Beiträge von Zorro07

    Schade, dass das mir eingeschlafen ist. Habe immer wieder gerne mitgelesen. Auto-/Champerforen wie z.B. TX-board.de sind bezüglich Ausbauten, technisch sicher versierter und man findet auch viele Tipps zu hundefreundlichen Ausbauten. Die Autoren sind aber fast ausschliesslich männlich. Hier im DF sind die meisten Autorinnen weiblich, die auch mal erfrischend andere Sichtweisen haben!
    Natürlich waren hier viele Beiträge OT. Nur wenn man selber fröhlich OT-Beiträge einstreut, sollte man sich dann nicht darüber bei andern beschwehren :-)

    Bsp:

    Unser Zuhause rollt - Der Camping & Hund Thread


    Gruss Zorro07

    Unser Zorro ist ein friedlicher und entspannter Hund, trotzdem suchen wir immer möglichst einsame Touren aus. Besonders im Winter hat sich das gut bewährt. Schnell abfahrende und kurzschwingende Skifahrer sind für Zorro immer noch eine Herausforderung, der wir Zorro nicht unnötig aussetzten wollen. Die bekannten Gipfel und beliebten Routen meiden wir immer mehr und habe dafür viele einsame, schöne Gipfel entdeckt.


    Heute war ich mit Zorro auf dem Hagelstock, hoch über dem Schächental/UR/CH. Obwol viele Tourengänger im Gebiet unterwegs waren, waren wir alleine auf dem Hagelstock und mussten oder durften uns selber eine Spur durch den frischen Schnee bahnen.

    Es ging gemächlich mit noch wenig Schnee auf knapp 1800m los, der Gipfel ist hinten schon in Sichtweite:
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    Am Anfang fanden wir noch ein paar Spuren vom Vortag:

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    Der erste Pass ist erreicht und Zorro sucht die beste Route auf den Gipfel:
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    Blick zum Gipel (mit unseren Spuren, da im Abstieg fotografiert):
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    Knapp vor dem Gipfel:

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    Ganz auf dem Gipfel:

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    Ich hatte Bedenken, dass der frische geschorene Zorro kalt hat im Schnee und Wind. Zum Glück war es meist sonnig und fast windstill.

    Unsere Abstiegsspuren:
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    Aus Rücksicht auf Opa Zorro war ich mit den Schneeschuhen unterwegs und nahmen die Seilbahn für den ersten und letzten Teil der Tour. Schlussendlich blieben noch ca. 500 Höhenmeter die wir selber laufen mussten.

    Bei der Bergstation wartete, als wir nach der Tour zurückkamen, ein schwarzer Hund beim Eingang, der wohl etwas Gesellschaft suchte und auf einem nahen Bergbauernhof lebt. Auch diese Herausforderung meisterte ich mit Zorro, dem der schwarte Hund nicht passte und zuesrt nicht in die Station kommen wollte.
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    Zuhause bekam Zorro endlich wieder mal eine doppelte Futterportion. Jetzt schläuft er, leicht schrachend, neben mir.

    Gruss Zorro07

    ps Die Leine hatte ich heute im Auto vergessen, was bis auf den Gipfelgrat, wo es abgelegte, aber nur teilweise eingeschneite Stacheldrähte hatte, kein Problem war. Mit diesen Stacheldrähten gibt es immer wieder üble Verletzten bei Weide- und Wildtieren. Zorro hat sich zum Glück sehr diszipliniert verhalten und ist, wie befohlen, jeweils vorsichtig über die Drähte gestiegen. Neue Stacheldrähte sind heute verboten, alte Drähte durfen aber weiter verwendet werden.

    Jetzt gibt es doch nochmals einen Post über unsere Herbstwanderungen mit Opa Zorro. Wir habe es gemütlicher genommen, nicht mehr immer den höchsten Gipfel gesucht und Zorro auch mal einen gemütlichen Platz angeboten während wir geklettert haben.

    Wanderung auf den touristischen Grossen Mythen:

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    Wieder unten angekommen, wurden wir von einer "Naturschützerin" so agressiv angegangen wie noch nie in 12 Jahren, weil wir Zorro nicht an der Leine hatten. Wir nehmen Zorro kaum mehr an die Leine, da er sehr anhänglich geworden ist und kaum mehr als 2m von unserer Seite weicht.


    Am folgenden Wochenende sind wir zum Sustenpass gefahren, haben gewandert, geklettert und einen wunderbaren Übernachtungsplatz gefunden.

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    Am letzten Wochenende sind wir noch auf den Alvier gewandert:
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    Mittlerweile ist die Verpflegung für Zorro fast wichtiger geworden als der Blick vom Gipfel!

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    Die steile Leiter haben wir Zorro dieses mal herunter getragen. Das letzte Mal kletterte er noch selber herunter.
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    Gruss von Zorro07

    Am letzten Samstag war ich mit Zorro wieder mal spontal auf Wanderschaft.
    Wir waren etwas überraschend am Mittag bei bestem Wetter in Hasliberg gelandet. Da drängte sich eine Fahrt mit der Gondelbahn auf die Käserstatt auf. Zorro fährt ja leidenschaftlich gerne Gondelbahn. Die Zeit in der Gondel nutzte ich um mir die möglichen Wanderrouten anzuschauen und entscheide mich für eine Wanderung Richtung Hochstoll. Die ersten 400 Höhenmeter führen eher unspektakulär über breite Skipisten zu einer Sesselbahnstation die im Sommer nicht in Betrieb ist. Hier sah ich erstmals die schöne Bergkette des Glogghüs-Rothorn-Läuber. Da Zorro überraschned flott unterwegs war, liessen wir den Hochstoll links liegen und machten uns auf zum Glogghüs. Vielleicht reicht es ja sogar für die Überschreitung.

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    Wir erreichten bald den Grat und Zorro musste natürlich auf die andere Seite nach Mechasee-Frutt gucken, wo wir vor drei Wochen waren:
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    Gemütlich weiter Richtung Glogghüs:
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    Als uns ein angeseilter Kletterkollege entgegen kam, zweifelte ich kurz, ob wir die Tour schaffen werden und da kam dann auch schon die erste Kraxelstelle mit Fixseilen:
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    Es ging aber alles gut und wir waren schnell auf dem Glogghüs, schrieben uns im Gipfelbuch ein und gönnten uns ein kleine Rast mit Wasser und leckeren Biscuits für Zorro:

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    Ich entscheide mich jetzt für die Überschreitung und möchte die letzte Gondel auf der anderen Seite der Bergkette um 16:30 erreichen.

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    Nochmals steil runter und wieder hoch zum Rothorn, das wir um 15:15 erreichten. Als noch 1.15 Zeit bis zur letzten Gondel.
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    Blick vom Rothorn zurück zum Glogghüs, ganz hinten der Hochstoll, den wir ursprünglich besuchen wollten:
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    Im Absteig vom Rothorn. Blick zurück zum spitzen Gipfel:

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    Wir steigen über den Läuber ab...

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    ... und erreichen gerade noch die letzte Gondel nach Hasliberg.
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    Die Glogghüs-Rothorn-Überschreitung zwischen Melchsee-Frut und Hasliberg ist eine fantastische Wanderung mit ca. 1000 Höhenmetern, die an den exponierten Stellen solide mit Stahlseilen gesichert ist und die mit einem trittsicheren Hund gut zu bewältigen ist. Ich habe es unglaublich genossen, mit Zorro zusammen diese Wanderung machen zu dürfen und hoffe, dass der alte Zorro auch Freude hatte.

    Gruss von Zorro07
    ps Das ist mein 1000ster und vermutlich letzter Post im DF.

    Dann waren wir 4 Tage mit Rucksack und Zelt unterwegs und die letzte Nacht haben wir dann wieder dort im Auto verbracht.

    Wo wart ihr denn unterwegs? Wir sind im Winter und Frühling öfters in der Gegend. Schöne, hundefreundliche Stellplätze für wilde Wandungen im Schweizerisch-italienischen Grenzgebiet haben wir vor drei Jahren im Val die Lei und den angrenzenden Averser-Seitentälern gefunden.

    Gruss Zorro07

    Wenn ich mir die grössen auf Bergzeit angucke fühl ich mich fett :ugly: .

    Die Bergsportindustrie geht irrigerweise davon aus, dass alle Kletterinnen und Bergsteigerinnen spindeldürr sind!


    Wir hägen Zorro an der (in unserem Fall grauen) Verbindungsschleife zwischen Hüftgurt und Beinschlaufen ein. Der Begriff "Einbind- oder Anseilschleife ist etwas irreführend, da man sich beim Klettern das Seil meist direkt einbindet. Ich würde darauf achten, dass der Gurt speziell gemacht ist, um ihn mit einem Rucksack zusammen zu tragen. Es gibt von Hersteller zu Hersteller diesbezüglich kleine technische Unterschiede.

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    Kollegin Alexandra beim Klettern mit direkt eingebundenem Seil:

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    Ich fand das auch immer logisch mit der Kabeltrommel, Verlängerungskabel, Adapter. Bis ich das gelesen habe: Ausrüstung im Wohnmobil: Strom etc.


    ->

    Der beste Schutz, ein PRCDS- Schutzschalter:
    Besonders bei Abnahme von Strom von einer normalen Schuko- Steckdose (z.B. wenn der Campingplatz noch über veraltete Anschlüsse „Steckdose“ und nicht „CEE“ verfügt!) mit den bekannten 2 Kontakten ersetzt ein PRCD-S Schutzschalter eine mögliche unklare Lage im Stromnetz der stromgebenden Stelle.
    Diese Schalter sind zugegeben nicht ganz günstig, bieten aber maximale Sicherheit.
    Ein solcher Schutzschalter ist übrigens nicht nur auf den Einsatz und Betrieb an einer normalen Steckdose beschränkt, er würde auch bei einer CEE- Anschlusslösung eine weitere Sicherheitslösung darstellen.
    Die Campingindustrie hat dies jedoch bis jetzt noch nicht erkannt, ein entsprechender Dieser Link von Amazon ist nicht gestattet mit CEE- Anschluss ist derzeit nicht als fertiges Bauteil zu bekommen. Wer mag, kann sich aber bei seinem örtlichen Elektriker einen solchen PRCD-S Stecker mit CEE- Anschluss anfertigen lassen.

    Diese Aussage gefällt mir besonders gut!


    Unsere Lösung mit dem PRCD-S:

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    Ein anderer Aspekt ist der Wegfahrschutz mit eingestecktem Stromkabel, was schon fast jedem Camper mal passiert ist. Wir haben das so gelöst:

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    Mit einer fixen Aussensteckdose Bus würde ich mir das Kabel trotzdem auch immer mind. einmal um den Rückspiegel legen. Macht die Polizei bei uns auch so.


    Gruss Zorro07

    Vielleicht wäre ein leichter Bergsteigergurt die Lösung. Der lässt sich gut anpassen, passt gut unter den Rucksack, ist superleicht, kann lange getragen werden und gibt im Rücken einen guten Halt. Damit kann man sich zudem auf alpinen Wanderungen an exponierten Stellen selber sichern.


    https://www.bergzeit.ch/petzl-…3J0gLcEAQYASABEgJ7i_D_BwE


    https://www.bergzeit.ch/black-…3J0gLcEAQYBCABEgJuB_D_BwE


    Wir haben damit auch bei Skijöring gute Erfahrungen gemacht:

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    Ich verlängere gerne die Wochenenden im Bus / in der Nature und ich arbeite dafür ein paar Stunden im Bus. Wir fahren z.B. schon am Donnersatgabend, ich arbeite aber am Freitagmorgen noch vom Bus aus. Oder wir fahren erst am Montag zurück, bin aber erreichbar... Das braucht natürlich etwas mehr Strom, ist es mir aber wert. Dafür haben wir auch ein Solaranlage.


    Nochmals zur Kabeltrommel. Die kann ich halt nicht direkt am Fahrzeug anschlissen, sondern brauche fehleranfällige Adapterkabel. Die liegen dann gerne auch mal im Nassen wenn es regnet. Ein anders Problem ist das Abwickeln der Kabelrollen. Wenn ich nur 5 von 25m benötige, muss ich die Kabelrolle, wenn ich nur das Handy aufladen will, nicht komplett abrollen. Will ich aber meine langen Haar trocken föhnen, muss ich sie komplett abrollen. Viele Kabelrollen sich auch qualitativ mangelhaft, haben keine richtige Zugentlastung oder schlechte und undichte Stecker.

    Gruss Zorro07

    Die Idee der Norm für den Stromanschluss auf dem Campingplatz ist, dass direktes 25m Kabel mit 2.5qmm Querschnitt und einem starken Gummimantel mit CEE-Stecker ohne Adapter verwendet wird. 25m damit gewährleistet ist, damit das Fahrzeug ohne Verlängerungskabel direkt an der Campingplatzsteckdose eingesteckt werden kann. Keine Adapter, da sich mit Adapter Fehler wie die Unterbrechung der Erdung einschleichen können.


    Wir halten uns allerdings nicht an die VDE-Norm und nehmen meist nur eine kleine, leichte 10m Kabeltrommel mit einem 1.5qmm Kabel ohne Gummimantel und ein paar wenige Adapter mit. Das hat uns ein einziges Mal nicht gereicht, da bekamen wir auf dem Campingplatz aber ein Verlängerungskabel...

    Zu Zorros und unserer Sicherheit haben wir allerdings fix einen PRCD-S im Fahrzeug verbaut, der u.a. überprüft ob die Erdung in Ordnung ist und ob Phase und Neutralleiter korrekt aufschlagen.


    Gruss von Zorro07