3+ Hunde und junge Hunde parallel halten - Beweggründe !

  • Ich hab 4 .. Weil... Ja weil Lilly genau der Hund war den ich wollte

    Buds ist ja schon "Uropa" und läuft nurnoch so nebenher wenn ihm danach ist

    Maxl und Judy waren "fertig" mit ihrer Ausbildung, ich hatte Zeit ich hatte Bock also hab ich mir Nummer 4 angeschafft
    Relativ gleichaltrige und arbeitsintensive würde ich mir nur im Notfall antun

    BtW müsste ich meine Hunde dauerhaft trennen würde einer gehen müssen

    Das ganze ist hier recht gut eingespielt, ich kann alles an Spielzeug/Futter etc rumliegen lassen, es wird sich nicht geprügelt ( sichern dürfen sie aber durchaus) ich hab genug Platz das se sich auch mal aus den Füssen gehen können ( grad liegen wieder alle in meiner Winzküche ... Könnt ja was fallen) also wieso nicht ;)

    Obs nochmal 4 werden weiss ich nicht, 3 ist die angenehmere Zahl wenn ich ehrlich bin aber ob jetzt 3, 4 oder 5 *schulterzuck*

  • Zitat

    Da es hier erwähnt wurde und ich es auch angedeutet habe:
    Eine Haltung mit mehreren Hunden, die ich permanent trennen müsste wäre nichts für mich. Ich kenne mittlerweile einige Leute, wo das so funktioniert, aber ich glaube, da würde ich mich lieber von einem Hund dauerhaft trennen.
    Wie geht ihr damit um, wenn das bei euch so ist?

    Dafür gibt´s geschlossene Türen bei uns, ist insgesamt entspannter als es sich anhört. ;-) Sind keine kleinen Kinder hier, sodaß die Gefahr von versehentlichen Begegnungen durch olffengelassene Türen bei null liegt. Und die beiden "großen" weichen aus, beschwichtigen (was die natürlich net sieht, da blind...) und gehen weg, falls ich mit der an der Leine an ihnen vorbeimuß. Weiß nicht, ob ich´s nochmal machen würde, aber momentan kann ich mit der Situation ganz gut leben.....

  • Ich halte derzeit (und es werden zu 100% in absehbarer Zeit nicht mehr werden) 3 Hunde - 1 Mischling (11 Jahre), 2 Border Collies (3 Jahre und 11 Wochen).
    Warum?
    Meine Hunde sind mein größtes Hobby, ich hab derzeit und auch in Zukunft sicherlich genug Zeit, um mich mit den Hunden ausreichend zu beschäftigen.

    Ich gehe heuer das letzte Jahr in die Schule, werden dann studieren und nebenbei am Abend (wie es sich dann ergibt) arbeiten. Natürlich nehmen diese "Pflichttermine" viel Zeit in Anspruch, aber es bleibt auch genug für die Hunde.
    Es werden alle 3 sportlich geführt, trainieren am Hundeplatz + drehen täglich natürlich Gassirunden. Und ich finde, es sind alle genug ausgelastet und keiner muss zurückstecken. Somit habe ich kein Problem mit 3 Hunden.

    Wenn ich mal nicht daheim bin, bzw. jetzt am Vormittag wegen Welpi unterstützen mich natürlich meine Eltern. Finanziell auch :D

  • Wir haben im Moment vier Hunde.

    Unsern alten Herrn Border (jetzt 12 Jahre), weil mein Opa damals noch ne Herde Schafe im Feld stehen hatte, der Beagle (8 Jahre) war überhaupt nicht geplant, er war eigentlich nur auf Pflegestelle bei uns und dann...tja dann ist er halt geblieben.
    Unser Berner (4 Jahre) kam dazu, weil unsere alte Hündin damals verstorben ist und irgendwie hat was gefehlt. Brooklyn (2 Jahre) kam 2011 dazu, weil meine Mutter eigentlich schon immer mal einen Schäferhund haben wollte.
    Karo hat wie gesagt gehütet, Beagle und Berner sind "Familien"hunde und Brooklyn läuft im VPG mit mir. Ich persönlich hätte auch gern noch einen Hund, entweder Border oder Aussie Bub, aber aufgrund der jetzt startenden Ausbildung muss ich ehrlich sagen, dass der Hund da zu kurz käme, ist also alles noch Zukunftsmusik.

    Zwei junge Hunde gleichzeitig zu halten ist meiner Meinung nach absolut kein Problem, solange man Zeit hat, die beiden zu fördern. Und zwar nicht immer nur zusammen, sondern auch getrennt.
    Ich denke auch, dass das nicht bei allen Hunden gut gehen würde.
    Unser Berner hätte kein Problem damit gehabt, wenn noch ein anderer Junghund dabei gewesen wäre, wenn ich mir jetzt aber Brooklyn ansehe, dann weiß ich, dass das (gerade wenn es noch eine Hündin gewesene wäre) durchaus in riesigen Problemen ausgeartet wäre.

    Jeder wie er es für richtig hält und solange es dem Hund bzw. den Hunden dabei gut geht und das für alle in Ordnung ist, habe ich auch kein Problem mit zwei Welpen bzw. Junghunden auf einmal.

  • Ist ein interessantes Thema und ich trage doch gerne dazu bei, auch wenn ich es als verkehrt empfinde, zu sagen "drei reichen" oder "ab fünf kann man das nicht schaffen" oder "muss das sein?" usw. ...eben die üblichen Dinge, mit denen man sich als Mehrhundehalter so rumschlagen muss, sofern man es denn zulässt.

    Dafür sind die Menschen an sich, deren Lebensumstände, das Umfeld, die Erfahrung... usw. zu unterschiedlich.

    Ich habe vier Hunde. Wieso vier? Eigentlich ganz simpel: Weil ich es kann. :D ...und so haben möchte. Es ist schön, gefällt mir und es ist ne nette Truppe.

    Zwei Welpen/Junghunde kann super funktionieren, kann ebenso eine Katastrophe sein. Wenn ich an meine "Jungspunde" denke (Carlson, fast fünf und Lübke, drei), die waren als Welpen und Junghunde soo easy, davon hätte ich auch zwei gleichzeitig locker "groß" bekommen, ohne Chaos oder gar Nervenzusammenbrüche.
    Carlson war erst neun Monate alt, als mein Sohn geboren wurde, da schlagen viele ebenso die Hände überm Kopf zusammen, aber "aufregend" oder schwer war das nicht.
    Das mag bei unerfahrenen Menschen, die nicht genau abschätzen können, was auf sie zukommt sicherlich eher ggf. zum Problem werden, aber pauschalisieren kann/sollte man auch das nicht.

    Alle Hunde haben hier zwischendurch (natürlich nicht täglich, Tag hat ja nur 24h) ihre "Einzelzeit", die sie toll finden, mir macht das ebenso Freude und empfinde das nicht als Arbeit oder großartigen Aufwand.
    Die -kleinen- Kinder sind einfach dabei, auch kein Extraaufwand, vieles -eher alles- wird ganz locker in den Alltag integriert.

    Das "vermisse" ich im Grunde manchmal (passt so schön hierher), ganz egal ob einen, zwei oder fünf Hunde....es scheint so, als wäre eine gewisse Leichtigkeit im Umgang mit Hund "verloren" gegangen, was ich schade finde.
    Mag vielleicht nur am selektiven Lesen oder subjektiven Empfinden herrühren, aber manchmal frage ich mich schon, woraus man alles ein Problem konstruieren kann.

  • Ach ja, um auch etwas beizutragen.

    Momentan habe ich drei Rüden.

    Meine beiden sind fast 3 und 4 (also nicht mehr ganz so jung) und mein Pflegling, der ist fast 6. Ihn würden richtige Junghunde nerven. Er mag das Gespiele und Gehopple nicht.

    Mein Deprivat hatte bis vor Kurzem weniger Probleme damit, mittlerweile fängt der Pflegling aber an, sich so heimisch zu fühlen, dass es für Akuma doch ein Problem wird. Ich merke, wie er versucht, ihn "wegzuekeln" - draußen rennt er manchmal weiter weg als für ihn üblich, besonders wenn er sich vernachlässigt fühlt.
    Ich gehe vermehrt mit Akuma einzeln raus - alleine dadurch ist es gefühlte tausend Mal besser geworden.

    Ich wollte keinen dritten Hund, obwohl es mit Gasthunden gut klappt.

  • Meine 1. Hündin sollte erstmal vernünftig werden....dass wurde sie....mit ca 10,5...

    Also hab ich mit 6 mich zu einem Welpen angemeldet, der kam dann als meine Hündin knapp 8 war....
    Dann wurde der Welpe 3 und ich entdeckte meinen Seelenhund aufs Sklett abgemagert und "als Problemhund" auf einer Pflegestelle zur Vermittlung. Vernünftig wie ich bin, habe ich mich gefreut, als er vermittelt war und das Kapitel abgeschlossen, bis er nach 4 Wochen "reklamiert" wurde und wieder suchte.

    3 Jahre alt, bissig und leinenagressiv mit vielen Stereotypen, stieg er nach kennenlernen auf der Pflegestelle in unser Auto als ob es immer so gewesen wäre, legte sich daheim neben mein Bett in das Körbchen meiner 3 jährigen und wohnt dort immer noch (mittlerweile auch gerne auf meinem Kopfkissen)...

    Da waren es also 3....Er blieb ein problematischer Hund bis heute.
    Dann, vor zwei Jahren dachte ich meine Alte Hündin muss unbedingt ihren Nachfolger kennenlernen und ihn erziehen.
    Ich weiss bis heute nicht, wieso sich der Gedanke so dermassen festsetzte. Auf jeden Fall zog im September vor 2 Jahren mein 4. Hund ein und im Dezember verstarb meine unvergessliche über alles geliebte alte (13 Jahre) Hündin vollkommen unerwartet ganz schnell.

    4 waren eigentlich praktischer als 3, weil ich immer mit einem einzeln gehe. Nicht immer mit dem gleichen aber "Problembär geht nicht zu zweit mit dem Jungspund.
    Also entweder alle oder 2 und einer.
    Somit könnte ich auch mit 4 je in 2er Pärchen gehen.
    Für immer und immer finde ich es nervig doppelt zu gehen, sodass meine Planung so ist: Die beiden älteren sind 7 und 8...der Junghund 2....in Zukunft möchte ich immer nur 2 Hunde, aber ich plane durchaus für "in 3 oder 4 Jahren" einen Welpen und dann wären es zwei und zwei....die Borders mit 11 und 12 ein Paar und die Collies dann eben...

    Da das Leben aber immer wieder Kapriolen schlägt, weiss ich nicht wies kommen wird. Eins weiss ich...3 so sportliche junge Hunde sind nicht wirklich entspannend, wenn man auch noch arbeitet, das Leben sich ändert.
    Dennoch möchte ich keinen missen.

    Fazit: in der Mietwohnung NIEMALS mehr als 2!
    In unserem grossen Haus ists wurst, da kann ich auch zur Not trennen, was ich persönlich wichtig finde, denn ich denke, es gibt die Konstelationen, die eben NICHT miteinander können und nicht therapiert werden können. Und ich finde nicht, dass man schon von vornherein eine Abgabe im Kopf haben sollte.
    Für mich geht Mehhundehaltung nur, wenn ich auch dauerhaft trennen kann.
    Ein Hund ist kein Hund, 2 Hunde finde ich einfach, ab 3 wirds verrückt.....ausser man ist immerzu vor Ort....
    Die Erfahrung mehrere Hunde gehalten zu haben möchte ich nicht missen. Aber meine Rente werde ich mit "nur" 2 Hunden geniessen ;) (vielleicht noch Nothunde zu Pflege......"räusper"....)

  • Zitat

    Da im Wartelisten Thread gerade über Sinn und Unsinn der Haltung zweier (oder mehr) junger Hunde gleichzeitig sowie über Begriffe wie Animalhording etc. diskutiert wurde, es dort aber völlig OT ist aber sicher viele an dieser Diskussion interessiert sind, wollte ich hier mal ein eigenes Thema dazu eröffnen.


    Habe übrigens gerade mal nachgelesen.

    Ich meine, zu dem "wie kann so viel Zeit haben"

    Wir trafen letzte Woche eine Frau im Feld, sie fragte, ob beides meine Hunde seien.
    Als ich das bestätigte, meinte sie nur
    "Ui, da sind sie ja den ganzen Tag beschäftigt"

    Als ich ihr dann sagte, dass ich neben den Hunden einen Vollzeitjob und Haushalt zu führen hätte, war sie ziemlich perplex und fragte nur "Wie geht das denn?"

    Es gibt halt verschiedene Modelle der Hundehaltung und nur weil sich irgendwer das nicht vorstellen kann, ist es noch lange nicht falsch.

    Hier würde ich auch einen 3. mitlaufen lassen können - nur ist es mir persönlich zu anstrengend 3x die Woche auf dem Platz 3 Hunde zu arbeiten und auf dem Turnier 3 Hunde zu starten.

    Ob ich beim Gassi gehen mit 2 oder 3 gehe, hier 2 oder 3 rum wuseln, ist ziemlich schnuppe.

    Daher ist in 5 Jahren ein Dritthund "geplant" - da ist Kira 12/13 und Luna knapp 11.
    Da reicht die Zeit dann, sich um die Ausbildung eines Zwerges zu kümmern.

  • Was ich so überlegt habe... bei mehreren Hunden hat jeder Hund natürlich nicht mehr zu 100% dieselbe Zeit mit seinem Besi zur Verfügung wie als Einzelhund. Aber vielleicht tut das gerade vielen Hunden gut? Haben nicht viele Hunde auch Probleme, weil sie tagtäglich 2-3 Stunden beschäftigt werden, lange Gassigänge mit Aktion, Hundekumpels, dann noch Agi, THS, Dummytraining, zuhause Tricksen und wenn man dann mal 2 Wochen krank ist, dreht der Hund am Rad oder verschläft diese 2 Wochen seelig voller Nichtstun und schon passt das Programm ja, Hund kann doch abschalten.

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