Was war das Schlimmste was ihr mit eurem Liebling durch habt

  • Mit meiner habe ich zum Glück noch nicht wirklich was Schlimmes erlebt.

    Ihr Vorgänger war aber einer von dem Typus Machorüde, ist keiner Prügelei aus dem Weg gegangen (wir aber schon ;) ) und lies sich auch sonst nicht die Butter vom Brot nehmen. Eines Tages kam meine Mutter mit ihm vom Spaziergang wieder, total geschockt, seine eine Kopfhälfte war grün.
    Was war passiert? Er hatte mit einer American Bulldoghündin getobt als diese plötzlich austickte und sich in seinem Kopf verbiss und ihn mitzog! :verzweifelt: Er schrie natürlich und kam auch nicht los. Irgendwann lies sie ihn dann los, Schäden hatte er davon zum Glück nicht, musste natürlich getackert werden und die Narben hatte er bis zu seinem Tod.
    Dann ist er mir kurz vor seinem Tod im Garten zusammengeklappt. Ich musste dann alleine 30 Kilo Hund reinschleppen. Meine Mutter hatte zu dem Zeitpunkt meinen Vater im Ausland besucht, weshalb ich alleine zum Tierarzt musste. Diagnose: Bauch voll Krebs, er bekommt Schmerzmittel damit er noch zwei Tage ohne Leiden leben kann. Als meine Mutter wiederkam, wurde er dann eingeschläfert. Seine letzten Tage haben uns dann noch sehr verbunden... :sad2:

  • Zitat

    Unser erster Hund wurde gestohlen und es ist wirklich so viel schlimmer, wenn man nicht weiß, was los ist, als wenn man wüsste, ob sie überhaupt noch lebt... ):

    Als ich mal alleine mit Ida war (da war ich 11 oder so) bekam Ida plötzlich so Bauchweh, dass sie nur noch auf der Seite liegen konnte und nicht mehr ging (ich musste sie überall hintragen). Da hatte ich so Angst!


    ...vom Handy

    Habt ihr denn euren ersten Hund noch wiedergefunden? :sad2:

    Und die 2. Geschichte finde ich auch tragisch... das wäre so ein Grund, wieso ich mein Kind nicht mit dem Hund allein lassen würde oder nur mit Handy.
    Aber zum Glück ist es ja offensichtlich gut ausgegangen. :smile:

  • Gremlin:
    - größter Schreck bis jetzt war, als er vorletzten Herbst fast ein Auge verloren hätte. Ich steh morgens auf, guck ihn mir an, und sein eines Auge ist total voller Eiter. Wir dachten erstmal an eine Entzündung, weil uns am Vortag überhaupt nichts Ungewöhnliches aufgefallen war - meine Eltern sind mit ihm direkt zum TA, ich bin zur Arbeit - gegen 11 Uhr riefen sie mich dann im Büro an. Unser TA hätte sie direkt an die Klinik überwiesen, ob man das Auge noch retten könnte, wisse er nicht - in der Hornhaut wäre eine tiefe Verletzung, ein regelrechter Krater. Wie er sich diese Verletzung zugezogen hat, wissen wir bis heute nicht. Zum Glück konnte das Auge gerettet werden - wenn man´s weiß, sieht man an der Stelle eine ganz kleine Narbe, die ihn aber nicht weiter beeinträchtigt.

    - vor ein paar Wochen waren wir dann wieder einmal beim Notdienst - da ist abends in der Hundeschule ein 100 kg schwerer Bernhardiner quasi über ihn "gestolpert" und voll auf ihn drauf gefallen. Er konnte daraufhin die Rute nicht mehr heben und nur noch staksig laufen. Verdacht war anfangs ein gebrochener Wirbel, letztendlich war es dann zum Glück "nur" eine heftige Prellung im Rücken und ein Bluterguss, der eben auf den Lendenwirbelbereich drückte und wohl einen Nerv abklemmte.

    Amigo:
    - als wir abends im Dunkeln von einer freilaufenden Staff-Hündin wirklich "aus dem Nichts" attackiert wurden, die sich auch absolut kein bisschen von meinen (wahrscheinlich recht unvernünftigen) Tritten vor den Bug beeindrucken ließ. Richtig verbissen hat sie sich damals zum Glück "nur" in seinen recht gut durch´s Fell geschützten Hals, so dass es nur 2 kleine Löcher und mehrere recht heftige Prellungen gab. Der Schock saß trotzdem...

    - ebenfalls schlimm war noch ein "unfreiwilliger" Kontakt mit so einem Sch***-Sprühhalsband, das ein anderer Hund trug. Der lief frei, kam angerannt, hopste wie wild um Amigo rum und wollte ständig aufreiten, was sein Frauchen dazu veranlasste, wie bekloppt auf´s Knöpfchen zu drücken - was ihren (Wuschel-)Hund allerdings null interessierte. Scheinbar war das Halsband wohl auch verrutscht, jedenfalls bekam Amigo die volle Ladung Zitronenwasser ins Auge. Ergebnis war eine heftige Bindehautentzündung und für mehrere Wochen panische Angst seinerseits vor jedem anderen Hund, selbst wenn dieser nur als schwarzer Punkt am Horizont zu erkennen war. Außerdem weigerte er sich quietschend, den Weg zu benutzen, auf dem das ganze passiert ist. Hat mehrere Wochen und viel Überzeugungsarbeit gebracht, bis ich das wieder raus hatte.

    - dann hatte er vor einigen Jahren noch einen recht fiesen Magen-Darm-Virus mit blutigem Durchfall, teilweise kam wirklich nur noch Blut und Wasser. 3 Tage musste er an den Tropf. Auch sowas muss ich nicht nochmal erleben...

    Kira:
    - als sie vor 2 Jahren auf dem Hundeplatz nach einem Bienenstich kollabiert ist. Sie ist beim Agi auf eine Biene getreten, und erstmal merkte man ihr gar nichts weiter an. Dann fing sie an zu schwanken, wollte sich immer hinlegen, die Pupillen wurden riesig und das Herz raste. Also sofort ab zum Not-TA... Seitdem haben wir immer ein Notfall-Set in der Tasche.

    - vor ca. 3 Jahren ist sie dann noch direkt hier vorm Haus angefahren worden. Haustür war nen Spalt offen, sie raste raus - und direkt vor ein Auto. Wir haben den Knall gehört, sind sofort raus - da bog das Auto schon in den nächste Querstraße, der Fahrer hat nichtmal angehalten. Von Kira keine Spur...wir haben uns schon das Schlimmste ausgemalt, da kam sie uns den Bürgersteig runter entgegen. Bis auf ein paar Prellungen ist zum Glück auch da nichts weiter passiert.

  • Zitat

    Gremlin:


    - ebenfalls schlimm war noch ein "unfreiwilliger" Kontakt mit so einem Sch***-Sprühhalsband, das ein anderer Hund trug. Der lief frei, kam angerannt, hopste wie wild um Amigo rum und wollte ständig aufreiten, was sein Frauchen dazu veranlasste, wie bekloppt auf´s Knöpfchen zu drücken - was ihren (Wuschel-)Hund allerdings null interessierte. Scheinbar war das Halsband wohl auch verrutscht, jedenfalls bekam Amigo die volle Ladung Zitronenwasser ins Auge. Ergebnis war eine heftige Bindehautentzündung und für mehrere Wochen panische Angst seinerseits vor jedem anderen Hund, selbst wenn dieser nur als schwarzer Punkt am Horizont zu erkennen war. Außerdem weigerte er sich quietschend, den Weg zu benutzen, auf dem das ganze passiert ist. Hat mehrere Wochen und viel Überzeugungsarbeit gebracht, bis ich das wieder raus hatte.

    Alle Deine Geschichten sind schlimm und alles sind die Dinge mit denen man als Hundehalter, wenn man Pech hat, kämpfen muss. Aber die Nummer mit dem Sprühhalsband treibt meinen Blutdruck echt nach oben. Die IDnger sind an sich schon ne Katastrophe weil die Besis eigentlcih immer viel zu langsam und zu blöd sind, um die Teile richtig zu benutzen aber in so einer Situation - wenn ein anderer Hund dabei ist - einfach nur wie bekloppt auf einen Knopf zu drücken - AAARRRGGHHHH!!!!! So eine überflüssig, kontraproduktive, rücksichtslose Schei**e!
    Gnade Gott demjenigen, der meiner Kröte mal so eine verpasst. Dem geb' ich auch mal ein paar auf seine 'Knöpfchen'.
    Aber Gott sei Dank laufen hier zwar viele Deppen rum (und ich zähl mich jetzt mal dazu, bin ja auch öfter mal mental abwesend) aber keine die willens sind so viel Geld für so einen Schmarrn auszugeben.

  • eine Wasservergiftung letztes Jahr bei meinem Engel..... er hatte völliges Kreislaufversagen, stand kurz vorm Organversagen!!! Es war reines Glück dass er überlebt hat denn es war richtig richtig knapp!!

  • Zitat

    eine Wasservergiftung letztes Jahr bei meinem Engel..... er hatte völliges Kreislaufversagen, stand kurz vorm Organversagen!!! Es war reines Glück dass er überlebt hat denn es war richtig richtig knapp!!

    Wie ist denn das passiert, wenn ich fragen darf?

    Es ist nämlich so, dass mein Hund sehr gerne im Wasser ist und auch Unmengen davon trinkt. Wenn er zu lange drin war und zu viel davon gesoffen hat, rennt er raus und schüttelt sich so oft es nur geht und rennt dabei herum. Das passierte zum ersten Mal vor zwei Tagen und gefiel mir gar nicht. Also es sah sehr komisch aus, als ob er massiven Stress hätte.

    Kann es denn dadurch passieren, dass er ne Wasservergiftung bekommt?

  • Als unser Golden Retriever sich samt Schleppleine losriss und den Hasen hinterher ist, ich hinterher gehechtet bin und vom Berg aus nach unten schauen konnte, wo der total wahnsinnige Hund wie von der Tarantel gestochen hinter den Hasen herhechtete, direkt neben der Leitplanke von der Bundesstraße. Wäre ein Hase auf die Bahn gelaufen,... Ich mag nicht daran denken. Dann bin ich aufm Po den Berg runtergesegelt und war so stinkwütend und erleichtert zugleich.

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