Kastration ja oder nein.

  • Zitat

    Jejejei, jetzt wirds aber heftig. Komm übertreib nicht, den meisten älteren Frauen ohne gehts blendend und sind froh, dass das Ding nicht mehr auf die Blase drückt.

    Und wegen den Hormonen, Bewegung, ich sag nur Bewegung, ist nix Bewegung, ist nix Muskeln, ist Bewegungsapparat instabil. Ist zuviel Futter, Hund wird fett.

    Man kann auch echt alles auf Kastration und Hormone schieben. :roll:

    Seltsam... Ich hab bei nem Frauenarzt gearbeitet und da sah es anders aus.
    Mal abgesehen das sich die Leute die Gebärmutter nicht zum Spaß entfernen lassen.

    Oder war das wieder einer deiner skurrilen Witze?

  • Zitat

    Na geh , Schopenhauer .

    Soll dies leicht ein Ansatz einer Befürwortung der Kastra bedeuten , weil Frau die Pille nimmt , einige auch nicht :smile:

    Ich weis ja nicht wie du es siehst , aber Kastrate haben durch die Kastra auf alle Fälle , viel mehr an Stress . Den sie werden von jedem anderen Hund belästigt/bedrängt , da sie geschlechtlich nicht mehr zugeordnet werden können .
    Ich weis auch nicht , wie viele der Kastra Besitzer/Befürworter eine Freude haben/hätten , wenn der Hund dann Inkontinent ist . Jetzt mal ganz davon abgesehen , das sicher nicht alle sich solch einen Hund dann behalten .


    LG .

    Quatsch, ich kenne so viele Kastrate, hab selber zwei, und ich garantiere dir, keiner ist fett, inkontinent, wird deswegen aufgeritten, belästigt oder sonstwas. Wer behauptet immer sowas? Kastraten haben nicht mehr oder weniger Stress, werden in der Regel älter, so wie die Eunuchen auch.

    Ich garantiere dir, 50 Hunde und du wirst nicht feststellen, wer kastriert ist. Natürlich kann sich das Verhalten ändern.

    Aber letztendlich muss das jeder für sich und seinen Hund entscheiden. Und zwar ganz für sich. Es gibt Risiken, die man nie außer acht lassen darf. Und glücklichweise gibt es für Rüden den Suprelorinchip, wo man es testen kann. Für die Hündin ist er leider noch nicht zugelassen.

  • Zitat

    Seltsam... Ich hab bei nem Frauenarzt gearbeitet und da sah es anders aus.
    Mal abgesehen das sich die Leute die Gebärmutter nicht zum Spaß entfernen lassen.

    Oder war das wieder einer deiner skurrilen Witze?

    Ich mache keine skurilen Witze, aber ab und an bin ich sarkastisch oder ironisch. Und das hier ist ernst.

    Ich kann euch ja die Geschichte von der armen Hündin erzählen, die werfen musste, leider bekam sie Mammatumore, beide Milchleisten raus. Kein Einzelfall. Von kastrierten Hündinnen kenne ich es nicht.

    Mir ist es doch egal, ob wer wann kastriert oder nicht, es ist eine persönliche Entscheidung, und die hat man schlichtweg zu respektieren.

  • Wenn man seinen Hund unbedingt kastrieren lassen will, dann soll man es tun. Ich sehe keinen Sinn darin einen Hund eine OP unterziehen lassen zu müssen, nur weil er eventuell und ganz vielleicht Mammatumore entwickeln könnte (daran sind unsere intakten Hunde nicht erkrankt) oder eine Gebärmutterentzündung haben könnten (kam bei einer unserer Hündinnen tatsächlich im sehr hohem Alter vor). Ich muss genauso damit rechnen, dass mein Hund eine andere Art Krebs entwickelt, eine Herzschwäche hat, oder sonstige Erkrankungen bekommen kann. Es ist nunmal ein Lebewesen.

    Ich habe hier einen intakten Rüden, der bald 8 Jahre alt wird. Bisher hat er weder Welpen gezeugt (bzgl unkontrollierter Vermehrung), noch irgendwelche Erkrankungen gehabt, die damit zusammen hängen das er seine Bömmel noch hat. Sollte es irgendwann mal dazu kommen das er eine Krankheit entwickelt, bei der ein Weiterleben von ihm davon abhängt ob er die Bömmel noch hat oder nicht, dann kommen sie halt ab. Aber auch nur dann.

    Meine Hündin ist kastriert. Leider hatte ich kein Mitspracherecht dadrin, da ich sie erst sehr viel später bekommen habe. Sie reagiert sehr schnell mit Blasenprobleme auf gewisse Witterungsgeschichten. Ob es mit der Kastration zusammen hängt, oder sie generell dazu neigt, weiß ich nicht. Sie wird bestiegen, sie besteigt.

    Zitat

    Ja, aber es ist die Doppelmoral die nervt. Einerseits sich gegen Kastration wehren und ggf. die Pille schlucken.


    Ich suche die Doppelmoral in diesem Vergleich. Kastration ist irreversibel, die Pille in der Regel nicht. Die Frauen nehmen die Pille aus eigenem Willen ein, die Hündin wird nicht nach der Meinung gefragt (in beiden Fällen nicht). Die Pille ist ein Medikament, das andere eine Operation. Wo ist da die Doppelmoral?

  • Zitat

    Quatsch, ich kenne so viele Kastrate, hab selber zwei, und ich garantiere dir, keiner ist fett, inkontinent, wird deswegen aufgeritten, belästigt oder sonstwas. Wer behauptet immer sowas? Kastraten haben nicht mehr oder weniger Stress, werden in der Regel älter, so wie die Eunuchen auch.

    Ich garantiere dir, 50 Hunde und du wirst nicht feststellen, wer kastriert ist. Natürlich kann sich das Verhalten ändern.

    Aber letztendlich muss das jeder für sich und seinen Hund entscheiden. Und zwar ganz für sich. Es gibt Risiken, die man nie außer acht lassen darf. Und glücklichweise gibt es für Rüden den Suprelorinchip, wo man es testen kann. Für die Hündin ist er leider noch nicht zugelassen.

    Schopenhauer, Deine Erfahrungen kann ich absolut nicht bestätigen! Ich habe zwei Tierschutzhunde, der ältere, Woody, wurde leider sehr früh kastriert, vermutlich vor Erreichung des ersten Lebensjahres. Zazi ist noch intakt und wird es auch bleiben. Woody wurde immer schon extrem von intakten Rüden bedrängt, was in den ersten Jahren schon sehr stressig war. Als Halter waren wir immer gefordert, ihn im schlimmsten Fall zu "befreien", weil er in Panik einfach weglief, um den Rüden zu entkommen. Das war teilweise schwierig, wir mußten generell Hundewiesen, Freilaufgebiete etc. meiden. Inzwischen, mit fast 12 Jahren, ist er deutlich souveräner und knurrt sich die penetranten Schnüffler selber weg.

    Zazi verhält sich ganz anders, ich finde, einfach wie ein Rüde! Er liebt Hundedamen über alles, da gibt es überhaupt keine Probleme. Rüden gegenüber nähert er sich vorsichtig, kurzes Schnuppern, und das wars! Finde ich sehr angenehm, deswegen wird Zazi auf keinen Fall kastriert. Unsere Tierärztin ist ebenfalls keine Befürworterin wahllosen Kastrierens, wozu eigentlich auch? Worin liegt denn der Vorteil... ist mir immer noch nicht so ganz klar geworden.

  • woodyfan

    dann liegt das aber eher an den Charakteren deiner zwei Rüden als an der Kastration.

    Jordan ist mit 15 Monaten kastriert worden und er ist ein Rüde durch und durch mit allen Konsequenzen. Und ja er mag auch Mädchen und die ihn. Er ist so souverän in seiner Rüdenausstrahlung das andere Rüden immer einen Bogen um ihn machen. Da kommt gar keine Diskussion auf. Jordan ist der King.

    Und ich kenn einige Rüden die es genauso halten trotz Kastration.

    Also bitte nicht immer alles verallgemeinern was als persönliche Erfahrung gilt.

  • Zitat

    woodyfan

    dann liegt das aber eher an den Charakteren deiner zwei Rüden als an der Kastration.

    Jordan ist mit 15 Monaten kastriert worden und er ist ein Rüde durch und durch mit allen Konsequenzen. Und ja er mag auch Mädchen und die ihn. Er ist so souverän in seiner Rüdenausstrahlung das andere Rüden immer einen Bogen um ihn machen. Da kommt gar keine Diskussion auf. Jordan ist der King.

    Und ich kenn einige Rüden die es genauso halten trotz Kastration.

    Also bitte nicht immer alles verallgemeinern was als persönliche Erfahrung gilt.


    Da bin ich anderer Meinung! Und damit stehe ich nicht allein da, das habe ich schon von etlichen Besitzern kastrierter, bzw. speziell früh kastrierter Rüden gehört. Im Übrigen erlaube ich mir, genau wie Du, hier meine Erfahrungen mitzuteilen! Ich hoffe, das ist für Dich akzeptabel.

  • Also, wahllos würde ich auch nie kastrieren und schon gar nicht zur Krebsvorsorge. Man muss immer den Hund und den Menschen sehen.

    Und wieso einen Rüden kastrieren, der keine Probleme macht? Meiner wurde aufgrund Hypersexualität kastriert und ist heute noch mehr Macho als manch nichtkastrierte Rüde.

    Ich habe mich schon immer gegen Frühkastration gewehrt, aber ich wehre mich auch dagegen die Kastration komplett zu verdammen. Ich habe nur gesagt, ein Hund kann kastriert werden, er muss nicht, und kann dennoch ein total netter Hund sein, bleiben oder werden.

  • Zitat

    Da bin ich anderer Meinung! Und damit stehe ich nicht allein da, das habe ich schon von etlichen Besitzern kastrierter, bzw. speziell früh kastrierter Rüden gehört. Im Übrigen erlaube ich mir, genau wie Du, hier meine Erfahrungen mitzuteilen! Ich hoffe, das ist für Dich akzeptabel.

    Das Problem ist, man hat keine Vergleichsmöglichkeit. Mit dem Chip schon, aber sonst nicht. Man weiß nicht, ob der Hund so oder so so geworden wäre oder nicht, da man keinen Vergleich hat. Es kann sein, dass das Verhalten an der Kastration liegt, muss aber nicht.

  • Ganz klar Nein. Die Hündin der Nachbarstochter (4 Jahre Alt) wurde gestern Kastriert und ist nicht wieder aufgewacht. Viel zu großes Risiko wegen der Bequemlichkeit des Menschen. Ich habe eh schon immer gesagt ohne gesundheitlichen Grund wird unsere auch nie kastriert.

    Gruß Tahlly

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