Würde mein Hund mich verteidigen?
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Butch würde verteidigen, mit Sicherheit. In ihm stecken Gene vom Herdenschutzhund, sodass er generell einen recht großen Schutztrieb hat. Wir waren mal im dunkeln mit einer Freundin und ihrem Hund spazieren, von weitem sahen wir einen Mann, der regungslos an einem Baum lehnte. Zunächst dachte ich mir nichts bei, wir gingen fröhlich weiter. Je näher wir kamen, umso behaglicher wurde es uns. Butch war noch völlig gelassen. Der andere Hund wurde schon fuchsteufelswild, stellte Nackenhaare hoch und knurrte. Als wir fast auf einer Höhe waren, näherte sich der Mann plötzlich. Mir wurde es richtig mulmig.
Und das war genau der Moment, wo der andere Hund verstummte und Butch richtig laut wurde. Er stellte sich vor uns und verteidigte, je näher der Mann kam, umso lauter und intensiver wurde er. Der Mann verschwand direkt.
Ich war unglaublich stolz auf meinen Hund. Und am meisten hat mich erstaunt, dass er so gut zwischen Gut und Böse unterscheiden konnte. Zunächst blieb er ruhig, beobachtete, erst als er wohl auch meine Unsicherheit merkte und die Situation sich negativ änderte, wurde er hellhörig.Carlos... Ich weiß nicht. Der hat meistens mehr Schiss als ich. Aber ich kann es nicht beurteilen, da wir noch nie in einer solchen Situation zusammen waren. Er würde anschlagen, aber ob er tatsächlich handeln würde... puh, bin überfragt.
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Ich denke ganz ehrlich, das mein Hund der erste ist der stiften geht!

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Maya würde mich definitiv nicht verteidigen, die würde das einzig schlaue tun: Abhauen. Tizian würde zwar knurren und bellen - aber wohl eher aus Unsicherheit und nur, wenn er nicht abhauen kann.
Mit unserer Tschanka damals (DSH Hündin, leider schon im Regenbogenland) hatte ich aber eine solche Situation. Man muss dazu sagen, ich war vielleicht 15 oder 16 Jahre alt, aber mit Hauptbezugsperson. Es war schon dunkel und ich ging noch die letzte Pipirunde mit ihr. Unsere Straße ist eine Sackgasse, wo nur ein Landwirtschaftsweg mit Wiesen und Feldern weiterführt. Tschanka wie immer offline. Da es schon dunkel war, habe ich nciht viel gesehen, bin aber trotzdem ein paar Meter den dunklen Feldweg rein, damit Tschanka sich lösen kann. Auf jeden Fall kam ein anscheinend betrunkener Mann aus dem Dunklen auf mich zu, den ich erst nur gehört und nicht gesehen habe. Als ich Tschanka rief kam sie sofort und als der Mann auf mich zukam und mich anfassen wollte, stellte sich Tschanka vor mich und fing fürchterlich an zu knurren. Sie war immer noch ohne Leine, ist nicht nach vorne sondern stand nur so knurrend vor mir (zwischen mir und Mann). Sobald der Mann Abstand nahm, hörte sie auf zu knurren, wich aber den kompletten Heimweg nicht von meiner Seite.
Hat sie mich beschützt weil sie mich nicht ernst nimmt? Oder sie merkte das ich mir vor Angst fast in die Hose machte? Keine Ahnung. In dem Moment war ich glücklich, sie dabei zu haben - im nachhinein, puh, GsD das sie nicht wirklich nach vorne ging, ohne Leine, Schäferhund..
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Henry würde mich vertreidigen!
Einmal kam jemand aus dem Gebüsch vor uns gehüpft,das war im Sommer und es dämmerte!
Henry ist direkt nach vorne gegangen und ich hatte große Müh ihn zu beruhigen!
Allgemein ist er fremden gegenüber reserviert!Sollte mich jemand angreifen,würde er mich beschützen!
Wie ein Boxer,furchtlos -
Also, ganz ehrlich, ich bin mir bei Ares nicht so sicher wie und ob er mich "effektiv" verteidigen würde. Er würde mit Sicherheit ein riesen Gewese machen, sprich knurren, bellen, vll Scheinattacken starten, wenn's hart auf hart käme wohl auch zwicken.
Dann käme es aber auf den Angreifer an, Ares ist nicht der souveränste und wahrlich kein Held würde der Angreifer also sehr bestimmt auftreten bin ich mir nicht sicher ob Ares dann nicht lieber aus sicherer Entfernung Theater machen würde.
Andererseits ist es einfach was anderes wenn es wirklich "ernst" ist, vll unterschätze ich ihn auch und er würde ohne Rücksicht auf Verluste verteidigen.
Wenn ich jedoch mit beiden unterwegs wäre, wäre jeder der mich angreifen möchte schlicht lebensmüde, da hält das Pack zusammen und gerade Arod ist da sehr, wir sagen immer amerikanisch eingestellt,...
....der beißt erst und fragt dann. Und dann geht Ares natürlich auch voll mit druff.Ein einziges mal war ich in einer wirklich bedrohlichen Situation, das aber noch mit unserem alten Schäfi der leider letztes Jahr gestorben ist. Da wollten ein paar Typen mich in nem Gewerbegebiet einsacken. 4 Männer in nem VW Bus, drei kamen auf mich zu, das alles abends im Dunkeln (also es war erst acht oder so, aber winter halt und in dem Gewerbegebiet natürlich kein Mensch unterwegs, außer mir).
Caro lief frei und war so zehn Meter hinter mir und für die Männer nicht zu sehen. Da schneiden die mir mit dem Bus den Weg ab, die Schiebetüren gehen auf und drei steigen aus und kommen auf mich zu, ich sofort rückwärts gegangen (faszinierend finde ich das man sofort ein Gespür dafür hat das DAS jetzt wirklich sehr gefährlich ist) ich war ein bisschen wie gelähmt. Bin ganz automatisch rückwärts gegangen (anstatt weg zu laufen!
) auf einmal kommt Caro (sonst eine Seele von Hund, mit allem verträglich, immer nett) von hinten angefegt Zähne fletschend, riesen Matte, der hat geknurrt wie ein riesen Wolf (ehrlich, so habe ich noch nie einen Hund knurren hören!) und auf die Männer zu, die sofort umgedreht, los gerannt und ins Auto gesprungen, der Fahrer sofort mit quietschenden Reifen los gefahren.Ich war so starr, ich hatte mich vor meinem eigenen Hund erschrocken, vor der Situation an sich und stand da, wie vom Donner gerührt. Was macht Caro? Kommt auf mich zu, setzt sich vor mir hin, schaut mich an. Ich keine Reaktion, er steht auf stupst meine Hand an und fängt an mir die Hand zu schlabbern das hat mich iwie gelöst. Ich den Hund geherzt und ab Richtung Auto (fast mit nem Köttel in der Hose...
). Der Hund ist mir nicht mehr von der Seite gewichen.Boahh, jetzt könnte ich heulen. Was habe ich diesen Hund geliebt. So herzlich, so treu, so nett, so souverän. Freund, Therapeut, Beschützer, Clown, Musterschüler alles in einem. Meine ganz große Hundeliebe.
Dieser Hund war wirklich der allerbeste und ich kann nur hoffen das Hades und Satan auch nur annährend so werden wie er.
Ich liebe dich mein Caro, iwann sehen wir uns wieder. *und nun kullern die Tränen doch*
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oh whow.. für meine hunde wäre das wohl eine langersehnte aufgabe auf die sie warten würden.
es ginge mit sicherheit übel für so jemanden aus. -
Mein Poco verteidigt mich. Wie weit er gehen würde, weiß ich nicht. Allerdings hatten wir im Dunkeln an einer menschenleeren Stelle auch schon mal eine Begegnung der "dritten Art" (Mann im Gebüsch, der sich offenbar gerade eine Kapuze über den Kopf zog) und den hat Poco gemeldet und solange knurrend nicht aus den Augen gelassen, bis wir an der Person vorbei und ausser Reichweite waren. Was Poco gemacht hätte, wenn diese Person auf mich zu gekommen wäre, vermag ich nicht zu sagen.
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Ich bin da sehr zwiegespalten. Einerseits denke ich "hoffentlich hauen sie ab" damit den Hunden nichts passiert. Andererseits wäre es auch schön wenn man wüsste das sie "helfen" würden.
Gerade da ich in jungen Jahren schon eine sehr unschöne Situation im dunkeln erlebt habe.Eigentlich würde ich sagen das Lennox nie mal nicht was machen würde. Allerdings ist er der souveräne. Der alles Anschaut und dann handelt. Deswegen glaube ich wenn wirklich mal eine ernsthaft gefährliche Situation auftreten würde wäre er zur Stelle.
Allerdingss reicht wohl sein Aussehen schon zur Abschreckung.
Hatten da mal eine Situation in der ein Trupp junger Männer schnell den Weg wieder zurück gingen nach dem mein Wölfchen aus dem Gebüsch auftauchte.Heaven, tja bei der glaube ich sie würde vor gehen. Sie ist aber alles andere als souverän. Bei ihr ist es dann wohl eher ich hau dich bevor du mich hauen kannt. Sie ist auch schneller zu beeindrucken.
Wenn der Dicke aber zum Angriff blasen würde wäre sie wohl auch dabei.. -
Ob Balu mich verteidigen würde? Keine Ahnung, aber ich denke mal ja. Zumindest meldet er durch knurren wenn ihm was komisch vorkommt.
Bisher macht er das immer wenn Wildschweine in der Nähe sind. Da bleibt er zwar hinter oder neben mir, zeigt aber durch knurren und Kamm das welche in unserer Richtung sind. Ich gehe dann mit ihm immer einen anderen Weg weiter. Auch bei Menschen die ihm nicht geheuer sind, macht er das so. Aber es ist Gott, sei dank, noch nie soweit gekommen, das er mich hätte verteidigen müssen. -
Meine Hunde (DSH) haben beide mehrere Jahre Schutzhundtraining hinter sich, dabei will aber die Hündin nur spielen, wenn der Helfer einen auf "böse" macht, verzichtet sie lieber auf die Beute, der
Rüde allerdings gibt nicht freiwillig auf..... Er ist ab der Dämmerung auch sehr wachsam und beäugt alle Bewegungen rundum sehr kritisch, er würde definitiv nach vorne gehen und dann geht die Hündin mit - denn beide zusammen sind als Wurfgeschwister ein eingeschworenes Rudel;
ob ich allein für die Hündin ein Grund zur Verteidigung wäre, weiß ich nicht.....
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