Kastration ja oder nein.
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Oha. Ich glaube das könnte ich mir nie verzeihen...
Nein, Lina bleibt wie sie ist. Klar kann sie krank werden und wegen Gebärmutterentzündung mache ich mir viele Gedanken, aber der allein der Gedanke, dass sie wegen einer OP sterben könnte, die nicht nötig gewesen wäre... Neee, da will ich gar nicht drüber nachdenken.
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Hallo,
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Paula bleibt auch wie sie ist, solange es nicht notwenig ist. Krebs und Tumore können sich überall entwickeln. In der Lunge, Niere, Leber u.s.w. Ja, wir können ja alles entfernen aus Angst
Dann ist Hundi eine leere Hülle, dann stopfen wir Hundi aus und legen Hundi auf Sofa
Hundi wird nie wieder krank
Und wir sind beruhigt 
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Ich meinte das mit der Pille zur Zyklusverlängerung auch mehr im Zusammenhang mit der Notwendigkeit der Periode bei Hunden und Frauen, weil es eben dazu gehört. Zudem wurde in Frage gestellt, dass Hündinnen unter der Läufigkeit leiden. Viele Frauen haben da nunmal auch keinen Bock drauf oder haben Schmerzen und nehmen die Pille im Langzeitzyklus, vielleicht auch leichtfertig, weil die Pille eben einen Eingriff in den Hormonhaushalt bedeutet. Bei Hündinnen ist die Möglichkeit halt rereversibel, aber nun denn...
Ich finde hier wird eben auch sehr durcheinander gewürfelt. Einerseits werden menschliche und hündische Organismen verglichen (z.B. Vorkommen und Funktion versch. "notwendiger" Hormone), im nächsten Moment werden aber diverse Unterschiede deutlich gemacht (z.B. Hündinnen "leiden" nicht unter der Läufigkeit)..
Ich glaube grundsätzlich hinkt der Vergleich zwischen Hündin und Frau, wie so häufig. Durch die Erfahrungen, die auch hier von pro und contra Seite geschildert werden, lässt sich bisher nur feststellen, dass wenige Kastraten gravierend darunter leiden und vice versa.. Jeder muss für sich entscheiden ob er seinen Hund dem Operationsrisiko aussetzt, denn sofern kein gesundheitlicher Grund für die Kastration vorliegt, geht es einzig und allein um den humanen Egoismus und die Bequemlichkeit des Hundehalters.
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Zitat
Guten Morgen an alle,
wollte nur sagen,dass meine Entscheidung gefallen ist:
Ich werde sie nicht kastrieren lassen und die erste Läufigkeit abwarten,wie sie damit zurechtkommt etc.
Wenn es schlimm wird wird sie kastriert,wenn nicht,dann nicht.
Diese feste Überzeugung wurde durch die meist Konstruktiven Antworten von euch noch unterstrichen.
Vielen Dank Lilly
Super das Du abwarten willst

Wegen Deinem Abwarten wie die erste Läufigkeit verläuft, erzähl ich Dir mal meine Geschichte....
bei meiner Hündin (mittlerweile 4 Jahre) war eigentlich von Anfang an klar, das sie, sollte kein medizinischer Grund vorliegen, definitiv nicht kastriert wird, denn ich bin kein Freund von Kastrationen, es sei denn sie sind wirklich (!) nötig.
Nun kam im Alter von 10 Monaten die erste Läufigkeit - ich sage Dir: HORROR!!! Erbrochen, gekrampft, gejammert, Durchfall, kaum was gefressen (über 1 Woche lang) - sie tat mir so unsagbar leid, meine Maus
Ich habe sie behandeln lassen durch meine langjährige, sehr kompetente THP. Nach kurzer Zeit ging es Jala auch besser, aber wirklich gut nicht und ich war einfach nur froh, als die Zeit vorbei war....Nun stand ich vor der Frage: was tun? Ich war ganz ganz knapp davor, einen Op-Termin auszumachen!
Ich wollte weder ihr noch mir sowas nochmal antun - dann lieber kastrieren!Ich habe mich sehr lange mit Jalas Züchterin, mit meinem kastrationskritischen schulmed. TA und mit der besagten THP unterhalten.
Alle rieten mir dazu, noch eine Läufigkeit abzuwarten - denn oft braucht der Körper einfach eine kleine Weile um mit dem ganzen "Hormondurcheinander" klarzukommen...
Ich habe lange mit mir gerungen und mich schließlich zum abwarten entschieden - und glaub mir, ich hatte echt Angst vor der nächsten Läufigkeit.
Sie kam dann und siehe da - Jala ging es deutlich besser - die ersten 3 Tage ein bisschen gejammert, 2x gebrochen, fast normal gefressen, ansonsten alles gut.
Die 3. Läufigkeit merkte ich fast gar nicht mehr - 2 Tage ein bisschen gejammere, GsD kein brechen, kein Durchfall, gut gefressen.
Mittlerweile hat sie noch 2 weitere hinter sich und wenn sie nicht bluten würde, würde ich sie nicht bemerken

Ich bin froh, das ich mich fürs Warten entschieden habe.
Jedoch: es kommt selbstverständlich immer auf das Individuum an - natürlich kann man nicht empfehlen, immer abzuwarten wenn sich die Hündin quält.
Aber vielleicht doch auch auf sein Bauchgefühl, auf Ratschläge von Vertrauenspersonen hören
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