Was war das Schlimmste was ihr mit eurem Liebling durch habt

  • Mit Corey war das Schlimmste, als er seinen ersten epileptiformen Anfall hatte. Schlimm war das...
    Dann hatte er noch blutigen Durchfall die Tage danach und ich dachte wirklich, das war es nun...

    Wenns nicht nur gesundheitlich sein soll:
    Mit Monty war das Schlimmste, als er mal weggelaufen ist und ich ihn eine gefühlte Ewigkeit in der Stadt gesucht habe, bis ich ihn endlich auf einem kleinen Marktplatz fand.

  • Also Jago abgehauen ist, Zora hinterher und ich habe 3 Schüsse vom Jägerstand gehört und saß auf dem Pferd und konnte nicht viel machen.
    .
    Zum Glück ein kurzer Moment des Schocks, da er schnell wieder da war, aber der krasseste kurze Schock...

  • Lou ist mal in den noch flüssigen, heißen Teer getreten, der benutzt wird um die Rillen rechts und links der Straßenbahnschienen zu füllen.

    Wir sind einfach nur über eine Ampel gelaufen, daneben waren Bauarbeiten und die Straße ein Stück gesperrt, der Ampelübergang wurde aber ganz normal benutzt und ich hab gar nicht gemerkt, dass scheinbar kurz vorher an dieser Stelle gearbeitet wurde. Klar für Menschen ist das ja auch nicht gefährlich, die latschen mit ihren großen Füßen da einfach drüber.

    Mein Welpe ist jedoch genau in so eine Rinne gelatscht. Der hat plötzlich furchtbar geschrien und ich bin gleich mit ihm zum TA. Gott sei Dank war es dann doch nicht so schlimm. Die Haut war nicht verbrannt und der Teer ließ sich entfernen. Aber dieses Schreien war so schrecklich :schweig:

  • Eitrige Zehe, zwei Monate herum gedoktert, dann endlich ein Probe ins Labor. Vielleicht ist es ein Tumor, meinte unsere TA (mir blieb das Herz stehen), dann war es nur ein Pilz, aber ein sehr aggressiver, den Lucy von Dasing mitgenommen hat.

    Von da an gingen die diversen Krankheiten an. Vergrößertes Herz, Herzklappenfehler (lt. TA sehr bedenklich) von Zeit zu Zeit Wasser in der Lunge, Trachealkollaps und zu guter Letzt Morbus Cushing.

    Trachealkollaps und Morbus Cushing wurden in der TK Augsburg diagnostiziert. Unsere TA hat das nicht erkannt ob wohl ich ihr mindestens 5 Symptome sagte die Lucy hatte. Ihre Haare wurden rot, Hängebauch, viel Wasser trinken usw. Sie hatte für alles eine Antwort, aber nicht die richtig :mute:

    Vom 02.11.2002 (kam meine Lucy zu mir) bis zum 12. 09. 2011 war alles ziemlich normal. Mal Husten, Durchfall, aber nix weltbewegendes.
    Jetzt habe ich den TA gewechselt, hier glaube ich sind wir gut aufgehoben.

    Ja, in diesen Monaten vom September 2011 bis jetzt hat es viele Tränen gegeben, hoher Blutdruck ......schlaf lose Nächte.

  • Die Bissattacke auf Amy. Sie verschwand im Fang des Großhundes und er schüttelte sie wie ein Karnickel. Sie schrie dabei in Todesangst. GsD liess der andere Hund los, als ich ihn anschrie und schlug.
    Amy hatte Muskelrisse, mehrere tiefe Löcher und seitdem eine Todesangst vor großen Hunden. Hat uns viele Jahre harte Arbeit gekostet.

    Schlimm war auch Hercis Zustand, am Morgen direkt bevor er starb. Er bekam Atemnot und es dauerte noch gefühlte Stunden, bis wir uns auf den Weg zur Öffnung der Tierklinik machen konnten . (In Wirklichkeit waren es etwa 10 Minuten). Auf dem Weg dorthin hat er sich still und heimlich davongemacht...
    LG von Julie

  • Als bei Dylan durch eine Röntgenaufnahme wegen einer anderen Sache viele Schrotkugeln im Hals- und vor allem Kopfbereich festgestellt wurden. Er kommt ursprünglich aus Portugal und ich weiß, dass sowas in den südlichen Ländern leider oft vorkommt :sad2: Aber ich war schon schwer geschockt, als ich die vielen Kugeln gesehen habe. Er muss viele Schutzengel gehabt haben, dass er das überlebt hat, sagte die Tierärztin. Etwa die Hälfte konnte in einer 3 stündigen OP entfernt werden..

    Aber wenn ich mir hier so manche Erlebnisse durchlese, ist das ja fast nichts dagegen...

  • Gordon hat ja einige Wehwehchen und lag auch schon öfter auf dem OP-Tisch. Daran haben wir uns gewöhnt, mit der Zeit.

    Das schlimmste war wohl letztes Jahr sein Pyothorax (Eiter in der Brusthöhle).

    1,5 Wochen Intensivstation, als sein Kreislauf nach einigen Tagen einigermaßen stabil war schließlich eine 3 Stunden OP (Brustbein zersägt, Hund auf links gekrempelt, gespült usw), seine letzte Chance. Ich hätte keine 10 Cent auf ihn gewettet und hatte mich insgeheim von ihm verabschiedet, da seine Blutwerte vor der OP trotz allem was man tun konnte nicht besser wurden und die Gefahr groß war, dass er die Narkose erst gar nicht schafft (er ist ja auch Epileptiker) und man auch nicht wusste, ob die OP ihm helfen wird (es war der letzte Versuch, den man noch hatte, da sonst nichts half ). Und plötzlich ging es aufwärts, die Werte stabilisierten sich und mittlerweile ist er wieder quietschfidel.

    Am Tag vor der OP, überall Wassereinlagerungen, da seine Blutwerte total verschoben waren (an seinem rechten Bein sieht man es - zwischen den Vorderbeinen hing eine "Honigmelone", die Schwellung sieht man hier, wenn mans nicht weiß, gar nicht)

    Externer Inhalt sphotos-e.ak.fbcdn.net
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Endlich wieder zu Hause (noch schlapp, aber fast gesund)

    Externer Inhalt sphotos-d.ak.fbcdn.net
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.


    Bei Connor war es definitiv sein letzter Tag, der das schlimmste war.

    Alles davor war Pillepalle (mal n Pfotenschnitt, ED-Op´s, n Riss in der Bindehaut...). Er hatte akutes Nierenversagen.

    Man steht morgens auf, der Hund kann nicht mehr laufen, zittert, hat Untertemperatur etc.
    Ab in die Klinik, mit wehenden Fahnen...

    Ein Tag Hoffen und Bangen, am Telefon auf gute Nachrichten warten, Connor besuchen fahren, wieder zu Hause am Telefon warten...und am Ende des Tages der Anruf, man solle besser vorbei kommen, er könne nicht mehr... sein Blick, der sagte "Ich kann wirklich nicht mehr", sein Schnaufen, sein Versuchen den Kopf zu heben (wofür ihm die Kraft fehlte) und die schwere Entscheidung, diesen tollen, irren Hund viel zu früh gehen lassen zu müssen, bevor er sonst von alleine gestorben wäre, das war das schlimmste, was ich mit ihm durchstehen musste :sad2:


    Janko ist Gott sei dank bis jetzt gesund. Das schlimmste hier war eine harmlose Magen-Darm-Verstimmung, wo ich aber gleich Panikattacken bekam (gleiche Symptome wie bei Connor).

  • PocoLoco
    Es ist schön das sie bei dir ein tolles Leben hatte. Trotz Krankheiten. Denn ich bin mir ganz sicher das du ihr viel Liebe gegeben hast...!

    Gesendet von meinem Xperia Z mit Tapatalk 2

Jetzt mitmachen!

Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!