Angst vor Wölfen in D - was ist mit den Herdenschutzhunden?
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Zitat
mo,
man sagt im allgemeinen, dass man HSHs eher proteinreduziert ernähren sollte. sie reagieren auf ein "zuviel" gern mal mit haut- und fellproblemen oder entwickeln allergien.
die meisten herdenschutzhundrassen vertragen dagegen milchprodukte sehr gut: yogurt, kefir, käse usw, usw und auch kohlehydrate in form von getreide wird gern und gut angenommen.
im vergleich zur grösse ist ihr "futterbedarf" erstaunlich niedrig.
natürlich muss man das auch immer individuell sehen - jetzt einfach zu sagen, man lässt protein weg und ernährt seinen hund mit alten semmeln ist natürlich auch käse.
ich meinte nicht das allgemein Proteinreduziert, dagegen hab ich ja nix. Nur proteinreduziert und gleichzetig mit viel Eiweiß, das hat sich mir dann doch nicht erschlossen

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Hi,
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So ganz kann ich den Thread nicht verstehen.
Wie sprechen doch von dem in Mitteleuropa liegendem Deutschland, oder ?
1. Die Wolfspopulation wird hier nie so hoch werden wie zb. in Rumänien.
2. So viele Schafherden die Nachts allein draußen sind gibt es in Deutschland nicht. Wenn, dann sind sie in der Nähe von Höfen oä. Überhaupt gibt es nicht sehr viele Gewerbliche Schäfer. Es lohnt sich schlichtweg nicht.
Für ein Kilo gereinigte Wolle vom "Merinoschaf" gab es 2011 etwa 80 Cent, die Schur kostet aber schon fast 3 Euro pro Tier.
Die Schafe die zur Fleischproduktion gehalten werden machen etwa 98% des Gesamtbestandes aus, und die werden meist auf Flächen/Ställen gehalten die nah beim Menschen sind.
Wenn es noch Wanderschäfer gibt machen sie das als Landschaftspflege, und dabei werden die Tiere seltenst allein gelassen.
Natürlich kommt es vor das Weidetiere in Deutschland von Beutegreifern, wie zb. dem Wolf gerissen werden, aber die Zahl ist überschaubar und die Eigentümer werden entschädigt (wenn bewiesen wird das ein ein Wildtier war)
Dem Straßenverkehr fallen Jährlich mehr Nutztiere zum Opfer als es Raubtiere in Jahrzehnten schaffen werden.
Wenn dann noch die Jägerschaft ihrer Aufgabe gerecht wird, und in Wolfsgebieten die Abschüsse von Rehen und Rothirschen, entweder komplett einstellt oder auf das absolute Minimum beschränkt, kann der Wolf auch wieder seine Natürliche Beute jagen. Nämlich alte, schwache, kranke oder verletzte des Haarwilds.
Wenn der Wolf dazu die Möglichkeit hat, wird er es immer vorziehen anstatt sich in die Gefahr zu begeben auf Menschen zu treffen. -
Zitat
ich meinte nicht das allgemein Proteinreduziert, dagegen hab ich ja nix. Nur proteinreduziert und gleichzetig mit viel Eiweiß, das hat sich mir dann doch nicht erschlossen

ahso! ich sags doch: alte semmeln.
nur alte semmeln. 
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Zitat
Entsprechend seinem ursprünglichen Aufgabengebiet und den dazugehörigen rauen Lebensbedingungen ist der Herdenschutzhund äußerst witterungsunempfindlich. Seine Fellpflege ist (bis auf die extrem langhaarigen Vertreter) unproblematisch; bei diesen ursprünglichen Rassen, die sich bei Wind und Wetter mit Begeisterung im Freien aufhalten, wird man häufig mit dem Fehlen des typischen Hundegeruches überrascht.
Eine weitere Besonderheit der Herdenschutzhunde ist ihre Anspruchslosigkeit in Bezug auf die Ernährung. Aufgrund des Nahrungsangebotes in ihren Ursprungsländern, das eher als kärglich bezeichnet werden kann, hat sich ein Hundetyp entwickelt, der sich an eine proteinarme Ernährung angepasst hat und aus einem minimalen Nährstoffangebot das Maximum an Energie herauszuholen vermag. Dies sollte bei der Fütterung berücksichtigt werden, da diese Hunde auf eine Überversorgung an tierischem Protein oft mit allergischen Reaktionen wie Hautproblemen reagieren. Hier ist eine ausgewogene, proteinarme Ernährung für das Wohlbefinden des Hundes unerlässlich. Nicht wenige Herdenschutzhunde sind geradezu gierig nach Milchprodukten (Joghurt, Quark, Kefir) und Getreideprodukten (Brot, Nudeln, Reis). -
Möglichst wenig tiereische Proteine aber viele Milchprodukte?
Proteinarm aber möglichst viel Eiweiss?
Bitte, erklärs mir.
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Zitat
Möglichst wenig tiereische Proteine aber viele Milchprodukte?
Proteinarm aber möglichst viel Eiweiss?
Bitte, erklärs mir.
was soll ich dir da erkllären?ich barfe meine nicht, der post bezog sich auf ne userin die meinte die brauchen ne menge futter und dass sollte teurer sein (war bezogen auf die kostenfrage bei herdis)
aber das mit den milchprodukten kann ich nur wieder geben, meine sind verrückt danach und vertragen naturjoghurt, kefir und co sehr gut. -
Zitat
Möglichst wenig tiereische Proteine aber viele Milchprodukte?
Proteinarm aber möglichst viel Eiweiss?
Bitte, erklärs mir.
dragonwog, erklären - was genau?
dass protein = eiweiss ist und dass das dann logischerweise so nicht stimmen kann?
oder die erklärung, dass das käse ist, wenn man das so schreibt? doof ausgedrückt, falsch - oder was auch immer? was braucht es da für eine erklärung?
um was genau gehts dir?
um die erfahrung, dass die meisten HSHs im vergleich eher weniger protein brauchen (nicht gar keins!) und milchprodukte gut vertragen (aber nicht nur milchprodukte)? was genau ist daran unverständlich?
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Zitat
ahso! ich sags doch: alte semmeln.
nur alte semmeln. 
Und irgendwann geht man dann mit den Kindern HSH füttern statt Enten, wenn das so weiter geht - Willkommen Wölfe - willkommen HSH

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So ganz kann ich den Thread nicht verstehen.
Wie sprechen doch von dem in Mitteleuropa liegendem Deutschland, oder ?
1. Die Wolfspopulation wird hier nie so hoch werden wie zb. in Rumänien.
2. So viele Schafherden die Nachts allein draußen sind gibt es in Deutschland nicht. Wenn, dann sind sie in der Nähe von Höfen oä. Überhaupt gibt es nicht sehr viele Gewerbliche Schäfer. Es lohnt sich schlichtweg nicht.
Für ein Kilo gereinigte Wolle vom "Merinoschaf" gab es 2011 etwa 80 Cent, die Schur kostet aber schon fast 3 Euro pro Tier.
Die Schafe die zur Fleischproduktion gehalten werden machen etwa 98% des Gesamtbestandes aus, und die werden meist auf Flächen/Ställen gehalten die nah beim Menschen sind.
Wenn es noch Wanderschäfer gibt machen sie das als Landschaftspflege, und dabei werden die Tiere seltenst allein gelassen.
Natürlich kommt es vor das Weidetiere in Deutschland von Beutegreifern, wie zb. dem Wolf gerissen werden, aber die Zahl ist überschaubar und die Eigentümer werden entschädigt (wenn bewiesen wird das ein ein Wildtier war)
Dem Straßenverkehr fallen Jährlich mehr Nutztiere zum Opfer als es Raubtiere in Jahrzehnten schaffen werden.
Wenn dann noch die Jägerschaft ihrer Aufgabe gerecht wird, und in Wolfsgebieten die Abschüsse von Rehen und Rothirschen, entweder komplett einstellt oder auf das absolute Minimum beschränkt, kann der Wolf auch wieder seine Natürliche Beute jagen. Nämlich alte, schwache, kranke oder verletzte des Haarwilds.
Wenn der Wolf dazu die Möglichkeit hat, wird er es immer vorziehen anstatt sich in die Gefahr zu begeben auf Menschen zu treffen.:2thumbs:
:2thumbs: 
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Noch ein paar Zahlen: 2010 Rekordtief der Schafhaltung in Sachsen mit 102.000 Schafen. Ca. 120 Betreibe mit über 200 bis über 1000 Schafen. 1200 Betriebe mit weniger Schafen. Natürlich stehen die nachts draußen. Hinter Zäunen, die die Wölfe überwinden lernen und die man deshalb "aufrüsten" muß.
"Schafhaltung lohnt sich eh nicht, dann kann se auch der Wolf fressen" ist ja kein Argument. "Gib die Schafhaltung doch einfach auf" auch nicht. Schafe pflegen Landschaft. Gerade in der Lausitz.
Die Entschädigung entspricht wohl nicht dem Wert der Schafe. Erst recht nicht, wenn es ein teures Zuchttier war.Aber was mir eigentlich wichtig ist: Da sind Leute betroffen, die sich wegen des Wolfes einschränken müssen. Wenn auch nur wenig aber Fiffi darf nicht einfach mehr in den Wald entschwinden, die Kinder läßt man vielleicht doch lieber nicht in der Butze im Wald übernachten, die Schafe mit Lämmern holt man lieber ans Haus als sie auf die bessere Wiese weiter weg zu stellen. Die hohen Elektronetze umstellen und oben noch Flatterband draufmachen ist aufwändig.
Das ist vielleicht nicht viel und es gibt finanzi - Vor einem Moment
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