Welpe im Auto mitnehmen
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PocoLoco: Genau! Man kann natürlich auch an die Sache herangehen mit der Vorstellung, daß alles exakt genau so funktioniert wie geplant, alles wird super klappen, der Hund schläft immer im Auto, bellt nicht, wenn man ihn kurz alleine lassen muß, ist auch beim Kunden und im Büro immer ruhig, schläft also quasi immer, es sei denn, er soll mal nicht schlafen, und ist begeisterter Mitfahrer.
Und wenn nicht, wenn man einen Welpen hat, der mehr Action macht, gerade weil er älter wird und nicht immer nur der 8-Wochen-Welpe ist, der nur schläft, frisst und gelegentlich pinkelt, dann steht man da.
Deswegen ist alles, was ich sagen wollte: Plan B in der Tasche haben und langfristig denken!
Außerdem fand ich es anfangs verwirrend, weil es erst hieß, beide ganztags beschäftigt und das dann im Laufe des Threads immer weniger wurde, bis schließlich einer nur ein paar Stunden arbeitet und der andere immer zu Hause ist. Deswegen mein erster Post etwas eindeutiger. Wenn ich erst lese Ganztagsbeschäftigung (ist für mich 8 Std.) und quasi nur Auto und Büro, dann sehe ich das anders als wenn ständig einer da ist.
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Ich sehe eigentlich nur zwei Probleme. 1. stelle ich mir das Üben der Stubenreinheit sehr schwierig vor, wenn der Welpe ständig woanders ist - Auto, Büro, draußen, Auto, Kunde... hier würde ich mich dann drauf einstellen, dass das ggf. ein paar Wochen/Monate dauert, bis er es kapiert.
2. müsst ihr grad bei einem Labbi seeehr aufpassen, dass er trotz dieses ständigen Hin und Hers seine Ruhe findet. Dadurch, dass er tagsüber nicht an einem Ort ist, kann er sich schlechter entspannen/lernen, dass nicht immer Action angesagt ist. Achtet also besonders drauf, dass er nicht denkt, ins Auto heißt Action, ausm Auto heißt Action, beim Kunden wird gespielt und gestreichelt, im Büro auch, und beim Spazierengehen... sonst habt ihr nämlich ein völlig überdrehtes etwas (auch wenns Anfangs süß wirkt), dass sich nicht mehr beruhigen kann.
Ansonsten find ich klingt das doch ok.
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Sorry, ich habe mir jetzt nicht alle Antworten zu deiner Frage durchgelesen...
aaaber ich finde es absolut VERANTWORTUNGSLOS einen 8 Wochen alten Welpen tagsüber im Auto zu "halten" Egal ob 3 oder 5 oder wieviel Stunden auch immer!
Momentan ist der Sommer vllt noch nicht wirklich angekommen, aber weißt du wie schnell sich ein Auto auch bei "schwülwarmen" Temperaturen aufheizt?
Meines Erachtens ist eine Woche Urlaub viiiieeeel zu wenig!!!
Das Welpchen von der Mama weg; Eingewöhnung zu Hause und in der Umgebung; kann für einen Welpen schon sehr stressig sein. & evt auch mit Durchfall quittiert werden!
Und ausserdem musst auch du; auch wenn du das Hundekind im Auto "parken" willst; das "alleinsein" aufbauen... das schaffen manch andere nicht mal in Ihrem JahresUrlaub und dem anschließenden Urlaub des Partners!!!Ich find diese Überlegung absolut nicht in Ordnung! Wenn ich einen Hund haben mag, dann informier ich mich VORHER und kümmere mich um PLAN B & C......
Neeeee.... deine Überlegungen leuchten mir nicht ein!
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Hallo,
also ehrlich gesagt kann ich das nicht so ganz verstehen das viele das für total in Ordnung halten...

Zuerst einmal wäre es für mich ein No-Go nur 1 Woche Urlaub zu nehmen für einen 8 Wochen alten Welpen- mal ganz abgesehen davon, dass ich eh ein Befürworter einer späteren Abgabe zwischen 10-12 Wochen bin.
Mehrere Wochen sollten das schon sein, denn ich kann mir schwer vorstellen, dass der Hund während dieses Tagesplanes eine gute Stubenreinheit erlernen kann. Bei der Stubenreinheit ist Konsequenz gefragt und das Erlernen dieser wird unter Garantie länger als bis zur 9 Lebenswoche des Welpen dauern. Während des Arbeitstages- gerade wenn Du Kundenbesuche machst ist es schier unmöglich das Muster zum rausgehen mit dem Welpen einzuhalten. Das heißt alle 2 Stunden, sowie nach dem Essen, Spielen und Schlafen und immer dann wenn der Welpe unruhig wird. Wenn Du bei einem Kunden bist kannst Du wahrscheinlich nicht sobald Welpi unruhig wird wortlos den Hund schnappen und rausrennen... Ich stelle mir das sehr schwierig vor!
Vielleicht ist der Welpe wirklich nicht lange allein pro Tag- aber nur da sein ist nicht alles und auch diese kurzen Allein-Bleib-Zeiten müssen geübt sein- je nach Hund kann selbst das Erlernen eines stressfreien Alleinbleibens über 15-30 Minuten einige Wochen dauern. Denke daran, dass der kleine Hund bisher immer seine Familie um sich hatte- das Alleinbleiben und sei es noch so kurz bereitet ihm ohne die nötige Übung großen Stress, da das Fernbleiben vom Rudel für Hunde nicht sehr natürlich ist und in der Natur wohl den sicheren Tod des Jungtieres bedeuten würde.
1 Woche, das reicht meines Erachtens vielleicht gerade so zum eingewöhnen- nicht aber zum Lernen der Dinge, die der Welpe für diesen Tagesablauf braucht. - mal so als Ansatz ich persönlich denke je mehr Zeit für die Grunderziehung in den ersten Monaten desto besser- und dafür brauch man soviel freie Zeit wie nur möglich. Natürlich soll der Hund nicht 24 Stunden betreut werden- nur eine lange freie Zeit ermöglicht eben z.B. an den Trainingstand des Hundes angepasstes schrittweises Alleinbleibtraining was mMn sich in einem ruhigen und möglichst stressfreien Alleinbleiben ein Hundelebenlang bezahlt macht...
Ich mag das wirklich nicht madig machen- aber man sollte immer mit dem schlimmsten rechnen und mehrere Plan B und C's in der Hinterhand haben- was ist wenn der Welpe Monate braucht um Stubenrein zu werden? Was ist wenn er nicht Alleinbleiben kann und es ebenfalls Monate dauert ihm das beizubringen?
Ich würde wirklich empfehlen wenn nur irgendwie möglich entweder mehr Urlaub zu nehmen oder den Hund 4 Wochen später nach dem Praktikum deiner Freundin aufzunehmen- das ist immernoch früh genug. Ein seriöser Züchter wird wenn Du die Situation schilderst mit Sicherheit gerne den Hund über 4 weitere Wochen behalten wenn dann ein optimalerer Einzugstermin zur Verfügung steht...
Liebe Grüße!
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Hey, also ich denke, dass der geplante Tagesablauf von dir an sich kein Problem sein dürfte.
ABER:
Ich habe auch ein Labbi-Mädel (jetzt 16 Wochen alt) und muss sagen, dass sie gute 2 Wochen gebraucht hat, um sich definitiv an mich zu gewöhnen. Habe das an den Bindungsspaziergängen gemerkt, da hat sich Madame nämlich nicht die Bohne für mich interessiert, Kontaktliegen funktionierte auch nicht, etc. Mittlerweile ist sie (mit genügend Leckerlies in der Tasche) mein zweiter Schatten, aber das dauert eben.
Labbis sind sehr quirlig, brauchen viel Aufmerksamkeit und viel Menschenkontakt - kurzum, sie haben Hummeln im Hintern, und das nicht zu knapp. Meine Dame hält mich draußen ordentlich auf Trab, ist aber in der Wohnung ein wahrer Engel.
Das Autofahren bereitet ihr auch keine Probleme, sie sitzt bei mir mit Gurt auf der Rückbank und schaut dann immer aus dem Fenster (jetzt wo sie groß genug ist). Dennoch zappelt sie viel rum, fiept manchmal, wenn ihr öde ist, dann gibts von mir was zu kauen. Dann ist sie auch ganz brav und schläft eben. Aber das ist auch nicht bei allen so. Manchen wird auch ständig schlecht - da kannst du nicht einfach immer weiter fahren, sondern musst Rücksicht darauf nehmen.Wie gesagt, ich denke schon, dass man das locker mit nem Labbi machen kann, aber eben erst, wenn genügend Bindung aufgebaut wurde und der Hund zumindest erstmal sein zuhause richtig kennenlernen konnte. Das hat bei meiner Lucy auch locker 2 Wochen gedauert, mittlerweile rennt sie schwanzwedelnd zur Wohnungstür und freut sich wie Bolle, aber anfangs wollte sie weder raus noch rein.
Und da ihr nicht wisst, welchen Charakter euer Hund haben wird, ist das eben schwierig zu planen.Es kann gut gehen oder eben auch nicht.
Was machst du denn, wenn er dauerfiept, ständig in die Box macht und sich der Geruch im ganzen Auto verteilt, der Kleine vielleicht sogar vollgeschmiert ist?
Wann und wo willst du ihn füttern?
Was machst du, wenn er Durchfall hat (bei nem Welpen in der Eingewöhnungsphase gehts das schnell)?Auch die Stubenreinheit könnte knifflig werden, wobei Labbis recht schnell stubenrein werden. Meine brauchte 3 Wochen, danach passierten nur noch Unfälle, wenn ich zu langsam war oder nicht bemerkt habe, dass sie vor der Wohnungstür hockt ;-)
Fazit: an sich wird das (irgendwann) auf jeden Fall klappen, nur denke ich halt, das 1 Woche Urlaub nicht ausreichen wird. Labbis sind sehr anpassungsfähig und gerne überall mit dabei un sie lernen halt sehr schnell, gewöhnen sich schnell an Abläufe. Besonders als Welpe. Man darf halt nur die Eingewöhnung nicht zu kurz kommen lassen. Daher:
- könnt ihr ihn vielleicht erst mit 9 oder 10 Wochen abholen (dann wäre schon ein Teil des Praktikums deiner Freundin abgearbeitet)
- kannst du nicht länger Urlaub nehmen? -
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Um mal kurz was zur Anwesenheit seiner Freundin zu sagen...
Das kann schon stimmen, dass sie viel zu Hause ist. Ich kenne viele Leute an dieser Uni und nicht nur, dass man keine Anwesenheitspflicht hat, man kann sich die Kurse auch noch legen, wie es einem am besten passt, wenn man hingehen will.Ist nur irgendwie blöd, dass deine Freundin genau dann das Praktikum machen muss :/
Eine Woche finde ich schon sehr kurz zum Eingewöhnen, aber vielleicht habt ihr ja Glück mit dem Zwerg und es klappt.
Ich denke trotzdem ein paar mehr Wochen, wo er sich stressfrei seine neue Umgebung angucken kann, wären nicht unbedingt schlecht. -
Das meine ich auch, es ist irgendwie über's Knie gebrochen und wirkt etwas durch die rosarote Brille
Aber wahrscheinlich wird es trotzdem erst mal so durchgezogen. -
Ich möchte nochmal schnell das Argument von Natalie aufgreifen!
Unsere Labidame verträgt das Autofahren bisher eher schlecht als recht...Hin und wieder gehts gut, aber meistens hat sie bisher früher oder später erbrochen und das nicht erst nach 4 Stunden Fahrt sondern immer meist nach kurzer Zeit...trotz allem hat sie Gott sei Dank keine Angst vorm Auto, sie meckert auch kaum. Nur verträgt sie es eben nicht...sobald ihr schlecht ist, sprich sie sabbert extrem viel, hechelt und schmatzt nervös, versuche ich schon schnell irgendwo anzuhalten...aber bisher hat sie schon ein paar Mal auf die Rückbank gebrochen und das ist echt unschön.Wie gesagt, es geht hier nicht darum, jemanden seinen Traum von einem Hund mies zu machen...aber man sollte wirklich alles bedenken. Es kann gut gehen, das wäre ja super und für alle toll! Aber es kann auch soooo viel anders kommen als man geplant hat. Es gibt viiiele Welpenbesitzer, die sich einiges anders vorgestellt hatten...
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Das ist halt auch mein 'Kritikpunkt' bzw. der Punkt, wo ich Bedenken habe. Klar gibt es Welpen, die das Autofahren von Anfang an gut wegstecken, es kann aber auch anders kommen. Aki hat das auch schon beim Züchter kennengelernt, trotzdem ist ihm wirklich lange noch schlecht geworden, er hat gekotzt, gesabbert und es hat ihm schlicht nicht gut getan. Zuerst dachten wir auch 'Ach, da gewöhnt er sich dran, wir fahren einfach jeden Tag ein bisschen und machen da dann tolle Sachen'. Aber das hat nicht funktioniert, irgendwann hat er sich geweigert, ins Auto zu gehen und schon gesperrt, wenn er nur gemerkt hat, dass es in Richtung Auto geht.
Wir haben es dann langsam aufgebaut, erst nur im Auto gesessen, sind dann irgendwann gefahren und haben schließlich die Fahrten verlängert. Hätte ich Aki bereits nach einer Woche jeden Tag für längere Zeit im Auto mitgenommen wäre das (für ihn) ein absolutes Fiasko gewesen. Heute fährt er ohne Probleme Auto.
Klar kann es klappen, unter Umständen ist es für den Welpen aber auch einfach anstrengend und Stress pur. Und genau für diesen Fall hätte ich (!) mir definitiv einen Plan B zurecht gelegt.
Ich finde übrigens auch nicht, dass es was mit sich aufregen zu tun hat, wenn man jemandem rät, auf unterschiedliche Szenarien vorbereitet zu sein. -
Hallo,
ich finde ehrlich gesagt, dass deine Lösung ganz gut klingt, zumindest auf lange Sicht. Der Kleine wird noch viel schlafen und er hat definitiv etwas davon, auch wenn du nur mit im Auto bist. Du musst die Dosis natürlich steigern, vieeele Pausen machen und dass ein kleiner Welpe auch raus muss und die Welt entdecken möchte, das versteht sich doch von selbst.
Auch, wenn er erwachsen und etwas gesetzter ist, finde ich es super, seinen Hund mitzunehmen. Wir haben unsere auch mit im Büro (einer davon auch ein Welpe) und bis jetzt waren unsere Hunde immer leidenschaftliche Autofahrer (kann man ja auch gut mit Spaziergängen verbinden). - Vor einem Moment
- Neu
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