Daisy (14,5 J.) hat Krampfanfälle (mit Video) Hilfe gesucht

  • Neues Video von ca. 9:15 Uhr. Interessant wird es ab ca. 0:45 Minuten. So fängt das bei ihr an. Dieses Mal hat es nur so lange gedauert, wie man es auf dem Film sieht. Draußen war ich mit ihr das letzte Mal gestern und Brennesseln gibt es hier nicht.

    http://youtu.be/LfdWBP5RlTQ

  • Dieses Schütteln des Beins ist auch typisch, wenn was weh tut. Da versuchen manche Hunde, das was wehtut abzuschütteln. Aber es ist ja nicht immer das gleiche Bein, oder? Im ersten Video schien es vor allem vorne links zu sein, hier im linken Hinterbein, oder?

  • Es gibt unterschiedlich Epilepsieformen, auch wo nur einzelne Gliedmaßen zucken oder Kreislaufen, Schwanzjagen, Fliegenschnappen, Laforaepilepsie ( schau mal im Youtube), ob es das ist ....... schwer zu sagen.

    http://www.leveste.de/dalmaweb/epilepsie1.htm

    Wurden Mängel ausgeschlossen ( Magnesium, Natrium, Vit. B etc), Durchblutungsstörungen?
    Wurde der Rücken gründlich untersucht, eventuell Spondylose ...?

    Tritt es das ganze Jahr über auf?

    An deiner Stelle würde ich mal einen Facharzt (Neurologen) aufsuchen und das Video mitnehmen.
    Im höheren Alter würde ich immer nach einem sekundären Auslöser suchen!

    LG Sabine

  • Ich würde da auch nicht an einen epileptischen Anfall denken.

    Bei alten Hunden würde ich eher an den Rücken denken. Bei Wirbelsäulenproblemen oder auch einfach Blockaden im Rücken kann ein Missempfinden in den Pfoten auftreten.

    Ich würde evtl. ein Röntgenbild von der Wirbelsäule machen lassen.
    Dann würde ich den Hund mal einer Physiotherapeutin vorstellen, die eine Ausbildung in der Dorn-Methode hat. Sie kann mit den Händen Blockaden und Wirbelverschiebungen erfühlen und diese sanft wieder einrichten.

    Gibt es ansonsten einen zeitlichen Zusammenhang zu Impfungen, Wurmmitteln, Spot-On?
    Diese Mittel enthalten alle Nervengifte. Diese Gifte könnte man ausleiten lassen.

    Ich denke da z. B. an das Restless-Legs-Syndrom.

    Zitat

    Die Naturheilkunde sieht als Hauptursache des RLS die Giftstoff- und Schwermetallbelastungen im zentralen Nervensystem, an erster Stelle das hochgiftige Quecksilber. Es ist zum Beispiel in Amalgam-Zahnfüllungen und als Konservierungsmittel in vielen Impfstoffen enthalten.

    http://www.heilkundelexikon.de/index.php/Unruhige_Beine

    Beschreibung des RLS:

    Zitat


    Das Restless-Legs-Syndrom ist eine neurologische Erkrankung, die sich durch Missempfindungen in den Beinen und Bewegungsdrang äußert. Patientinnen und Patienten mit RLS beschreiben die Missempfindungen als kribbelndes, brennendes, stechendes, klopfendes oder brodelndes Gefühl in den Beinen, das zumeist in den Abendstunden auftritt. Mitunter können auch die Arme oder andere Körperteile betroffen sein. Begleitet werden diese Beschwerden von ständigem Bewegungsdrang.

    http://www.netdoktor.at/krankheit/rls-7689

  • Analdrüsen, Verstopfung oder irgendwas anderes Richtung A.... loch? War jetzt mein erster spontaner Gedanke.
    Sieht eher nach einem Schmerz aus, der nur phasenweise auftritt. Also nicht ständig da ist, sondern hier und da nur mal "anklopft". Sorry, kann's schlecht erklären, wie ichs meine

    Nach andauernd richtig Schmerzen sieht das für mich jedenfalls nicht aus. Wenn meine richtig Schmerzen haben, hole ich die mit einem Spieli nicht aus der Reserve. Da haben die dann gar keine Lust drauf. Beim Paul reichen schon starke Blähungen, um sterbenskrank im Körbchen zu liegen.
    Aber da ist wohl jeder Hund anders.

  • Für mich sieht es auch auf dem zweiten Video aus als ob die Füße jucken und zwicken.

    Epileptische Anfälle - auch fokale - sehen meiner Erfahrung nach anders aus. (Lebe mit einem Epi-Hund und hatte mal einen Pflegehund, der hatte fokale Anfälle bei denen er nur die Gliedmaßen krampfte).

    Viele Grüße
    Corinna

  • Rein von deinen Videos würde ich niemals an epileptische Anfälle denken. Wenn überhaupt an Muskelkrämpfe.

    Eher an Demenz und wenn ich die Augen sehe an evt. Blindheit, oder sich verschlechterndes Sehen...
    Alzheimer...so in die Richtung. und Schmerzen in den Beinen/Pfoten...

  • Ich versuche jetzt mal eure "Vorschläge" zu beantworten, der Reihe nach.

    Ich finde auch, dass es nach Schmerzen aussieht. Dagegen spricht allerdings, dass sie vorher auf ihrem Platz lag und gedöst hat. Außerdem ist es in unterschiedlichen Beinen gewesen. Und Daisy ist kein "Jammerlappen". Sie leidet lieber still und leise vor sich hin.

    Röntgenbilder vom Rücken (wg. Spondylose) und den Knien wurden erst im Februar 2014 gemacht. Spondylose hat sie etwas, aber nicht so doll, dass es sie beeinträchtigen würde. Das Röntgenbild hat sich die TÄ auch noch einmal angeschaut.
    Ob es das ganze Jahr über auftritt, kann ich noch nicht so sagen, da ich vorher kein Protokoll geführt habe. Werde ich aber jetzt machen.

    Impfung war letztes Jahr im September dran, Wurmkur ist letztes Jahr gemacht worden. Zeckenmittel gab es Anfang des Monats, das gleiche Mittel wie immer.

    Bei Analdrüsen-Problemen verhält Daisy sich anders.

    Blindheit kann ich auch ausschließen. Ich war letztes Jahr in der TiHo Hannover zur Augenuntersuchung und die TÄ hat etwas von altersbedingter Linsentrübung gesagt, die aber nicht schlimmer werden soll. Außerdem erkennt sie draußen die Krähen zum Jagen noch sehr gut :p

    Ich danke für eure Ideen, weil es mir auch hilft auf bestimmte Dinge zu achten, falls Daisy so etwas noch einmal hat, damit ich es dem Arzt besser beschreiben kann :heart:
    Morgen ist wieder Hundeschule und die Trainerin ist hauptberuflich TA-Helferin. Vielleicht kann sie mich an eine gute Klinik empfehlen.

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