Kastration ja oder nein.

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    Hallo,danke für die interessanten Antworten... :gut:
    Ich denke ich lass das Kastrieren jetzt erstmal ruhn und hole mir erstmal zwei weitere Meinungen bei 2 Tierärzten meines Vertrauens ein.Hier auf dem Dorf kastrieren sie ja schon mit 5 Monaten,dass hab ich gerade erfahren und das ist doch nicht normal :headbash:
    Werde sie also wenn überhaupt nur in der Stadt kastrieren lassen.Aber so hole ich mir lieber nochmal Ratschläge ein.Lieben Dank Lilly


    Hast Du keine eigene Meinung dazu? Verhältst Du Dich so, wie die Ärzte es empfehlen??? Und was hat das Ganze mit dem Dorf oder Stadt zu tun? Die Argumente sind die Gleichen.

  • Zitat

    Jejejei, jetzt wirds aber heftig. Komm übertreib nicht, den meisten älteren Frauen ohne gehts blendend und sind froh, dass das Ding nicht mehr auf die Blase drückt.

    Und wegen den Hormonen, Bewegung, ich sag nur Bewegung, ist nix Bewegung, ist nix Muskeln, ist Bewegungsapparat instabil. Ist zuviel Futter, Hund wird fett.

    Man kann auch echt alles auf Kastration und Hormone schieben. :roll:

    Du bist nicht wirklich informiert. Ich kenne genug Hunde, die zunehmen, trotz reduzierter Fütterung und mehr Bewegung. Selbst hier im Forum findest Du viele Hunde.
    Genauso viele Fälle von Muskelabbau.

    Zitat

    Du, ne Kastra ist sauteuer, glaubst du wirklich der HF macht sich die Überlegung leicht bei den Kosten?

    Ja, glaube ich.

  • Wieso muss das eigentlich sein, dass die TS sich nicht bei ihren Tierärzten informieren darf und deswegen gleich als meinungsloses Wesen tituliert wird?

    Wenn ich jeden Internethype glauben würde, dann wären meine Hunde und ich schon lange tot.

    Information ist ja gut und schön, aber wie respektlos ist es, jemanden so niederzumachen (vermeindlich subtil und nur als Frage natürlich.... :hust: )

    Ich finde es völlig legitim, mit den neuen Infos zu noch zwei TÄ zu gehen, zu fragen und dort zu diskutieren und zB auch zu sagen, was man gelesen hat. Weder sind alle Tierärzte Monster die nur geldgeil sind, noch sind alle Menschen dumm und willenlos, die nicht die Meinung gewisser Foris hier haben.

  • Zitat

    Wieso muss das eigentlich sein, dass die TS sich nicht bei ihren Tierärzten informieren darf und deswegen gleich als meinungsloses Wesen tituliert wird?

    Darf sie doch. Man kann nur nicht erwarten, dass ein Tierarzt wirklich umfassend über die Folgen aufklärt.

    Es gibt zwei Arten, sich über die Kastration zu informieren.
    Der eine möchte möglichst viel wissen, um sich besser entscheiden zu können.
    Der andere möchte möglichst viele Meinungen, bis die passende dabei ist.

  • Meine Hündinnen wurden alle im zunehmenden Alter kastriert. Sie sind nie fett geworden, weil ich mit Bedacht gefüttert habe. Futtermenge habe ich immer entsprechend angepasst.

    Mein Frauenarzt hat einmal zu mir gesagt: "Man wird nicht durch die fehlenden Hormone fett, sondern durch das, was man sich oben hinein schiebt."

    Dieses ewige madig machen der Kastration finde ich persönlich nicht gut. Manche Hündinnen leben ohne Läufigkeiten und Scheinschwangerschaften wesentlich gesünder.

    Man sollte den Hundehalter selbst entscheiden lassen; ist ja sein Hund.

  • Zitat

    Darf sie doch. Man kann nur nicht erwarten, dass ein Tierarzt wirklich umfassend über die Folgen aufklärt.

    Es gibt zwei Arten, sich über die Kastration zu informieren.
    Der eine möchte möglichst viel wissen, um sich besser entscheiden zu können.
    Der andere möchte möglichst viele Meinungen, bis die passende dabei ist.

    Und der Weg in diese informierte Entscheidung ist sicherlich nicht der, sich ausschließlich auf ein Forum zu verlassen. Denn hier schreiben häufig die glühenden Kastrationsgegner auf sehr emotionaler Ebene. Daher ist es sicherlich nicht falsch, sich auch anderweitig zu informieren, ohne dass man einem Ratsuchenden gleich unterstellen muss, er warte "auf den passenden Ratschlag" oder Menschen mit anderen Meinungen dazu als nicht "umfassend kompetent" hinzustellen.

    Kastration ist sicherlich ein Thema, das die Geister scheidet und leicht ist eine Entscheidung nicht. Aber in eine persönliche Entscheidung spielen viele Faktoren hinein, die man schablonenhaft nicht erfassen kann.

  • Also ich muss mich nochmal äußern:
    Ich habe tagelang das Internet zu diesem Thema durchsucht,zig tausende teils wiedersprüchliche Meinungen gelesen.Deshalb habe ich ja diesen Thread eröffnet.(Bubuka)
    Ich finde es nicht richtig zu glauben ich will mich nicht damit auseinandersetzen.Mein Hund ist mein ein und alles.@woodyfan:Ich habe eine eigene Meinung,ja,aber ich warte nicht,dass diese bestätigt wird,sondern ich wünsche mir Erfahrungsberichte um entweder umzudenken oder sie zu festigen.Was ist so schlimm daran?
    Ist doch besser als evtl. einen Fehler zu machen oder?
    Ich würde sie in der Stadt kastrieren lassen,weil ich dort noch vor 2 Jahren gewohnt habe und die Strecke wegen dem Wohl meines Hundes auch zurücklegen würde.ich beschäftige mich mit dem Thema
    Bubuka.
    Meine TÄ hier sagt,dass sie sie noch vor der ersten Läufigkeit kastrieren will.
    Wäre ich der festen gleichen Meinung,hätte ich hier nicht um Erfahrungsberichte gebeten

  • alle hunde (m/w) in unserer famile (die lebenden und toten-13 inzwischen) waren/sind kastriert. keiner war/ist fett (wenn, dann hatten die vorher auch schon gewichtsprobleme). eine deutliche wesensveränderung gab es auch nicht. inkontinent wurde nur eine große hündin, war aber in griff zu bekommen. diese hündin litt auch sehr stark unter der läufigkeit.
    die nicht mehr lebenden hunde sind, bis auf die eine hündin (hd) alle gesund alt geworden. nichts mit kreuzbandris und co.

    das ist meine erfahrung in sachen kastration. meine verstorbende hündin bekam nur die eierstöcke raus und meine jetzige hündin wird nach der 2. läufigkeit kastriert. aber auch nur die eierstöcke raus.

    und im tierschutzgesetz steht, dass zur verhinderung einer ungewollten trächtigkeit eine kastration zum unfruchtbarkeit machen erlaubt ist. nu kann es jeder so für sich auslegen wie er möchte. die einen sehen nun, dass es keine ungewollte trächtigkeiten beim hund gibt (anders bei katzen) und andere sehen die ungewollte trächtigkeit.

  • mal ehrlich@bubuka das ewige Rumgehacke auf "den Tierärzten" nervt, das sind mitnichten alles geldgeile Monster, denn dann würden sie das lange Studium und hinterher rhäufig Assisentenzeit für nen Lohn der lächerlich ist nicht auf sich nehmen ganz zu schweigen von den Arbeitszeiten ! Meine erste Adresse mich zu informieren ist mein Tierarzt ( und ich bin sehr froh das viele meiner Patienten miir als ihrer Ärztin ebenso vertrauen!) Sorry fürs OT aber das mußte mal raus!!

  • Zitat

    Wieso muss das eigentlich sein, dass die TS sich nicht bei ihren Tierärzten informieren darf und deswegen gleich als meinungsloses Wesen tituliert wird?

    Wenn ich jeden Internethype glauben würde, dann wären meine Hunde und ich schon lange tot.

    Information ist ja gut und schön, aber wie respektlos ist es, jemanden so niederzumachen (vermeindlich subtil und nur als Frage natürlich.... :hust: )

    Ich finde es völlig legitim, mit den neuen Infos zu noch zwei TÄ zu gehen, zu fragen und dort zu diskutieren und zB auch zu sagen, was man gelesen hat. Weder sind alle Tierärzte Monster die nur geldgeil sind, noch sind alle Menschen dumm und willenlos, die nicht die Meinung gewisser Foris hier haben.

    Hallo, Hummel, ich denke, Du hast mich angesprochen. Selbstverständlich bleibt es jedem User unbenommen,sich bei einem TA zu informieren, oder auch in einem Forum. Ich habe nach der Meinung der TS gefragt weil ich den Eindruck habe, dass sie diese hauptsächlich von den Empfehlungen der Ärzte abhängig macht. Das halte ich manchmal für fatal, weil bei vielen Tierärzten ganz klar der finanzielle Aspekt eine Rolle spielt. Das heißt nicht, falls Du mir das jetzt unterstellen möchtest, dass ich alle Tierärzte als " geldgeile Monster" betrachte, ich halte aber ein gewisses Mißtrauen für angebracht.

    Die Begriffe "dumm und willenlos" sind in der Diskussion hier auch nicht gefallen, Du wirst mir aber zustimmen, dass eine Kastration wohlüberlegt sein sollte, es ist ein einschneidener und nicht rückgängig zu machender Eingriff.

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