3+ Hunde und junge Hunde parallel halten - Beweggründe !
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Bei uns war´s mehr oder weniger Zufall, daß ich mehr als einen Hund habe. So richtig vorbildlich ungeplant *gg
Biene war grad 8 Monate alt, als wir Bossi (damals 1,5 Jahre) bei einem Tierheimbesuch mit meiner Schwester begleiteten, weil sie uns einen Hund zeigen wollte, für den sie sich interessierte. Dort haben wir dann Bossi gesehen. Naja, Biene mußte eh vormittags alleine sein, weil ich arbeitete, und Töchterchen bis mittags Schule hatte - "der könnte ja dazupassen, sodaß sie nicht so lange allein sein muß". Außerdem - Töchterchen stand schon immer auf Airdales - und Bossi sieht aus wie ein zu heiß gewaschener Airdale von der Farbe her *gg Sie sah ihn, und der mußte einfach dazupassen....
Naja, wir haben´s mit Biene getestet, sind Gassi gegangen mit ihm - boah, war der bekloppt, das fand ich cool ;-) (Töchterchen gestand mir später, sie hatte schoooon Respekt vor dem anfangs... *lach....-sie war ja grad mal 14... Aber: sie hat sich getraut!)
Ne Woche später, nachdem wir die Genehmigung vom Vermieter hatten, durfte er dann -frisch kastriert, die Fäden noch drin -einziehen zu einer gerade erstmals läufigen Biene *hust..... Biene war zu dem Zeitpunkt mit ihren 8 Monaten schon so weit, daß sie aus dem Gröbsten raus war, sehr verläßlich, und ich brauchte beim Gassi nicht mehr auf sie zu achten - die ist bis heute so, daß die immer hinter mir herkommt, egal, was ist, selbst Wild interessiert sie null. Was zu Fressen hält sie zwar kurz auf, aber dann folgt sie mir wieder, ist einfach so ihre Art. Dadurch hatte ich den Kopf unterwegs frei für Bossi - und den hab ich gebraucht, ununterbrochen... *gg Beim dem als Ersthund hätt´s glaub ich a weng länger gedauert, bis ich wieder zugeschlagen hätte...
Frieda (damals 8 Jahre, Biene damals grade 2, Bossi 2,5 Jahre jung) ebenso: im Internet gesehen und ich wollte sie haben. Erstmal ne Woche überlegt und diskutiert, nach Besonderheiten erkundigt (sie ist ja blind), dann "zugeschlagen"... Die anderen zwei waren so weit erzogen, daß keine größeren Baustellen da waren (klar, kein Hund ist perfekt, trainieren kann man immer was, wenn man danach sucht, aber für meinen Bedarf war´s und ist es so vollkommen ok). Jo - und dadurch, daß ich mit Frieda eh getrennt gehen muß (die kann gar nicht mit anderen Hunden), hab ich den Kopf frei für sie und Hundebegegnungen und muß nicht nach Bossi gucken (der es heute noch braucht, daß ich gedanklich bei ihm bin - der ist einfach kein "ich laß mal laufen"-Hund, weil der sonst jagen geht). Klar - ich muß getrennt laufen, aber durch ihr Alter braucht die keine 25 Stunden Gassi mehr am Tag - sie kann zwar ohne Weiteres, wie sie neulich bei ner 20-km-Wanderung bewiesen hat (nach der sie sozusagen noch gefragt hat "...und was machen wir jetzt???" und fröhlich rumhüpfte), aber die ist auch mit 20 Minuten Gassi und anschließend ner Runde Kraulen zufrieden, freut sich über ne Runde Trailen genauso wie über ne Runde Kuscheln, die ist einfach mit allem glücklich, was sie kriegen kann (Hauptsache mit Fraule zusammen sein), aber fordert es nicht vehement ein. Ich könnte sie bestimmt auch noch etwas hochpushen - aber wozu, würde mir ja nur selbst das Leben schwer machen...
Und nachdem ich mit den Tieren ja auch was machen möchte, wenn ich schon lange Zeiten weg bin zum Arbeiten (Tochter studiert noch und wohnt daheim, ist also öfter und längere Zeiten da als ich), arbeite ich mit allen Dreien: Biene in der Rettungshundearbeit (Flächensuche), die Terrierkröten trailen alle zwei. Mehr Hunde brauch ich aber net, denn ich bin so schon 2 Tage die Woche mind. beim Training, plus Einsätze mit Biene. Wenn ich die Zeit hätte, und alle sich verstehen würden, sodaß getrennte Gassigänge entfallen würden, kein Thema - aber so langt mir das. Immerhin wollen Hunde auch im Krankheitsfall optimal betreut werden können, und das kostet ja auch.
Generell ist es einfach schön, die beiden im Umgang miteinander zu beobachten, und einen Hund alleine würde ich nicht mehr haben wollen, einmal weil ich arbeiten gehe, andererseits ist´s einfach schöner für den Hund mit artgleicher Gesellschaft! Momentan verstehn sich Biene und Bossi auch gut, sodaß ich da keinen Dritten ins Spiel werfen wollen würde, dessen Anwesenheit dann evtl. zu Streit führen oder der das fünfte Rad am Wagen spielen würde.
Ich finde nicht, daß mehr Hunde auch mehr Arbeit in Sachen Erziehung bedeuten, solange die bereits vorhandenen eben beim Gassi nicht mehr meine Aufmerksamkeit benötigen und ich mich dem Neuzugang widmen kann. Schön ist es, wenn man mit allen zusammen trainieren kann, einer liegt ab, der anderen läuft Unterordnung, oder einer sitzt, während der andere spielen darf (Impulskontrolle für den Sitzenden), was auch immer.... Oder Tricks mit 2 Hunden üben, ist auch lustig.
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Hi,
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Da es hier erwähnt wurde und ich es auch angedeutet habe:
Eine Haltung mit mehreren Hunden, die ich permanent trennen müsste wäre nichts für mich. Ich kenne mittlerweile einige Leute, wo das so funktioniert, aber ich glaube, da würde ich mich lieber von einem Hund dauerhaft trennen.
Wie geht ihr damit um, wenn das bei euch so ist? -
Einschreiten bevor es soweit kommt.
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Zitat
Einschreiten bevor es soweit kommt.
Also die Hunde 24/7 im Auge haben?? -
Nein, beobachten und reagieren, bevor die Hunde dauerhaft getrennt werden müssen. Notfalls die Hunde in unbeobachteten Zeiten trennen, auch wenn es noch gar nicht dringend sein müsste!
Emotionen ändern. Das ganze Programm eben. Und nichts herausfordern. Hunde müssen nicht alles zusammen machen und alles ertragen.
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Zitat
Nein, beobachten und reagieren, bevor die Hunde dauerhaft getrennt werden müssen. Notfalls die Hunde in unbeobachteten Zeiten trennen, auch wenn es noch gar nicht dringend sein müsste!
Emotionen ändern. Das ganze Programm eben. Und nichts herausfordern. Hunde müssen nicht alles zusammen machen und alles ertragen.
Das schonmal bei jungen Hündinnen versucht, die beide die Einstellung vertreten, dass sie die einzige sind?
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3 Hunde wurden es, weil ich diese Hunde wollte und wir einfach einen Ersatz fuer Pepper gebraucht haben.
Der 4. kam als Pan knapp 14 Monate alt war und der kam, weil ich einen Hund aus genau dieser Verpaarung wollte. Da war/ist es mir zum Grossteil egal, wie der Altersunterschied ist..Neulich gab es Welpen aus einer Verpaarung die mich echt angesprochen hat und sie waren von einem meiner Lieblingsrueden.
Kalle ist 15 Monate, Pan etwas ueber 2 Jahre.
Tja und genau jetzt geht es nicht. Kalle ist dazu noch nicht weit genug und ich packe da dann keinen Welpen dazu (auch wenn ich dadurch sehr sicher die Chance auf einen Nachkommen von diesen Rueden verzichtet habe...). Da wuerde mind. 1 auf der Strecke bleiben. Das finde ich unfair und es ist mir auch echt zu stressig..
Der naechste ist zwar geplant, aber da ist Kalle wohl soweolit 'fertig' (es sind dann eben nur noch Feinheiten die verbessert werden muessen und keine wirklich grossen Sachen) oder der Welpe kommt nicht.
Das Alter der anderen Hunden spielt da jedoch, wie gesagt, keine Rolle..Wenn ich dauerhaft trennen muesste und alles andere nicht r
greift, wuerde einer der Hunde gehen. Ich halte (fuer mich und meine Hunde) nichts von einer Haltung bei der eine dauerhafte Trennung Pflicht ist/waere. -
Ich hatte eine Hündin für ca. 6 Monate in Pflege.
Diese Hündin war ein Sonderfall,
einen Hund hat sie getötet,und sie hätte Hexe am liebsten auch in der Luft zerissen.Wenn ich da war hatte ich beide zusammen,ging dann auch bis zwischendurch Aussetzer,
wo ich dann die aggressive Hündin runtergepflückt habe und quasi in die Ecke geschleudert habe,
man glaubt es kaum das geht auch mit einen wütenden Schäferhund.
Sie fand das not amused, und hat es weitgehend gemieden Hexe anzugehen,wenn ich da war.
Aber eine gewisse Grundanspannung war immer da.
Wenn sie alleine bleiben mussten habe ich sie getrennt.Auf Dauer würde ich das beiden Hunden nicht zumuten wollen.
Zwischen Lucky und Nuki hat ja auch öfters mal gerappelt,Männer sind die schlimmsten Zicken,
bei denen reichte es aber beiden ins Halsband zu packen und voneinander zu trennen,
habe sie dann solange räumlich getrennt,bis sie beide runter gekommen sind,
und dann wieder zusammen gelassen.
Alleine habe ich die beiden aber auch nicht zusammen gelassen. -
Zitat
Da es hier erwähnt wurde und ich es auch angedeutet habe:
Eine Haltung mit mehreren Hunden, die ich permanent trennen müsste wäre nichts für mich. Ich kenne mittlerweile einige Leute, wo das so funktioniert, aber ich glaube, da würde ich mich lieber von einem Hund dauerhaft trennen.
Wie geht ihr damit um, wenn das bei euch so ist?Bei meinen beiden Mädels war das so, als die Bullydame ca. 10 Monate alt war und das erste Mal läufig wurde. Sie attackierte mein Mopsmädel, und beide waren sich kurzfristig so spinnefeind, dass ich sie über Monate hinweg trennen musste.
Damals wollte ich Coco, die jüngere, wieder abgeben, und ich hatte schon inseriert und neue HH gesucht. Als sich dann allerdings kurz drauf jemand gemeldet hat, hab ich es nicht geschafft, sie weg zu geben.
Gott sei Dank. Inzwischen hat sich alles wieder eingespielt und die beiden lieben sich sehr und sind froh, dass sie einander haben. Die ältere (Mops) akzeptiert die Dominanz der jüngeren (EB).
Ich denke aber auch, dass ich so nicht auf Dauer hätte leben können, die beiden ständig trennen zu müssen.
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Zitat
Das schonmal bei jungen Hündinnen versucht, die beide die Einstellung vertreten, dass sie die einzige sind?
Jein, waren zwei ältere Hündinnen.
Dafür aber schon bei mehreren jungen Rüden.
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