Beiträge von Dschinn

    Mein Malinois hatte sich einmal beim Einsteigen ins Auto eine Kralle abgebrochen, danach hat er das Zögern auf dem Weg zum Auto und nicht einsteigen wollen auch ganz extrem gezeigt. Ich habe ihm dann beim Aussteigen gezeigt, dass ich ein Stück Wurst in den Kofferraum gelegt habe (ihn dabei am Halsband festgehalten, ohne irgend welche Korrektur oder so) und bin mit ihm an der Leine 10 Meter vom Auto weggegangen, umgedreht (den Kofferraum habe ich vorerst offen gelassen) und ihn mit "wo ist die Wurst, nimm sie" zum Auto zurück geführt. Klar ist er rein gesprungen und hat die Wurst genommen. Das habe ich gleich 3 mal unmittelbar hinter einander so gemacht. Beim vierten Mal habe ich den Kofferraum geschlossen, bevor wir die 10 Meter weggegangen sind, sonst blieb alles gleich. Bei Spike hat sich die "schmerzhafte Vorahnung" schnell in "Erwartung auf die Wurst" gewandelt. Ich habe anschliessend sein ganzes Leben lang in unregelmässigen Abständen immer mal wieder beim Aussteigen ein Leckerchen ins Auto gelegt. Das mache ich seither übrigens mit allen Hunden so (auch als Ratschlag an meine Hundeschul Kunden), dass ich beim Aussteigen dem Hund zeige, dass ein Leckerchen im Auto auf ihn wartet.

    Ansonsten sollte nix dagegen sprechen, Einfuhr in die Schweiz ist deutlich unkomplizierter als Einfuhr nach D. Man kann den Welpen problemlos mit 8 oder 10 Wochen holen, braucht nur ein paar extra Formulare und 10 Minuten am Zoll für die Mehrwertsteuer.

    Das stimmt meines Wissens nicht!


    Ein Welpe darf erst in die Schweiz eingeführt werden, wenn er eine gültige Tollwut-Impfung hat, ein 8 - 10-wöchiger Welpe kann noch nicht gegen TW geimpft werden.

    Mit der Wartezeit nach der Impfung (ich glaube, mind. 3 Wochen) kann ein Welpe somit erst mit ca. 16 Wochen importiert werden. In diesem Alter ist er dann nochmals teurer, weil er alle Impfungen hat und beim Züchter noch "durchgefüttert" werden musste.

    In die Schweiz darf ein Welpe ab 8 Wochen OHNE Tollwutimpfung eingeführt werden, wenn der neue Besitzer auf dem offiziellen Formular bestätigt, dass der Welpe/Wurf/Mutterhündin aus einem TW-freien Gebiet stammt und KEINEN Kontakt mit Wildtieren hatte. Das Formular kann auf der Seite des BLV (Bundeamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen) heruntergeladen werden.

    Ich würde auch empfehlen, das "üben" auf dem Spaziergang sein zu lassen. Sie soll sich doch nach Hundeart mit der Umwelt beschäftigen dürfen und das geschieht beim Hund nun mal in erster Linie mit der Nase.


    Das Einzige, was ich in Eurer Situation an der Schleppleine trainieren würde, ist der Rückruf an der (noch nicht gespannten) Schleppleine. Wenn Lumi zu Dir kommt, belohn sie damit, dass sie SOFORT wieder dort weiter schnüffeln darf, von wo Du sie abgerufen hast! Richtige Belohnung ist für den Hund meistens genau das, was er in dem Moment am liebsten tun möchte! Also, sie schnüffelt, Du rufst sie aus so geringer Distanz, wie sie aktuell leisten kann, zu Dir und als Belohnung "schickst" Du sie gleich wieder zum schnüffeln dorthin zurück (mit einem entsprechenden Signal".

    @Syrus Das ist eine gute Idee - die werden im Raum Bern vielleicht eine gute Adresse kennen. Zürich sind ca 2h Autofahrt. Bern hat auch eine Klinik - weiss aber nicht ob die gut sind in dem Bereich. Man hört allgemein nicht nur gutes. Zürich wäre sicher nicht ideal momentan. Ich werd auf jeden Fall den Schall abwarten und dann in Zürich mal anrufen und nachfragen.


    Helfstyna Jaaaa, ich hoffe sehr, dass es nur das ist. Sie ist ja echt noch jung. Wobei die grossen Rassen ja schon zu Zysten und Co neigen sollen. Würdest du - wenn im Schall nichts zu sehen ist - kein Blutbild inkl. Hormoncheck machen lassen? Das wär jetzt mein Vorgehen gewesen. Solange es nicht bedrohlich ist, könnte man dann ja abwarten. Und gegebenenfalls etwas unterstützen.

    Die Kleintierpraxis Witschi in Münchenbuchsee ist auch gut bei Reproduktionsmedizin.

    Hast Du schon mal probiert, ob Du ihn mit seinem Kauteil vom Körbchen weg zu Dir rufen kannst und er Dir das Teil bringt (wie apportieren)? Mein Malinois war auch gestresst, wenn ich ihm ganz ausnahmsweise in seinem Bettchen etwas wegnehmen wollte/musste. Er hat es zwar zugelassen, aber mit deutlichen Stresszeichen. Wenn ich ihn jedoch zu mir gerufen habe "bring mir das Teil", dann hat das wunderbar geklappt und wir haben es als Apportierübung gehandhabt. Da gab es nicht das kleinste Stressanzeichen, Spike hat es mir genau so freudig gebracht wie sein Spielzeug oder das Apportierholz und das "Ausgeben" des Kauteils habe ich genau so freudig gelobt und belohnt.


    Und sonst würde ich ihm auch nur noch Kausachen geben, welche er gefahrlos bis zu Ende essen und schlucken kann.

    "Ein Nachbar hatte übrigens die Variante mit Box - und sein Hund hat die Theorie nicht verstanden und munter reingepinkelt. Und war morgens beim Aufwachen dann durchfeuchtet und „duftend“." = Da hat nicht der Hund die Theorie nicht verstanden, sondern der Mensch hat nicht gehört, wenn der Welpe sich in der Box gemeldet hat! Der Welpe macht, wenn er muss, er kann die Schliessmuskeln nicht lang genug kontrollieren! Aaaaber, er wird kurz unruhig und statt dass er sich einfach vom Schlafplatz entfernt und Pipi macht (wie im Wurf beim Züchter), jammert er kurz, weil er sich nicht entfernen kann - und genau das ist der Moment, wo der Mensch aufstehen, Welpen unter den Arm und zum Pipi-machen raus tragen muss! Das ist die Theorie der Schlafbox!


    Meine Welpen haben in der Nacht alle in der geschlossenen Stoffbox neben meinem Bett geschlafen (oben offen) und nach drei Nächten haben alle durchgeschlafen. Mit ca. 15 Wochen habe ich die Box offen gelassen. Ich kann sie im Welpenalter zum Schlafen nicht ins Bett nehmen, weil ich sehr unruhig schlafe, 4 bis 5 mal auf die Toilette muss und dazu eine Apnoe-Maske trage. Von meinen beiden erwachsenen Rüden schläft der Ältere heute fast die ganze Nacht neben mir auf dem Bett, der jüngere jeweils nur kurze Zeit, ihm ist es zu warm.


    Mein Weisser Schweizer Schäferhund liebte es, kuschelig zu schlafen! Der hatte in der Box als Welpe (und dann sein Leben lang) diverse weiche Vetbets und ein IKEA-Stoffbett mit weichem Rand und grosse weiche IKEA-Stofftiere, welche er als Kuschelkissen benutzte.

    Sie wusste es NICHT vorher, dass die Hündin trächtig ist. Sondern hat es er st später bemerkt und dann alles getan was zu tun ist. (Impfungen, Untersuchungen usw).

    Na ja, sie wusste aber zum Beispiel, dass es der 65. Trächtigkeitstag war, da muss doch das Datum des Deckaktes bekannt gewesen oder von den Vorbesitzern mitgeteilt worden sein, oder?

    Bei all den guten Ratschlägen betreffend Rückzugsort aufbauen finde ich es mindestens genau so wichtig oder sogar noch wichtiger, dass der Hund GAR NIE vom Krabbelkind genervt werden kann! Das heisst, IMMER vollste Konzentration auf Kind und Hund und beim geringsten Stress- oder Beschwichtigungssignal von Rosie (Kopf abwenden, Lefzen lecken, Augen zusammen kneifen, sich verkrampfen usw.) sofort (lieber noch vor diesen Signalen!) das Kleinkind "umlenken" oder sanft wegnehmen! Ich habe unserem Sohn damals immer gesagt "Andy (unser Collie) möchte das nicht". Andy war sehr wesenssicher, hatte aber vor unserem Sohn nie Kontakt mit Kleinkindern. Der Hund war knapp drei, als unser Sohn geboren wurde.


    Zusätzlich habe ich vor der Schlafzimmertür ein Kindergitter montiert und ein grosses Frottéetuch darüber gehängt und dem Hund gezeigt, dass er da drüber springen darf. Wenn das Gitter nicht zugedeckt war, war drüber springen verboten (habe ich gezielt mit positiver Bestärkung trainiert). Mit der Zeit ist Andy von selber aufgestanden und über das Gitter gesprungen, wenn Reto sehr aktiv im Wohnzimmer unterwegs war, noch bevor er irgendwie gestresst war und der Kleine ihn gar nicht beachtet hatte. Andy ist so immer souveräner mit Reto umgegangen, hat ihn oftmals (wenn ich neben den beiden am Boden hockte) vom Kleinen streicheln lassen und hat ihm auch mal ein Spielzeug "angeboten".


    Alleine gelassen habe ich die beiden NIE!