonieren.


    Ich würde euch dazu raten, die Katze aus dem Bad zu holen, den Hund mehr anzuleiten und zu bremsen. Der Kater wird schon irgendwann selbst Kontakt mit ihm aufnehmen. Und auch da wird der Hund wahrscheinlich noch einmal von euch beruhigt werden müssen.


    Viel Spaß mit den beiden!

  • Danke für deine Nachricht :-) Im Prinzip soll der Kater ja dann auch jeden Raum nutzen. Das Problem sah ich darin, dass ich ansonsten Janosch einen Raum verwehren müsste. Ich dachte, dann sei die Gefahr der Eifersucht viel größer. Im Moment halte ich mich am meisten in Küche und Wohnzimmer auf. Das würde aber bedeuten, dass ich den Hund aussperren muss. Oder meinst du, dass beide im Raum sein können, aber ich Janosch verbieten muss, zu dem Kleinen zu gehen? Bisher dachten wir, wir müssten den Hund gewähren lassen ...

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  • Naja, ich würde sagen, das muss der Hund dann schonmal aushalten. ;)
    Wenn ihr eine gute Bindung habt, dann ist das nach den 14 Tagen Eingewöhnungszeit wieder vergessen, dass er mal in einen bestimmten Raum nur unter Aufsicht darf...
    Meine Hunde dürfen z.B. eh prinzipiell nicht in die Küche. Finde ich nicht schlimm, ihnen Grenzen zu setzen.

  • Gebt dem kleinen Kater die Möglichkeit ohne Hund die anderen Räume kennenzulernen.


    Bietet ihm genügend erhöhte Rückzugsmöglichkeiten, wo der Hund ihn nicht erreichen kann. Auch Futter und Wasser für den Kater in eine erhöhte Position stellen oder in einen Raum, wo der Hund nicht reinkommen kann, aber dem Kater jederzeit zugänglich ist.


    Bei der Zusammenführung dann Hund mit einer Leine oder Tau sichern, so könnt ihr jederzeit den Hund stoppen, wenn er zu heftig den Kater bedrängt.


    Ich würde diesen Badezimmerknast sofort auflösen. Es gibt ja bestimmt auch ansonsten die Möglichkeit mal tagsüber ab und an Hund und Katze auseinander zu sperren, damit alle wieder runterkommen, solange sie sich noch nicht so richtig grün sind, aber das Badezimmer ist für eine junge Katze da wirklich denkbar ungeeignet, wenn es sich nicht um eine Notfall Quarantäne Maßnahme handelt

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Ich würde dem Katerchen auch die ganze Wohnung zur Verfügung stellen, vor allem, wenn ihr mit den Hunden draußen seid! Wenn er sich in der Wohnung sicherer fühlt, ist er auch gegenüber dem Hund sicherer. Das Katerchen muss auch seine Rückzugsmöglichkeiten entdecken. Das sind vor allem höhere gelegene Sitzplätze, an die der Hund nicht dran kommen/nicht dran kommen sollte.
    Nur alleine lassen würde ich sie erst mal nicht - aber zusammen in der Wohnung, während jemand da ist, würde ich machen. Der Kater braucht wie gesagt die Rückzugsmöglichkeiten, ggf. auch Bretter an der Wand, Kratzbaum usw.


    Dem Hund würde ich nicht erlauben, dem Kater ständig auf die Pelle zu rücken. Der Kater ist doch kein Spielzeug, kein Hundebespaßer :roll: Dem Hund würde ich ein ruhiges "Lass ihn" sagen und dann soll sich der Hund trollen (falls er das nicht macht, auf seinen Platz schicken). Dem Hund würde ich immer wieder zeigen, was ich von ihm will: ZB wenn ich das Katerchen auf dem Schoss hab, soll der Hund sich auch mal hinlegen, zu meinen Füßen, ohne immer am Kater rumzumachen.
    Ich würde mich unbedingt auch mit dem Kater alleine beschäftigen, das muss der Hund aushalten lernen. Ich würde das gar nicht unbedingt unter Eifersucht buchen, oft geht es dabei schlicht um Impulskontrolle, um Spieltrieb, um kleine Frechheiten seitens des Hundes.


    Ich würde die beiden zusammen füttern. Dann können sie sich dabei wahrnehmen, aushalten lernen und verknüpfen sich gegenseitig mit was Positivem.

  • Hallo,


    wir haben im Juli zu unserem großen Kater und unserem Labbi-Mix Zuwachs von 2 kleinen Kitten bekommen. Einfach sich selber regeln lassen konnte und wollte ich nicht, da die Knirpse erst 6 Wochen alte waren (Tierschutzbabys) und meine Schnute ein potentieller Katzenjäger ist (zumindest draußen).


    Die Babys hatten erstmal das Kinderzimmer (meine Tochter ist schon 13) als eigenen Raum. Unser Hund durfte anfangs nur in unserer Gegenwart mit in das Zimmer und dann hatte er sich dort zurück zu halten. Also drauf los schnüffeln gab es nicht. Er musste sich ablegen und durfte gucken, die Katzen durften entscheiden, wann sie den Kontakt zu ihm suchten. Er wurde sofort zurecht gewiesen und auch das ein oder andere Mal des Zimmers verwiesen, wenn er anfing die Kleinen anzustarren o.ä. Wenn sie von sich aus zu ihm sind und an ihm geschnuppert haben (später Köpfchen an seinem Kinn reiben, mit seinem Schwanz balgen) hatte er auch immer ruhig liegen zu bleiben und wurde gaaaaanz viel von mir dabei gelobt und gekrault.


    Als die Kleinen größer wurden und in die ganze Wohnung durften, habe ich die Hund-Katzen Kontakte immer beobachtet und drauf geachtet, dass er nicht stalked oder mit ihnen spielen will (dass war mir einfach zu gefährlich). So hat er gelernt, dass die Katzen entscheiden dürfen, wann sie Kontakt wünschen und er sich zurück zu halten hat. Hat super geklappt! Mittlerweile liegen sie alle zusammen auf der Couch und wenn die Kitten (mittlerweile 4 Monate) ihn zu arg bedrängen macht er einmal "Wuff" und Ruhe ist im Karton. Er hat sich dabei super im Griff. :gut:

    "Dein erster Hund wird nie das werden was Du erwartest. Aber alle anderen nach ihm, werden nie wieder das für Dich sein, was Dein erster Hund war."
    Humphrey van Weyden (Labrador-Dogge-Mix *ca. 2010)
    Jodie (Border-Dackel-Mix *5/2011)
    und Kater Leo

  • Zitat von "BigJoy"

    Ich würde dem Katerchen auch die ganze Wohnung zur Verfügung stellen, vor allem, wenn ihr mit den Hunden draußen seid! Wenn er sich in der Wohnung sicherer fühlt, ist er auch gegenüber dem Hund sicherer. Das Katerchen muss auch seine Rückzugsmöglichkeiten entdecken.


    Nun, das hängt von der Wohnungsgröße ab. Bei 60qm kein Problem, bei 250qm ist es besser, das Neue zu beschränken, damit sich die Sicherheit schneller aufbauen kann...

  • Zitat von "BigJoy"


    Dem Hund würde ich nicht erlauben, dem Kater ständig auf die Pelle zu rücken. Der Kater ist doch kein Spielzeug, kein Hundebespaßer :roll: Dem Hund würde ich ein ruhiges "Lass ihn" sagen und dann soll sich der Hund trollen (falls er das nicht macht, auf seinen Platz schicken).


    Ich würde mich unbedingt auch mit dem Kater alleine beschäftigen, das muss der Hund aushalten lernen. Ich würde das gar nicht unbedingt unter Eifersucht buchen, oft geht es dabei schlicht um Impulskontrolle, um Spieltrieb, um kleine Frechheiten seitens des Hundes.


    :gut: :gut: :gut:

    "Dein erster Hund wird nie das werden was Du erwartest. Aber alle anderen nach ihm, werden nie wieder das für Dich sein, was Dein erster Hund war."
    Humphrey van Weyden (Labrador-Dogge-Mix *ca. 2010)
    Jodie (Border-Dackel-Mix *5/2011)
    und Kater Leo

  • Prima, vielen Dank für eure Antworten! Ich fasse noch einmal zusammen:


    - sich mit Hund und Katze zeitweise jeweils alleine beschäftigen
    - beide gemeinsam füttern
    - Kater kommt mit ins Wohnzimmer, Hund muss auf Abstand bleiben und zwar so lange, bis der Kleine selbst zu ihm will - und das geschieht tatsächlich????
    - teilweise die Wohnung "zweiteilen", damit jeder mal Pause hat


    Der Kater ist leider noch ziemlich klein - erst 9 Wochen. Ich weiß, dass er eigentlich noch bei der Mutter hätte bleiben müssen, aber das ging leider nicht. Nun müssen wir da wohl durch. Ich finde es auch schlimm, wenn man ihn alleine in einem Raum lässt. Allerdings war er nur zeitweise alleine im Bad. Ich glaube, das hat sich schlimmer angehört als es ist/war.


    Hab ich noch etwas vergessen? :smile:

    • Neu

    Welches Futter ist das beste?

    Einer meiner Hunde war Allergiker und zudem ein eher mäkeliger Esser. Jetzt habe ich einen gemütlichen Senior aus dem Tierschutz, der leicht verwertbares Futter benötigt und außerdem Nährstoffe für die arthritischen Gelenke braucht.


    Bei jedem meiner Hunde stellte sich die Frage nach dem richtigen Futter: Welches verträgt der jeweilige Nahrungsspezialist am besten? Welches wird seinen Ansprüchen gerecht und kommt seiner Gesundheit zugute?


    Es war müßig und natürlich auch teuer, für meinen Allergiker das geeignete Futter zu finden. Ich weiß nicht mehr, wie viele Hersteller und Sorten ich durchprobiert habe - es war zum Verzweifeln. Irgendwann stieß ich auf den Futtercheck Schaden kann es nichts, also versuche ich es einfach, dachte ich.


    Gesagt, getan: Details zu meinem Hund wurden abgefragt und schon einige Tage später erhielt ich kostenlose Futterproben - optimal auf die Bedürfnisse meines Sensibelchens hin ausgesucht. Es gibt bis zu fünf Proben unterschiedlicher Hersteller. Tatsächlich war genau das Richtige dabei und die lange Suche hatte endlich ein Ende.


    Ich habe natürlich nicht lange gezögert, später auch für meinen Senior gleich einen Futtercheck gemacht und dank der kostenlosen Proben schnell das für ihn beste Futter gefunden. Versucht es selbst - auch für Katzen gibt es übrigens den kostenlosen Futtercheck!


    LG Chris hugging-dog-face


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