Daisy (14,5 J.) hat Krampfanfälle (mit Video) Hilfe gesucht

  • Hallo,
    vielleicht kann mir jemand Hilfe und/oder Tipps geben, was ich tun kann.

    Sachverhalt schildere ich jetzt:
    Seit letztem Jahr hat Daisy (geb. 01.06.1999) Krampfanfälle. Die Aufnahme ist vom 17.06.2013. Mehr/andere Videos habe ich leider nicht.

    http://youtu.be/mnvmhr-tMrw

    Ich dachte erst, dass Daisy einen Muskelkrampf hätte. So wie wir Menschen manchmal nachts.

    Letzte Woche hatte sie auch einen "Anfall" und am Donnerstag, zwischen 13:30 Uhr und 17:30 Uhr auch wieder. Da war sie bei meinen Eltern. Inzwischen dauert so ein "Anfall" 15 Minuten.

    Typisch für diese Anfälle ich, dass Daisy ziellos durch die Gegend rennt, das Lecken an den Pfoten und das "Kratzen" mit dem Hinterbein (im Stehen kratzt sie sich dann die Flanke).

    Gestern war ich beim TA und habe ihr auch das Video gezeigt. Also wurde Blut abnommen, um Anaplasmose und Borrelliose auszuschließen. Heute kam der Anruf, dass es für diese Krankheiten keine Anzeichen gibt und auch die Leber- und Nierenwerte sind in Ordnung. Für eine Entzündung gibt es auch eine Anzeichen.

    Die TA hat dann vorgeschlagen ihr neuartige Anti-Epileptika zu geben, die nicht so auf die Niere schlagen. Das habe ich erstmal abgelehnt, da es keine eindeutige Diagnose gibt. Ich werde das ganze jetzt erstmal beobachten und ein "Anfall-Protokoll" führen.

    Hat noch jemand Tipps und Hinweise, was es sein könnte?

  • Für mich sieht das aus, als ob das "Störgefühl" von der linken vorderen Pfote ausgeht.
    (Das Kratzen hinten wäre demnach ne Übersprungshandlung.)

    Hat sie sich vielleicht (schon vor langer Zeit) da was ganz tief reingetreten? Das nun "anfallsartig" sticht/schmerzt? Nimm mal ein Kugelschreiberende/Kochlöffelende und drück Millimeter für Millimeter auf die Ballen. Wenn sie heftig zuckt hast du "was" gefunden.

    Oder hat sie da vielleicht eine Nervenentzündung?

    Oder ist was mit den Bändern/Sehnen, weil sie ja versucht durch das Abknicken der Pfote Entlastung zu schaffen?

    Das sind meine Ideen zu deiner Schilderung, KEINE Ferndiagnose, nur Brainstorming!
    Hoffentlich findet ihr bald was, damit sie sich nicht weiterhin quälen muss!
    Alles Gute!

  • Für mich sieht es so aus, als würde sie da was an der Pfote stören, wie ein Krampfanfall sieht das nicht aus, finde ich. Sie scheint ja Schmerzen zu haben.

    Wurde die Pfote mal geröntgt?

  • Ich kenne das Verhalten von meinem Rüden. Nur ging bei ihm die ganze Sache von der Hinterpfote aus. Rumrennen, hecheln, extremes Bearbeiten der betroffenden Hinterpfote. Was auch immer es war, es tauchte nur in 2 Wintern auf und seitdem haben wir wieder Ruhe. Was es auslöste, wurde nie rausgefunden.

  • Danke für die Tipps.

    Das wichtigste habe ich natürlich wieder vergessen :headbash:

    Beim letzten Mal, wo ich sie beobachtet habe, hatte sie es zuerst in der Vorderpfote wie auf dem Video und danach hat sie ihr Hinterbein immer weggestreckt, als ob sie einen Muskelkrampf hätte.

    Ich hatte in der Vergangenheit auch an der Vorderpfote gesucht und rumgedrückt, ob ich etwas finden kann. War aber leider nicht so.

  • Eventuell eine Durchblutungsstörung?
    Bei Bibo pumpt das Herz nicht genug Blut und sie hat teils Krämpfe, die allerdings anders aussehen. Wurde mal ihr Herz untersucht?

    Grüzzle Bibi


    Vom Handy

  • Im September 2013 wurde Daisy operiert und davor wurde sie untersucht und es war alles in Ordnung.
    Die "Anfälle" sind seit ca. einem Jahr.

  • Bei meinen sieht es fast exakt so aus, wenn die durch Brennnesseln gelaufen sind. Meine älteste Hündin will da auch schier irre werden - je älter, desto sensibler ist sie. Ich weiß schon, dass hier abends der Punk abgeht, wenn wir auf einer Weide gearbeitet haben, auf der Brennnesseln stehen. Die Biester kommen derzeit auch ganz frisch hoch, das ist die Zeit zu der sie ganz ekelhaft brennen. Und das dann meist weit nach dem Spaziergang, wenn Ruhe einkehrt. Nach ca. 10 bis 15 Minuten ist das Szenario vorbei und hat sich erledigt... Ich habe herausgefunden, dass man das homöopathisch eindämmen kann. Meine bekommen nachdem sie auf der Wiese mit dem Elendskraut waren Apis mellifera.

    Viele Grüße
    Corinna

  • Zitat

    Bei meinen sieht es fast exakt so aus, wenn die durch Brennnesseln gelaufen sind.

    Das gleiche dachte ich eben auch. Meine macht das auch, wenn ihr die Pfoten jucken / brennen. Beim ersten Mal bin ich auch erschrocken, weil sie im Liegen total heftig mit dem Hinterbein ausgeschlagen hat (sah aus wie Zuckungen). Sie rennt dann auch hektisch im Kreis und wird halb wahnsinnig und schüttelt im Laufen die Pfoten.
    Kam bisher dreimal vor, immer wenn wir an der gleichen Stelle laufen waren. Denke auch dass das bei uns Brennesseln waren (oder vielleicht Ameisenbisse?). Wie lange vorher war sie denn draußen? Bei uns hat dann geholfen, die Pfoten mit kaltem Wasser abzuspülen.

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