Nach Kastration von Hund angegriffen

  • Zitat

    Mein Hund, Rüde, wurde mit ca. 4 Jahren kastriert. Ich bereue es ebenfalls nicht!

    Du bereust es nicht, weil Du nicht in der Haut Deines Hundes steckst.

    Zitat

    Alles in allem sind seither auch die Hundekontakte entspannter. Leider kann ich das mit dem "vermöbeln" von Hündinnen bestätigen. Er hat einige Male von Mädels ziemlich was abbekommen. Seither ist er sehr passiv und richtet sich nach dem Verhalten der Hündin.

    Zitat

    Tatsache ist aber, dass meiner sich bei Rüden nahezu alles erlauben kann.

    Du machst Dir keine Gedanken darum, wie es für einen Rüden ist, wenn er von Hündinnen vermöbelt wird und von Rüden als Hündin oder Neutrum wahrgenommen wird.
    Für Dich ist alles toll. Für einen Rüden, der weiss, dass er ein Rüde ist, ist das sehr deprimierend. Er ist nicht mehr er selbst, aber weiss nicht, warum.

    Zitat

    Ich finde frühes, übereiltes kastrieren auch nicht richtig. Aber verteufelt die Leute doch nicht gleich :)

    Die wenigsten Hundehalter informieren sich wirklich. Die wenigsten Hundehalter haben einen wirklichen Grund für die Kastration.

  • Es stimmt, ich bin nicht im Körper meines Hundes. Auch ist mir sehr wohl bewusst, dass es für meinen Hund nicht toll war, von Hündinnen vermöbelt zu werden.
    Trotzdem: Ich kenne meinen Hund und seither ist alles entspannter und er steht längst nicht mehr so unter Strom, wie es früher war. Er ist seit er 9 Wochen ist bei mir und die Tatsache, dass er erst in spätem Alter kastriert wurde, müsste dir zeigen, dass ich nicht zu denen gehöre, die einfach "wild-drauf-hin-kastrieren-lassen".
    Du kannst sagen was du möchtest. Ich finde, jeder Tierhalter muss es ein stückweit selbst einschätzen können. Dass es immer Leute geben wird, denen es egal ist, oder die sich damit nicht auseinandersetzen, wirst du mit dem grundlegenden "verurteilen" auch nicht ändern können.

  • Es wäre doch schön mal wieder zum Thema zurück zu kommen.

    Diese ganzen Kastration Ja:Nein Diskussionen gibt es doch schon oft genug hier im Forum. Diese hier muss doch nicht auch noch eine werden. Zumal es hier einfach nicht darum geht. Sondern ob der Angriff der Hündin mit der Kastration zusammen hängen kann.

    Es stört mich, wenn da gleich ein Moralapostel angestiefelt kommt und alle missionieren will. Warum kann man das nicht einfach lassen?

  • Zitat

    Wenn einem der Hund lieb ist, dann informiert man sich natürlich ausreichend, bevor man eine falsche Entscheidung trifft.


    Find ich immer wieder toll, dass sich manche als "Arzt" und "Halter des beschriebenen Hundes" sehen möchten :lachtot: Hach, herrlich. Ohne die genaue Diagnose zu kennen, oder den ganzen Sachverhalt. Meine Güte :hilfe:

    Sorry...weiter im Text

  • Zitat

    Du machst Dir keine Gedanken darum, wie es für einen Rüden ist, wenn er von Hündinnen vermöbelt wird


    Mein nicht kastrierter Rüde wurde in seinem Leben erst einmal so richtig vermöbelt: Von einer Hündin. :) Und er hat die gesamte Umgebung zusammen gebrüllt, etwas was er bei einem Rüden niemals täte.

    Ich bin auch eher ein "Kastrationsgegner" wenn es keine medizinisch wichtige Gründe gibt (und Empfängnisverhütung, oder ähnliches sind für MICH keine medizinisch wichtige Gründe). Allerdings kenne ich hier weder den genauen Hintergrund noch den Hund. Und die Diskussion (die andernorts nun wirklich auch zu genüge geführt wird) ist hier überflüssig, weil sich eine bereits erfolgte Kastration nicht mehr rückgängig machen läßt.

    Also können wir beim Thema bleiben, das NICHT heißt Kastration Pro oder Contra, sondern um eine besorgte Hundehalterin, die nicht weiß auf was man das aktuelle Problem nun zurück führen kann. Und ich bleibe dabei: Es kann die Kastration an sich sein, es kann aber auch sein das es nicht daran gelegen hat. Immerhin war es bisher eine einmalige Sache und wer weiß was den Dobermann an dem Tag geritten hat. Meine Olle hat auch schon mal "schlechte Laune" und meckert den Kerl an wenn er sich zu oft im Körbchen bewegt. :ka:

    Ich würde es unter Passiert abspeichern und mit dem normalen Leben weiter machen.

  • Zitat

    Ach ja und nichts seltsames an so einer Aktion von einem Hund zu sehen ist schon komisch. sie hat vorher keinerlei Warnzeichen gegeben. nichts. Ist einfach hinter tamu her und hat ihn sich gepackt.

    Viele Hundehalter sind nicht in der Lage, die Warnsignale zu sehen.

    Ich kenne erfahrene Verhaltenstherapeuten, die selbst sagen, sie sehen vieles erst im Video in der Zeitlupe. Und mit Verhaltenstherapeuten meine ich jetzt nicht jemand, der gerade mal nen Gewerbeschein als Hundetrainer angemeldet hat, sondern Leute, die Tiermedizin studiert haben und die Weiterbildung zum Fachtierarzt für Verhaltenskunde bzw. die Weiterbildung für die Zusatzbezeichnung Verhaltenstherapie absolviert haben.

    Wenn also echte Fachleute, die darauf geschult sind, schon viele Warnsignale nicht sofort sehen - wie will das dann ein normaler Hundehalter?

    Ganz offensichtlich lag von Seiten des Dobermanns keine Beschädigungsabsicht vor. Sonst hätte dein Hund ganz sicher Löcher.

  • Hi Leute,
    Danke dass manche von euch versuchen es hier wirklich beim thema zu belassen. ich wollte euch mal auf dem laufenden halten.
    Tamu war beim Hundekurs super, anfangs hat er ein bissel Unsicherheit gegenüber den schwarzen großen Hunden gezeigt. Aber dies war nicht von langer dauer. :D zum Glück :D
    Auch sonst ist bei Hundebegegnungen nichts weiter passiert. Alles beim alten. Spielen, toben, schnüffeln.

    ABER gerade heute, war ich auf dem Feld spazieren. Und da ist uns ein Dobermann entgegengekommen, meine Freundin sagte dass sie ihn kennt und er verträglich ist.
    Also sind wir hin. nach dem ersten beschnuppern, was mein hund wirklich vorsichtig gemacht hat sollte getobt werden. und zack genau das selber wie beim letzten mal. der hat sich sofort Tamu gepackt. Die Besitzerin war aber super ist sofort dazwischen gegangen. Tamu hat dann bei uns Schutz gesucht.

    Der dobermann hat dann ausgiebig mit dem Vislar Junghund meiner Freundin gespielt, alles kein Problem. Trotzdem hat er tamu immer wieder fixiert und wollte auf ihn drauf. obwohl der bei uns stand und sich nicht gerührt hat. Die besitzerin und ich haben das aber immer gleich gesehen und ihn geblockt.

    Hilfe, was soll das???? ALso irgendwie scheint es ja ein Problem mit Dobermännern zu sein oder??? :hilfe: :hilfe: :hilfe:

  • Hi Leute,
    Danke dass manche von euch versuchen es hier wirklich beim thema zu belassen. ich wollte euch mal auf dem laufenden halten.
    Tamu war beim Hundekurs super, anfangs hat er ein bissel Unsicherheit gegenüber den schwarzen großen Hunden gezeigt. Aber dies war nicht von langer dauer. :D zum Glück :D
    Auch sonst ist bei Hundebegegnungen nichts weiter passiert. Alles beim alten. Spielen, toben, schnüffeln.

    ABER gerade heute, war ich auf dem Feld spazieren. Und da ist uns ein Dobermann entgegengekommen, meine Freundin sagte dass sie ihn kennt und er verträglich ist.
    Also sind wir hin. nach dem ersten beschnuppern, was mein hund wirklich vorsichtig gemacht hat sollte getobt werden. und zack genau das selber wie beim letzten mal. der hat sich sofort Tamu gepackt. Die Besitzerin war aber super ist sofort dazwischen gegangen. Tamu hat dann bei uns Schutz gesucht.

    Der dobermann hat dann ausgiebig mit dem Vislar Junghund meiner Freundin gespielt, alles kein Problem. Trotzdem hat er tamu immer wieder fixiert und wollte auf ihn drauf. obwohl der bei uns stand und sich nicht gerührt hat. Die besitzerin und ich haben das aber immer gleich gesehen und ihn geblockt.

    Hilfe, was soll das???? ALso irgendwie scheint es ja ein Problem mit Dobermännern zu sein oder??? :hilfe: :hilfe: :hilfe:

  • Einer meiner Dobes war 1,5 Jahre kastriert. Es war elendig blöde. Die Rüden haben ihn nicht ernst genommen, waren unhöflich, haben direkt versucht am Po zu schnüffeln, wollten aufreiten ect.. Er hat sofort reagiert und versucht sie ordentlich zu vermöbeln. Dasselbe mit den Hündinnen.
    Seit einigen Jahren ist die Kastra unnötig. Die Kommunikation wieder eindeutig. Er liebt alle Hündinnen und die Hündinnen ihn. Wenn sie ihn wegbeißen, bleibt er höflich. Die Rüden akzeptieren Größe und Souveränität meines Altrüden und sind entsprechend höflich.( Außer Labbirüden......die bitten irgentwie durch ihr rüpelhaftes Verhalten um Prügel). Bei den kastrierten Rüden mag er den ein oder anderen......die meisten nicht. Also ich kann das Verhalten meines unkastrierten Rüden wesentlich eindeutiger einschätzen und das Verhalten der anderen Hunde ihm gegenüber auch.

  • Mhh vllt liegts nur an der "Art" Hund. Meine sind zb sehr rüpelig udn grobmotirisch. Wenn daas einen Humd nicht passt, bzw es zu viel wird und er warnt (für uns kaum sichtbar) dann kloppend ie drauf. Vllt war es Tamu zu viel und er hat minimal gewarnt bzw aufgemuckt, der Dobi konnte das nicht auf sich sitzen lassen und ist draufgegangen?

    Beobachte das mal mit welcher Art Hund deiner besser klar kommt. Vllt liegt es daran.

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