Alpha, Rangordnung, Rudelchef JA ODER NEIN?!
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Ich wäre vorsichtig mit der Formulierung, Hund tut nichts für uns.Aber er würde gerne. Wenn wir ihm Aufgaben übertragen. Ich denke es ist für das
soziale "Verständnis" das Hunde von sich haben wichtig was zum Familienunterhalt
beizutragen. Leid tun mir Hunde, die wie man so schön sagt "Hunde sein dürfen", auch
son Ausdruck um sich was schönzureden. Hunde die nebenher leben, nichts zu tun haben
als zu atmen und zu fressen und möglichst nicht zu nerven. - Vor einem Moment
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Hi,
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Lach, mein Hund darf Hund sein.
Er darf nämlich Suchen, mir beim Schieben des Rollis meiner Tochter helfen, darf uns zum Lachen bringen, uns Fragen stellen, sich von uns die Welt erklären lassen, sich im Dreck baden, mal völlig versunken einer gefundenen Spur nachgehen, apportieren und noch manches mehr.
Hund sein eben und sich sicher und geborgen fühlen.
Akzeptiert, respektiert und geliebt so, wie nun mal ist.
Mit all seinen Stärken aber auch Schwächen.
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Lach, mein Hund darf Hund sein.
Er darf nämlich Suchen, mir beim Schieben des Rollis meiner Tochter helfen, darf uns zum Lachen bringen, uns Fragen stellen, sich von uns die Welt erklären lassen, sich im Dreck baden, mal völlig versunken einer gefundenen Spur nachgehen, apportieren und noch manches mehr.
Hund sein eben und sich sicher und geborgen fühlen.
Akzeptiert, respektiert und geliebt so, wie nun mal ist.
Mit all seinen Stärken aber auch Schwächen.
Das sind wichtige Dinge im Leben eines Hundes und was ist mit der Kommunikation zu anderen Hunden?
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Zitat
Hmm, nur wird bei der Dominanz einiges vergessen... Verantwortung bspw. , ebenso wie Fürsorge, Schutz, Sicherheit aber auch Grenzsetzung, Voraussicht, Führung mit allen Konsequenzen.
Lach, Vorteile vom Hund.... er ist: Ein unschlagbarer Flirtfaktor, er agiert im Ernstfall mit zum Schutz/ Verteidigung, wenn man ihn liesse, dann würde er jagen und bei Jägern bspw. ist er heut noch im Jagdgeschehen integriert, er unterstützt im Alltag Behinderte bspw. , wärmt durchaus in der Nacht, sucht immer wieder den Kontakt zu uns und ebnet so manchen den Weg nach aussen.
Ich wäre vorsichtig mit der Formulierung, Hund tut nichts für uns.
Und würde mich im Stillen fragen, was tun wir eigentlich für den Hund????
Ja gell, so in unserem Alter
Nein, aber Symbiose ist es irgendwie nicht. Hund erspart zwar sich die Anstrengungen, die er haben würde, wenn er alleine bzw. in Freiheit leben würde. Wobei das ja auch nicht unbedingt zählt: manchmal wird es ihm so langweilig, dass wir ihn Spaß-Auslasten müssen, sonst wird er unerträglich.
Damit bleibt essentiell nur übrig: wir sichern sein Überleben.
Die meisten anderen Dinge sind von uns eigentlich künstlich konstruiert, ob die Aufgabenstellung selbst oder die Zucht um eine Aufgabenstellung überhaupt gut zu finden.Eigentlich sind wir Menschen eher Parasiten. Wir nützen aus, lassen aber den "Geber" leben. Wenn wir gutes Futter füttern, sparen wir uns die Tierarztkosten. Lasten wir den Hund aus, ist er ein angenehmer Zeitgenosse, erziehen wir ihn, machen wir uns das Leben angenehmer.
Klingt echt übel - so ganz ohne Emotionen betrachtet. Und damit kommt sie ins Spiel: die gute alte Liebe.
Voll schnulzig irgendwie, aber umso wichtiger. Denn wenn die weg ist, geht meistens der Hund.
Auf einmal ist es nicht mehr so wichtig, welches Futter er im Tierheim bekommt, ob er dort ausgelastet wird etc.
Wie egal er uns werden kann - bald kommen die großen Ferien, man wird sehen.So sachlich man manche Dinge auch betrachten kann - schön ist es nicht. Und deshalb mag ich es auch überhaupt nicht die Liebe so zu sehen, selbst wenn es dazu beim Menschen durchaus wissenschaftliche Ansätze gibt.
Typisches Beispiel für "Bauchgefühl" würd ich sagen. Ich liebe meine Fellnase so wie sie ist. Es gab schon jemanden, der fand sie megahäßlich, einen blöden Köter weil sie ängstlich ist und dann bellt etc. Ist mir egal.
Und selbst wenn das auch eine Art der "Vermenschlichung" ist, seis drum.Ich tu mein Bestes, sie tut ihr Bestes, oft klappt es super, manchmal failen wir - Leben halt

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Hier gibts ne Klare Rangordnung/Hackordnung/Hierarchie oder wie du es sonst nennen magst
Ich bin und bleibe Chef

Nun wäre aber die Frage, was es bedeutet, Chef zu sein?
Es bedeutet, die Hunde klar und souverän zu führen und Dinge für sie zu entscheiden, um sie keiner Gefahr auszusetzen.
Ich füge meinen Hunden keine Schmerzen zu, sie vertrauen mir und schließen sich (gezwungenermaßen) mir anEs bedeutet nicht: Alphawurf, Schnauzgriff, ...
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Symbiose würde bedeuten, dass es für beide Seiten Vorteile hat.Richtig! Man könnte jetzt noch ein wenig spitzfindig sein und sagen, Hund und Halter bilden eine Protokooperation
Ist das wirklich so?
Im metaphorischen Sinne auf jeden Fall!
Gemeint sind Vorteile im Sinne von: Bessere Fortpflanzungsmöglichkeiten, Erlegen von Wild, das man allein nicht erlegen könnte u.ä.
Naja...das sind ja jetzt die biologisch definierten Vorteile, oder? Survival of the Fittest, quasi
Ich spreche immer gern von einem symbiontischen Egoismus, da viele schreiben, einen Hund zu haben sei purer Egoismus.
Wir bestimmen ja die von dir genannten Vorteile für den Hund.Es ist doch im Gegenteil so, dass wir teilweise eine Menge Zeit, Geld und Nerven in die Hunde investieren.
Ja!! Und ich würde es immmmmmmmmer wiiiiiiiiiieder tuuuuuuun, denn ich bekomme von Jill eine Menge zurück!
Wenn es gut läuft, haben wir von den Hunden keinen Nutzen,
Das verstehe ich nicht....warum haben wir keinen Nutzen, wenn es gut läuft?
Ein Hund ist kein Computer, sondern ein Lebewesen.
Jeder definiert "Glück" anders, aber mit meiner Oma zusammenzusein, macht mich glücklich....letztes Jahr z.B....Arbeit war zum Teil wirklich zum Weinen, ich kam völlig gestresst und erschöpft nach Hause...Jill liegt auf dem Boden, hebt den Kopf und wedelt..da wurde es mir schon warm ums Herz...was für einen besseren Nutzen gäbe es? Jill ist quasi meine Magengeschwür-Prophylaxe
läuft es schlecht, wären wir ohne Hund sogar besser dran. Das ist jetzt wertfrei in Bezug auf die o.g. Ressourcen gemeint. (Nicht falsch verstehen, ich mag Hunde, aber biologisch gesehen, haben sie keinen Nutzen für die meisten von uns.)
Ich will mich aber auch nicht mit einem Hund paaren
Und ich gehe lieber bei Real einkaufen als Wild zu erlegen....das Leben strikt biologisch zu definieren, fände ich sehr deprimierend...da ist ja weit mehr...Glück, Zufriedenheit, Sicherheit, Lachen, Weinen, Fluchen nur um wieder zu lachen.... -
Also ein Herr Rütter sagt, man halte einen Hund, weil man (auch) EMOTIONAL profitieren wolle.
Kann ich nur bestätigen

Soviel Spaß wie MIT Hund hatte ich OHNE nich

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Jogi, zusammen mit Beaglekumpel auf einer Spur hängen, mit der Kumpeline toben war da schon mit eingerechnet.
Allerdings, der Terrier wird im November acht und sein Interesse an anderen Hunde ist begrenzt.
Manu, wie ist mit Hinweisen, die uns der Hund liefert... bspw. der Mensch an der Tür, das Fahrrad von hinten, dass wir nicht auf dem Schirm haben, der unagenehme Hund von Nachbars, der noch nicht sichtbar aber für unseren Hund schon via Nase wahrnehmbar ist?
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Manu, wie ist mit Hinweisen, die uns der Hund liefert... bspw. der Mensch an der Tür, das Fahrrad von hinten, dass wir nicht auf dem Schirm haben, der unagenehme Hund von Nachbars, der noch nicht sichtbar aber für unseren Hund schon via Nase wahrnehmbar ist?
bin ich gemeint?wenn ja, was ist mit den Hinweisen? was willst du damit fragen bzw. mir sagen?
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Manu, ja, Du warst gemeint und meine Frage war bzw. ist, wie gehst Du als Chef damit um, wenn Hundi hinweist.
Denn in dem Moment fängt Hund an zu führen und weist auf eine Gefahr hin.
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