Angst vor Wölfen in D - was ist mit den Herdenschutzhunden?
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Hallo,
ich verfolge ein bißchen die Diskussion um die Furcht vor den Wölfen, in der Bevölkerung im Allgemeinen und insbesondere bei Viehhaltern ist das ja hin und wieder ein Thema.
Können Herdenschutzhunde für die Schaf- und Rinderhalter etc. nicht eine Lösung sein?
Oder seh ich das zu simpel?Es war kürzlich ein Bericht im Fernsehen, wo eine Schafhalterin gesagt hat, man könne ja nicht die ganze Herde ständig einsperren etc., was, wenn der Wolf die Schafe reißt usw. (das war glaub ich in der Lausitz).
Sind die Herdis heute noch so, daß sie ihren ursprünglichen "Job" ausüben können?
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Hallo,
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die Hunde könnten, aber die gesetze erlauben es nicht.
ich füchte fast das du für die "ursprünglichen" Herdis schon fast einen Waffenschein brauchst und man Hunde SO garnicht halten darf hier. Wie sollen die Zäune aussehen das sie einen Herdi zur Not abhalten auszubrechen? Früher war jeder Viehdieb selber schuld wenn er gebissen wurde, heute bekommen Einbrecher Schmerzensgeld wenn sie vom Hofhund erwischt werden. -
Der flächendeckende Einsatz von Herdenschutzhunden ist für die Bevölkerung wahrscheinlich gefährlicher als ein paar Wölfe...
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Also ich hab ja zugegebenermaßen weder Ahnung von Schafen noch von Herdis, aber mir würd das als erstes einfallen, auf den ersten Blick erscheint das naheliegend.
In meinem Bekanntenkreis gibt es einen, der Schafe hat (nich sooo viele, ich glaub, nicht mehr als 100), und bei der Herde steht ein Komondor (das ist aber in Österreich).
Biomais: Ok, also brauch ich nähere Informationen zu der Arbeitsweise der Herdis, scheints. Ich dachte immer, die blieben da, wo sie sollen. *g*
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Zitat
Biomais: Ok, also brauch ich nähere Informationen zu der Arbeitsweise der Herdis, scheints. Ich dachte immer, die blieben da, wo sie sollen. *g*
Schon, aber die haben wohl ein recht großes "Revier" für das sie sich zuständig fühlen. -
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Hm, aber die Herde rennt doch nicht unkontrolliert durch die Gegend, und so weit davon entfernen dürfte sich der Hund dann doch auch nicht?
Also im TV-Fall war es so, daß die Schafe eingezäunt auf einer größeren Weide in der Nähe des Hofes standen. Da würd ich mir vorstellen (
) daß der Herdi da halt mit auf der Weide rumläuft. Oder grast er dann parallel auch noch die ganze Umgebung ab? -
die fühlen sich dann nicht nur auf der Wiese in ihrem Revier, sondern auch auf den 5 Gassiwegen die sie 500m auf der anderen Straßenseite schonmal gegangen sind, und DIE werden mitbewacht und verteidigt. Und wehe es kommt wer an den Zaun oder ein Viehdieb kommt tatsächlich, da ist der Dieb Wortwörtlich Hackfleisch sollte er die Warnung des Hundes ignorieren.
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Zitat
Mal ein paar Fakten:
Mertens, A. in prep. Socio-economics of large carnivore-livestock conflicts in Romania. PhD Thesis, University of Munich, Germany
http://www.kora.ch/en/proj/cdpnew…ertensSchneider
LGD=Herdenschutzhund
Also übersetzt....im Zeitraum von Januar 2001 bis Oktober 2002 wurden auf 70 Quadratkilometern folgendes von den Wölfen getötet: 62 Schafe, 7 Kühe, 1 Kind, zwei Fohlen, 186! Hunde, von denen 157 Herdenschutzhunde waren. Die Hunde wurde zu 80-100 Prozent von den Wölfen verzehrt
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Na ja, ein Freund von mir hatte mal in der Türkei eine Begegnung mit einem Herdenschutzhund. Die haben es gerade noch zum auto geschafft...
In einem dichtbesiedelten Land wie D fände ich es nicht so toll, solche Hunde einzusetzen. Die verteidigen die Herde ja nicht nur gegen Wölfe... und anders als Wölfe gehen sie Menschen auch nicht unbedingt aus dem Weg.Übrigens werden weitaus mehr Schafe von Hunden zu Tode gehetzt, als von Wölfen gerissen.
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klar gibt es Hunde die heute noch die Arbeit übernehmen könnten.
Border Collies zB - Vor einem Moment
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