Aktivitätslevel
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Also ich hab zwei Border Collies, wobei einer noch Junghund ist und somit eh noch weniger Programm hat.
Das normale Programm für den Großen ist, morgens 30-40min einfach nur laufen.
Dann sind sie alleine, wenn ich heim komme gehen wir dann 45-90min. Im Schnitt so 60min. Dabei wird auch mal ein wenig Unterordnung gemacht oder mit dem Dummy gearbeitet.Jeden zweiten Tag machen wir dann daheim noch 5-10min Nasenarbeit und abends geht es noch mal für 15-20min um den Block.
Zweimal die Woche haben wir dann noch Training, an diesen Tagen gibt es dann weniger Spaziergang.
Meinem reicht das total und er ist ein rundum ausgeglichener Hund
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Ich kann mich auch irren, habe aber Dalmatiner als ehemalige Kutschenmitläufer immer für Hunde mit sehr hohem Bewegungsdrang gehalten. Ich kenne nur einen Dalmatinerhalter persönlich und der meinte, mit 2-3 Stunden am Fahrrad laufen + Kopfarbeit ist der Hund noch lange nicht ausgelastet. Das ist für mich ziemlich viel. Von der Zeit mache ich auch so viel mit meinen Hunden, aber das ist eher entspanntes Spazieren gehen mit Freilauf, mal eine halbe Stunde am Fahrrad und ein bisschen Hundesport. Außerdem hatte ich die 101-Dalmatiner-Debatte im Kopf, bei der sich so viele Leute nach erscheinen des Disney-Filmes in den USA Dalmatiner angeschafft haben, diese aber so gar keine anspruchslosen Familienhunde, sondern eben extreme Läufer sind. Wie wahr das jetzt ist oder von Hund zu Hund verschieden, weiß ich natürlich nicht. Ich hatte das nur so im Kopf

P.S.: Ich meine damit nicht das Dalmatiner keine Familienhunde sein können, nur das die meines Wissens deutlich mehr laufen und machen müssen als z.B. ein Golden Retriever. Wenn ich mich irre wäre das Klasse, vom Aussehen finde ich die sehr ansprechend und könnte mir gut eines Tages einen Vorstellen

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Ist das wirklich eine Frage der Quantität oder nicht doch eher der Qualität?
Ein 30 Minuten Trair oder 30 Minuten den Hund mit 20 km/h den Roller ziehen lassen ist doch viel anstrengender als ihn 2 h im Wald herum schlendern zu lassen ...
Ist es bei den meisten Hunden nicht eh gemischt, was gemacht wird? Ging ja um die "Tagesaktivität". Was so jeden Tag stattfindet oder der Hund jeden Tag braucht/will, wie auch immer. Wer macht den Morgens 30 Minuten Roller, Mittags 30 Minuten Dummy und Abends 30 Minuten Obedience oder so
. Dann mag man den Top-gefordertern, ausgelasteten "Arbeitshund" haben, aber wie gesagt, wer macht das und ganz ehrlich, ist das für den Hund so tatsächlich "toll"? Wie man es rausliest hier auch in den Beiträgen, die meisten teilen es ja auf. Bei mir ist es auch so. Wir haben meist eine "Einheit" am Tag, die wohl unter dein Qualität statt Quantität fallen würde und daneben 1-2 längere Schlender-Waldrunden mit nur wenig Bespaßung. Und so komme ich auf 2,5-3 Stunden täglich. Weder für mich, noch für meine Hunde würde ich es um die Hälfte zusammenstreichen und nur noch "Qualität" machen wollen. Wobei du natürlich recht hast (und vielleicht habe ich deinen ganzen Satz falsch verstanden): es kommt klar darauf an, was der Hund von seiner Hundezeit hat und gerade mit der Ausgangsfrage ist es nicht uninteressant, was der Hund in dieser genau fordert. -
Ich denke mit ein wenig Fingerspitzengefühl kann man bei der Auslastung durchaus variieren. Meine Hunde müssen sich an mein Leben anpassen und das hat sich in den letzten Jahren immer wieder sehr geändert. Mal war extrem viel Zeit für die Hunde übrig, mal extrem wenig. Sie kamen immer damit zurecht, egal ob wir phasenweise sechs Stunden am Tag im Wald waren oder wie jetzt nur eine Stunde am Tag spazieren gehen (dafür gibts jeden Tag Training und zweimal die Woche Hundeplatz plus gelegentliches Radfahren).
Ich glaube die meisten Hundehalter machen eh nicht soviel mit ihren Hunden wie man in Hundeforen glauben mag. Ich hab nen Beagle (die sportliche Variante, nicht das Hängebauchschwein), nen Schäfermix und nen X-Mechelaar und müde kriegt man die eh nicht. Daher lege ich aktuell Wert auf gezielte Auslastung und wenn die Hunde in der Wohnung von sich aus ruhen weiß ich dass es ihnen gut geht.
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Ist das wirklich eine Frage der Quantität oder nicht doch eher der Qualität?
Ein 30 Minuten Trair oder 30 Minuten den Hund mit 20 km/h den Roller ziehen lassen ist doch viel anstrengender als ihn 2 h im Wald herum schlendern zu lassen ...
Das stimmt - wobei meine Bodenlenkrakete im Wald nicht 2 h schlendert, sondern 2 h extrem aktiv ist. Ich sag nur doingdoinghüpf
Rhian ist da deutlich gesetzter.Meine Welshies zählen ja nun auch zu den sehr aktiven Rassen, aber an unseren gewöhnlichen Tagen läuft nicht viel, und das ist voll ok. Es gibt wenig Programm auf der grossen Runde (die so 1-2 h dauert), allerdings recht viel Hundekontakt. Ab und an etwas Dummyarbeit. Die andern Runden sind kurz und völlig ohne Bespassung. Zweimal die Woche gehen wir trailen, und meist noch ein- bis zweimal auf eine grössere Runde oder Wanderung in den Hunden weniger bekannten Gebieten. Damit ist auch mein Wirbelwind sehr angenehm zu halten, obwohl er zweifellos auch noch mehr machen würde.
PS: Unser Familiendalmatiner wurde gar nicht ausgelastet - man ging ausgiebig spazieren mit ihm, wobei er meist frei laufen konnte. Und er ging in der Saison mit auf Wander- und Skitouren.
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Karlie, Kromfohrländer und erst 10 Monate alt, ist auch sehr aktiv. Sie war schon die aktiveste im Wurf (10 Welpen!) und auch auf der Hundewiese kann sie teilweise mit den Großen mithalten (sie ist ja nur 41cm groß).
Auf jeden Fall wird sie am Tag ca. 2-3 Stunden bespaßt, so viel Programm gibts bei uns (noch) nicht, da sie ja noch nocht ausgewachsen ist und ich nicht will, dass sie später sehr viel fordert.
Morgens gibts eine kleine Runde von 10 Minuten, nur kurz zum Lösen. 4 Stunden später gehts dann eine Stunde raus und nochmal 3 Stunden später ca. 30 Minuten. 4 Stunden später gehts nochmal ca. 15-30 Minuten raus und abends kurz lösen, wieder ca. 10 Minuten. Zwischendurch tricksen wir, 0-5 mal (am Tag), 2-15 Minuten lang (pro Einheit).
Später ist Agility geplant als Auslastung, evtl DogDancing oder Obedience.
Wenn nichts gemacht wird ist auch der Hund ruhig und schläft.
An manchen machen wir auch weniger und an manchen mehr. -
Zitat
Mich würde aber echt nochmal 'extreme' Hunde wie Husky
Du kannst natürlich 2 Stunden stupide Fahrradfahren, sodass der Hund eben nur geradeaus läuft. Ein einigermaßen fitter Husky ist da nach kurzer Zeit wieder voll da, wenn mein kleiner Shiba über 20 Kilometer Fahrrad lacht.
Auch hier heißt es: Kopfarbeit und hundetypische Beschäftigung. Huskys haben ein nicht zu unterschätzendes Jagdverhalten! Bedeutet mit gut durchdachten Jagdspielen kann man einen Husky prima beschäftigen, ohne stundenlang stur laufen zu müssen.
Wir hatten das in einem anderen Thread und doch, ich kenne mich mit Zughundesport einigermaßen aus. Da ist es eben nicht ein bisschen stupides Herumgefahre.
Und auch hier gilt: ein über längere Zeizt überforderter Husky ist ein kotzbrockiger Husky. Natürlich sollten Hunde weder unterfordert noch überfordert werden.
Ah ja, und nach intensiven Tagen wollen meine Shibas, die ja nicht als faule Hunde gelten, immer gerne einen Ruhetag... das zeigen sie dann ganz deutlich, indem sie meine Spielchen nicht mitmachen. Laufen könnten sie sicherlich jeden Tag stundenlang. Macht sie aber nicht glücklich.
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Wir haben einen 6-jährigen 30kg Goldendoodle und gehen mit ihm meist 4 Mal pro Tag für jeweils 1/2 - 1h raus, je nach Lust von Zorro mit vielen Sozialkontakten, Agility, Nasen- oder Dummyarbeit.
Ca. jeden zweiten Tag machen wir eine abwechslungsreiche Ausdauereinheit mit Zorro (1-2h Joggen oder Radfahren), an den Wochenenden regelmässig auch deutlich mehr.Auf Skitouren oder langen Bergtouren sind wir oft 8-10h unterwegs, was mittlerweile gut geht. Mit zwei Jahren war Zorro schon nach kurzen Skitouren von 4h (ink. Abfahrt) für zwei Tage platt. Jetzt, mit 6 Jahren sind sogar mehrere lange, intensive und technisch anspruchsvolle Touren hintereinander gut möglich.
Hunde sind wohl wie ihre Herrchen recht gut trainierbar in die eine oder andre Richtung und können mit einem umsichtigen Auf- oder Abbautraining in ein paar Jahren zu faulen, verfressenen Sofatiegern oder leistungsbereiten Sportler erzogen werden.
Ein gut trainierter Dalmatiener oder Husky, wäre vermutlich noch "stärker" als unser Doodle, dafür müssen wir uns aber nicht mit einem kaum zu bändigen Jagttrieb herumschlagen.
Wenn an einem Tag mal nicht so viel gelaufen ist, spielen wir in der Wohnung noch etwas mit dem Hund.
LG Roger
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Das Grundprogramm sind 1,5 - 2 Stunden Gassi, oft mit Hundekontakt, sowie drinnen und draußen etwas zergeln mit mir. Dazu kommt die Erziehungsarbeit, die noch längst nicht abgeschlossen ist. Danach ist Hund ruhig und nett, bei weniger Aktivität fordert sie ständig zum Spielen auf.
Nach Spaziergang in neuem Gebiet muss zu Hause erstmal dringendst geschlafen werden, ebenso nach Tierarztbesuch, Fremdwohnung beschnüffeln oder wenn ich ihr was neues beibringe. Von daher würd ich auch sagen Qualität zählt enorm, sobald Maia mit allen Sinnen involviert ist bzw. sich konzentrieren muss, ist sie nach 30 - 60 Min. platt.
Körperlich geschafft ist sie natürlich auch, wenn sie einfach mit 'nem anderen Hund über die Wiese flitzen bzw. sich kloppen kann, geht's mit Hundekumpel an den Kanal (wir saßen nur, die Hunde haben sich selber bespaßt und konnten ins Wasser, lagen aber auch mal im Schatten und haben Gras gefuttert), reichen 3 Stunden und Madame will am nächsten Tag nur faul sein.

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Mein Beaglechen ist sofort dabei wenn's Action gibt und
läuft auch mit fast 10 Jahren noch gern 5 Std durch die Gegend.
Das geht leider nur an freien Tagen. Beim Beagletreffen war er
von 12:30 bis 23:00 Uhr nur auf Trab- Pausen wurden "erzwungen".
Kein Zeichen von Müdigkeit :)Ansonsten sind es 2-3 Std Bewegung/Action/Üben
am Tag- verteilt auf 3-4 Spaziergänge. Bin ich arbeiten?
ist er oft bei seinem Sitter und geht da 1-2 eher gemütliche
Schnupperrunden, die Action gibts mit mir.Das heißt dann: UO,
Dummy, Fährte od. Trail, Spaß-Agi, Tricksen. Zwischendurch
Spiel mit anderen Hunden und laufen& schnüffeln..Er nimmt was kommt, kommt nix dann eben nicht. Er nervt
nicht rum oder zeigt Unarten wenn's weniger Programm
gibt. Man merkt es aber wenn er mal 2-3 Tage wenig gefordert
wurde auf dem Gassi. Der hat dann einfach Lust was zu machen,
schaut ständig zu mir, zeigt mal ungefragt paar Tricks usw..
Zu Hause ist hier Ruhe angesagt, hier tricksen wir allenfalls mal
ansonsten wird viel gekuschelt- das braucht die Klette genauso
wie seine Action. - Vor einem Moment
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