Hilfe und Rat gesucht
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MrsFrontAngel -
22. Januar 2014 um 23:24
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Bei der Welpenerziehung wirken kleine Maßregelungen wie z.B. Futterentzug oder ein Klaps auf die Seite oft Wunder. Der Jüngling braucht Orientierung - d.h. einen sorgsamen aber trotzdem souveränen Rudelführer.
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Hallo,
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Klaps auf die Seite? Futterentzug? Rudelführer?
Ich bin auch für klare Regeln und Grenzen im Umgang mit Hunden, aber einen Welpen in dem Alter kann man auch anders erziehen. In der Phase der Entwicklung schon körperlich zu werden ist absolut unnötig. Und Futterentzug bei einem Welpen geht mal überhaupt gar nicht. -
Futterentzug bei der Welpenerziehung?? Das ist jetzt nicht dein Ernst,, oder? Und ein "Rudelführer" verteilt auch keine Klapse - das hätte der nicht nötig !!
@TE, ich finde, du überschüttest deine Freundin mit Tipps und Erziehungshilfen - mach mal langsam, der Hund ist grad 4Monate alt. Natürlich sollten da schon die Weichen gestellt werden, aber ich fände es besser den beteiligten Menschen die Zeit zu geben, sich in ihrer neuen Rolle zurecht zu finden.
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Ähm, nicht böse Olafiana, aber würde ich als "Rudelführer" meiner Weiber das so machen hätte ich innerhalb kurzer Zeit von der einen Löcher und die andere würde wieder unter sich pinkeln bei jeder Ansprache und sich kaum trauen auch nur trinken zu gehen.
Sorry, aber "Klapse" und "Rudelführer" gibt es hier nicht, und daher erst Recht nicht bei einem Welpen/Junghund.
Wenn du unter "Futterentzug" das wieder-wegstecken des Leckerchens meinst - ok. Alles andere ist für mich indiskutabel. Was soll ein Hund, der nur innerhalb der ersten 1-2 Sekunden das Feedback auf seine Handlung beziehen kann durch den Ausfall von Mittag- oder Abendessen wegen eines nicht ausgeführten Rückrufes beim Gassi (z.B.) lernen? Das erschließt sich mir nicht.
Zum "Rudelführer":
Ich bin sehr geduldig im Erklären der vorherrschenden Regeln, erst wenn diese sicher sitzen wird bei Nichteinhalten auch gemaßregelt (natürlich im angemessenen Rahmen). Ich brauche auch nicht ständig den "Chef" raushängen lassen. Das ist mir schlicht und einfach zu anstrengend. Meine Hunde gehen vor mir durch die Tür, sie bekommen Futter bevor ich esse, ich habe noch nie einen Alphawurf "geübt", den "Schnauzgriff" kenne ich, wenn überhaupt mache ich das jedoch sehr sanft und nur mit der Intention den Blick abwenden zu lassen, meine Hunde dürfen mich zu allem möglichen auffordern, mir die Pfote oder den Kopf aufs Bein legen, schlafen mit mir in meinem Bett und liegen mit mir auf der Couch. Ich achte zwar auf Einhaltung der "Hausregeln", kann jedoch auch mal 5 gerade sein lassen.
Meine Hunde suchen aktiv den Kontakt mit mir, können sich zurücknehmen, vertrauen mir blind, selbst an Knochen darf ich während des Fressens. Sie haben bisher noch nicht ein Mal versucht, die Weltherrschaft an sich zu reißen. Ich BIN Chef, ich muss das nicht permanent raushängen lassen. Sie orientieren sich an mir, weil ich sie durch die für sie unbegreifliche Welt sicher führen kann und konsequent und berechenbar bin.
Lies mal das buch "Das andere Ende der Leine" - das ist meine Bibel.Danke für deine kritische Anmerkung Dächsin. Es kommt vielleicht etwas "schlimmer" rüber als es ist. Sie ist sehr unsicher und macht sich sehr viele Sorgen und Gedanken, dass der Ursel sich nicht so entwickeln könnte wie es "richtig " wäre, es ihm nicht gut ginge, er nicht normal sei. Das versuche ich ihr zu nehmen, indem ich ihr viel erkläre. Ich sage ihr auch, sie soll sich selbst die Zeit geben zu lernen und ein Gefühl für den Kleenen und seine Bedürfnisse zu entwickeln, das kommt ja nicht von heut auf morgen. Wenn "Probleme" auftauchen dann fragt sie mich und ich versuche zu helfen.
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Olafiana vielleicht solltest du dir die hier geposteten links auch mal durchlesen!
Mehr sag ich dazu gar nicht
Zur 'beißhemmung':
Mein wurm ist jetzt genau 7 monate alt.
Seit ca 1 1/2 monaten ist es deutlich besser (liegt bestimmt auch daran das diese boshaften kleinen spitzen babyzähne jetzt nicht mehr da sind)!
Natürlich beißt der knopf beim spielen manchmal noch fester, aber das ist eigentlich nur mehr wenn er aufgedreht ist. Ansonsten klappt's mittlerweile ganz gut.
Nachdem er leider keine hunde in seinem alter zum regelm spielen hatte, musste halt ich dafür herhalten. Die kattas mussten auch manchmal dran glauben, bei denen hat's würmchen aber ganz zackig gelernt das es recht unangenehme konsequenzen hatwenn man sich hinter einer ecke versteckt, um sie dann von hinten anzuspringen u in den schwanz zu beißen!
Natürlich was das für mich nicht wirklich angenehm wenn das kleine krokodil auf meiner hand herum gekaut hat. Va hat das nicht einfach rein gebissen u gespielt, das hat richtig fest gebissen! Also entweder gar nicht beissen, od so fest wie es nur konnte, ein mittelding gab's nicht!
War's zu fest hab ich gesagt 'aua' u die hand weg genommen. Das 'aua-quietschen' finde ich persönlich nicht sooo toll, weil ich ganz viele hunde kenne, die das erst richtig komisch finden (ja, erst erschrecken sie vielleicht kurz, aber dann is es witzig). Hat er zu fest gebissen hab ich ihm statt meiner hand ein spielzeug od stofftier hin gehalten (bzw ein bissl damit herum gewedelt damit's interessanter ist als wenn's einfach nur still da liegt). Trotzdem hab ich ihm immer u immer wieder meine hand zum spielen angeboten! Natürlich hätt ich sie auch einfach weg nehmen können u sagen 'mit der hand wird nicht gespielt', aber wie soll er lernen wie man's richtig macht, wenn ich ihm keine möglichkeit zu lernen gebe?! (Außerdem fand ich's immer total niedlich wenn der fussl an meinem finger geknabbert hat u dann damit weggehen wollte! Das er den nicht einfach so mitnehmrn kann wie irgendein spielzeug versteht er bis heute nicht wirklich
)
Momentan üben wir gerade 'nicht zwicken'.
Der kleine scheisser hat nämlich herausgefunden, das man ganz lustige geräusche macht, wenn er hinter einem geht, u von hinten in die oberschenkel zwickt - findet er total witzig wenn man dann 'aaahhh'-schreiend 'davon hüpft'. Das ich das weniger witzig finde (bist du blöd, das tut anständig weh!!), is ihm dank beton-ohren momentan leider grad herzlich wurscht.....Die sache mit dem futter, die der lg deiner freundin da aufführt finde ich auch eher bedenklich! Im grunde lernt der kleine damit ganz genau das was man eigentlich nicht will. 'Wenn ich esse werd ich geärgert, u wenn ich nicht knurre, lassen die mich nicht in ruh!'
Wieder ein bsp dafür, das man, nur weil man hunde hat/hatte, noch lang nicht unbedingt ahnung hat! (Sry, das musste raus)
Ich find's gut das sie jetzt doch mit dir zur hundeschule geht! Gar nicht unbedingt für den kleinen, sondern für sie selbst. Das du ihr bei der ganzen 'hunde-sache' hilfst u dich so drum bemühst find ich auch ganz, ganz
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Ähm, nicht böse Olafiana, aber würde ich als "Rudelführer" meiner Weiber das so machen hätte ich innerhalb kurzer Zeit von der einen Löcher und die andere würde wieder unter sich pinkeln bei jeder Ansprache und sich kaum trauen auch nur trinken zu gehen.
Sorry, aber "Klapse" und "Rudelführer" gibt es hier nicht, und daher erst Recht nicht bei einem Welpen/Junghund.
Wenn du unter "Futterentzug" das wieder-wegstecken des Leckerchens meinst - ok. Alles andere ist für mich indiskutabel. Was soll ein Hund, der nur innerhalb der ersten 1-2 Sekunden das Feedback auf seine Handlung beziehen kann durch den Ausfall von Mittag- oder Abendessen wegen eines nicht ausgeführten Rückrufes beim Gassi (z.B.) lernen? Das erschließt sich mir nicht.
Zum "Rudelführer":
Ich bin sehr geduldig im Erklären der vorherrschenden Regeln, erst wenn diese sicher sitzen wird bei Nichteinhalten auch gemaßregelt (natürlich im angemessenen Rahmen). Ich brauche auch nicht ständig den "Chef" raushängen lassen. Das ist mir schlicht und einfach zu anstrengend. Meine Hunde gehen vor mir durch die Tür, sie bekommen Futter bevor ich esse, ich habe noch nie einen Alphawurf "geübt", den "Schnauzgriff" kenne ich, wenn überhaupt mache ich das jedoch sehr sanft und nur mit der Intention den Blick abwenden zu lassen, meine Hunde dürfen mich zu allem möglichen auffordern, mir die Pfote oder den Kopf aufs Bein legen, schlafen mit mir in meinem Bett und liegen mit mir auf der Couch. Ich achte zwar auf Einhaltung der "Hausregeln", kann jedoch auch mal 5 gerade sein lassen.
Meine Hunde suchen aktiv den Kontakt mit mir, können sich zurücknehmen, vertrauen mir blind, selbst an Knochen darf ich während des Fressens. Sie haben bisher noch nicht ein Mal versucht, die Weltherrschaft an sich zu reißen. Ich BIN Chef, ich muss das nicht permanent raushängen lassen. Sie orientieren sich an mir, weil ich sie durch die für sie unbegreifliche Welt sicher führen kann und konsequent und berechenbar bin.
Lies mal das buch "Das andere Ende der Leine" - das ist meine Bibel. Das alles unterschreibe ich sofort, das ist auch meine Bibel! Und keiner meiner bisherigen Hunde hat mich je in Frage gestellt.....Danke für deine kritische Anmerkung Dächsin. Es kommt vielleicht etwas "schlimmer" rüber als es ist. Sie ist sehr unsicher und macht sich sehr viele Sorgen und Gedanken, dass der Ursel sich nicht so entwickeln könnte wie es "richtig " wäre, es ihm nicht gut ginge, er nicht normal sei. Das versuche ich ihr zu nehmen, indem ich ihr viel erkläre. Ich sage ihr auch, sie soll sich selbst die Zeit geben zu lernen und ein Gefühl für den Kleenen und seine Bedürfnisse zu entwickeln, das kommt ja nicht von heut auf morgen. Wenn "Probleme" auftauchen dann fragt sie mich und ich versuche zu helfen.
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Zitat
Bei der Welpenerziehung wirken kleine Maßregelungen wie z.B. Futterentzug oder ein Klaps auf die Seite oft Wunder. Der Jüngling braucht Orientierung - d.h. einen sorgsamen aber trotzdem souveränen Rudelführer.
Hilfe! Aber dieser Post passt genau zu Deinen anderen Beiträgen

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Danke dAlis für deine Erfahrungen und deinen Zuspruch.
Von mir bekommt der Knirps auch immer wieder die Hand zum Spielen und kauen, denn wie du schon sagst - wie soll er es sonst lernen?
Ich mache es ähnlich wie du, nur bekommt er von mir nicht sofort eine Alternative angeboten - ich sage "aua", nehme die Hand weg und das Spiel ist vorbei, zur Not stehe ich auf und gehe weg. Durch jahrelange Erfahrungen mit Katzen weiß ich auch, dass Hand-wegziehen "leicht"
semioptimal ist und mehr kaputt macht als stillhalten 
Aber die Versuche den Finger mitzunehmen stelle ich mir auch herzallerliebst vor
In den Oberschenkel zwicken hat der Zwerg auch schon raus, besonders beim Spazieren, wenn er nicht das bekommt was er gern hätte. Wenn meine Freundin mit ihrem Sohn (15) zusammen geht und der Wusel das bei ihm macht (der sich natürlich richtig schön aufregt) habe ich ihr den Tip gegeben: Hund wortlos oder mit "aua" anleinen, Abstand herstellen, Spiel vorbei. Laut ihrem Bericht nervt ihn das richtig, man kann ihm richtig ansehen wie ihn das fuchst
Aber nach ein paar Minuten ist das Thema erledigt und er kann wieder frei laufen, macht dann auch erstmal keine Anstalten mehr zu zwicken.
Ich glaube das hängt bei ihm mit hochdrehen zusammen. Wie wir ja alle wissen: Nach zu viel kommt doof.
Wenn ich mitgehe macht er das bei mir übrigens auch. Ich habe ihn bisher schlichtweg ignoriert, dann wurde es ihm auch schnell langweilig und er suchte sich was anderes - intensiv buddeln, flitzen wie blöde, die Omis ankläffen, oder das zwicken einfach bei Frauchen versuchen.ZitatWieder ein bsp dafür, das man, nur weil man hunde hat/hatte, noch lang nicht unbedingt ahnung hat! (Sry, das musste raus)
*unterschreib* Du sprichst mir aus der Seele. (Hab ich ihr auch schon gesagt
)Danke auch dir Dschinn, schön, dass es tatsächlich noch Leute gibt die das sehen wie ich.
Ich bezweifle nicht, dass es auch Hunde gibt die mit dieser Einstellung nichts anfangen können und tatsächlich eine andere brauchen, keine Frage. Hier zählt wohl wie so oft: Nicht jeder Hund ist gleich.@Olafina: Ich hätte gern noch deine Erklärung zum Futterentzug als "Maßregelung" gelesen. Das ist wirklich ernst gemeint, das interessiert mich wirklich! Man lernt ja nie aus. Gern auch per PN.
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'Achtung, eine Durchsage: Die 80er Jahre möchten gerne ihre Hundeerziehungsmethoden wieder haben. Kann sich die userin Olafina bitte am Kundentresen melden, um sie dort zurückgeben?'
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Heute war wieder HuSchu-Tag.
Das erste was mir auffiel, als ich den Knirps auf den Arm gedrückt bekam (2 Wochen nicht gesehen): So "knirpsig" ist der gar nicht mehr! Er hat schön zugenommen (hat jetzt geschätzte 7kg würde ich sagen), hat flauschigeres Fell bekommen und sieht im Ganzen nicht mehr so "fisselig" aus. Vor allem aber: Er roch sooooooooo gut!!!
Heute waren wir ganz nach Bitte mit neuem Halsband da - er findet's Mist
Beim Spielen hat er nicht mehr ständig gekläfft sondern richtig schön mit den anderen gespielt. 2x wurde das Spiel etwas ernster, sodass die Trainerin sich dazugestellt hat um eingreifen zu können. Das war jedoch nicht nötig, legte sich von selbst wieder. Gegen Ende der Stunde, so noch 10 verbliebene Minuten, wurde es ihm zu viel - er saß auf unseren Füßen, hielt alles mit seinen spitzen Zähnchen auf Abstand und verjagte alle, die nicht schnell genug waren. Nach ein paar Minuten war gut und er wollte und konnte wieder flitzen.
2x hab ich ihn während der Stunde (vom ernsten losgelöst) am HB vorsichtig festgehalten und erstmal runterkommen lassen, er versuchte dann nämlich ständig an mir hochzuspringen und machte Anstalten, mein Bein rammeln zu wollen (habe ich schlicht für Stress gehalten). Gegen Ende, kurz bevor wieder angeleint werden sollte, hielt er sich nur noch bei uns auf, spielen mochte er nicht mehr.Dafür wird das Kläffproblem zu Hause allerdings immer akuter - vor allem, weil der LG sich so überhaupt gar nicht an die Worte des Tierarztes geschweige denn meiner Freundin hält. Passanten, Grasbüschel, Herrchen, Frauchen, Sohnemann, Nachbarn - alles wird angekläfft. Reingehen nach dem Pieseln? Nö, kläffen, buddeln und hasch-mich-spielen. Draußen geht einer am Fenster vorbei? Kläffen. Mit Leine wäre das Problem schnell gelöst, aber... *roll*
Auch das Beißen wird wieder mehr und heftiger: Die Hände sind wieder ziemlich vermackt, auf die Füße geht der Wusel auch wieder. Von der Trainerin gab es deshalb heute den Tipp: Am Nackenfell packen und schimpfend auf den Boden befördern, nicht ultrasanft absetzen aber auch nicht werfen, nur so dass er merkt "das war doof". Anschließend soll er ignoriert werden. Ich weiß noch nicht was ich davon halten soll, habe ihr aber auch direkt gesagt, dass FALLS sie es so machen möchte, sie es emotionslos machen muss und niemals schütteln darf.
Ich bin kein Freund von Wattebäuschen, ein Hund darf auch mal körperlich merken, dass ich etwas blöd find, aber so? - Vor einem Moment
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