Arthrose mit 8 :-(

  • Hallo Ihr Lieben,

    bei meiner ca. 8 Jährigen Hündin ist gestern Arthrose in beiden Schultern festgestellt worden. Sie ist in den vergangen 3 Wochen nicht mehr so fröhlich gewesen und Sonntag fiel uns ihre Lahmheit auf. Das Röntgenbild hat es gezeigt. Arthrose in beiden Schultern. Sie ist 35 cm hoch und wiegt 10 kg. Und ist sehr gut bemuskelt und war immer fit. Lt. TA können wir zz nichts weiter machen ausser Bewegung (gleichmäßig) und kein Springen, Treppen steigen etc.. Aber das Tier fühlt sich nicht gut und ist anders als früher.

    Habt ihr eine Idee? Ach so: sie bekommt einen Futterzusatz der die Gelenke besser schmieren soll.

    Ich danke Euch für Tipps.

    LG

  • Ihr könnte eine ganze Menge machen: Muskeln aufbauen, Physiotherapie, Nahrungsergänzungsmittel... sicher kann man Arthrose nicht heilen, aber die Symptome lindern und das Fortschreiten verlangsamen. Leider geben viele Tierärzte bei Gelenkproblematiken nur Schmerzmittel, aber das ändert ja die Ursache nicht.

    Welchen Zusatz bekommt sie genau? Such Dir am Besten einen guten Tierheilpraktiker, der sich damit auskennt und die Zusätze genau für Deinen Hund raussuchen kann.

    Hier ist eine (unvollständige) Liste von Tierphysiotherapeuten:
    https://www.dogforum.de/tierphysiother…rapeut#p9937065

  • Blutegeltherapie!

    Meine Hündin ist 7, hat schwere Arthrose und lief selbst mit starken Schmerzmedis laaaange nicht so gut wie nach der Blutegeltherapie. Endlich kann sie wieder toben.

    lg

  • Egeln hat bei unserem Senior auch immer toll geholfen! Auch Zeel und Luposan, man merkte den Unterschied nach dem Absetzen ziemlich schnell.
    Aber am wirksamsten und auch langanhaltensten war das Egeln- und er hat es genossen.
    Dadurch, daß wir am Meer wohnen, konnte er auch täglich schwimmen, so viel wie er wollte, und das hat er ausgiebig getan. Das trug zum Muskelerhalt und -aufbau bei.
    Er ist kurz vor seinem 18 Geburtstag verstorben, mit 8 Jahren hatte er die ersten Arthroseanzeichen.
    Bei Regen, usseligem Wetter und bei feuchter Kälte bekam er seinen Mantel an, danach sein warmes Plätzchen mit Heizdecke (Wärmflasche wahlweise) und er lief beinahe lahmfrei. Man sah es nur, wenn man wirklich gaaaaanz genau hingeschaut hat.

  • Hi,

    mein Hund ist fünf und hat auch schon Arthrose im Ellenbogen. Plus Absplitterungen.

    Wenn die nicht wären, würde ich auch eine Blutegeltherapie machen. Am Sonntag war es ganz schlimm, da hat das einmassieren von Traumeel Salbe sehr gut geholfen.

    Ich gebe Kollagen, MSM Pulver und Grünlippmuschelextrakt unters Futter.

    Am Dienstag haben wir einen Termin bei einem Gelenkspezialisten.

  • Ich gebe kurweise Vermiculite D6, das ist ein homöopathisches Mineral, welches sehr wirkungsvoll bei Arthrosen ist.

    Zitat


    Diese Ergebnisse haben den Tierarzt H.G. Wolff bewogen, Erkrankungen des Skelettapparates, wie Rachitis, Arthrose, Hüftgelenksdysplasien, Osteofibrose und Spondylose ebenfalls mit Vermiculite in niedrigen Potenzstufen zu behandeln.
    Seine 1984 veröffentlichten Untersuchungen ergaben ebenfalls eine sehr gute Wirksamkeit bei diesen Krankheitsbildern. (Auswertung nach H.G. Wolff: Gabe von D6)

    http://www.drhoelter.de/biokanol-vermi…ngsapperat.html

    Ich würde auch den Hund möglichst nicht mehr impfen lassen.
    Es gibt etliche Studien darüber, dass die Schwermetalle in Impfstoffen das Bindegewebe der Gelenkknorpel zerstören. Es ist auffällig, dass immer mehr Hunde, in immer jüngerem Alter Arthrosen bekommen.

    Zitat

    Die Purdue-Studie fand zudem heraus, dass die geimpften Hunde Autoantikörper gegen ihr körpereigenes Kollagen entwickelten. Kollagen verleiht unserem Körper seine Struktur, schützt und stützt die weicheren Gewebearten und verbindet sie mit den Knochen. Kein Wunder also, dass bei der Studie, die Canine Health Concern 1997 an 4.000 Hunden durchführte, eine hohe Zahl von Hunden ermittelt wurde, die kurz nach der Impfung Probleme mit dem Bewegungsapparat bekamen (wie ich auch in meinem 1997 erschienenen Buch "What Vets Dont Tell You About Vaccines" [Was Tierärzte Ihnen nicht über Impfungen sagen] darlege).

    Lesen Sie mehr unter: http://www.zentrum-der-gesundheit.de/ia-impfung-von…l#ixzz2yJ1OIUIU

  • Vermiculite gebe ich auch kurweise.

    Die Tabletten gibt es aber nur in Holland. Unsere Apotheke hat es dort für mich bestellt.

    Besser ist es selbst in einer holländischen online Apotheke zu bestellen. Da kostet es nur die Hälfte :roll:

    Habe ich aber auch zu spät rausgefunden.

  • Unser Hund hatte aufgrund schwerer HD schon im Alter von 5 Jahren beginnende Arthrose in Ellbogen, Hüfte und Knien. Mittlerweile hat er schwere Arthrose in beiden Ellbogen, den Schultern, den Zehen, den Knien, den Hüften und Spondylose bis in die Schwanzwirbelsäule.

    Er war immer schon sehr gut bemuskelt, weil wir ihn schon immer angemessen viel bewegt haben. Die Rasse bringt das auch mit. Auch ist er "von Haus aus" sehr robust, auch da gibt es deutliche Unterschiede zwischen den Rassen, weshalb man ihm sein Leiden auch nur selten anmerkt, obwohl er sehr starke Schmerzen haben muss.

    Wir haben ihm Goldimplantate setzen lassen, was ihm sehr gut geholfen hat. Über die Herbst-/Wintermonate reicht das allerdings nicht, daher bekommt er ein Retard-Schmerzmittel. Das würde ich allerdings in dem Stadium, in dem sich deine Hündin befindet, noch nicht geben. Er hat wirklich starke Arthrose inkl. Absplitterungen und Verknöcherung und bekommt das Medikament auch erst seit einigen Monaten (das Krankheitsbild besteht ja schon einige Jahre). Ich weiß nicht, wie du generell zu Medikamenten stehst, aber leichtere Schmerzmittel wie Rhimadyl wirken auch entzündungshemmend und werden auch gerne mal in größeren Abständen als "Kur" gegeben, wenn die Schmerzen gerade sehr stark sind, also nur etwa 7 Tage und nicht dauerhaft.
    Außerdem ist Physiotherapie sehr gut. Dort kann man auch Übungen lernen, die man dann zu Hause selbst weiterführt. Du kannst dir dort vor allem auch zeigen lassen, wie du die Muskulatur deines Hundes durch Massagen und Dehnübungen lockern kannst. Das klingt lapidar, bewirkt aber sehr viel. Durch die Schmerzen verspannt dein Hund, weil er eine Schonhaltung einnimmt und das führt dann wiederum zu stärkeren Schmerzen durch voranschreitende Arthose. Ein Teufelskreis, der den Prozess beschleunigt. Durch die regelmäßige Lockerung der Muskulatur kann man schon etwas machen.
    Außerdem gibt es Futterzusätze, die die Gelenke unterstützen (beispielsweise Carnicox).
    Ansonsten solltest du darauf achten, wie der TA ja schon gesagt hat, dass sie so wenig wie möglich springt (z.B. aus dem Auto, vom Bett,...) und wenig Treppen läuft. Es gibt auch Geschirre mit Griff, womit man den Hund stützen kann, das federt schon sehr viel Druck ab und ist bei großen Hunden eine gute Alternative zum Tragen.

    Arthrose ist eben ein Prozess, den du leider nicht aufhalten kannst. Aber man kann ihn durch Verhaltensweisen und Therapien verlangsamen (oder wenn man es falsch macht eben auch beschleunigen). Das A und O dabei ist, einer schmerzbedingten Schonhaltung weitestgehend entgegenzuwirken, denn dadurch entstehen oft noch weitere Arthrosen in anderen Gelenken. Goldimplantate können helfen, müssen aber nicht. Uns war es der Versuch wert, da gehen die Meinungen auseinander.
    Ich würde versuchen, auch wenn es blöd klingt, mich nicht verrückt zu machen. Du kannst nichts daran ändern. Versuch, die Tipps hier irgendwie umzusetzen, evtl. Physiotherapie, um etwas dazu zu lernen und wenn die Schmerzen zu stark werden, "gönne" deiner Hündin Schmerzmittel für ein schmerzfreies Leben. Ich bin auch kein Fan von Medikamenten, aber mittlerweile denke ich, ich würde mit den Schmerzen auch nicht leben wollen und es ist schön, ihn laufen zu sehen wie einen jungen Hund mit Medikamenten. Wann die angesagt sind, merkt ihr schon selbst (man hat das im Gespür) oder lasst euch vom Tierarzt beraten.

  • Mein 5 jähriger Vierbeiner hat auch HD bedingt schon Athrose im Knie. Ich geb Teufelskralle und Grünlippmuschelpulver. Außerdem haben wir anfangs Zeel ausprobiert aber die hat er leider nicht vertragen. Ich bin dann auf Dona in Pulverformat umgestiegen und ich bin damit absolut zufrieden. Wir müssen seitdem auch keine Schmerzmittel mehr geben.
    Außerdem viel gleichmäßige Bewegung und jetzt wieder viiiiiiiiiel schwimmen :)

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