3+ Hunde und junge Hunde parallel halten - Beweggründe !

  • Im Moment sind es ja hier auch Zwei - Anyou kam als Paula 4,5 war und Anyou war circa 3,5. Und meine Tierschutzmaus hat vieles zum Positiven verändert.
    In den nächsten Jahren wird es aber hier auch noch vier Hunde mehr geben. Ich übe den gleichen Sport wie Sarja aus - im Moment noch mehr Sprint und Touren bis 15-20km am Tag. Später soll es Richtung Mitteldistance gehen und mit 6 Hunden ist erst einmal geplant ;)

  • Zitat


    Achso und was macht ihr denn beruflich, dass ihr Zeit für so viele Hunde habt?
    Ich würde mich über Antworten freuen :)

    Ich kann das machen, weil ich den "Luxus" habe während meines Jobs meine Hunde einsetzen und arbeiten zu können in meiner Hundeschule. Die haben trotz der großen Anzahl eher ein Über- als ein Unterbeschäftigungsproblem. Wenn ich heim komme, dann sind die Hunde bespaßt und sehr froh sich endlich hinlegen zu können.

    Viele Grüße
    Corinna

  • Ich finde es ist von Hund zu Hund unterschiedlich,wann ein Hund fertig ist.Bei Hecuda666 wars bereits mit 1 Jahr so,wie sie sagt.
    Pino ist jetzt mit fast 3 "fertig".Nächsten Jahr im Frühjahr zieht ein Welpe ein,dann ist Pino 3,5.
    Ich bin Friseurin.Ich wohne mit meinem Freund zusammen und bekomme viel Unterstützung

  • Zitat

    Hab das in dem anderen Thread auch verfolgt und würde euch gern noch fragen:
    Was heißt es denn für euch, dass der Hund "fertig" ist? Welches Alter ist für euch der optimale Abstand?
    Achso und was macht ihr denn beruflich, dass ihr Zeit für so viele Hunde habt?
    Ich würde mich über Antworten freuen :)

    "Fertig" bedeutet für mich "raus aus den Kinderschuhen" und rundherum alltagstauglich...

    Bea

  • Zitat


    Achso und was macht ihr denn beruflich, dass ihr Zeit für so viele Hunde habt?
    Ich würde mich über Antworten freuen :)

    Im Moment schreib ich an meiner Dissertation - mit freier Zeiteinteilung und später als Lehrerin hoffe ich es auch gewuppt zu bekommen ;) Wenn nicht wird der Job gewechselt :D

  • Zitat

    Hab das in dem anderen Thread auch verfolgt und würde euch gern noch fragen:
    Was heißt es denn für euch, dass der Hund "fertig" ist? Welches Alter ist für euch der optimale Abstand?
    Achso und was macht ihr denn beruflich, dass ihr Zeit für so viele Hunde habt?
    Ich würde mich über Antworten freuen :)


    Fertig ist Auslegungssache und es kommt auf den Hund drauf an. Roxy - wie gesagt - war mit 1,5 Jahren fertig ausgebildet. Es gab einafch nie Probleme mit ihr. Sie lernt super schnell und hat eh eine starke Bindung zu mir.
    Laila ist schon fertig ausgebildet, das Grundgerüst steht, aber man erkennt einen Unterschied zu Roxy. Roxy ist da solider im Ganzen... Kanns nicht beschreiben. Für meine meisten Freunde sind die Hunde TOP erzogen und total einfach und unkompliziert. Wäre Laila Ersthund, würde ich es mir 3x überlegen einen Zweithund zu holen. Andererseits kann es auch sein, das sie als Einezlhund komplett anders wäre und ich würde doch eher dazu tendieren einen anderen Hund zu holen. Ist immer schwierig zu sagen wann der passende Moment ist. Baustellen kommen ab und an eh immer wieder dazu.

    Anderer Hunde die ich kenne, werden als "fertig" bezeichent sind, 4 Jahre oder älter udn sind bei mir noch lange nicht "fertig" ich sehe da zu viele Baustellen. Ist halt Ansichtssache.

    Beruflich war ich Sekretärin mit 40-45h Job und meine Hunde waren so lange allein. Ausgelastet sind beide Hunde in der Zeit. Probleme gab es (bis auf Lailas Zerstörungsphase die Schlag auf Schlag aufgehört hatte) nicht.
    Dann war ich arbeitslos, den Hunden ging es auch da gut und nun bin ich Student. Und komischer Weise habe ich mit den Mädels jetzt ab und an mehr Probleme als vorher... Wahrscheinlich weil ich die Zeit vertrödel und mein Tag strukturierter war, als ich nen Job hatte :D

  • Zum OT Thema an sich: Wenn sich jemand in so kurzer Zeit so viele neue Hunde anschafft finde ich das schräg.
    Jetzt nach 3 MOnaten mit meinem Zwergi kann ich ihn immer noch nicht richtig einschätzen und ich denke es ist dem Individuum gegenüber ungerecht.

  • Huhu,
    ich habe zwei (8,5 und 4 Jahre) und spiele schon länger mit dem Gedanken an einen dritten.
    Mein Ersthund war ein schwieriger Charakter. Bzw, seine und meine negativen Seiten haben sich super ergänzt *seufz*. Er ist eher unsicher, er kontrolliert, er hat draußen seine privaten Prioritäten... Wir haben uns aber eingespielt, er ist ja jetzt auch schon über 8 Jahre alt, sichtbar ist das für Außenstehende mittlerweile nicht mehr so - außer wenn's klingelt *nochmal seufz*. Die meisten meiner Freunde finden die Hunde "süß und nett", nur ich sehe da mal wieder *ähm* Optimierungspotenzial.
    Mein Zweithund kam, als der erste und ich uns endlich einigermaßen verstanden. Zudem habe ich mich zu dem Zeitpunkt getrennt und mein Ersthund hatte gesundheitliche Probleme, wegen denen ich den Hundesport (ich bin begeisterter Agi-Freak) erstmal auf Eis legte. Der Zweithund ist charakterlich sozusagen das Yin zum Yang, er ist offen, unkompliziert, leicht zu motivieren. Arbeiten mit ihm ist ein Traum. So langsam darf auch der Ersthund wieder etwas mehr machen, sodass ich jetzt eigentlich sporttechnisch ausgelastet wäre.

    WENN, ja, wenn da nicht dieser Lockruf des "großen" Hundes wäre... Mit kleinen Hunden hat man mit so vielen Klischees zu kämpfen, das nervt schon. Einen Kleinhundwelpen würde ich nie wollen, ich hätte hier ernsthafte Probleme, den sozialisiert zu bekommen. Und der Spaß an der Arbeit ist bei meiner Erstrasse leider nicht immer gegeben, also eher Zufall. Daher.... die Idee des Dritthundes einer größeren Rasse (irgendeine Schäfiart wahrscheinlich).
    Allerdings steht und fällt die mit anderen wohnlichen Gegebenheiten, die an noch anderen Sachen hängen... aber so ganz prinzipiell.... würd ich es mir zutrauen.

    Achso - zwei Junghunde zusammen - NIEMALS. Dafür bin ich zu perfektionistisch veranlagt. Macht mir selber zuviel Stress. Warum sich das Leben verkomplizieren?
    Grüßle
    Silvia

  • Hallo,
    ich habe noch zwei, aber in 3 Wochen sind es drei.

    Warum?

    Ich wollte immer ein Rudel haben und ich wollte, dass der zweite Border einzieht solange Dahra noch einigermaßen fit ist und mir bei der Erziehung IM Haus zur Hand gehen kann. Dann ist aber auch Schluss, bis Dahra dann irgendwann nimmer ist, oder ich nen Bauernhof habe, dann würde auch ein 4. Hund für eine Grade Zahl einziehen :)

    Meine Hunde sind jetzt 9 Jahre und fast 2,5 Jahre. Sie sind beide für mich optimal und Louk ist sogar für mich perfekt.

    LG

  • Ich melde mich hier auch mal zu Wort :hust:

    Wir sind auf die bescheurte Idee gekommen uns zwei Welpen zu holen. Das war eigentlich anfangs garnicht geplant. Meine Mutter und ich wollten einen Aussie. Bei der Züchterin hab ich meinen Seelenhund in Rider gefunden, meine Mutter hatte sich in die drei Wochen ältere Roonie verliebt, die zu dem Zeitpunkt reserviert war. Der Kaufvertrag wurde unterschrieben, aber Hund noch nicht mitgenommen, da erst 6 Wochen alt. Eine Woche vor der Abholung war Roonie wieder frei und wir haben hin und her überlegt und viel mit der Züchterin gesprochen. Wir entschieden uns für Roonie, da sich jetzt noch der Freund meiner Mutter einklinkte.

    Was soll ich sagen... Es ist verdammt anstrengend, aber für uns ist nichts anderes mehr denkbar und alles passt wie Arsch auf Eimer. Ich hab meinen Seelenhund, meine Mutter ihren.

    Der einzige Nachteil an der Sache ist: unsere Hunde sehen absolut nicht den Sinn von anderen Hunefreundschaften, was zu einer Vermeiung von Hundekontakten, bzw Leinenterror geführt hat (wir arbeiten aber erfolgreich dran).


    Jetzt muss man aber fairer Weise sagen, unsere Plüschis haben es uns leicht gemacht. Der Welpenwahnsinn hat sich deutlich in Grenzen gehalten und über Beisshemmung un co. mussten wir uns nie Gedanken machen

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