Alpha, Rangordnung, Rudelchef JA ODER NEIN?!
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Wirklich körperlich spielt sie auch nur mit mir, meiner Mutter bringt sie den Ball, dem Rest der Familie gar nix

Ich steh aber auch auf diese Raufen mit meinem Hund, ich mach das gern. Ist vermutlich auch menschenabhängig. Meine Trainerin (Lind Art) macht das ganz genial mit ihren Hunden, wirlich Wahnsinn!
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Danke für die tollen Beiträge von euch allen!!
ZitatBloch und Gansloßer sprechen von einem Eltern-Kind-Verhältnis und ich denke da ist
viel dran.Bloch und Gansloßer...die merke ich mir jetzt mal

Team Hund-Mensch finde ich super!
Sehr interessant wie sich das Bild des Hundes in unserer Gesellschaft im Laufe der Zeit ändert.....in den 90ern hatte ich ganz viele Erziehungsbücher mit Rudeltheorien...ärgere mich gerade, dass ich die bei eBay verkauft habe....
Ich habe mich immer gefragt wie so ein kleiner Welpenpups wissen soll, dass der, der als erstes durch die Tür geht auch Scheffe ist.....außerdem hatte ich immer die Hoffnung, dass ein Hund merkt, dass ich kein hässlicher haarloser Hund sondern ein Mensch bin...dem scheint ja gott sei dank so zu sein

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Für mich heißt Hundeführer zu sein aber auch mal, für den Hund im ersten Moment unangenehme Entscheidungen zu treffen, auch wenn sie zu seinem Wohl sind. Zb. Tierarztbesuche aber auch Reglementierungen wie auf der Decke bleiben, obwohl es klingelt etc.
Nicht, weil ich meine, der Hund könnte mir sonst die Post abspenstig machen, sondern um ein stressfreies Zusammenleben hinzubekommen.
Umso interessanter finde ich die Tatsache, dass es anscheinend gewisse Hunde gibt, die wirklich einen sehr engen Rahmen brauchen und besser klarkommen, indem sie sich nur zwischen Punkt A und B aufhalten dürfen. Weil der Rest außerhalb dieser beiden Punkte sie ängstigt oder überfordert.
Und manchmal kollidiert dieses Eingrenzen ganz schön mit dem, was man selber als angenehm oder "fair" empfindet. Wenn das im Klartext heißt, Hund darf im Haus nur auf seinem Platz liegen oder im Korb, und man selber hätte nichts dagegen, wenn er sich selber hinlegt wo er mag, dann hat man da manchmal Schwierigkeiten, da konsequent bei zu bleiben, aber auch sowas ist die Aufgabe des Hundeführers. -
Den Rudel-Ausdruck find ich auch unpassend, aber ich denke schon, dass Mensch und Hund eine Art Familienverband bilden, wie man das von Wölfen kennt.
Jeder hat seine Aufgabe, bei bestimmten Punkten setzt man Prioritäten (Hund und Mensch) und ist dort dann tonangebend, solange es niemand streitig macht.Ich halte nichts davon zu sagen man kann das nicht mit Wölfen oder Hunden untereinander vergleichen, da uns Hunde in vielen Bereichen behandeln wie Artgenossen
Um nochmal auf die Frage zurück zu kommen:
ZitatMuss der Mensch in den Augen des Hundes Scheffe sein?
In bestimmten Situationen auf jeden Fall, in manchen ist es nicht schlimm mal nicht Scheffe zu sein.
ZitatGibt es nun die oft erwähnte Rangordnung in der Gemeinschaft Hund und Mensch?
Jap der Meinung bin ich, aber wiegesagt in Bereichen aufgeteilt.
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Setz mal James O`Heare und David Mech gleich dazu.
Ebenso die Feddersen-Petersen.
Sasi, früher haben der Terrier und ich auch viel getobt, nur iwann konnte ich das nicht mehr so ab... und so hat Markus jetzt die Rolle inne.
Lach, und den Beiden gefällt die Aufteilung ganz gut.
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Klar sind wir alle irgendwo der Chef, denn der Hund ist irgendwo von uns abhängig. Wir teilen die Ressourcen zu, wir bestimmen wann wie wohin gegangen wird. Wir bestimmen wo der Hund schläft. Wir können u.U. sogar bestimmen, ob er weiterleben darf oder nicht.
Von der Grundstimmung her sind die meisten Hunde froh, wenn sie sich jemandem anschließen kann, der souverän den Alltag meistert. Irgendwie funktoniert die ganze Führungs- und Vertrauensgeschichte so: "da ist jemand, der weiß was er tut, dem schließe ich mich an". Führungsqualitäten eben - und ich möchte ein Chef sein, der deswegen geschätzt wird.
Wogegen ich mich aber wehre, ist, wenn diese "Rangordnung", die es nunmal gibt, bestimmte Umgangsformen rechtfertigen soll: "die Hunde machen das unter sich genauso". Schnauzgriff, auf den Rücken drehen etc.
Da sag ich eindeutig: ich lerne zwar die "Fremdsprache Hund" zu verstehen, aber ich muss sie nicht sprechen.Wie man das nennt, ist mir ziemlich wumpe:
Hundeführer: ja, ich führe an, aber nicht wie der besagte Mann, der sich so nennen lies
Herrscher: ja, aber ein gütiger, gerechter, nicht ein grausamer und skrupelloser
Teamleader: ja, aber nicht einer, der seine Kollegen schlecht macht um selbst besser dazustehen, sondern ein Teamplayer, der am Wohle des ganzen Teams interessiert ist.
Rudelchef: ja, ich versuche Qualitäten vorzuweisen, die mich dazu qualifizieren, aber ich benehme mich nicht wie ein Wolf oder Hund.... -
Lächel, ich glaube, wir steuern grad wieder auf ein Kommunikationsproblem hin...
Denn wenn ich bspw. sage, ich führe den Hund durch meine Welt, dann meine ich auch führen.
Das beinhaltet u.a. auch, dass der Hund von mir mal gebremst wird in seinen Aktionen genauso wie ein Einschränken und die berühmte Konsequenz.
Nur sehe ich das nicht als Chef vom Dienst sondern als souveräne Führung, die auch vor "Fehlern" bewahrt.
Was wir so manches Mal beim Hund als Fehler sehen ist doch tatsächlich nur ein natürliches Verhalten, das aber so gar nicht in unsere zivilisierte Welt passt und letztendlich uns als Haltern in Schwierigkeiten vs. unangenehme Situationen bringt.
Und zu allem Überfluss erwartet Hund das auch noch von uns, da er ohne sichere Führung führen muss weil sein biologischer Code das vorgibt.
Was ihn in unserer Welt mit all ihren Regeln, Geboten und Verboten völlig überfordert.
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Wir sind hier ein Team in dem ich den Ton angebe. Im Endeffekt ist es alles das selbe .... Team mit Anführer, Alpha, Rangordnung, Rudelchef, Rudelführer ... den Menschen gefallen nur die Begrifflichkeiten nicht, deswegen sucht man sich vermeintlich freundlichere Begrifflichkeiten. Im Grundprinzip ist es aber schon so, dass man bei allem Teamsein doch jemanden braucht - nicht bei jedem Hund ;-) - der eine gewisse Richtung und Rahmenbedingungen vorgibt, somit bringt alles schönreden nichts.
Wir verstehen uns hier alle Bombe, spielen zusammen, entdecken die Welt zusammen, durchleben Sorgen, Nöte, ich helfe durch Ängst und schwierige Situtationen, sage auch mal, dass dies oder jenes so nicht funktioniert, wir kuscheln und schmusen, sind mal ungezogen und haben viel Spaß aber die Hunde haben ihre klaren Regeln und Rahmenbedingungen die sie auch brauchen.
Unter den Hunden gibt es auch ähnliche Strukturen die mich aber außen vor lassen. Piki hat schon die Hosen an und Max schließt sich dem an und richtet sich danach, bis auf wenige größenwahnsinnige Auswüchse.
Momentan lieg ich bequem auf dem Sofa, recht der Pikermann und Links der Schnöselkönig Max ... egal ob nun Rudelführer, Alpha, Rudelchef oder Team ... uns doch egal ... uns geht es saugut und wir machen uns da mal gar nicht soviele Gedanken drum, sondern leben unser Leben wie es uns gefällt

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Birgit: Ne, wir reden nicht aneinander vorbei. Denn egal welches Wort wir für unsere "Vorreiterrolle" (ich nehm mal das Lieblingswort unserer Kanzlerin, das hatten wir noch nicht)
wir verwenden es im positiven Sinne - und das ist worum es geht....
Von daher ist es auch nicht wichtig, welches man genau benutzt:
egal ob Rudelchef, Teamleader, Herrscher, Hundeführer, AlphaWir versuchen einfach jemand zu sein, dem sich der Hund anschließt weil er Führungsqualitäten erkennen kann.
Das schließt alles mit ein, aber eben auch einiges aus
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Birgit: Super, Danke! Habe mir bei amazon eben schnell ein paar Bücher auf die Wunschliste gepackt....da wird das erste Gehalt wohl gleich für Hundebücher draufgehen müssen

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