Hund + Arbeitstätig
-
-
Also ich arbeite leider auch 8h tgl., dazu ca. 1h hin- und rückfahrt, bin also 9h von Zuhause weg. Wäre auch viel viel lieber beim Hund
mein Freund studiert und ist daher meistens zuhause, der Hund ist momentan maximal 2h alleine.
ich kann alle nur beglückwünschen, die weniger arbeiten und mehr bei ihrem Hund sein können. Aber leider geht das eben nicht immer, viele Menschen müssen Vollzeit arbeiten. Sofern man sich vor und nach der Arbeit mit dem Hund beschäftigt und den Hund in den 8h irgendwie betreut, finde ich das ok und nicht egoistisch! Im gegenteil, da muss man seine eigenen Bedürfnisse nämlich erst richtig zurückstecken (ok, das weiß der hund zwar nicht, aber...) - Vor einem Moment
- Neu
Hi,
Schau mal hier: Hund + Arbeitstätig*
Dort wird jeder fündig!-
-
Also dann mach ich mal den Anfang . Ich bin 31 Jahre alt und bin seit 5 Jahren verheiratet. Mein Mann geht Vollzeit arbeiten und ich bin 4x die Woche ca 4,5 - 5 Std arbeiten. Welcher Arbeit man nachgeht, spielt ja keine Rolle.
Wäre ich nicht in einer Partnerschaft mit Kind, dann müsste ich auch voll arbeiten gehen. Dann wäre ein Hund NIE ein Thema geworden, da ich ihn keine 8 Std allein lassen würde.
Ich bleib dabei. Ich finde es unfair dem Hund gegenüber!!!!!!!! -
Zitat
Ich habe kein Problem!!!!! Ich gehe jetzt einfach mal frech davon aus, das die meisten nach der Arbeit recht fertig sind und keine große Lust mehr haben noch 2 Std Gassi zu gehen. Ein Hund sollte keine 8 Std täglich alleine sein-ich finde es nicht fair dem Hund gegenüber. Damit hab ich kein Problem, sollte ja auch jeder selber wissen. Ich hab ja ´nur meine Meinung dazu geäußert.
Ich würde meinem Hübschen das nicht antun wollen.Ok dann mal hier meinen Tagesablauf (ich bin wohlgemerkt vollberufstätig):
- Morgens eine kleine Pipirunde und Pferde versorgen 30 min.
- 8 Stunden arbeiten, Hund ist derweil ganztätig bei meinen Eltern die mittags raus gehen mit ihr, oder sie wird von ihrer Gassigängerin ausgeführt und kopfmäßig mit tricksen ausgelastet.
- 4 Uhr bin ich zuhause und es geht sofort raus in den Stall bis Abends 8-9 Uhr. Dazwischen fast täglich ein großer Ausritt.
- 22 Uhr Pipirunde, danach gehen wir zwei völlig geschafft aber zufrieden ins Bett.Mein Hund, im Übrigen sehr agil und wahnsinnig intelligent (JRT halt
) um hier mal die Vorurteile von weiter oben aufzugreifen, ist damit völlig ausgelastet und sehr zufrieden. So zufrieden dass sie mittlerweile endlich auch völlig entspannt alleine bleibt und pennt.
Und Hundeplatz brauchen wir gar nicht. Im Winter kommt allerdings statt der Ausritte Dummytraining hinzu.Hört sich das Hundeleben wirklich so schrecklich an?
Manchmal komme ich aus dem staunen ehrlich nicht mehr raus, was so manche Leute hier von sich geben. Ohne Worte
. -
Mich stört am meisten die Begründung "ich will einen Hund weil ich sonst alleine bin" und die Eigenschaften die der Hund mitbringen soll.
Lieber TS,mal andersrum gefragt... was kannst du deinem Hund bieten?
Ich finde 7-8 Stunden nicht sooo schlimm,habe es aber selber lange Jahre praktiziert,allerdings im Schichtdienst und ja man ist Müde nach 8 Stunden Dienst aber dafür kann der Hund nix und wird trotzdem danach anständig ausgelastet.
Die meisten wissen doch auf was man sich einläßt wenn man sich einen Hund holt und für mich war es lange Jahre völlig normal z.T um 4.00 Uhr aufzustehen um ne Stunde mit dem Hund zu laufen,bevor es zum Dienst ging und ebenso war es normal,dass man um 14.00 uhr nach Hause kam und erstmal sich den Hund geschnappt hat.
Auch nach 8 Stunden Nachtwache ist es mir nie in den Sinn gekommen mich direkt ins Bett zu hauen sondern erst ne Runde mit dem Hund zu laufen,ausser er war mit.
Der Hund würde 2x während der Arbeitszeit raus kommen und wenn er vorher und nachher beschäftigt wird,sehe ich da kein Problem...wenn denn nicht der Grund des TS wäre.
-
Hallo Krabby ,
erstmal : Du " brauchst " keinen Hund - Du " möchtest " einen Hund !
Die, die Hunde " brauchen " sind Blinde,Rollstuhlfahrer,Polizei,Jäger,Wachschutz,Schäfer u.s.w. !
Was willst Du mit einem Hund ? Du hast gar keine Zeit für ihn ! Auch wenn Du zwischen durch nach Hause kannst, wie lange ist das ? Kommst rein, schnappst den Hund, gehst mit ihm und bums ist die Tür wieder zu und der Hund ist wieder alleine und seine Freude hielt nur kurz. Das kannst Du nicht machen !
Und wieso 2 Jahre ? Soll er so 2 Jahre leben und was dann ? Kommt er dann weg, oder wie ? Oder wird es in 2 Jahren besser ? Dann hole Dir in 2 Jahren einen Hund, aber nicht jetzt !
Ich rate dringend davon ab !
-
-
Zitat
......
Ich halte nicht soviel von Hutas wenn der Hund da grundsätzlich 5 Tage die Woche abhängen muss. Ich habe den Vorteil, dass die Arbeit direkt um die Ecke ist. Ich könnte 2 mal am Tag zu ihm und raus mit ihm. Habe im Moment 7-8 Stunden Tag. Wobei halt Pausenzeit die Arbeitszeit u.U. verlängert ... Ist wenigstens eigenverantwortliche Zeit deshalb bin ich da flexibel......Sorry, vergessen, darauf einzugehen:
HuTa ist kein Problem, mußt ihn ja net jeden Tag hinbringen (das kann eh überfordern, zu viel action). Wenn der Hund z.B. 2x die Woche dort ist (DI/DO), hat er an den beiden Tagen genügend Ansprache und Toben, dazwischen kann er sich jeweils nen Tag erholen. Und wenn man dann am Wochenende noch was mit dem Hund macht/arbeitet/unternimmt, reicht das schon, und der Hund hat nen gleichmäßigen Rhythmus von ruhigen und Action-Tagen. An den ruhigen Tagen kannst ja dann z.B. abends Deine 30 km mit dem Hund fahren/gehen (aber bitte nicht schon als Welpe, das geht erst ab 1,5 Jahre oder so, wenn das "Gestell" fertig ausgebildet ist, um selbiges nicht zu überlasten, und mit langsamem hochtrainieren).
Bewachen fänd ich übrigens eher lästig, da nerven dann irgendwann die Nachbarn, und ich mags auch net, nachts um 3 vom kläffenden Hund geweckt zu werden, weil draußen einer fröhliche Lieder singt nach der Schnapsparty nebenan.
Zwischendurch mit dem Hund Gassi ist auch toll. Aber man muß damit rechnen, daß das evtl. mal nicht mehr geht (nächster Arbeitgeber, oder umzugsbedingt), und evtl. Lösungen dafür haben, wenn der Hund nicht so lange allein sein soll.
-
Melly 1982, viel schlimmer als Vollberufstätiger einen Hund zu halten,welcher anständig ausgelastet wird,finde ich Menschen die sich einen Hund holen weil das so toll ins Bild passt.
Mann,Haus,Kinder,Hund. Was bringt es dem Hund seinen Besitzer 24 Stunden am Tag um sich zu haben,wenn es nur eben Pipirunden gibt und am WE ne große Runde mit der ganzen Familie weil durch die Woche kaum Zeit ist.Ansonsten läuft der Hund neben her.
Ich kenne genug Familien wo es genau so läuft.Dann lieber Vollzeit arbeiten und dafür sich anstädnig um den Hund kümmern als ihn nur nebenher laufen zu lassen.
-
Zitat
Melly 1982, viel schlimmer als Vollberufstätiger einen Hund zu halten,welcher anständig ausgelastet wird,finde ich Menschen die sich einen Hund holen weil das so toll ins Bild passt.
Mann,Haus,Kinder,Hund. Was bringt es dem Hund seinen Besitzer 24 Stunden am Tag um sich zu haben,wenn es nur eben Pipirunden gibt und am WE ne große Runde mit der ganzen Familie weil durch die Woche kaum Zeit ist.Ansonsten läuft der Hund neben her.
Ich kenne genug Familien wo es genau so läuft.Dann lieber Vollzeit arbeiten und dafür sich anstädnig um den Hund kümmern als ihn nur nebenher laufen zu lassen.
/sign
Danke -
Finde jetzt auch nicht unbedingt, dass man hier mit "Du hast keine Zeit" argumentieren kann.
Wenn es so geregelt werden kann, dass man 2x während der Arbeitszeit zu seinem Hund kann, ist das 1x mehr als bei "normal Vollzeitbeschäftigten". Man sollte sich das vllt richtig versichern lassen, aber dann ist das doch super. Wenn man dann noch für Notfälle einen Betreuer an der Hand hat, der mal einspringen kann....Dass der TS sich damit auseinandergesetzt hat, auch nach der Arbeit seinen Hund ordentlich zu versorgen (und auszulasten), davon gehe ich einfach mal aus. Ich kenne keinen potentiellen Hundehalter, der "heute mal keine Lust hat". Das ist doch die erste Regel, mit der man sich beschäftigt. Der Hund muss raus - egal bei welchem Wetter und welcher Laune.
Dementsprechend würde ich nur den Tipp geben, doch über eine Betreuung für den Fall der Fälle nachzudenken oder eine HuTa, für die Abwechslung zwischendurch.
Wichtiger finde ich da die Frage nach der Rasse. Einige sagten ja schon, dass ein paar Eigenschaften da schon widersprüchlich sind. Und ich kann nur jedem ans Herz legen, sich keinen "Schutzhund" zu wünschen. Es fiele mir leichter, meinen Hund in die Richtung zu erziehen, nicht auf jeden Menschen zuzustürmen, als jedem fremden Menschen zu erklären, wie er sich meinem Hund gegenüber zu verhalten hat. Da muss man halt immer doppelt und dreifach aufpassen und gerade auf "eigenem Territorium" klar regeln, was Hund darf oder eben nicht. Ist nicht immer entspannend.
Bellen tut mein Hund übrigens auch zu Hause eigentlich nie. Er zeigt an (mit nem Wuff) und auch nur die wirklich ungewöhnlichen Sachen. Da geht's erst richtig los, wenn sich jemand an Tür oder Fenster zu schaffen macht. Und auch da baut er sich vor der Stelle auf und zeigt erstmal wie bedrohlich ein Knurren sein kann und macht nicht gleich Radau (Im Urlaub leider erleben müssen, da mein Vater dachte, er könne nachts mal durch das Wohnzimmerfenster einsteigen).
Wenn ich mir was wünschen könnte, ich würde mir den Schutztrieb wegwünschen
Ein "Lass mal gucken und machen" ist nur in sehr seltenen Fällen möglich.Und die Erinnerung daran, dass der Hund eigtl erst nach den 2 Jahren "Einsamkeit" richtig belastbar ist (gut etwas früher vielleicht schon), ist auch wichtig. Im ersten Jahr sind Fahrradtouren von 30km und mehr nicht zu bewältigen (nicht nur körperlich, sondern auch von der Erziehung des Hundes).
-
Zitat
/sign
Danke
Find ich jetzt auch krass ausgedrückt, wenn man genau das pauschalisiert. Familien kümmern sich nicht um den Hund, aber vollzeitarbeitende schon. Häh? Bin ich hier im falschen Film.
Ich habe doch nur gesagt, dass ich es einem Hund nicht antun wollen würde, den ganzen Tag nicht da zu sein. Ich hätte mir keinen Hund geholt, wenn ich jeden Tag 8 Std arbeiten müsste. Man kann das Ganze jetzt auch noch mit einem Kind vergleichen. Es müssen oft beide Eltern voll arbeiten, weil es anders nicht geht. Dann ist das Kind den ganzen Tag bei einer Nanny, bis es halt in der Kita, Schule..ist. Für mich wäre das nix. Ich finde es eher übel, wie sich manche so heftig darüber aufregen. Nochmal: Ich würde meinen Hund nicht den ganzen Tag allein lassen. So ein Hundesitter kostet doch auch Kohle - zu dem Punkt wie man sich einen Hund leisten könne, wenn man nicht voll arbeitet. Ich hab doch nicht viel von ihm. Außerdem hab ich auch schon erwähnt, das es auch auf die Rasse ankommt. Einen Australian Sheperd kann man wohl eher nicht so lang alleine lassen. - Vor einem Moment
- Neu
Jetzt mitmachen!
Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!