3+ Hunde und junge Hunde parallel halten - Beweggründe !

  • Guten Abend!

    Da im Wartelisten Thread gerade über Sinn und Unsinn der Haltung zweier (oder mehr) junger Hunde gleichzeitig sowie über Begriffe wie Animalhording etc. diskutiert wurde, es dort aber völlig OT ist aber sicher viele an dieser Diskussion interessiert sind, wollte ich hier mal ein eigenes Thema dazu eröffnen.

    Ich würde gerne wissen, was Leute dazu bewegt, mehr als 2 Hunde zu halten oder gar zwei junge Hunde parallel zueinander.

    Ich persönlich finde ja 4 Jahre Altersunterschied bei zwei Hunden am Idealsten.
    Selbst hab ich das leider noch nicht umsetzen können.
    Zwei junge Hunde parallel zueinander zu erziehen und zu halten könnte ich mir absolut nicht vorstellen, auch kann ich keinen Sinn darin erkennen, mir das anzutun.
    Welche Vorteile sehen diejenigen, die es so haben/hatten, darin? Würdet ihr es wieder machen?

    An die Mehrhundehalter, wieso mehr als 2 oder 3 (lass ich mir gerade noch einreden für eine Person) Hunde?
    Ich persönlich möchte auf Dauer eigentlich immer 2 Hunde gleichzeitig halten.
    Wenn einer schon sehr alt ist, könnt ich mir auch nen 3. dazu vorstellen.

    Ich hoffe auf eine angeregte, aber sachliche Diskussion :)

  • Also ich habe 2 Hunde (3,5 und 2 Jahre), und ja, ich hätte gerne noch einen dritten. Aber nach dem dritten wäre für mich dann absolut Schluss. Und es muss bzw. soll auch nicht unbedingt ein Welpe sein. Ich könnte mir gut einen etwas älteren Hund aus dem TS vorstellen.

    Warum???

    Ich wollte eigentlich immer einen großen Hund, und habe zwei (relativ) kleine, und da ich oft die einzige Erwachsene im Haus bin, hätte ich gerne noch einen großen Hund, der eventuelle Einbrecher abhält ...
    Von meinem Mops dürften diese sich wohl eher nicht abschrecken lassen.

    Irgendwie habe ich das Gefühl, dass noch ein Rüde fehlt in meiner Weiberbande ... Und es ist wohl einfach so etwas wie "Hundewunsch" ... Also nicht rational erklärbar, so wie man nach dem 5. Kind immer noch einen Kinderwunsch verspüren kann.

    Schwierig zu erziehen sind / waren die beiden aber nicht. Das mag einfach daran liegen, dass meine beiden Hündinnen recht pflegeleicht sind ... Wären sie schwieriger, würde ich wohl von dem Gedanken an einen dritten Hund Abschied nehmen.

  • Mein Hund war mit 1 Jahr fertig erzogen, und das meine ich ernst,sie ist halt sehr gefügig und hat sich noch nie wiedersetzt, und so zog mit 1,5 Nuki ein,ich wollte die beiden nicht so weit auseinander haben,damit sie mehr voneinander haben.

  • Meine Jungs haben einen Altersunterschied von eineinhalb Jahren. Es war nicht immer einfach, aber es war auch keine Katastrophe. Der Vorteil war dass sie sich täglich ausgepowert haben ohne Ende und sich nicht nur schlechte, sondern auch gute Dinge voneinander abgeguckt haben. Der Hibbel hat sich ein wenig Ruhe vom Beagle abgeguckt, der Beagle hat sich ein wenig mehr Abrufbarkeit und Hoftreue vom Schäfer abgeguckt usw.

    Warum zwei Hunde? Es gab keinen speziellen Grund - just for fun. Der dritte Hund ist jetzt ein Gemeinschaftsprojekt von mir und meinem Partner und hauptsächlich als Sporthund für ihn gedacht. Alleine möchte ich keine drei Hunde haben. Ein vierter kommt höchstens in Frage wenn die anderen irgendwann steinalt sein sollten.

    Für eine Person alleine finde ich ein bis zwei Hunde ideal. Alles was darüber hinaus geht geht meiner Meinung nach Zulasten der Qualität der Bindung zum einzelnen Tier, weil neben Kindern/Job/anderen Hobbys irgendwann die Zeit fehlt.

  • Ich würde niemals auf die Idee kommen mir 2 Junghunde gleichzeitig anzuschaffen.Ich bin der man sollte immer einen erst "fertig" haben.
    Ich kann mir auch nicht erklären was das für Vorteile haben kann,zwei Welpen / Junghunde gleichzeitig ,wäre auch neugierig ,wie andere das sehen/ob es auch gehen kann.
    Bei mir im Dorf hat sich eine 2 Aussies aus einem Wurf angeschafft und das ist die absolute Katastrophe.Ich weiss manchmal echt nicht ob ich weinen oder lachen soll.Ganz ungezogene Rotz-Rüden sind das und immer versucht Frauchen ihre Hunde hektisch einzufangen.

  • Ich habe zwei Hunde, als ich sie bekam war eine 1,5 Jahre alt und die andere 7 Monate (?). Am Anfang bin ich fast verzweifelt, aber das lag wohl daran, das ich damals nicht viel Ahnung von Hundezusammenleben hatte und viel falsch interpretiert habe udn mich auch sehr kirre machen lassen hab. Erziehungstechnisch hatte ich mit der jüngeren Hündin mehr zu tun als bei der älteren. Roxy (ältere) ist ein Traum. Eine pupertäre Phase gab es nicht und auch so war sie total einfach und unkompliziert in allem. Bis auf Lailas ungestüme Art und ihre Zerstörungswut, konnte ich mich eigentlich auch bei ihr nicht beschweren.
    Wir haben zwei Hunde, weil mein Freund meinte, das unsere Ersthündin nicht solange allein sein sollte und einen Zweithund als Kumpel bräuchte. Ich habe mich dazu überreden lassen, im Nachhinnein wäre es besser gewesen, wenn unserer Ersthündin auch Einzelhündin geblieben wäre.

    Heute sind sie 4 Jahre und 3, 5 Jahre alt und beide sind super erzogen. Einen dritten Hund würde ich dennoch nicht haben wollen (ab und an kommt der Gedanke eines Chis auf :D ) Ich will aber auch keine zwei große Hunde mehr haben. Mir ist es einfach zur Zeit zu viel, weil alles an mir hängen bleibt. Z.B. Doppelt Gassi gehen, wenn die Zwei sich anzicken und das 3x am Tag.
    Roxy ist in manchen Dingen doch unkomplizierter und ich muss beim Gassi nicht immer 100% auf sie achten. Bei Laila bräuchte ich hingegend ein drittes Auge. Wenn ich mich zu viel auf Laila konzentriere wird Roxy depri, beide stacheln sich teiwleise zum Mobbing an und beide fordern natürlich eine ordentliche Kopfarbeit am Tag ein etc.pp. Kranksein kann ich mir bei den Hunden kaum erlauben - liegt wohl aber auch an mir, da ich nun mal mir Arbeitsschweine rangezogen habe...
    Trotzdem bin ich froh, wenn ich einen Hund ab und an mal zu jemanden geben kann und meine Zeit nur für den anderen Hund einteilen kann. Klar ist es auch schön mit Beiden zusammen und ich würde sie auch nicht hergeben wollen. Sie verstehen sich auch meistens sehr gut zusammen und halten auch gut zueinander. Aber nochmal Zwei (geschweige denn 3+) auf einmal? Zu dem jetzigen Zeitpunkt: NEIN (vllt ändert es sich ja, wenn mein Freund wieder hier einzieht und ich mich mehr auf Roxy konzentrieren kann und nicht immer alles alleine machen muss).
    Mal abgesehen davon ist es finanziell nicht mehr drin...

  • Wir haben aus sportlichen Gründen (Schlittenhundesport) mehrere Hunde.
    Mein Partner für Langstrecken 3 (10J., 8J., 9 Wochen), ich für Sprint 4 (5J. und 3mal 2J.). Plus den Terrierist als Chef.
    Aufgrund der unterschiedlichen Streckenlänge können wir uns die Hunde nicht "teilen", so dass jeder seine eigenen Spezialisten braucht, aber es ergänzt sich gut.
    Wären wir nicht dem Sport mit Hunden verfallen, könnte ich mir vorstellen, dass es nur 2 oder 3 waeren.
    Davon ab ist jeder einzelne wichtig, wird gefördert und gehört zur Familie, keine Frage. :rollsmile:

  • Was bewegt uns dazu, mehrere Hunde zu halten :???:
    Es ist einfach schön zu sehen, wie sie miteinander umgehen =)

    Seit einigen Jahren haben wir nun 3 bis 5 Hunde, eigene und Pflegehunde. Momentan sind sie zu dritt und harmonieren perfekt, sind eine kleine, eingespielte Gruppe. Drei Hunde sind derzeit beruflich bedingt, weil ich noch eine sehr zeitintensive Weiterbildung begonnen habe, die auch mehrere Wochen Abwesenheit von zuhause beinhaltet. Aber sobald es irgend möglich ist, würde ich gerne wieder vier Hunde haben. Zwei im mittleren Alter und zwei Senioren, so dass die Spaziergänge gut aufgeteilt werden können. Zwei Junghunde will ich keinesfalls und Welpen schon gar nicht. Drei, vier oder gar fünf Hunde sind bei uns aber nur möglich, weil mein Mann und ich uns trotz Berufstätigkeit gleichermaßen um die Hunde kümmern können und versetzte Arbeitszeiten haben, so dass die Hunde nie zu lange alleine sind. Gerade, wenn man einen oder mehrere kranke Hunde zuhause hat, muss gewährleistet sein, dass man das zeitlich, emotional und finanziell stemmen kann. Das wird von vielen unterschätzt, so meine Erfahrung.

  • Hab das in dem anderen Thread auch verfolgt und würde euch gern noch fragen:
    Was heißt es denn für euch, dass der Hund "fertig" ist? Welches Alter ist für euch der optimale Abstand?
    Achso und was macht ihr denn beruflich, dass ihr Zeit für so viele Hunde habt?
    Ich würde mich über Antworten freuen :)

  • Ich habe drei und bei mehr als diesen würde ich dem Einzelnen nicht mehr gerecht!

    Meine Älteste ist fast neun, es folgen die Mittlere mit fünf und die Jüngste mit einem Jahr. Da ich auch der Überzeugung bin, meine Hunde müssen sich an mir und nicht nur an ihren Hundekumpels orientieren, folgt, dass ich viel Zeit für jeden Hund alleine aufbringen muss... da wäre für einen vierten und erst recht nicht für zwei Junghunde gleichzeitig, Zeit...

    Den Altersabstand von drei/vier Jahren finde ich persönlich ideal... da ist einer sozusagen "fertig" und dann wäre Platz für Nachwuchs :smile:

    LG. Bea

    PS: Warum drei? Ich liebe das "Arbeiten" mit Hunden und irgendwie ist das "Rudel" zu dritt "rund" :smile:

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