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Beiträge von Frollein

    Ich finde nicht, dass es was mit "Liebe" zu tun hat, seine Hunde anzubellen. Das ist schlichtweg doof ?!

    Also, meinen Hund würde ich nicht anbellen. Bellen ist eine Sache, die bei Hunden keine klare Bedeutung hat.... kann bedeuten, dass der Hund aufgeregt ist, freudig, ungeduldig, genervt, gestresst.... usw.


    Ich habe mal aus "Spaß" als Milo noch Welpe/Junghund war, das "Lefzenziehen" ausprobiert, als Milo signalisierte, er möchte gerne das haben was auf meinem Teller ist. Das funktionierte uneinstudiert sofort. Sein Blick wandte sich ab und er akzeptierte, dass dieses "Futter" nicht seins ist.


    eigentlich total "lächerlich". Aber, wenn wir dann beim Essen saßen, hat mich Milo angesehen und sobald ich meine Lippe verzog, hat er sich getrollt.


    Warum etwas ändern, wenn es funktioniert. Ich lache zwar selbst über mich, weil ich es "lächerlich" finde, dass ich einen Hund immitierte und es manchmal auch noch tue. Aber, Milo schnallt es halt sofort. Ein anderer Hund würde vielleicht vor Lachen zusammenbrechen....


    Das ist aber auch das Einzige, das ich immitiere. Ansonsten bin ich Mensch (gut, der sich im Spiel mit dem Hund auch auf dem Boden herumkugelt und sich einfach auf das Hundespiel einlässt.... find ich super :-D )
    Aber sonst ist Milo Hund und ich Mensch/wir Menschen.


    Übertrieben finde ich am meisten, dass manche Hundebesitzer ihren Hund in Watte packen. Ich kann nachvollziehen, dass wenn man einen zierlichen, kleinen Hund hat, man natürlich mehr die Augen auf macht und es gibt mit Sicherheit mehr Gefahrenquellen, als für einen robusten, kernigen Hund. Die Art und Weise wie das jedoch kommuniziert wird....puh.... die Ängste der Menschen/Hundehalter spiegeln das Verhalten der Hunde wieder.... Hausgemachte Probleme. Dann wird der Hund hektisch hochgenommen und gestreichelt, weil es ja so schlimm ist, wenn ein anderer Hund in Sicht ist..... der ver-eidi-deidigte-Hund kläfft dann auf Halters Arm und er wird schön gestreichelt und betüddelt, weil ja die Welt so böse ist und generell alle anderen Hunde Bestien sind.


    Solche Menschen verstehe ich nicht....

    "Zumutbar" ist für mich Dauergekläffe überhaupt nicht.... aber auch nicht Getrampel von Kindern zur Schlafenszeit, Stundenlanges Gekreische durch Kinder im Flur, ständiges Türenknallen und cholerische Anfälle des Nachbarn jeden Abend, oder selbstmordgefährdende Musik auf voller Lautstärke über 10 Minuten :-D


    Ich finde, es kommt sehr darauf an, wie und wo man wohnt. Kläfft irgendwo draußen in den frühen Morgenstunden/späten Abendstunden ein Hund, dann kann ich das Fenster schließen und hör davon nichts mehr. Ist der Hund jedoch im Haus (Nachbarswohnung), dann schallt es unter Umständen durchs ganze Haus.


    Ich kenne Einige, die einen Hund haben und denen es auch wie mir wichtig ist, dass der Hund in der Wohnung nicht bellt. Und deren Hunde bellen auch nicht in der Wohnung.... klar steckt oftmals Training dahinter.


    Wenn ein Hund immer wieder über längere Zeit (also ein paar Minuten lang) in der Wohnung bellen würde, dann würde ich beim Nachbarn nachhalten und ihm verständlich machen, dass das die Mitmieter hören und es stört. Ich würde sogar mehrfach nachhalten, freundlich. Trägt das keine Früchte und ist der Nachbar uneinsichtig, dann ab zur Hausverwaltung. Da gibt es ein Lärmprotokoll, dann gibt es die Möglichkeit die anderen Mieter auf den Lärm anzusprechen, zu fragen, ob es sie ebenso stört und Unterschriften sammeln.


    Irgendwann ist der Hund dann halt weg, wenn der Halter es nicht in den Griff bekommt. Aber, so ist die Vereinbarung laut Mietvertrag. Solange sich kein Mitmieter über den Lärm des Hundes beschwert, ist der Hund geduldet. Mal Kläffen ja, Dauerkläffen, nein.....

    Ob Krähen, Eichhörnchen, Igel etc. bei uns gibt es eine "Auffangstation für Wildtiere" Das schließt ALLES mit ein außer Haustiere.


    Meine Freundin hat z. B. mal nen Igel gefunden, der sehr schwach war, oder verletzt war.... konnte sie nicht sagen. Sie brachte den Igel zur Auffangstation und die dort brachten dann den Igel zur Uni in München. Meine Freundin konnte dort anrufen und sich über den Stand der Dinge informieren. Die Uni kümmerte sich.


    Ich mag da etwas hart sein... Krähen sind in unserem Bezirk echt ne Plage... hacken die Felder auf und fressen die Sprösslinge, genauso wie die Saat... Dazu sind sie halt einfach in Massen vorhanden und attakieren Passanten... denen geht es mittlerweile einfach zu gut hier. Ich könnte ein verletzes Tier jedoch nicht einfach liegen lassen, obwohl es vielleicht der natürlichen Auslese zum Opfer gefallen ist....


    Gerade wir, als Hundehalter, treffen evtl. mal auf verletzte Tiere, weil wir uns viel in der Natur bewegen---- Wäre doch cool, wenn jeder zumindest ne Nummer im Handy gespeichert hätte, von einer Institution, die sich um solche Dinge kümmert.......

    Milo bekommt zwei Mahlzeiten am Tag. An Arbeitstagen bekommt Milo sein "Frühstück" gegen halb sechs morgens und sein "Abendessen" gegen 19 - 21 Uhr (je nachdem, wann wir raus gehen am Abend und wie lange wir gehen.) Allerdings bekommt er etwas zum Kauen sobald wir das Haus verlassen.... also, ein- zwei "Snacks" zwischen den Mahlzeiten.


    Am WE und an freien Tagen kommt natürlich alles etwas durcheinander. Wie auch bei uns Menschen. Ich ess dann auch erst um 11 Frühstück, Hund bekommt manchmal erst was danach... manchmal steh ich am WE auch um 6 Uhr auf, aber Hund bekommt erst sehr viel später was...oder "frühstückt" mit mir zusammen.....



    Ich gucke sehr darauf, wann Energie für Milo da sein muss..... ist es ein Tag, an dem er wahnsinnig viel erlebt, von Freunden, Bekannten und evtl dren Hunden bespaßt und betüddelt wird, dann weiß ich das schon davor und somit bekommt er einige Zeit davor eine seiner Rationen mit etwas mehr Nährwert (Lachsöl, oder Eigelb z. B.) Denn er muss nur auf den richtigen Hund treffen, der auf seinem "Spiel-level" ist und schon könnte es 5 Std. am Stück abgehen...da braucht er natürlich Energie... genauso wie am Hundesee... zwei, drei Stunden dort am Toben und er braucht dann dazwischen mal ne handvoll von irgendetwas.... wie bei kleinen Kindern. :-P und natürlich viel Wasser.

    Hm, dann kommt man vielleicht auf den Vergleich von Schaden und Nutzen? Meine kastrierten Rüden sind noch nie in ihrem Leben einen anderen Hund angegangen. Also entweder es ist eine Sache der Erziehung, oder es geht tatsächlich darum, die Hormone des aggressiven Hundes zu drosseln. Eine Kastration ist wohl kein schädigender Eingriff, wenn man seinen Hund auch sonst zu verstehen weiß. :/

    Und dennoch gibt es genug Hunde, die trotz, Kastration Machos sind und alles versuchen unterzubuttern, oder Nicht-Kastraten, die von sich selbst aus das Weite suchen, sobald ein anderer Rüde den Platzhirsch macht.


    Es gehört so viel Feingefühlt dazu, weshalb man einen Hund nun kastrieren sollte.... Milo wurde auch kastriert. Nach gründlicher Abwägung. Dennoch ist er im Spiel manchmal so hyper, dass er sich nicht anders zu helfen weiß, als mit Aufreiten..... Er ist jetzt fast drei Jahre, er ist super erzogen....jedoch ist DAS einfach ein leichtes Thema. Aber, das Thema hätte man auch niemals weg-kastrieren können. Das ist sein Terrier-hyper-Nervenkostüm, was halt alle paar Wochen mal für 10 Minuten durchblitzt. Und selbst nach drei Jahren haben wir keinen Weg gefunden, ihn durch "Spiel-Stress" mit jungen Hunden es klar zu machen, dass er nicht aufreiten soll. Das läuft bei 10 Junghunden so, dass er mehr desinteressiert ist, alsalles Andere, aber bei DEM EINEN Junghund, da verliebt er sich...Sobald er sein Ebenbild aus Jugendtagen vor sich hat, kann ers anscheinend nicht anders handeln.... und ich für ihn nur bedingt.

    Mit ist ein Hund, der aufgeschlossen ist, definitiv lieber als einer, der andere Menschen/Hunde nicht mit dem Popo ansehen würde....


    Weil ICH so ein Mensch bin, der keinerlei Berührungsängste, keine Angst vor Konversation hat, offen auf Menschen zugeht und gerne als freundliches, aufgeschlossenes, humorvolles und gesellschaftliches Wesen wahrgenommen wird.


    Mir (und natürlich meinem Hund) gibt es viel wenn wir anderen Hunden begegnen und die Hunde dann miteinander herumtollen....wir Halter stehen dann an der Seite und es kommen wirklich nette Gespräche zu Stande. Mag es für Andere sonsens und oberflächlich sein, wenn man über das Alter, die Rasse, die Herkunft etc des Hundes quatscht (steht man länger, so kommen natürlich auch interessante Themen), so ist es für mich etwas wirkich Aufrichtiges, wenn man sich mit einem Lächeln verabschiedet und beim nächsten zufälligen Treff auch mit einem Lächeln begrüßt wird.


    Mit einem Hund, der mich von solchen für mich essentiellen Geschehen fernhalten würde, würde ich nicht glücklich werden......


    Natürlich ist es nich so, dass Milo andere anspringt, ob Mensch oder Hund, oder so.... er ist halt einfach freundlich und aufgeschlossen.

    Ich wiederhole: "In der Regel sind die AG jedoch nicht so mittellos, wie die AN, die sie beschäftigen".


    uuuuund: (und ich möchte damit nicht das Blaumachen rechtfertigen, bin ebenso Gegner, sofern es Alernativen gibt)


    Ich gehe nicht davon aus, dass jeder AG ein großes Unternehmen ist, noch denke ich, dass das Hobby Hund von einem AG mit finanziert werden muss.... ich hatte mal nen Kollegen, der Eishockey spielte und zudem Extrem-Ski fuhr..... der fiel öfter wegen Krankenhausaufenthalten aus, oder zumindest wurde er öfter krank geschrieben, weil er sich wieder irgendwas getan hat. Trotzdem war keiner sauer auf ihn, weil, und jetzt pass auf: Was er in seier Freizeit macht, welchen Leben er in seiner Freizeit lebt, ist seine Angelegenheit. Auch wenn das bedeutet, dass er mal hier mal da wegen ner Verletzung ausfällt, sein Bier. Dafür hat er 120% in der Arbeit gegeben, war einer der zuverlässigsten MA, sprang immer ein, wenn jemand Anderes ausfiel und blieb oft länger, um Anderen noch Arbeit abzunehmen.


    Ich finde, es gibt einen kleinen Unterschied, ob der Kollege mal ausfällt und dann so tut, als würde ihn alles nichts angehen, oder wenn er aufällt und dafür sonst sein Bestes gibt. Von wem hätte der AG mehr?


    Und wir reden immer noch, wie schon seit 43 Seiten, von Notfällen, an denen sich manche Leute für ihr Tier mal krank schreiben haben lassen und Notfälle passieren zum Glück nicht alle 10 Tage. Wie gesagt, ich würde den Gelben erst ausspielen, wenn alle, aber wirklich alle Stricke reißen, Plan A und Plan B nicht greifen, evtl. auch der Plan C nicht durchzuführen ist und mein AG absolutes Nichtverständnis für meine Situation hätte.

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