Ungewöhnliche Farben, Fehlfarben & Co.

  • Natürlich ist auf Farbe züchten Murks. Aber extradunkel auszuschließen bedeutet doch automatisch auch, dass man Verpaarung lieber nicht macht, die in die Richtung gehen würden, auch wenn das ansonsten wirklich gute Verpaarungen wären. Und da sehe ich schon ein Problem.

    Dass dadurch gute Verpaarungen von vornherein ausgeschlossen werden, halte ich für ziemlich ausgeschlossen. Es gibt, wie gesagt, foxred Hunde in zig Schattierungen in der FCI, dem KC, dem AKC und CKC - diese verhältnismäßig kleine (wirklich kleine!) Anzahl dieses Dunkelgelbs macht da mit Sicherheit nicht den entscheidenden Unterschied bei der Population, die der Labrador weltweit hat.

    Und "ausgeschlossen" wird in dem Sinne auch nichts, wenn außer der Farbe da kein relevanter züchterischer Reiz vorhanden ist, warum sollte man auf solche Hunde zurückgreifen?

    Grundsätzlich finde ich es nicht verkehrt solche Tiere zu importieren um eine genetische Vielfalt zu generieren

    Nur weil man sich einen Speziallackhund aus dem Ausland holt, ist der nicht automatisch ein genetischer Jackpot. So einfach ist das nicht.

  • Grundsätzlich finde ich es nicht verkehrt solche Tiere zu importieren um eine genetische Vielfalt zu generieren

    Nur weil man sich einen Speziallackhund aus dem Ausland holt, ist der nicht automatisch ein genetischer Jackpot. So einfach ist das nicht.

    so meinte ich das auch nicht ;)

    Eher: ich finde es gut Hunde die genetisch ja theoretisch ja die selbe Farbe haben zu importieren um genetisch breiter aufgestellt zu sein, bei allen Farben. Was daraus geworden ist, ist nur leider Mist.

    Wir sind dann doch ein eher kleines Land, der Genpool wird eben nicht größer wenn man nicht importiert.

  • Was soll der Aspekt "extra dunkel" für Benefits mitbringen?

    Es heißt, dass hier genetisch was anders läuft, wodurch die Hunde dunkler sind, als hellere Hunde. Natürlich ist deshalb nicht jeder extra dunkle Hund ein Gewinn für die Rasse. Aber es gibt auch keinen objektiven Grund, den Hund nur wegen der Farbe nicht zur Zucht zu nutzen.

    Wobei das allgemeiner gemeint war und nicht nur auf den Labbi bezogen: in vielen Rassen gibt es unsinnige Farbregelungen zur Zucht. Diese sind mMn unnötige Einschränkungen des Genpools.

  • Wir sind dann doch ein eher kleines Land, der Genpool wird eben nicht größer wenn man nicht importiert.

    Es wird bei den Retrievern viel importiert und viel im Ausland gedeckt bzw je nach Ausgangslage auch künstlich befruchtet. Mein Golden hat Franzosen, Italiener, Niederländer, Schweden und Finnen im Pedigree, keinen einzigen in D gezogenen Hund, die Mutter ist ein Import. Die Zucht ist eh vernetzt, es geht vielmehr um das, was man verpaart, nicht darum, wo es herkommt.

  • Natürlich ist auf Farbe züchten Murks. Aber extradunkel auszuschließen bedeutet doch automatisch auch, dass man Verpaarung lieber nicht macht, die in die Richtung gehen würden, auch wenn das ansonsten wirklich gute Verpaarungen wären. Und da sehe ich schon ein Problem.

    Wenn es denn außer Farbe irgendwas gutes bringen würde. Das ist zumeist einfach nicht der Fall und die Verpaarung bringt dann auch nichts gutes. Also abgesehen von der gewünschten Farbe. Ist ja nicht nur beim Labrador Thema.

  • Wobei das allgemeiner gemeint war und nicht nur auf den Labbi bezogen: in vielen Rassen gibt es unsinnige Farbregelungen zur Zucht. Diese sind mMn unnötige Einschränkungen des Genpools.

    Das kann man finden wie man will , häufig hat das ( zumidest mEn) doch gute Gründe . Kriegt man von außen nur nicht zwangsläufig so mit wenn man mit Rasse X nichts am Hut hat .

  • Das kann man finden wie man will , häufig hat das ( zumidest mEn) doch gute Gründe . Kriegt man von außen nur nicht zwangsläufig so mit wenn man mit Rasse X nichts am Hut hat .

    Was für Gründe gibt's da? (ehrliches Interesse. Glaube, ich kling grad ungewollt etwas schroff)

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