Beiträge von ElliUndEtti

    Ich glaube es würde helfen, wenn du noch etwas mehr zum geplanten Programm schreibst. Vielleicht mal eine typische Woche, wie du sie dir (realistisch) vorstellst?
    Es wäre auch toll zu erfahren, welche charakterlichen (evtl. auch optischen) Eigenschaften eher erwünscht oder unerwünscht wären:
    wie ist es z.B.mit Bellfreudigkeit,Wachtrieb,Schutztrieb? Rerviertheit gegenüber Fremden? Fellstruktur?


    Wie schon geschrieben kann fast jeder Hund ein toller Begleiter am Fahrrad oder fürs Joggen sein. Es wäre halt was anderes, wenn du jeden Tag eine Stunde joggen gehst und Nachmittags noch zwei Stunden in den Wald, als wenn du einen Hund suchst, der zwei mal die Woche 40min mit dir joggen oder Fahrrad fahren kommt und sonst gemäßigte Gassirunden läuft.
    Möchtest du Hundesport machen? Wenn ja in welche Richtung? Viele allgemein hin als "sportlich" bekannte Hund brauchen nicht nur körperliche Auslastung, sondern viel mehr geistige Auslastung.


    Ich würde auch dazu Raten mal in Tierschutz zu gucken :)
    Wenn ihr lieber einen Rassehund möchtet gebe ich auch gerne noch Empfehlungen ab, dafür wären etwas mehr der erfragten Infos aber von Nöten.


    PS: Wenn richtig aufgebaut sollten 6 Stunden allein bleiben einmal in der Woche kein Problem sein. Für mindestens die ersten 3 Monate (eher aber länger) bräuchtet ihr allerdings eine Betreuung. Ein Welpe kann am Anfang nicht mal 5 Minuten alleine bleiben. Wahrscheinlich wisst ihr das - ihr hattet ja wie du schriebst schon vorher einen Hund - aber wenn man später 10 Jahre mit dem "fertigen" Hund zusammengelebt hat vergisst man schnell das Chaos der Welpen-/Junghundzeit am Anfang ;)

    Zitat von "katinka62"

    Hier gibts Hausverbot, solange Herr Hund noch feucht ist. Reinkommen, abtrocknen, ab in seinen Korb im hinteren Flur, wo er auch pennt. Küche, Wohnzimmer und alle anderen Räume sind tabu, bis er komplett trocken ist. Die Pfotenspuren und der Dreck auf den Fliesen im Flur reichen mir - in den anderen Räumen hab ich es gern sauber, ohne dauernd putzen zu müssen.


    War bei und früher ähnlich. Derzeit sind wir zwar durch relativ kurzes, bzw. drahtiges, Haar verwöhnt, aber Luna hatte früher langes Zottelhaar. Nach dem Spaziergang gab es im Eingang was zu essen und ging es einmal durch den Flur ins Körbchen (Wohnzimmer) und da hat sie sich dann trocken geschlafen. Man muss zwar einmal am Tag dann des Korb entsanden und ggf. nach dem reinkommen kurz durch den Flur moppen, aber dann war das auch ok.


    Vielleicht das mal üben? Du könntest jedem einen Knochen geben und sie auf ihren Platz schicken, damit sind sie dann erstmal gut beschäftigt und trocknen zumindest schon mal an ;)

    Ich würde als erstes mal tauschen üben, allein damit er nicht ständig schädliches oder Sachen mit Verpackung frisst. Du kannst dann (hoffentlich) immerhin ein Superleckerlie deiner Wahl gegen Schokolade oder ähnliches tauschen. Das müsstet ihr vorher einfach üben.
    Ich denke übrigens nicht, das er "weiß das er was falsches tut" weil er knurrt und wegrennt. Er hat nur erkannt, das ihm erbeutetes meist wieder weggenommen wird und Herrchen bleibt dann ja auch nicht ruhig und gelassen, sondern schimpft eben. Auch deswegen würde ich ruhig tauschen und allgemein musst du wohl einfach alles nooooch besser wegpacken. Für die unteren Schränke vielleicht eine Kindersicherung oder ein Gitter in die Küchentür? Ich denke nicht, dass man ihm das klauen abgewöhnen kann, wenn er unbeobachtet ist. Ich glaube es bleibt nur die Möglichkeit das zu managen (= erbeutetes tauschen und keine Möglichkeiten zum klauen geben).


    Viel Glück!

    Hallo,


    ich bin mir nicht ganz sicher, ob ich alles verstanden habe.
    Was genau meinst du mit folgenden Ausdrücken/Sätzen?

    Zitat

    Besonders beim Gastgeber vor dem lösen ist er schwer zu kontrollieren.
    ...
    Aber seit kurzem knurrt er im liegen oder macht einen Beleg das man am Fernseher beim Film schauen einen Herzstecker bekommt.


    Beim ersten Teil verstehe ich den Satz einfach nicht (Gastgeber?) und beim zweiten Satz würde mich interessieren in welchen Situationen er denn knurrt (und was ist mit Beleg gemeint?), bzw. was vorher passiert ist (ist jemand aufgestanden, knnurrt er etwas bestimmtes an, hat er etwas gehört?).


    Ganz allgemein könnte das Pipilecken mit läufigen Hündinnen in der Gegend zusammenhängen, das würde ich entweder einfach ignorieren oder eben unterbinden, wenn es dich so stört.
    Das Ziehen würde ich wie beim Leihnenfühungstraining ganz am Anfang einfach abtrainieren. Sobald gezogen wird stehen bleiben, nicht-ziehen belohnen. Das kann eine Weile dauern, da brauchst du einfach den längeren Atmen. Wichtig ist, dass es kein Erfolgserlebnis gibt - also ab jetzt einfach nie wieder "ziehen-lassen".


    Wie liefen Hundebegegnungen den bisher bei euch ab?
    Was du schreibst lässt es so erscheinen, als hätte dein Hund das Gefühl er müsste sich mit dem entgegenkommenden Hund nun auseinandersetzen und alles klären und Herrchen/Frauchen ist dann recht passiv. Die Straße zu wechseln finde ich erstmal sehr gut. Ich würde versuchen mehr Sicherheit zu vermitteln und Hundebegegnungen nur noch im Freilauf zuzulassen. Der Leinenradius kann damit zum sicheren Bereich werden, in dem dein Hund darauf vertrauen kann, dass kein anderer Hund an ihn herankommt. Ich würde Samuel bei entgegenkommenden Hunden auch bei Fuß oder hinter dir gehen lassen, so das es gar nicht erst zum hinlegen kommt und du eine schützende Wand darstellst, damit er gar nicht erst verbellen muss.


    Viel Glück! :)

    Ich würde keine Leinenkontakte mehr zulassen. So wie du es schreibst klingt es, als wolle dein Hund sichergehen, dass einige der Fremdhunde (die, die er als gefährlich einstuft) ihm nicht zu Nahe kommen, da er (nach bisherigen Erfahrungen) immer davon ausgehen muss, dass du als Halter einen fremden Hund an ihn heranlassen könntest.
    Wenn du ab jetzt einfach nur noch Hundekontakte im Freilauf zulässt, dann kann dein Hund lernen, dass sein Leinenradius eine geschützte Zone ist, in die kein anderer Hund eindringt.
    Sein Verhalten wird sich nicht von heute auf morgen ändern, aber wenn er mit der Zeit lernt, das du sichergehst, dass kein anderer Hund in seinen Leinenradius eindringt, dann wird er sich auch zunehmend entspannen können. Gleichzeitig baut er so mehr Vertrauen zu dir auf und kann die Aufgabe des "Abwehrens" anderer Hunde an dich abgeben.


    Viel Glück! :)

    Schimpfen sollst du gar nicht. Bau erstmal "Nein" als Kommando auf.
    In dem Alter ist das aber ganz normal und kurze wilde Phasen braucht man überhaupt nicht verbieten. Melden ist wie schon erwähnt auch recht ungewöhnlich, da habt ihr Glück gehabt.
    Mit dem Rausgehen solltet ihr auch ganz langsam vorgehen. In dem Alter braucht es noch keine großen Spaziergänge, dafür eben viele kleine Pipirunden. Draußen wird von ganz alleine zunehmend spanender werden.

    Zitat von "ElliUndEtti"


    Ich finde 9 Stunden allein schon wegen dem Einhalten zu viel. Wohnungshunden würde ich tagsüber auch im erwachsenen Zustand immerhin alle sechs Stunden (eher sogar alle 4 oder 5) mal einen Pipirunde anbieten.


    Nein, ich stelle mir Nachts keinen Wecker mehr. Ich finde es aber zu der langen Nachteinhaltzeit wie gesagt nicht so fair, wenn Hund dann auch tagsüber nochmal so lange einhalten muss und sich auch nicht melden kann, damit jemand mit ihm rausgeht. Ist ja keiner da... Nachts oder früh morgens kann mein Hund mich ja wecken, damit ich mit ihr raus gehe.

    Ich finde neun Stunden zu viel. Wenn sowas durch einen Notfall mal vorkommt, sicher übersteht ein Hund das irgendwie... Geplant, also einmal die Woche oder sogar öfter, würde ich das aber nicht machen.
    Ich studiere auch derzeit, wohne aber mit meinem Freund zusammen. Wir haben unsere Stundenpläne so abgestimmt (wir arbeiten auch beide noch Nebenbei), dass wir maximal 5 Stunden zusammen außer Haus sind. Selbst das kommt aber nur einmal in der Woche vor und ansonsten sind es dieses Semester noch 2x4 Stunden pro Woche. Wenn was außerplanmäßiges kommt (Blockseminar am WE, ...), dann springen meine Eltern ein.
    Ich finde 9 Stunden allein schon wegen dem Einhalten zu viel. Wohnungshunden würde ich tagsüber auch im erwachsenen Zustand immerhin alle sechs Stunden (eher sogar alle 4 oder 5) mal einen Pipirunde anbieten.


    Gerade Möpse sind sehr anhängliche Hunde und die zwei die ich kenne, können beide nicht sehr lange alleine bleiben (der eine gar nicht, die andere bis zu 4 Stunden). Ich finde Hund und Studium kann durchaus passen, aber in deinem Fall würde ich nach einer Alternative zum langen Alleinbleiben suchen, wenn dir das ernst ist.