Angst vor Wölfen in D - was ist mit den Herdenschutzhunden?
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Also übersetzt....im Zeitraum von Januar 2001 bis Oktober 2002 wurden auf 70 Quadratkilometern folgendes von den Wölfen getötet: 62 Schafe, 7 Kühe, 1 Kind, zwei Fohlen, 186! Hunde, von denen 157 Herdenschutzhunde waren. Die Hunde wurde zu 80-100 Prozent von den Wölfen verzehrt
Ist mit Kid nicht eher Kitz gemeint? Bitte
Ich finde das ganz schön viele Opfer für die eher kleine Fläche. - Vor einem Moment
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Hi,
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Zitat
klar gibt es Hunde die heute noch die Arbeit übernehmen könnten.
Border Collies zB
?Border Collies sind Hütehunde und fungieren als Koppelgebrauchshunde.
Sie sind keine HerdenSCHUTZhunde.
Folgedessen bewachen sie auch keine Herde, sondern hüten diese.
Das ist ein großer Unterschied. -
Zitat
klar gibt es Hunde die heute noch die Arbeit übernehmen könnten.
Border Collies zBNee, ich meinte das Beschützen der Herde gegen Angriffe von Wölfen, nicht das Hüten.
Hirten-, nicht Hütehunde (obwohl die Frage auch interessant wäre: Was macht der Border im Angriffsfall (oder "wie guckt er aus der Wäsche?" -
sry...falsch verstanden.
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Mit kid ist recht sicher Kitz gemeint, kid für child ist nämlich nur umgangssprachliches Englisch.
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http://www.schaefer-altlandsberg.de/index.php?page=herdenschutzhunde
Schäfermeister Knut Kucznik aus Altlansberg, arbeite mit Herdis, er züchtet sie auch.
Vor 2 Jahren habe ich bei ihm ein Hüte- Seminar gemacht, zu der Zeit hatte er 6 Herdis.
Die Schafe, die nicht zum Seminar auf der Weide waren, wurden von 4 Herdis bewacht.
Eine Bekannte und ich haben beobachtet, dass an diesem Pferch Eltern mit ihren Kindern, eins im Kinderwagen und zwei die schätzungsweise 5 und 6 Jahre alt waren, an dieser Weide vorbeigelaufen sind und ordentlich Krach gemacht haben, wie Kinder es nun mal tun und die Herdis haben nicht mal den Kopf gehoben. Die Wiese/Weide grenzt unmittelbar an der Hauptstrasse in Altlasberg an. Ich bin schon recht sprachlos, wenn ich solche posts wie von
@ KamiKatZe oder von @ Biomais lese. Macht euch doch bitte erstmal Sachkundig, bevor ihr solche Statements schreibt.Zitatdie Hunde könnten, aber die gesetze erlauben es nicht.
ich füchte fast das du für die "ursprünglichen" Herdis schon fast einen Waffenschein brauchst und man Hunde SO garnicht halten darf hier. Wie sollen die Zäune aussehen das sie einen Herdi zur Not abhalten auszubrechen? Früher war jeder Viehdieb selber schuld wenn er gebissen wurde, heute bekommen Einbrecher Schmerzensgeld wenn sie vom Hofhund erwischt werden.ZitatDer flächendeckende Einsatz von Herdenschutzhunden ist für die Bevölkerung wahrscheinlich gefährlicher als ein paar Wölfe...
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Ist mit Kid nicht eher Kitz gemeint? Bitte
Ich finde das ganz schön viele Opfer für die eher kleine Fläche.denke eher dass das der Grund ist für die hohe Anzahl der Opfer.. wenn Wölfe keinen Platz zum Leben haben, keine wilden Beutetiere, dann sucht man sich eben zahme Beutetiere. Vor allem lernt man auch. Warum Rehe, Hirsche, Wildchweine etc jagen, wenn einem das Futter serviert wird..
Aber ich denke nicht dass es so einfach auf andere Länder übertragbar ist. In Deutschland fressen die Wölfe so gut wie gar keine Haustiere also das ist die absolute Ausnahme. Aber bei uns haben sie auch Platz und einen wildreichen Lebensraum, wie es in Rumänien ist weiß ich nicht..
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Der sicherste Schutz gegen Beutegreifer (Wolf, Luchs, Bär) sind tatsächlich Herdenschutzhunde.
Sowohl in der Lausitz, als auch in den schweizerischen Wolfsgebieten gibt es einige Schäfer, die Herdenschutzhunde einsetzen und damit gute Erfolge haben.
Auch bei uns gibt es einen Schäfereibetrieb mit Pyrenäen-Berghunden an der Herde...Nordhessen ist zwar kein Wolfsgebiet...aber egal...
Die Hunde sind mit der Herde hinter einem 120 cm Elektrozaun.
Gehst du vorbei,wirst du nur beobachtet, näherst du dich in auffälliger Weise dem Zaun, kommen sie heran und verbellen dich...das sollte als Warnung reichen...rübersteigen würde ich jetzt nicht...ich fühle mich von den Hunden aber auch nicht bedroht...
In der Schweiz werden Herdenschutzhunde doch sogar freilaufend auf Almweiden eingesetzt... -
Hier werden sie auch eingesetzt.
Das ist immer so gewesen, keine neue Modeerscheinung,
vor allem im Norden Spaniens, wo es viel Wald und Wölfe gibt.
Ich begegne fast täglich einer Herde von ca. 200 Schafen, die von zwei menschlichen Schäfern
und einer Mastina begleitet wird.Niemals habe ich mich durch die Hündin bedroht gefühlt.
Ich beherzige aber auch ihre Warnungen immer.Auch die anderen HH, die täglich dort spazieren gehen, sind noch nie angegangen worden.
Hier kann man sie erahnen, sie läuft zwischen mir und den Schafen:
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Gibts nicht auch in der Schweiz viele Herden die von Herdenschutzhunden beschützt werden?
Ich meine mal einen Spot gesehen zu haben, in dem erklärt wird wie man sich zu verhalten hat, wenn ein Herdi einen begegnet.
Edit: Glaub das hier
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