3+ Hunde und junge Hunde parallel halten - Beweggründe !

  • Night, ähnliches sagte mir kürzlich auch jemand. Kann ebenso für den problematischen Hund gelten, der "endlich" nicht mehr so in den Mittelpunkt rutscht im Geschehen durch einen 2ten Hund und somit auch leichter mit seinen Macken akzeptiert wird bzw. evtl. viele Probleme sich lösen können.
    Für mich klang das sehr verständlich.

  • Zitat

    Was ich so überlegt habe... bei mehreren Hunden hat jeder Hund natürlich nicht mehr zu 100% dieselbe Zeit mit seinem Besi zur Verfügung wie als Einzelhund. Aber vielleicht tut das gerade vielen Hunden gut? Haben nicht viele Hunde auch Probleme, weil sie tagtäglich 2-3 Stunden beschäftigt werden, lange Gassigänge mit Aktion, Hundekumpels, dann noch Agi, THS, Dummytraining, zuhause Tricksen und wenn man dann mal 2 Wochen krank ist, dreht der Hund am Rad oder verschläft diese 2 Wochen seelig voller Nichtstun und schon passt das Programm ja, Hund kann doch abschalten.

    Mir geht es da eher um die Konstellation.


    Yoma war so fixiert auf andere Hunde, er ist da regelmäßig durchgebrannt und an der Schleppleine war er nur noch frustriert. Der zweite, wenn auch etwas gestörte Hund hat ihm gut getan. Aber auch Akuma hat ein "normaler" Hund gut getan. Die kleinen Eifersüchteleien haben sich zum Großteil gelegt (mit Training und Geduld).
    Der dritte Hund war die ersten drei Monate kein großes Problem, aber Akuma fängt an ein bisschen zu leiden - er fühlt sich zurückgestellt.
    Auf der anderen Seite hat sich seine Frustrationstoleranz und sein Futterneid wiederum sehr verbessert.

    Dennoch bin ich, obwohl ich meine Pflegling sehr lieb hab, froh, wenn er doch bald vermittelt ist.

  • Ich sag es mal so

    Hat man eine funktionierende Gruppe dann gehen auch oft Probleme "hops"

    Gerade was so Sachen angeht wie "Benehmen wie ne offene Hose" ... Rüpeln, Rempeln, Sichern, "rumtitschen" erledigen sich hier von selber
    Zusätzlich hat man das interagieren und da kommt nicht so schnell Langeweile auf wie wenn man alleine rumdöst

    Das einzige was ich an der Mehrhundehaltung verfluche ist die Gruppendynamik :roll:

    Grad bei Fremdhundekontakt in Kombi mit meinem "Prollo" da will sogar der Opa mitmachen bei "wir zeigen dem jetzt mal wo der Lappen hängt"

    Wer braucht schon Beschäftigung wenn man dette so schön alleine machen kann

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  • Warum wir zwei junghunde haben wollen ist einfach
    Es stand von anfang an der zweite jack russell wie auch der border
    und da genau jetzt meine Traumborder verpaart wurden wollte ich unbedingt einen haben
    Und wir sind zu zweit bei der Erziehung der Hunde.
    Und da ich nur 3 mal die woche arbeite genau wie mein mann
    haben wie zeit und geld genug .
    Unsere großen sind 3 und 6 und maiden ist jetzt knapp 6 monate .
    Und streit oder trennung gibt es hier nicht alles läuft harmonisch
    auch mit anderen hunden wir sind einmal die woche zum Hundetreff
    und zweimal die woche beim Agi.
    Wir wohnen auf einen bauernhof mit riesen garten und eigenen Feldern
    und naja ich bin recht zufrieden mit meiner entscheidung .
    Meine ersten hunde waren ca 9 jahre auseinander und das wollte ich nicht mehr

  • Zitat

    Fazit: in der Mietwohnung NIEMALS mehr als 2!
    In unserem grossen Haus ists wurst, da kann ich auch zur Not trennen, was ich persönlich wichtig finde, denn ich denke, es gibt die Konstelationen, die eben NICHT miteinander können und nicht therapiert werden können. Und ich finde nicht, dass man schon von vornherein eine Abgabe im Kopf haben sollte.
    Für mich geht Mehhundehaltung nur, wenn ich auch dauerhaft trennen kann.
    Ein Hund ist kein Hund, 2 Hunde finde ich einfach, ab 3 wirds verrückt.....ausser man ist immerzu vor Ort....
    Die Erfahrung mehrere Hunde gehalten zu haben möchte ich nicht missen. Aber meine Rente werde ich mit "nur" 2 Hunden geniessen ;) (vielleicht noch Nothunde zu Pflege......"räusper"....)


    Natürlich gehen sicherlich mehrere Hunde in einer "kleinen" (wobei groß/klein relativ ist) Wohnung, aber für mich wäre das auch nichts.
    Damals in unserer 95qm Wohnung hatten wir einen Hund und das hat mir gereicht, mehr hätte ich nicht haben wollen, auch wenn es irgendwie blödsinnig ist, schon klar, mehr Platz an sich brauchen meine vier auch nicht, der Dreck verteilt sich aber besser.
    Je mehr Platz man hat, desto mehr Möglichkeiten gibt es und vereinfacht bei teils problematischen Hunden sehr viel, bis es hamronisch wird und die Probleme kleiner werden oder verschwinden können.

    Aktuelles Beispiel: Mein Opihund
    Habe ich schon ein paar Mal erwähnt, sein Hirn ist nicht mehr das Beste, er hat sowieso gerne seine Ruhe und ist unterm Strich einfach nicht mehr zuverlässig einzuschätzen...er weiß ungefähr selbst nicht, was er als nächstes macht. Meine Zwergenkinder haben dafür ne saublöde Größe: Kopf genau auf Hundekopfhöhe und auch wenn er sie nicht "fressen" würde, selbst ein schnödes abschnappen kann einfach blöde ins Auge gehen und das muss nicht sein. 24h die Kinder ans Bein binden geht schlicht nicht (auch wenn manche was anderes behaupten), also ist es so gestaltet, dass alle "sicher" sind, ohne Abstriche im Umgang. In einer kleinen Wohnung stelle ich mir das deutlich schwieriger vor, wenn auch bestimmt machbar, aber ich bin froh, dass ich das hier sehr leicht umsetzen kann.
    Wir hatten es schonmal, dass nachts mein Sohn (drei Jahre) schlaftrunken durchs WZ wankte und der Opi sich so erschreckte, dass er erstmal tobte, offenbar ebenso im Halbschlaf, nach Ansprache sah er deutlich nach "Hä? Was mache ich hier eigentlich gerade?" aus. Sohnemann hat sich zu Tode erschrocken, bin natürlich wach geworden, passieren kann aber nix, weil der Schlafplatz großzügig "abgesperrt" ist, das ist sehr entspannend. Und Sohnemann war nach Erklärung sehr cool und "verschwörerisch" zu Maxi: "Ich kann auch nicht immer denken, wir sind nicht-gut-denk-freunde, okay?!"...und ging -nach dem Klogang- wieder ins Bett.

    Müsste ich in ner Stadt wohnen, hätte ich wahrscheinlich nicht mal einen Hund, wäre mir zu stressig. :ops:
    Mir gefällt es "städtisch" aber eh nicht, es wäre ne Strafe für mich so wohnen zu müssen. :lol:

    Zitat

    Das einzige was ich an der Mehrhundehaltung verfluche ist die Gruppendynamik

    Ha, ha....genau! :lol: Wobei ich die fast schon wieder witzig und sehr faszinierend finde.
    Man lernt -davon abgesehen- eine ganze Menge.

    @Nightstalcer

    Das sehe ich ähnlich. Natürlich hat man bei mehreren Hunden insgesamt weniger Zeit für den einzelnen Hund, was aber durchaus sehr positiv sein kann, zumal die Länge des Zeitraumes rein gar nichts über die Qualität aussagt. Ich kann mich auch stundenlang "blöde" mit einem Hund beschäftigen und mache es dadurch eher schlechter.
    Meine verrückte Hündin hat von der Mehrhundehaltung sehr profitiert, Hunde fand/findet sie gut, Menschen waren (bzw. Fremde sind es) nutzlos, blöd und vor allem gefährlich. Sie hat sich sehr viel abgeschaut.
    Worin natürlich auch eine gewisse "Gefahr" besteht, sie gucken sich den Blödsinn schließlich ebenso ab, was es aber auch wieder spannend macht. :D

  • Also ich hab zwar NOCH nur einen aber wie schon gesagt, so soll es nicht bleiben. Das ZeitArgument, wie soll man das schaffen?, finde ich auch etwas flach. Wenn ich mit einem Hund übe, kann ich auch mit zwei üben. Wenn ich mit einem spazieren gehe tut der zweite ich nicht weh. Und zum streicheln hat man ja auch zwei Hände :D

  • Zitat

    Also ich hab zwar NOCH nur einen aber wie schon gesagt, so soll es nicht bleiben. Das ZeitArgument, wie soll man das schaffen?, finde ich auch etwas flach. Wenn ich mit einem Hund übe, kann ich auch mit zwei üben. Wenn ich mit einem spazieren gehe tut der zweite ich nicht weh. Und zum streicheln hat man ja auch zwei Hände :D

    Das geht schon, aber nur bei zwei Hunden die beide schon fertig erzogen und ausgebildet sind und vor allem wenn du dasselbe mit ihnen machst.
    Ich hatte letztes Jahr einen Junghund und einen Mantrailer, da kam ich bei 2x Trailen pro Woche echt ins Rotieren.

  • Zitat

    An die Mehrhundehalter, wieso mehr als 2 oder 3 (lass ich mir gerade noch einreden für eine Person) Hunde?
    Ich persönlich möchte auf Dauer eigentlich immer 2 Hunde gleichzeitig halten.
    Wenn einer schon sehr alt ist, könnt ich mir auch nen 3. dazu vorstellen.

    Ich hoffe auf eine angeregte, aber sachliche Diskussion :)

    Ich hatte zeitweise bis zu 8 Hunden gemischten Alters zu Hause. Warum? - weil ich wollte, konnte und sie obdachlos waren.

  • hmm ich hab ja meine 3 herrschaften hier, alle unterschiedliches alter

    ich möcht die 3 nicht missen, fühl mich auch direkt "nackt" und gelangweilt, wenn ich mal nur mit einem einzeln unterwegs bin ... aber wie manu schon schrieb, die gruppendynamik diesbezüglich ist zum teil wirklich anstrengend.

    ich würd mir immer wieder 3 hunde zulegen, werde aber erstmal in naher zukunft nur noch 2 halten, aus dem schlichten grund, das ich den hang zu kolosskälbern habe und es sich dafür sauschlecht hundesitter im bekanntenkreis finden lässt :D

  • Sehr schoenes und vorallem interessantes Thema.

    Ich habe zwei kleinere Hunde. Der Zwergdackel kam zuerst und war bei dem Einzug unserer Mischlingshuendin 1 Jahr alt. Beide sind jetzt fast 2,5.

    Ich habe schon laenger den Wunsch nach einem 3. Hund. Diesmal was Groesseres. Momentan ist das aber noch Zukunftsmusik. Weder das Finazielle noch das Raeumliche sind fuer mich perfekt fuer diese Konstellation.
    Ein absoluter Traum waere ein Greyhound...aber mal schauen ;) .

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