Alpha, Rangordnung, Rudelchef JA ODER NEIN?!
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Lach, hört sich gemütlich bei Euch an, Fanta.
Rangordnung...Hm, ist in meinen augen ein starres Gefüge-> können lt. Feddersen-Petersen Hunderudel im Gegensatz zu Wolfsrudel nicht dauerhaft etablieren.
Rudel... hmmm, setz sich aus verwandten Tieren zusammen. So gesehen ist auch unsere Mehrhundhaltung nicht als Rudel zu sehen, denn es ist ein durch Menschen zusammengewürfelter Hunde, die keine verwandtschaftliche Beziehung zueinander haben.
Dominanz ist eine Interaktion zwischen zwei Individuen. Ist also so wie von uns Menschen deklariert auch nicht haltbar.....
Lach, lotuselise.. hmm, ich weiß nicht wie es sagen soll, aber iwie meinte ich da grad jemand anderes als Dich.
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Hallo,
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Also meint ihr, man würde jetzt einfach den Teufel mit dem Belzebub austreiben?

Kleiner Spaß am Rande...ich verstehe schon, was ihr meint....
Die Frage ist ja wie man seine Position in einem Team einfordert....
Manche machen das halt durch Strenge, andere durch klare Regeln, etc......eine Bekannte von mir hat z.B. immer ihren Hund aufgescheucht, wenn er ihr im Weg lag, weil ein Hund dem Menschen nicht im Weg zu liegen habe....so habe sie ihrem Hund ihre Dominanz klar gemacht (u.a.)....
nur mal als Beispiel....Regeln sind Regeln...aber nicht jede Regel muss auch Sinn machen.
Ich bezweifle, dass Jill und ich eine Rangordnung haben.
Regeln JA, Konsequenz JA, aber auch Konsens JA
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Na gut, dann sind wir eben eine wilde Meute oder Horde.....
Interessant finde ich bei dem Wort "Dominanz" die Synonyme:
Vorherrschaft, Prävalenz, Überwiegen, Vormachtstellung, Präpotenz, Superiorität, führende Rolle
lt. Wiktionary
Ich weiß auch nicht woher die ganzen negativen Interpretationen immer kommen.Es gibt eben einfach viele Worte, die teilweise oder ganz negativ behaftet sind.
Zurück zum Wolfsrudel. Wer weiß, vielleicht sind wir wirklich sowas. Aber wir sind nur noch wenige Rudelmitglieder, von denen faktisch nur die Menschen das können, was man im heutigen Umfeld zum Überleben braucht. Dann wäre es im Ansatz richtig, nur die Aufgaben und Anforderungen haben sich verändert...während gleichzeitig die ursprünglichen Fähigkeiten, die einem Wolf im Rudel einen Platz ermöglichen würden, nicht mehr gefragt sind.
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Bloch und Gansloßer sprechen von einem Eltern-Kind-Verhältnis und ich denke da ist
viel dran. So richtig erwachsen im Sinne wie Wölfe erwachsen werden werden unsere
Hunde nicht.
Früher hat man gedacht Hunde sehen im Menschen einen Artgenossen, daher rührt
dann auch die Rudelführertheorie. Das ist aber nicht so, Hunde wissen sehr wohl, dass
Menschen keine Hunde sind. Aus der Wolfsbeobachtung weiß man, dass auch wilde Wölfe
mit anderen Arten, Raben z.B. zusammen leben und es wirklich zu Interaktionen kommt.Der Mensch sollte gegenüber seinem Hund eine Vorbild- oder Fürungsstellung einnehmen,
beruhend auf Lebenserfahrung und Souveränität im Umgang mit Stressituationen. Das
gibt dem Hund die Sicherheit und Geborgenheit die er braucht. Nur regelmäßtig den
Futternapf zu füllen reicht nicht.
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Zitat
Ich bilde eine Symbiose, wenn man will. Ich profitiere vom Hund und der Hund (hoffentlich) von mir. Oder auch ein Team. Team finde ich noch besser.
Symbiose würde bedeuten, dass es für beide Seiten Vorteile hat.
Ist das wirklich so?
Gemeint sind Vorteile im Sinne von: Bessere Fortpflanzungsmöglichkeiten, Erlegen von Wild, das man allein nicht erlegen könnte u.ä.
Es ist doch im Gegenteil so, dass wir teilweise eine Menge Zeit, Geld und Nerven in die Hunde investieren.
Wenn es gut läuft, haben wir von den Hunden keinen Nutzen, läuft es schlecht, wären wir ohne Hund sogar besser dran. Das ist jetzt wertfrei in Bezug auf die o.g. Ressourcen gemeint. (Nicht falsch verstehen, ich mag Hunde, aber biologisch gesehen, haben sie keinen Nutzen für die meisten von uns.)
Im Buch vom Coppinger wird das gut erklärt.
Da ist auch ein interessanter Link dazu: http://www.wer-ist-fido.de/hund%20und%20mensch.html
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Also ich habe einige Vorteile von meinen Hunden. Vielleicht nicht die welche sonst unter eine Symbiose fallen, aber es sind genügend Vorteile. Bzw ich habe Nutzen von meinen Hunden.
Deswegen schrieb ich aber auch, dass das Wort Team besser passt. :) -
Meinen Beobachtungen zufolge bilde ICH mit meinen Hunden kein Rudel. Die Abläufe, die zwischen den Hunden selbst statt finden unterscheiden sich massiv zu denen, die zwischen den Hunden und den Menschen statt finden. Ist auch gut so. Ich will nicht gelocht werden weil jemand von meinem Schnitzel kosten will und die besten Schlafplätze sind 24 Stunden rund um die Uhr für mich freizuhalten

Man kann sich sicherlich was von Wölfen abgucken. Allein die körpersprachliche Kommunikation kann man bei Wölfen viel besser lesen lernen als bei Hunden finde ich. Aber man kann sicherlich nicht alles eins zu eins übertragen. Dazu leben Hunde schon zu lang in engem Kontakt mit uns Menschen.
Meine Position innerhalb dieses Gefüges halte ich indem ich mich souverän verhalte und den Hunden im Alltag gute Lösungsmöglichkeiten aufweise und sie sicher durchs Leben führe. Damit verdien ich mir meinen Respekt. Außerdem kann ich Dosen aufmachen
Bei meinen Hunden ist es nicht anders. Beide weisen in gewissen Bereichen eine gesteigerte Kompetenz auf und wenn diese Leistungen gefragt werden verlasser der jeweils andere Hund und ich uns auf die Fähigkeiten des anderen. Pluto bringt uns aus dem dunklen Wald nach hause wenn die Taschenlampe plötzlich den Geist aufgibt, ich halt uns blöde fremde Hunde vom Leib, Ewok ist fürs Grobe zuständig ^^ -
Also ich habe letzens netterweise gehört wir seien eine Herde (Herde im Sinne von Ige Age dem Film).
Wenn ich mich daran anlehne bin ich wohl Manni, Lennox der Säbelzahn und Heaven das Faultier.
Eine gewisse Struktur haben die Tiere hier untereinander. Unangefochtene Herrscher sind die Katzen. Alles was sie wollen wird ohne murren von den Hunden getan. Sei es nun ein Spiel oder den besten Liegeplatz räumen.
Bei Heaven und Lennox ist es so das lennox der "Bestimmer" ist. Er gibt den Ton an und passt auf das die Kurze heile bleibt. Hevan reagiert immer auf Aktionen von Lennox. Sei es nun das er sich Hinsetzt oder aber die Ohren spitzt.
Andersherum funktioniert das so nicht.Ich halte den ganzen Haufen zusammen. Habe einige wenige feste Regeln die durchgesetzt werden. In anderen Dingen lasse ich mit mir "reden".
Wobei reden nun ein gutes Stichwort ist. Mir hat es am Anfang als Hundeneulig sehr geholfen mich an Wolfsrudeln zu orientieren um ebend meine Hunde nicht zu zuquatschen sondern mehr mit Körpersprache zu kommunizieren. -
Hmm, nur wird bei der Dominanz einiges vergessen... Verantwortung bspw. , ebenso wie Fürsorge, Schutz, Sicherheit aber auch Grenzsetzung, Voraussicht, Führung mit allen Konsequenzen.
Lach, Vorteile vom Hund.... er ist: Ein unschlagbarer Flirtfaktor, er agiert im Ernstfall mit zum Schutz/ Verteidigung, wenn man ihn liesse, dann würde er jagen und bei Jägern bspw. ist er heut noch im Jagdgeschehen integriert, er unterstützt im Alltag Behinderte bspw. , wärmt durchaus in der Nacht, sucht immer wieder den Kontakt zu uns und ebnet so manchen den Weg nach aussen.
Ich wäre vorsichtig mit der Formulierung, Hund tut nichts für uns.
Und würde mich im Stillen fragen, was tun wir eigentlich für den Hund????
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Ich hab mir grad mal die neun Hunde angesehen die gerade um mich herum schnarchen.
Während der Sommerferien kommen immer mal neue Ferienhunde, manche komplett unerzogen und manche einfach unglaublich stur.
In so einem Fall setze ich die Hunde erstmal ganz nach hinten, so das sie von den anderen lernen können.
Neben meinem Hund haben wir noch einen nach mir natürlich, hier der im Notfall das Rudel anführt oder auch mal maßregelt.Das sind gleichzeitig die Hunde denen ich zu 100% vertraue.
Gestern gab es ein kleines Beispiel. Zwei Junghunde toben miteinander und ein dritter will knurrend dazwischen. Dies haben immer mal wieder die beiden *Rudelführer* verhindert in dem sie den dritten immer wieder abgeblockt haben. Die beiden kleinen haben völlig unbesorgt weiter gespielt, also auch von deren Seite völliges vertrauen.
Ich glaube ganz fest das die Hunde im Grunde wissen wo sie stehen, ich vermittel das immer wieder mit Lob und Zuwendung.
Allerdings gibt es hier keinen Omega das verhindere ich.
Im normalen Alltag bilden Milow und Ich ein Team, woraus sich eine menge Vertrauen aufbaut. Ich muss nicht alles für die Hunde regeln, die können das wirklich super allein.
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