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    Außerdem: wer sagt eigentlich, daß man mit Hund mit den Öffis unterwegs sein muß? Das wär mir viel zu umständlich.....

    Umständlich ist es nur manchmal, meistens ist innerhalb einer Großstadt einfacher, mit der U-Bahn zu fahren. Mal abgesehen davon, dass ich kein Auto habe, ist es schlicht und einfach manchmal auch schneller und unkomplizierter mit den Öffentlichen von A nach B zu kommen. Selbst wenn ich ein Auto hätte, würde ich es für viele Strecken gar nicht nutzen wollen. Zu meiner TÄ z.B. sind es etwa 4km. Wenn ich nur zur Blutabnahme muss (häufiger der Fall ;)), fahren wir zwei Stationen mit der U-Bahn hin und laufen zurück. Für solche Kurzstrecken würde ich kein Auto anlassen...

    Zitat


    Und nen kranken Hund schlepp ich auch net mit Öffis durch die Gegend, zum Shoppen oder so. Zum Doc wie gesagt mit dem Auto.

    Ich habe meinen kranken Hund nicht zum Shoppen mitgeschleppt, ich bin mit ihm zur Physio gefahren. :roll:

  • Wir würden unsere Hunde nie mit in die Stadt nehmen, wenn es nicht sein muss. Unsere Hündin macht es ohne Probleme aber trozdem ist sie in der Stadt nur gestresst.

    Wenn ich einen Gips hätte, würde ich mit meinen Hunden auch nicht U-Bahn fahren. Wäre für sie und mich nur unnötiger Stress.
    Bräuchte mein Hund eine Physio oder so und hätte Schmerzen beim laufen würde ich eine suchen die nicht mitten in der Stadt liegt, mit dem Taxi fahren oder mit dem eigenen Auto.
    Wenn ich meinen Hund vom Gewicht her tragen könnte, würde ich ihn zu Not auf der Rolltreppe ( sollte Lift und normale Treppe kaputt/nicht vorhanden sein) auf den Arm nehmen.

    Sicher kann immer irgendwas passieren, aber man muss es ja nicht provozieren/erzwingen. Man kann auch von vornherein Gefahren ausschließen. Da denke ich lieber an meinen Hund und suche eine andere Lösung. Denn der Hund hat hinterher die Schmerzen, das evtl. Trauma usw und nicht der Besitzer. Man übernimmt für ein Tier die Verantwortung und sollte demnach auch handeln. Das ist meine persönliche Meinung.

    Ja wir haben auch ein paar Jahre in München gewohnt.

    Lg
    Sacco

  • Zitat

    Mein Hund kann das komischerweise :fear: Der springt praktisch die letzte einfahrende Stufe einfach hoch. Trotzdem vermeide ich Rolltreppen um alles in der Welt und wenn es nicht anders geht, trag ich den Hund. Die Gefahr ist mir dann doch zu groß, vor allem wenn die Treppe voll ist.

    So macht Enya es auch. Ueberspringt quasi die Stelle,wo die Treppe die Stufen entwickelt und die Stelle wo die Treppe zu einer Flaeche wird.

    Ich nehm sie immer mit auf Rolltreppen. :smile:

  • Gibt tatsächlich ja auch Menschen gänzlich ohne Auto. ;)
    Wie gesagt,alle meine Hunde waren/ sind rolltreppentauglich, deshalb würde ich mich nicht als provokant bezeichnen.
    Jedem doch so, wie er es sich und seinem Begleiter(und das ist mein Hund und deshalb auch so gut wie immer dabei) zutraut.

  • Ja also sagt a mal .. hat doch ned jeder ein Auto zur Verfügung und find mal ein Taxi, dass den Hund mitnimmt.. die Diskussionen wenn mal wieder Ersatztaxis auf der Trambahnstrecke unterwegs sind, sind einfach nur ätzend

    Jogi fährt nicht Rolltreppe, mir graut es auch immer wenn ich Hunde auf der Rolltreppe sehe. Entweder Lift um dann von den Muttis angemault zu werden was dat denn nu soll, oder Treppe oder Rolltreppe auf dem Arm mit zappelndem Hund. Wenn's irgendwie geht fahren wir oberirdisch, Tram und Bus.


    LG alex, mit Jogi der mind. 2x täglich öffi fährt

  • Wow, hier war ja richtig was los :D


    Klar, soll jeder machen, wie er möchte und was er seinem Hund zumuten möchte oder denkt seinem Hund zumuten zu können. Ich wohne wie gesagt in München. Hier bestimmt die U-Bahn von den Meisten das Leben und ohne U wären wir aufgeschmissen. Wenn Hundi mitkommt, dann nicht zum Shoppen in die Innenstadt, sondern eine Station mit der UBahn zu einer Freundin oÄ. Aber egal, es ist eben oft so, dass es keine Lifte gibt. Es ist oft so, dass Stadtmenschen kein Auto haben, weil sie es aufgrund der guten Vernetzung der Öfis nicht benötigen und weil es in München sowieso KEINE Parkmöglickeiten gibt. Und lieber bringt man einem Hund doch bei, mit sämtlichen Situationen im Vorfeld klar zu kommen, sodass er keinen Stress hat, falls mal der Worstcase eintritt. Ist ja nicht so, dass ich jeden Tag 800 Rolltreppen fahren möchte um ihn zu ärgern.....oder Schlimmeres.

    Ich weiß nicht, ob das jemand nachvollziehen kann, wahrscheinlich nur jemand, der selbst in einer Großstadt wohnt. Der Hund ist ständig allen möglichen Gefahren ausgesetzt. Überall liegt Müll rum, den er verschlucken kann, oftmals liegen mitten auf dem Weg Glasscherben rum, es wird aggressiv autogefahren zT ohne Rücksicht auf Verluste, es sind eine Menge "Hundehasser" unterwegs, die entweder nach den Tieren treten oder sie evtl sogar vergiften möchten. Aggressive Hunde, die frei herumlaufen gelassen werden, weil es den Haltern wuast ist, ihrer war bislang ja immer der Stärkere (durfte ich mir letztens anhören) etc. Es ist nicht möglich einem Hund vor allem zu beschützen, wenn mal wirklich die K.... am Dampfen ist. Und es ist auch klar, dass man sich von offensichtlichen Gefahrensituationen, die man nicht beeinflussen kann, abwenden sollte, jedoch ist das einfach manchmal nicht möglich, wie gesagt, Worstcase. Na, egal.


    Wir werden schon klarkommen ;)

  • Meine Hunde können auch beide Rolltreppe fahren. Und ich bin da sehr drum. Ich fahre meistens Lift oder nehme die Treppe, dennoch fahre ich bewusst und regelmäßig mit ihnen Rolltreppe. Warum? Ich finde wichtig, dass meine Hunde dies können!
    Ich wohne in einer Großstadt, ich nutze die Öffis, ich habe keine Auto, dafür soziale "Verpflichtungen" oder Arbeit.... da gehört das nun mal dazu!

    Wie hättet ihr folgende Situationen gelöst (und ist mir alles passiert):
    Lolek aufgrund Welpenalters in einem Hundewagen sitzend, Hoover dabei.... Aufzug kaputt. Beide in dem Wagen war ne zeitlang nicht möglich, da hatte die Prinzessin was dagegen. :hust:

    Aufzug ins Zwischengeschoss geht, der ins Untergeschoss ist kaputt und vom Zwischengeschoss gibt es nur ne Rolltreppe runter. Treppe ist auf der ganz anderen Seite der U-Bahn Station. Allerdings muss eine Bahn erwischt werden, da ein Termin mit dem Chef ansteht....

    Hoover hat Arthrose im Vorderbein. Also soll ich Treppen laufen vermeiden. Vor allem, wenn sie eh grad "humpelt". Aufzug kaputt.... 4 Etagen Treppe runter oder Rolltreppe?

    Variante 1:
    Hund 1 unten an der Treppe warten lassen, Hund 2 hochfahren.... Hund 2 oben an der Treppe warten lassen, Hund 1 holen? Jaaaaa..... aber was könnte dann dem jeweils unbeaufsichtigten Hund passieren..... *uihuihuih*

    Variante 2:
    Hunde nicht mit in die Arbeit nehmen und statt dessen lieber 12 Stunden alleine daheim lassen.

    Variante 3:
    Oder doch..... Rolltreppe fahren?


    Beigebracht habe ich es beiden Hunden an Rolltreppen, die außer Betrieb waren (gibt es in M ja auch immer mal wieder die ein oder andere). Sie konnten sich alles in Ruhe anschauen und sich va an "Rillen" gewöhnen. Gleichzeitig habe ich ein Kommando etabliert. Auf "heppa" wird auf die Treppe gehopst und oben dann wieder raus gehopst. Anfangs auch auf KOmmando, mittlerweile selbständig. Anfangs hab ich dann Rolltreppen, die nach oben fuhren genommen. Das fiel va Lolek leichter. Alles in allem vielleicht 5-6 Tage gedauert, danach konnten sie es super!
    Lo fährt meistens offline, Hoov ist immer angeleint.
    Mir persönlich ist es einfach lieber, dass meine Hunde, das relaxed mitmachen und können, als das ich im Notfall mit 2 panikösen, zappelnden... Hunden dastehe.

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