"Stubenrein" im Garten?

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    Man muss den Hund auch nicht die ganze Zeit beobachten.
    Der Zeitaufwand das beizubringen war bei uns ca. 1 ne Stunde.
    Wir haben mit seinem Dummy gespielt und er hockte sich dann etwas abseits in eindeutiger Pose hin.
    Es gab auch hier ein kurzes NEIN. Ich hab ihn mir geschnappt und bin direkt raus mit ihm damit er sich auch sofort erleichtern konnte. Danach hat er es nie mehr probiert. Ich hab wahrlich keinen Top-erzogenen Hund, ich glaube es ist für ihn einfach nur total logisch nicht in den Garten zu machen.


    Das find ich aber schon bemerkenswert!

    Natuerlich weiss ich, dass Hund lernen kann, wo man Pinkeln/Markieren darf und wo nicht. Aber vielleicht sind meine da besondere Pappenheimer. Die Collies laufen ja jeden Morgen mit mir durch ca. 80 fremde Gaerten. Selbstverstaendlich steht es quasi unter Todesstrafe, dort das Bein zu heben und das wissen sie auch. Aber manchmal... so ganz manchmal... da wollen sie eigentlich doch heimlich 2 Tropfen verlieren. Ich muss die also schon permanent im Blick haben, um auch das im Ansatz abzubrechen.

  • Also unser hat als Welpe im Garten beides gemacht, also das große wie auch das kleine Geschäft. Jetzt mit der Pubertät und Revierverhalten macht er beides von sich aus und ohne unser zutun nicht mehr (außer Nachbarshund bellt, da wird auch schnell mal der Strauch markiert "MEINS").
    Jetzt wird er unruhig (vermute, dass er sein Revier nicht besudeln will) und wir wissen, er muss mal und gehen mit ihm raus.

    Also er dürfte, will aber nicht. :pfeif:

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    Das find ich aber schon bemerkenswert!

    Natuerlich weiss ich, dass Hund lernen kann, wo man Pinkeln/Markieren darf und wo nicht. Aber vielleicht sind meine da besondere Pappenheimer. Die Collies laufen ja jeden Morgen mit mir durch ca. 80 fremde Gaerten. Selbstverstaendlich steht es quasi unter Todesstrafe, dort das Bein zu heben und das wissen sie auch. Aber manchmal... so ganz manchmal... da wollen sie eigentlich doch heimlich 2 Tropfen verlieren. Ich muss die also schon permanent im Blick haben, um auch das im Ansatz abzubrechen.

    Sind das jeden Morgen fremde Gärten? Es ist ja viel einfacher beizubringen dieser Garten ist tabu, als bei so vielen verschiedenen. Vor fremden Gärten würde mein Hund auch nicht halt machen

  • Ich ziehe jetzt auch bald um und habe ein Gartenteil. Paco wird dort nicht hinmachen dürfen, weil er genug Möglichkeiten über den Tag hat sich woanders zu lösen und ich es ein wenig eklig finde. Die Gärten sind hier recht klein und sehr dicht aneinander, da muss das nicht sein, finde ich.

  • Bei uns wird im Garten auch net geschäftelt - mein Garten ist doch kein Hundeklo..... Reichen schon die Katzenhaufen von Nachbar´s Katzis, ist ekelhaft genug im Gemüsebeet.... Ich sitz im Garten, grille mit Freunden oder Familie, baue Gemüse/Obst an, da möchte ich beim Arbeiten oder Laufen nirgendwo reingreifen oder -treten. Sollte man was passieren, hab ich Tütchen dabei, wird eben dann umgehend entsorgt. Als Welpe hab ich die Biene auch nie in den Garten gebracht nachts - das wurde am Straßenrand (Grünstreifen) erledigt und umgehend entsorgt. Wollte ihr nicht beibringen, Geschäfte im Garten zu erledigen, wäre auch ne weitere Strecke gewesen als auf die Straße raus, und außerdem hab ich im Garten kein Licht, sprich, da hätt ich mir bestenfalls noch die Haxn gebrochen *gg

    Aber bevor ich in den Garten gehe, erledigen die Hunde normalerweise ihr Geschäft draußen, sprich, wir gehen erstmal Gassi vorher. Klar wird im Garten trotzdem mal an ner Stelle markiert oder so - aber das sind ja nur Tropfen, und keine Seen, und schon gar keine Haufen ;-) Ne g´scheite Wiese hält das schon aus.... Bossi verläßt sogar den Garten freiwillig, wenn er geschäfteln muß (er kennt jedes Loch im Zaun, eines führt zum Fluß (da darf er, ist meine Seite vom Wasser, da geht niemand) und in den Park, die anderen zu den Nachbarn - letztere Zaunlöcher sind dann natürlich tabu ;-) ), die Biene würde im Garten machen, wenn ich nicht vorher Gassi ginge.

    OK, wenn ich z.B. mal so richtig krank wäre, und niemanden hätte, der mit den Hundis Gassi gehen kann, dann würde ich vorübergehend sicherlich auch den Garten nutzen können - aber bis dahin sind wir schon über eine Straße gelaufen, und die Hunde konnten sich lösen (Garten ist über die Straße - naja, Sträßchen- rüber, nicht direkt am Haus). Und meist ist meine Tochter auch da, die kann das dann übernehmen, wenn ich außer Gefecht bin, bisher brauchten wir diese Option also nicht zu nutzen.

  • Ich denke es kommt auf den Garten an...

    Wir haben direkt an der Küche eine Terasse mit Blumen, Esstisch und Grill. Dort machen sie keine Geschäfte. Von dort gehen drei Stufen in den eigentlichen Garten, eine riesige Wiese mit Obstbäumen.
    Dort dürfen sie ihre Geschäffte erledigen. Ab und zu läuft man halt mit einem Bollensammler für Pferde durch und entfernt die Haufen. Das Gras hat sich im übeigen auch noch nie wegen Urin verfärbt.


    Ich kenne ehrlich gesagt keinen Hund, der nicht in den Garten machen darf (zumindest pinkeln)

  • Zitat

    Habt ihr keinen Weg zur Haustüre? Hunde drin anleinen und zügig übern Weg, ohne schnüffeln lassen - wäre das möglich?


    Nicht wirklich. Klar es geht eine Treppe nach unten, aber die ist doch recht lang. Und Jules macht, wenn es dringend ist auch auf Asphalt. Dafür markiert Lilly mehr. Aber soweit ich das gesehen habe, geht direkt neben dem Haus ein Gartentor in Richtung Wald. Das würde ich wohl als erstes versuchen. Ich denke auch, mit Leine wird das ganz gut klappen. Nur wenn die Mädels halt tags im Garten toben, da sehe ich eigentlich die größeren Probleme.

    Wenn da mal ein Pipi reingeht ist das natürlich nicht tragisch, bei den Katzen werde ich das ja auch nicht so kontrollieren können. Aber das Grundstück ist sehr gepflegt und ich möchte das so erhalten, mit Baby/Kleinkind ist das auch nicht so dolle, wenn da irgendwo was rumliegt. Ich bin echt nicht penibel, aber das muss dann doch nicht sein. Da der Garten wirklich schön groß ist, sollen die Mädels dort ruhig Toben, dann machen die das wenigstens nicht mehr im Haus, aber ich befürchte eben auch, dass mir so schneller mal was durchrutscht.

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    Nicht wirklich. Klar es geht eine Treppe nach unten, aber die ist doch recht lang. Und Jules macht, wenn es dringend ist auch auf Asphalt. Dafür markiert Lilly mehr. Aber soweit ich das gesehen habe, geht direkt neben dem Haus ein Gartentor in Richtung Wald. Das würde ich wohl als erstes versuchen. Ich denke auch, mit Leine wird das ganz gut klappen. Nur wenn die Mädels halt tags im Garten toben, da sehe ich eigentlich die größeren Probleme.


    Ist es auch dringend, wenn du den Spaziergang zum Beibringen einfach auf ne Stunde früher vorverlegst? Oder abends noch ne späte Runde einschieben?

  • Jap, meine Hunde machen, egal wann ich rausgehe, als erstes Pipi und dann das große Geschäft. Das hat so bisher auch immer seine Vorteile gehabt. Ich wusste, sie haben sich gelöst, vor allem wenn wir danach noch wohin wollten. Im Moment müssen wir ein paar Meter laufen, das halten sie natürlich aus, insofern schaffen die das sicher auch bis zum Gartentor, wenn ich sie anfangs an der Leine führe. Aber eben das Zwischendrin...

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