Hund + Arbeitstätig
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Zitat
Melly 1982, viel schlimmer als Vollberufstätiger einen Hund zu halten,welcher anständig ausgelastet wird,finde ich Menschen die sich einen Hund holen weil das so toll ins Bild passt.
Mann,Haus,Kinder,Hund. Was bringt es dem Hund seinen Besitzer 24 Stunden am Tag um sich zu haben,wenn es nur eben Pipirunden gibt und am WE ne große Runde mit der ganzen Familie weil durch die Woche kaum Zeit ist.Ansonsten läuft der Hund neben her.
Ich kenne genug Familien wo es genau so läuft.Dann lieber Vollzeit arbeiten und dafür sich anstädnig um den Hund kümmern als ihn nur nebenher laufen zu lassen.
und was ist bitte schlimm daran, dass ein hund "nur" nebenher läuft?
unser tut das - was für ihn bedeutet, dass er natürlich regelmäßig gassi gegangen wird (allerdings nicht nur piprunden, ausser wir haben es eilig) und mit ihm gespielt und gekuschelt wird, aber ein sonstiges umfangreiches hundebespaßungsprogramm oder ein leben, das sich nach feierabend nur noch um den hund dreht, hier nicht stattfindet - u.a. auch aus zeitgründen. und so wirklich habe ich nicht den eindruck, dass unser hund damit sooo unglücklich ist.achja, und arbeiten müssen wir auch, was für herrn hund täglich sechs bis sieben stunden allein sein bedeutet. das ist nicht optimal und war auch mal anders, aber berufliche umstände ändern sich nun mal.
liebe threaderstellerin, ist finde dein konzept jetzt nicht sooo schlecht, aber ich würd's nicht machen - auch, weil ihr dann sehr auf diese mittagspausen angewiesen seid. was ist, wenn das irgendwann mal nicht (mehr) klappt?
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Hallo,
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Nochmal prinzipiell.
Ich habe kein Problem damit, wenn in Vollzeit Berufstätige einen Hund besitzen, wenn dieser vor und nach der Arbeit entsprechend seiner Veranlagungen ausgelastet wird.Wenn der Hund über einen längeren Zeitraum ohne Druck an das Alleinbleiben gewöhnt wurde, hat er damit wahrscheinlich auch kein Problem, denn wenn er schläft, dann schläft er.

Aber ich käme nie auf die Idee, auch wenn es noch so schön ist, mir einen Hund zuzulegen, wenn ich alleinstehend und voll berufstätig wäre. Als Eingewöhnungszeit für den Hund reichen auch keine zwei Wochen Urlaub, die man sich nehmen könnte. Für so langes Alleinbleiben brauchen die allermeisten Hunde wesentlich länger.
Zu unserer Situation: Ich bin fast 40, mein Mann ist Vollzeit berufstätig auf Montage von Mo-Fr. Unsere JackyHündin haben wir uns im Alter von 8 Wochen als Welpe gekauft zum Ende meiner letzten Schwangerschaft hin, weil ich ab da zu Hause war und genug Zeit hatte, den Hund an alle Abläufe zu gewöhnen. Davor war ich selbständig als Fotografin.
Als der Wunsch nach einem Zweithund aufkam, habe ich nicht lange gefackelt und wir haben unsere Schäferhündin im Alter von 6 Monaten gekauft, als unsere jüngste Tochter 1 Jahr war. Für mich war klar, diese Zeit ist die günstigste überhaupt, da ich unsere jüngste Tochter die ersten drei Jahre selbst betreuen will und nicht berufstätig sein werde. Somit habe ich auch für die Erziehung und Eingewöhnung unseres zweiten Hundes Zeit ohne Ende.
Wenn ich nach der Erziehungszeit wieder berufstätig bin, würde ich mir keinen neuen bzw. jungen Hund anschaffen, der am Anfang nunmal sehr viel Arbeit macht.
Und nein, wir haben momentan nicht viel Geld, für mehr Geld müsste ich zusätzlich arbeiten gehen, aber die Eigenbetreuung unseres jüngsten Kindes geht vor alles.
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Aber ich käme nie auf die Idee, auch wenn es noch so schön ist, mir einen Hund zuzulegen, wenn ich alleinstehend und voll berufstätig wäre.
Ich schon
, klappt einwandfrei. Kommt letztlich immer auf die weiteren Umstände an. -
Es ist schön, wenn es bei Euch klappt YorkieFan, aber was, wenn nicht?
Nicht nur Ebay ist voll von Kleinanzeigen, in denen junge Hunde teils erst 3 Monate alt, von ihren Besitzern abgegeben werden, teils mit fadenscheinigen Begründungen.
Weil sich einfach unüberlegt aus egoistischen Beweggründen ein Hund angeschafft wird.
Selbst, wenn man sich keinen Welpen kauft in berufstätiger Situation, sondern einen erwachsenen Hund, der laut Vorbesitzer das Alleinsein gewöhnt ist, muss man diesen Hund auch erst an die neue Umgebung gewöhnen.
Sicherlich gibt es Hunde, denen das nichts ausmacht, aber was ist, wenn dann der Urlaub, den man sich für die Eingewöhnung des Hundes genommen hat, vorbei ist und der Hund noch nicht mit der neuen Situation klar kommt.
Was dann? Landet der Hund dann auch bei Ebay Kleinanzeigen oder in einem Zimmerkennel, damit er in Abwesenheit seines Besitzers nicht die ganze Inneneinrichtung zerlegt?
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Ich schon
, klappt einwandfrei. Kommt letztlich immer auf die weiteren Umstände an.Bei mir auch
.Und Überraschung mein Hund wurde wegen Überforderung der Besitzer abgeben (Hund wurde aggressiv), dabei war sie einfach nur völlig unausgelastet und unerzogen. Aber dafür hatten die Leute rund um die Uhr zeit für sie.
Die habe ich nicht, aber mein Hund wird artgerecht ausgelastet und war nie auffällig bei mir.
Aber ja genau eurer Meinung nach hatte sie es sicherlich vorher besser
.
Wie bei fast allem im Leben ist es eine Sache der Motivation und Organisation. -
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Zitat
Ich habe kein Problem!!!!! Ich gehe jetzt einfach mal frech davon aus, das die meisten nach der Arbeit recht fertig sind und keine große Lust mehr haben noch 2 Std Gassi zu gehen. Ein Hund sollte keine 8 Std täglich alleine sein-ich finde es nicht fair dem Hund gegenüber. Damit hab ich kein Problem, sollte ja auch jeder selber wissen. Ich hab ja ´nur meine Meinung dazu geäußert.
Ich würde meinem Hübschen das nicht antun wollen.Du wirst es nicht glauben, selbst nach dem Nachtdienst bin ich noch 2 Stunden mit den Damen unterwegs. Denn danach jibbet wat zu futtern und dann pennen die Mädels.
Mal davon ab, das meine Damen keine 8 Stunden alleine sind. Bei mir ist es noch schlimmer. Sie gehen, wenn ich tagsüber arbeite in eine HP. Ich staune, ab manch Kommentar hier, das meine Hunde mich noch erkennen und gerne bei mir sind.

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Meine Hunde können stundenweise alleine bleiben, müssen es aber selten. Sie sind, ebenso
wie ich, voll berufstätig. Zum Glück im gleichen Betrieb wie ich
. Richtig, es sind meine
absoluten Lieblingkollegen. -
Also ich finde die Diskussionen müßig. Jeder hat so seine eigenen Vorstellungen.
Als ich mir meinen Hund holte war es so dass er max. 6Stunden alleine war und das eher selten.Jetzt 1, 5 Jahre später sieht alles anders aus. Zwischenzeitlich mussten die zwei sogar täglich 10Stunde alleine sein. Was echt normal für mich ein No Go ist und auf Dauer natürlich keine Lösung, dennoch bei uns ging es nicht anders.
Jetzt sind sie täglich 6-8 Stunde alleine wobei sieben Stunden normal sind.Mit der richtigen Organisation geht das.
Da die Ts ja schreibt sie ist flexibel in der Zeit finde ich klingt das doch schon mal gut.
Die Gründe für den Hund sollten allerdings stärker sein, als nur ich will.Ich hab zwei Border Collies und bei uns ist es so.
Wir gehen morgens 30-40min spazieren, dann sind sie 4,5 Stunde alleine, dann ist für ca 30min jemand da, der sie raus lässt zum lösen. Dann nochmal zwei bis drei Stunden alleine sein.Wenn ich heimkommen geht es erst mal 1-1,5 Stunden laufen mit dem Großen, im Moment weniger wegen seiner Pfote. Da ist dann in der Regel mein Papa daheim.
Anschließend entsprechend der 5-min Regel mit dem Kleinen.Sobald beide zusammen die großen Runden laufen können wird das im Schnitt wohl eher zu den 1,5 - 2 Stunden tendierten.
Anschließen wird alle zwei Tage nichts mehr gemacht, außer abends nochmal zwanzig Minuten um den Block.
An den anderen Tagen gibt es Training und Spiel.Ich muss manchmal sogar aufpassen, dass ich nicht zu viel mache. Eliot mag manchmal einfach weniger Programm.
Es geht also trotz VollZeit Stelle die Hunde auszulasten, zumal ich nebenbei noch studiere. Man muss eben Prioritäten setzen.
Das es vielleicht nicht immer optimal ist, ist etwas anderes und da gehen die Meinungen auseinander.Ich persönlich bin der Meinung dass meine Hunde zufrieden sind.
Gesendet von meinem GT-I9100 mit Tapatalk 2
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Zitat
Ich habe kein Problem!!!!! Ich gehe jetzt einfach mal frech davon aus, das die meisten nach der Arbeit recht fertig sind und keine große Lust mehr haben noch 2 Std Gassi zu gehen. Ein Hund sollte keine 8 Std täglich alleine sein-ich finde es nicht fair dem Hund gegenüber. Damit hab ich kein Problem, sollte ja auch jeder selber wissen. Ich hab ja ´nur meine Meinung dazu geäußert.
Ich würde meinem Hübschen das nicht antun wollen.Und das ist nicht pauschalisiert? Für mich persönlich käme ein Hund im normalen Regeldienst auch nicht in Frage. Dennoch finde ich 7-8 Stunden mit Pipirunde nicht dramatisch wenn Hund vorher und nachher vernümpftig beschäftigt wird.
Katinka 62;
vorab meine Hunde sind fernab jeglicher Dauerbespaßung.
Mich nervt es einfach,genauso wie Kleintierhaltung für Kinder, das es viele Familien gibt die einfach einen Hund haben wollen weil es so schön für die Kinder ist,weil es dazu gehört, weil man dann gemeinsam mehr unternimmt...what ever.Da die Hunde häufig nie was anderes als mitlaufen kennen gelernt haben,gibt es nicht zwangsläufig Probleme
Ich habe mehrere Sitterhunde auch diverse "Mitlaufhunde" die 1. völlig aus dem Häuschen sind wenn sie rassegerecht beschäftigt werden und sich nicht mit Menschen sondern mit anderen Hunden beschäftigen dürfen. Diese Hunde blühen in meinen Augen völlig auf und der Unterschied zu den ach so zufriedenen Familienhunden ist deutlich erkennbar .
Was ich dann beobachte ist,dass die Tiere oft völlig fertig sind und froh sind ohne das tägliche Tamtam mal in aller Ruhe pennen zu dürfen.Es läuft nicht überall so.Aber die Realität ist nunmal nicht der DF-Maßstab.
Ach und übrigens wieso sollte ich mir einen Hund anschaffen wenn ich nicht gewillt bin aus welchen Gründen auch immer,dem Tier das zu geben was es braucht und damit meine ich nicht schmusen,Futter und Bällchen spielen.
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ZitatAlles anzeigen
Und das ist nicht pauschalisiert? Für mich persönlich käme ein Hund im normalen Regeldienst auch nicht in Frage. Dennoch finde ich 7-8 Stunden mit Pipirunde nicht dramatisch wenn Hund vorher und nachher vernümpftig beschäftigt wird.
Katinka 62;
vorab meine Hunde sind fernab jeglicher Dauerbespaßung.
Mich nervt es einfach,genauso wie Kleintierhaltung für Kinder, das es viele Familien gibt die einfach einen Hund haben wollen weil es so schön für die Kinder ist,weil es dazu gehört, weil man dann gemeinsam mehr unternimmt...what ever.Da die Hunde häufig nie was anderes als mitlaufen kennen gelernt haben,gibt es nicht zwangsläufig Probleme
Ich habe mehrere Sitterhunde auch diverse "Mitlaufhunde" die 1. völlig aus dem Häuschen sind wenn sie rassegerecht beschäftigt werden und sich nicht mit Menschen sondern mit anderen Hunden beschäftigen dürfen. Diese Hunde blühen in meinen Augen völlig auf und der Unterschied zu den ach so zufriedenen Familienhunden ist deutlich erkennbar .
Was ich dann beobachte ist,dass die Tiere oft völlig fertig sind und froh sind ohne das tägliche Tamtam mal in aller Ruhe pennen zu dürfen.Es läuft nicht überall so.Aber die Realität ist nunmal nicht der DF-Maßstab.
Ach und übrigens wieso sollte ich mir einen Hund anschaffen wenn ich nicht gewillt bin aus welchen Gründen auch immer,dem Tier das zu geben was es braucht und damit meine ich nicht schmusen,Futter und Bällchen spielen.
Willst du mir unterstellen, ich hätte einen Hund des Bildes wegen? Wie kommt man auf so einen Mist? Wieso haben Hundehalter Hunde? Berufstätige, Teilzeit oder Vollzeit, Familien und Alleinstehende. Wieso habt ihr denn alle einen Hund? Weil es halt so toll ist?
Nein, vermutlich weil wir sie lieben, gern mit ihnen raus gehen, mit ihnen spielen und toben. Ihnen etwas beibringen und auch mit ihnen kuscheln. Ich bin immer mit Hunden aufgewachsen ( und nein, wir halten keine Käfigtiere, nur weil wir eine Familie sind ), ich liebe Tiere über alles und sie können dir weit mehr geben, als mancher Mensch. Ja wir sind eine Familie mit Haus und großem Garten. Find ich persönlich jetzt nicht so verkehrt, wenn man einen Hund hält. - Vor einem Moment
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